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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Schleswig-Flensburg Nordkirche

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Die deutsche Kirche findet man in unserer Nachbargemeinde Nordhackstedt, mit Friedhof, Gemeindehaus und Pastorat. Die Dörfer Schafflund, Hörup, Linnau und Riesbriek gehören zur Kirchengemeinde dazu. Vor ca 800 Jahren war Nordhackstedt wahrscheinlich ebenso groß wie Schafflund.

Unsere Kirchengemeinde ist eine typische Landgemeinde mit dem gesamten Angebot der Begleitung: der Taufe, der Konfirmation, der Hochzeit, der Beerdigung. Alle diese Besonderheiten finden in unserer Kirche statt.

In der Regel findet jeden Sonntag um 10 Uhr der Gottesdienst statt, am ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr der Kindergottesdienst.

Die Konfirmanden treffen sich einmal im Monat einen ganzen Tag lang zum Konfirmandentag. An jedem 2.Mittwoch im Monat trifft sich nachmittags der Seniorenkreis im Gemeindehaus. Jeden Montag-Abend trifft sich der Kirchenchor.

Zu unserer Kirchengemeinde gehören 2 evangelische Kindergärten in Schafflund, der „Große Regenbogen“, der „Kleine Regenbogen“ und die „Kleine Arche“, die regelmäßig von Pastor Stahnke besucht werden. Pastor Frithjof Stahnke ist schon über 25 Jahren in der Nordhackstedter Kirchengemeinde tätig.

Das Büro ist dienstags, mittwochs und donnerstags von 9-12 Uhr geöffnet

Telefon: 04639-342

 

Unter dieser Nummer erreichen Sie auch den Pastor, Frithjof Stahnke.
 

Die St.-Jürgen-Kirche zu Nordhackstedt ist ein schlichter romanischer Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert. Auch der Taufstein aus Granit stammt aus dieser Zeit. 1897 wurde der einschiffige Kirchenraum mit rechteckigem Chor nach Westen verlängert und mit einem Turm versehen. Der breite gotische Chorbogen ist ausgeschmückt mit spätgotischer Malerei.

 

Zu sehen sind ein rotes Rankenwerk mit Punktrosetten, darunter in rechteckigen Feldern an der nördlichen Bogenleibung eine Darstellung des Abendmahls und an der südlichen Seite der Sündenfall. Die Bemalung wurde 1926 entdeckt und 1927 freigelegt und restauriert.


Über dem Chorbogen findet man die 1284 in Eiche geschnitzte Passionsfolge mit Kruzifix in rechteckigem Rahmen als fast vollplastisch geschnitzte Figurengruppen aus zweimal vier Bogenarkaden mit Reliefs.


Sehenswert ist auch die Plastik der Heiligen Anna Selbdritt, sitzend auf einer breiten Bank, aus dem späten 15. Jahrhundert und die spätgotische Standfigur der gekrönten Maria, die mit der linken Hand das nackte Jesuskind hält und die Rechte zum Segen erhebt. Die Heilige Anna Selbdritt ist heute auf einer Konsole neben dem Chorbogen zu finden, Maria mit dem Jesuskind in der Nische des zugemauerten Nordportals.


Termine der Kirche:

www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de


Aktuelle Meldungen

Leichenhalle wird umgebaut

(13. 07. 2020)

Gemeindevertretung Nordhackstedt beschließt einen Zuschuss für die 35000 Euro teure Maßnahme

 

Auch erfahrene Kommunalpolitiker begegnen dem Thema Leichenhalle eher selten. Dabei gehört das Friedhofswesen für sie ebenso zur kommunalen Daseinsvorsorge wie etwa ausreichende Kita- und Grundschulplätze.

Nun hatte die Gemeindevertretung in Nordhackstedt über einen Zuschussantrag ihrer Kirchengemeinde für den Umbau der Leichenhalle auf dem Friedhof zu beraten. Dieser ging ebenfalls an Schafflund, Hörup und Lindewitt (für die Ortsteile Linnau und Riesbriek), die die Kirchengemeinde Nordhackstedt bilden. Der Umbau sei notwendig, so Pastor Frithjof Stahnke, weil vor allem die sanitären Anlagen und der Sozialraum nicht den aktuellen Erfordernissen entsprächen.

Also ein freiwilliger Zuschuss der politischen Gemeinden? Nicht ganz. Das Bestattungsgesetz für Schleswig-Holstein sieht vor, dass die Kommunen dafür Sorge zu tragen haben, dass der örtliche Bedarf an Friedhöfen gedeckt ist. „Kann ein bestehender öffentlicher Bedarf nicht auf andere Weise befriedigt werden, sind die Gemeinden zum Betreiben eigener Friedhöfe (kommunaler Friedhöfe) verpflichtet“, heißt es weiter. Ländliche Kommunen werden in der Regel von ihren Kirchengemeinden von dieser Verpflichtung freigehalten. Diese sind dann laut Gesetz auch gehalten, Bestattungen anderer Konfessionen zu ermöglichen.

Zum Friedhofswesen gehört in der Regel ein kleines Gebäude mit sanitären Anlagen für Besucher und Mitarbeiter sowie eine Leichenhalle. Denn das Bestattungsgesetz fordert weiterhin, dass ein Leichnam spätestens nach 36 Stunden in eine geeignete Räumlichkeit verlegt werden muss. Eine Beisetzung darf allerdings erst frühestens nach 48 Stunden stattfinden, zumeist warten die Angehörigen bis zum Wochenende. Dazu halten die Kirchengemeinden einen Leichenraum vor.

Dieser dient nicht nur zur Aufbewahrung, sondern auch als Verabschiedungsraum für die Angehörigen. „Die Nachfrage lässt allerdings merklich nach“, sagt Küster Asmus Schaffer, der in Nordhackstedt die Leichenhalle betreut. Sein Kollege Nico Marquardsen aus Großenwiehe bestätigt diese Tendenz, gehören solche Räumlichkeiten inzwischen doch zum Standard bei den Bestattungsunternehmen.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Sanierung in Nordhackstedt sind mit 35 000 Euro veranschlagt. Die engen Sanitäranlagen werden barrierefrei vergrößert, der Küster erhält einen neuen Sozialraum. Ein zweiter Raum für einen weiteren Leichnam fällt im Gegenzug weg.

Im Vorwege wurde untereinander abgestimmt, dass die Kommunen die Hälfte der Kosten tragen sollten. „Ich halte das für einen vernünftigen Schlüssel, den wir früher schon angewendet haben“, betont Bürgermeisterin Anja Stoetzel. Dementsprechend stimmte die Gemeindevertretung einem Zuschuss von 1900 Euro zu. Nachdem Lindewitt ebenfalls seinen Anteil beschlossen hat, werden Schafflund und Hörup wohl folgen.

Zudem teilte Bürgermeisterin Anja Stoetzel erfreut mit, dass alle notwendigen Genehmigungen für das neue kleine Baugebiet vorliegen und die Erschließungsarbeiten nun ausgeschrieben werden. An einer Stichstraße vom Wiesenweg abgehend werden acht Wohnbaugrundstücke entstehen, sieben für die Einfamilienhausbebauung und eines für vier Wohneinheiten.

 

Quelle - SHz Reinhard Friedrichsen 

Sommergruß aus der Kirche

(25. 06. 2020)

Der Sommer hat begonnen – und mit ihm die Ferien- und Urlaubszeit.

Zeit zum ´Runterfahren und Erholen,

Zeit, um die Sorgen des Alltags für eine kleine Zeit zu vergessen.

Mögen wir Entspannung und Ruhe finden,
vielleicht ja auch neue Ideen und Perspektiven…

In den Kirchen unserer Region hält die „Sommerkirche“ Einzug, das heißt:
an den Sonntagen der Sommerferien ist immer in einer Kirche Gottesdienst.
Und: alle Gottesdienste haben ein gemeinsames Thema – in diesem Jahr :

GRENZEN…

Feiern Sie die Gottesdienste mit

und lassen Sie sich inspirieren von den Gedanken über die Grenzen:
persönliche Grenzen, veränderbare Grenzen, Grenzüberschreitungen

und heilsame Grenzen…

 

Schönen Urlaub !

 

Video im Download unten!

 

[Sommergruß Video]

Pfingstgruß vom Pastor

(01. 06. 2020)

Wir wünschen allen Bürger/innen einen schönen Pfingstmontag!

 

Im Download befindet sich ein Video von unserm Pastor aus Nordhackstedt!

 

 

[Video vom Pastor]

Samstagabend-Gruß aus der Kirche

(16. 05. 2020)

Die Kirche beginnt wieder am morgigen Sonntag....

 

Video

Ab 17. Mai wieder Gottesdienst

(13. 05. 2020)

Die Lockerungen lassen einen Gottesdienst in der Kirche wieder zu.

Ab Sonntag 17.05. kehrt wieder Leben in die Nordhackstedter Kirche ein.

 

Folgende Sicherheitsvorkehrungen gelten:

 

1). Abstand halten - dafür werden Sitzplätze markiert.

2). Hygiene - Im Eingang wird Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

3). Nehmen Sie bitte Ihren Mundschutz mit.

4). Es wird nicht gesungen. 

Foto zur Meldung: Ab 17. Mai wieder Gottesdienst
Foto: Ab 17. Mai wieder Gottesdienst

Kirchengruß - Sonntag 10.05.2020

(10. 05. 2020)

Es gibt Menschen, die haben in dieser Zeit Sorgen - ernsthafte Sorgen sogar…

Und manche sind auch in Not…..

Wir alle wissen das und behalten diese Menschen im Blick. –

In der Bibel gibt es ein Versprechen,

das all diese Sorgen ernst nimmt – und gleichzeitig darauf hinweist, dass sie

nicht das letzte Wort behalten müssen:

„Der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht ängstlich,
sondern gibt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit.“

In einem solchen Geist mögen wir unsere Wege gehen…

 

Übrigens:

Ab nächsten Sonntag (17. Mai) ist unsere Kirche wieder für sonntägliche

Gottesdienste geöffnet –

wenn auch mit Schutzmaßnahmen und Abstandsregeln…

 

Ihr

Pastor Stahnke

 

Video

[Kirchengruß]

Kirchengruß

(26. 04. 2020)

Sonntagsgruß am 26. April

 

Wir freuen uns über die ersten Lockerungen im öffentlichen Leben;

irgendwann kommen sie auch für die Kirchen, aber noch ist alles beim alten, und unsere Kirchen bleiben für Gottesdienste noch geschlossen…

In den heutigen Sonntagsgruß gehört eines der bekanntesten Worte

aus der Bibel:

 

„Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.“

 

So mag ich mir Gott vorstellen:

ein Hirte – der mir meine Freiheit lässt, aber ein Auge auf mich hat.

 

Und so mögen wir unsere Lebenswege gehen:

voller Vertrauen, dass Gott ein Auge auf uns hat…

 

Pastor Frithjof Stahnke

 

Video

 

[Video]

Kirchengruß Sonntag 19.04.2020

(19. 04. 2020)

Sonntagsgruß am 19. April

 

„Die auf Gott vertrauen, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler“ –
was für ein schöner Satz!

Steht in der Bibel und ist für den heutigen Sonntag ausgesucht..

 

Wem das Wagnis des Vertrauens gelingt,
bekommt etwas geschenkt:
„neue Kraft“ –

also Power und Schwung für das, was ich tun will oder muss,

und die Leichtigkeit eines Adlers,
der durch die Lüfte schwebt..

Das wünsche ich uns:

dass wir Vertrauen wagen – und auf diese Weise
Kraft und Leichtigkeit verliehen bekommen.

 

Gott segne uns mit Vertrauen

 

Frithjof Stahnke

 

Video

[Kirchengruß 19.04.2020]

Vorsorge in Zeiten der Cholera

(14. 04. 2020)
Das „Quarantainehaus“ in Nordhackstedt: Hermann Carstensen, Chronist des Kirchenarchivs, berichtet von früherer Seuchenprävention
 

Mit Hochdruck arbeiten Politiker und Gesundheitsexperten derzeit daran, in unseren Krankenhäusern Voraussetzungen zu schaffen, die dem möglichen Patientenansturm gewachsen sind. Das Coronavirus gilt es, mit allen Mitteln zu bekämpfen. Für Generationen vor uns hielten sich die Möglichkeiten, Seuchenherde in den Griff zu bekommen, wahrlich noch in Grenzen – man war ihnen auf Gedeih und Verderb mehr oder weniger ausgeliefert. Und dennoch: Bereits 1831 gab es in Nordhackstedt vorausschauende Planungen im Hinblick auf die unaufhörliche Ausbreitung der Cholera, wie Hermann Carstensen herausgefunden hat.

Als Chronist und Hüter des Kirchenarchivs taucht der gebürtige Nordhackstedter tief in die historische Entwicklung der Kirchengemeinde ein und holte nun angesichts der Corona-Pandemie die Aufzeichnungen des Gesundheitsdistrikts wieder hervor. „Es ist interessant zu sehen, wie man zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit einfachsten Mitteln Vorsorge traf“, erzählt er. Als die Cholera 1829 in Indien ausbrach, breitete sie sich von Moskau über Polen bis über die Grenzen des „Deutschen Bundes“ aus, wobei in Berlin, Danzig und Hamburg Tausende von Toten zu beklagen waren.

In Nordhackstedt stellten Jacob Nicolay Clement und der Gesundheitswächter Peter Johannsen eine detaillierte Liste auf, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Das Haus des Bohlsmanns Peter Petersen wurde wegen seiner Lage am Ortsrand als passendes „Quarantainehaus“ ausersehen: „Der darin wohnende Miethsmann räumt das Haus, sobald es erforderlich ist, freiwillig.“ Aber wohin? Auch dafür gab es einen Plan: „Beim Rademacher Hans Oehlert hieselbst, bei welchem der Ausgezogene sein Unterkommen während der Krankheit haben soll.“ Dafür hätte es für beide eine finanzielle Entschädigung in Reichsbanktalern gegeben, ebenfalls für die vier Krankenwärter, zwei Männer und zwei Frauen aus dem Dorf, namentlich aufgeführt. Zur Ausstattung der vorgesehenen vier Betten verpflichteten sich eine ganze Reihe von „Interessenten“, an erster Stelle Jacob Nicolay Clement selbst. Ein Oberbett, ein Unterbett, ein Hauptpfuhl (Kissen), zwei weitere Kissen nebst Kissenbühre (Bezug) und drei Laken ergaben jeweils ein vollständiges Bett.

Doch auch an die Hausgeräte wurde gedacht. Mit gutem Beispiel ging wieder Clement voran, der eine „große Kube mit eisernen Bändern zu einer Badewanne“ bereitstellen wollte, dazu einen Messingkessel, einen grauen Topf, ein halbes Dutzend hölzerne Teller und Löffel sowie einen Teetopf mit einem halben Dutzend Teetassen. Bänke, Tisch, Schalen, Schüsseln, eine weitere Kube zum Baden und Holz zur Feuerung sollten andere Dorfbewohner bereitstellen, der Schmied Ernst Holst war mit einer eisernen Pfanne und einem eisernen Grapen nebst Deckel (Kochtopf) dabei. Wollene Decken und zwölf Ellen Moldau Flanell kamen hinzu.

Selbst die Lebensmittel zur ersten Versorgung wurden nicht dem Zufall überlassen: Kartoffeln, Congo Thee, Küchensalz, drei Pfund Butter und vier Pfund Speck sowie etliche „Brödte à sechs Pfund“ sollten den Quarantänepatienten wieder auf die Beine helfen.

Allerdings wurde damit gerechnet, dass nicht alle die Cholera überleben würden. Dazu heißt es in dem Schreiben vom 22. Oktober 1831: „Zu dem Platze, wo die etwaigen nach der Cholera gestorbenen Leichen während der 48 Stunden, die sie über der Erde stehen sollen, hingesetzt, bewacht und beobachtet werden können, haben wir für dieses District das hiesige Glockenhaus bestimmt – da sobald die Krankheit sich hier zeigen sollte, das Sperrung nöthig wäre, nach § 35 Kirchen und Schulen geschlossen werden – und folglich der Gebrauch der Glocke wohl so lange aufhörte.“

 

Text - SHZ Helga Böwadt 

Foto zur Meldung: Vorsorge in Zeiten der Cholera
Foto: Vorsorge in Zeiten der Cholera

Ostermontag aus der Kirche

(13. 04. 2020)

Wir bedanken uns schon jetzt bei unserem Pastor Stahnke aus Nordhackstedt für die Kirchengrüße in dieser besonderen Zeit.

Sie spenden uns Kraft, Mut, Zuversicht und Hoffnung.

 

Heute hat Frithjof Stanke uns einen Ostermontaggruß zu gesendet.

 

Video

[Ostermontaggruß]

Foto zur Meldung: Ostermontag aus der Kirche
Foto: Ostermontag aus der Kirche

Ostergruß aus der Kirche

(12. 04. 2020)

12. April 2020

 

FROHE OSTERN
in alle Häuser!

 

Jesus ist auferstanden,

heißt die Nachricht dieses Tages.

Was das heißt ?

Wir feiern das Licht,

das die Dunkelheit vertrieben hat.
Wir feiern das Leben, das stärker ist als der Tod.
Die Natur in der Osterzeit zeigt uns den Übergang

vom Tod zum Leben.

 

Ostern heißt:

der Übergang ist geschehen:

von der Raupe zum Schmetterling,

vom Saatkorn zur Frucht,

aus der Dunkelheit ins Licht,
aus dem Tod ins Leben…

Gott schenke uns Licht und

Neuanfang auf allen Wegen.

 

Frithjof Stahnke

 

Video

[Ostergruß]

Gruß aus der Kirche

(10. 04. 2020)

Karfreitag – 10. April 2020

 

Es ist Karfreitag, und wir bedenken das Sterben von Jesus.
Und in diesem Jahr leider auch den Tod von weltweit so vielen,

die durch das Virus sterben.

Wenn unser Leben nicht gerade unerträglich ist,

wollen wir nicht sterben.

Und schon gar nicht wollen wir einen Menschen verlieren…

Karfreitag nimmt uns nicht den Ernst des Todes;
dieser Tag erinnert uns daran, dass selbst Jesus sterben musste,

sogar sehr schlimm..
Karfreitag erzählt:

Der Tod wird nicht aus deinem Leben getragen,
aber: du stirbst ihn nicht allein –
und: er wird nicht das letzte Wort behalten..

 

Gott segne uns auf allen Wegen.

 

Frithjof Stahnke

 

Video

[Gruß aus der Kirche]

Kirchengemeide Sonder-Brief

(09. 04. 2020)

Im Download befindet sich ein Sonder-Brief der Kirchengemeinde Nordhackstedt von unserem Pastor Stahnke zum Osterfest.

[Sonder-Brief aus der Kirche]

Foto zur Meldung: Kirchengemeide Sonder-Brief
Foto: Kirchengemeide Sonder-Brief

Sonntagsgruß aus der Kirche

(05. 04. 2020)

am Palmsonntag – 5. April 2020

 

Der heutige Sonntagsgruß ist verbunden
mit einem sehr bekannten und sehr schönen Gebet:

 

Gott schenke uns

die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen,

die wir nicht ändern können,

den Mut,

Dinge zu ändern, die wir ändern können,

und die Weisheit,

das eine vom anderen zu unterscheiden.

Kommen Sie gut behütet durch diese besondere Zeit –
mit ausreichend Gelassenheit,

Mut und Weisheit.

 

Pastor Frithjof Stahnke

 

Video

[Video Kirchengruß Pastor Stahnke]

24 Pastoren auf einer Tafel

(22. 02. 2020)

Die Liste der Namen wird morgen im plattdeutschen Gottesdienst in Nordhackstedt vorgestellt

 

Wenn morgen um 14.30 Uhr in der St.-Jürgen-Kirche in Nordhackstedt ein plattdeutscher Gottesdienst mit Chorbegleitung gefeiert wird, können sich die Besucher auf ein besonderes Ereignis freuen. Zum ersten Mal wird die neue Pastorentafel vorgestellt, die in nicht zu übersehender Größe die Wand des Kirchenschiffs schmückt.

Die Idee dazu wurde vor gut einem Jahr geboren und stammt von Hermann Carstensen, der sich als Chronist und gebürtiger Nordhackstedter bestens mit der Kirchengeschichte auskennt. „Am Anfang hatte ich noch keine Vorstellung, wie sie aussehen könnte, das hat sich dann entwickelt“, erzählt er, aber in anderen Kirchen gebe es derartige Auflistungen der Pastoren, „deshalb könnte man so etwas auch in Nordhackstedt haben.“

Gesagt, getan. In Pastor Frithjof Stahnke fand er sogleich einen Verbündeten, der das Vorhaben dem Kirchengemeinderat vorstellte. Und auch hier fiel die Idee sofort auf fruchtbaren Boden. Nun stand jedoch die Frage nach der Gestaltung und Umsetzung im Raum, doch Frithjof Stahnke musste nicht lange überlegen: „Manfred Heisch aus Schafflund hat noch Schriftenmalerei gelernt, deshalb habe ich gleich an ihn gedacht und bei ihm angefragt.“ Mit Erfolg.

Der Malermeister im Ruhestand fertigte zunächst eine Probetafel an, erhielt die Zustimmung des Kirchengemeinderats und legte los. „Ich habe verschiedene Farbproben, Schrifttypen und -größen ausprobiert“, berichtet er und erzählt, wie er früher gelernt hat, noch ohne Schablonen mit freier Hand die Ackerwagen der Bauern zu beschriften. Jetzt kam es allerdings darauf an, Jahreszahlen und Namen der Pastoren mit feinem, gleichmäßigen Pinselstrich auf eine Holztafel zu setzen, eine konzentrierte Arbeit, die er im Stehen ausführte und „die viel Spaß gemacht hat.“ Und das Rezept für die Farbe hat er vorsorglich für die nachfolgenden Generationen auf die Rückseite geschrieben.

„Es ist interessant, dass seit Beginn der Reformation nur 24 Pastoren in Nordhackstedt tätig waren“, meint Pastor Stahnke, doch er selbst passt ebenfalls gut in die Tradition einer langjährigen Amtszeit – seit 1986 ist er der Seelsorger seiner Kirchengemeinde und erscheint als letzter Eintrag. Angeführt wird die Liste von Johann Borchert (1572 – 1601), der als evangelischer Pastor noch vor dem Altar der alten Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert bestattet wurde. 2009 hat man seine Grabplatte im „Karnhuus“ aufgestellt, mit einem kleinen Info-Schild an der Wand. Hermann Carstensen kann aufgrund seiner Forschungsarbeit viele Geschichten über die Pastoren erzählen: „Vater, Sohn und Enkel der Familie Esmarch waren von 1687 bis 1796 nacheinander Pastoren in Nordhackstedt.“ Eine Nachfahrin, Constanze Esmarch, war die Ehefrau Theodor Storms.

Wer mehr über die Pastorentafel erfahren möchte, hat dazu auch nach dem Gottesdienst Gelegenheit, wenn die Gemeinde im Anschluss zum Kaffee ins Gemeindehaus einlädt.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: 24 Pastoren auf einer Tafel
Foto: 24 Pastoren auf einer Tafel

Blumen für die treue Organistin

(10. 09. 2019)
Meike Böhm begleitet seit 30 Jahren die Gottesdienste in der St.-Jürgen-Kirche in Nordhackstedt
 

Helga Böwadt Nordhackstedt Sie war erst 17 Jahre alt und noch Schülerin, als sie zum ersten Mal an der Orgel in der St.-Jürgen-Kirche in Nordhackstedt saß. Meike Böhm erinnert sich gern an die Anfänge und die liebevolle Unterstützung durch ihre Mutter: „Sie saß neben mir, hat mit aufgepasst und bei der letzten Strophe immer den Finger gereckt.“ Und eine kleine Anekdote belegt, wie selbstkritisch die 47-Jährige in den ersten Jahren war: „Ich sollte einen älteren Cellisten begleiten und dachte, ich hätte irgendetwas falsch gemacht.“ Des Rätsels Lösung: Während ihres Vorspiels hatte der Musiker einfach gleichzeitig sein Cello gestimmt. Das ist nun 30 Jahre her. Für Pastor Frithjof Stahnke und den Kirchengemeinderat Anlass genug, eine kleine Feier zum Dienstjubiläum ihrer Organistin auszurichten.

Das bedurfte einiger Überzeugungskraft, denn Meike Böhm bleibt lieber im Hintergrund. Doch sie strahlte, als sie zu Beginn des Gottesdienstes einen großen Blumenstrauß mit Worten des Dankes überreicht bekam – um danach schnell ihren Platz an der Paschen-Orgel auf der Empore wieder einzunehmen und den Begrüßungsgottesdienst für die neuen Konfirmanden musikalisch zu begleiten.

„In 30 Jahren waren es rund 1300 Gottesdienste, 300 Kindergottesdienste, 350 Taufen und fast 1000 Beerdigungen, die du mit deiner Orgelmusik gestaltet hast“, listete Frithjof Stahnke bei der anschließenden Feier im Gemeindehaus auf und fügte hinzu: „Ich bin richtig glücklich, dass du uns treu geblieben bist.“

Meike Böhm wuchs in ihrem Elternhaus in Nordhackstedt mit viel Musik auf, begann aber erst im Alter von elf Jahren, Klavierspielen zu lernen. Später, als sie das Lehramtsstudium aufnahm, absolvierte sie parallel dazu die C-Prüfung, übernahm die C-Stelle in Nordhackstedt und spielt seitdem in Vertretung auch in Wallsbüll.

Seit einigen Jahren arbeitet die Mutter dreier Kinder als Schulbegleiterin in Schafflund. Und neben dem Jubiläum als Organistin feiert sie zugleich 30 Jahre Mitarbeit im Kindergottesdienst-Team. „Es liegt an der Vertrautheit, die sich über die Jahre mit Frithjof Stahnke und den anderen eingespielt hat“, erklärt Meike Böhm ihre Beständigkeit. „Dann hält man es gut so lange aus.“

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Blumen für die treue Organistin
Foto: Blumen für die treue Organistin

Einladung zur Senioren-Weihnachtsfeier

(19. 11. 2018)

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren, 
 
im Namen der Gemeinde Schafflund und in Kooperation mit der Kirchengemeinde Nordhackstedt, dem Landfrauenverein Schafflund und Umgebung lade ich Sie mit Partner/in herzlich zur traditionellen
Seniorenweihnachtsfeier

am Mittwoch, 05.12.2018 um 15:00 Uhr,

in das Utspann in Schafflund ein.

Foto zur Meldung: Einladung zur Senioren-Weihnachtsfeier
Foto: Einladung zur Senioren-Weihnachtsfeier

„Der Chor ist eine große Bereicherung“

(22. 08. 2018)
Der Kirchenchor Nordhackstedt besteht seit 50 Jahren / Nachwuchs dringend gesucht
 
Als moderner Kirchenchor wird er in der Aufstellung der Chöre in der Propstei Flensburg geführt. Und das kommt nicht von ungefähr: Das Repertoire des Kirchenchores Nordhackstedt umfasst im Jubiläumsjahr seines 50-jährigen Bestehens 425 Lieder. Ältere und moderne kirchliche Lieder, Operetten, plattdeutsches und internationales Liedgut gehören dazu.

Auftritte bei Hochzeiten und Gottesdiensten „Unser Chor ist seit 50 Jahren ein sehr treuer Begleiter bei allen Goldenen und Diamantenen Hochzeiten. Zudem gestaltet er unsere besonderen Gottesdienste wie beispielsweise zu Weihnachten, Erntedank oder auf Plattdeutsch entscheidend mit. Er ist einfach eine große Bereicherung für unsere Gemeinde“, weiß Pastor Frithjof Stahnke zu berichten. „Dieses haben wir uns selbst zur Aufgabe gemacht“, ergänzt Heidi Schek, die sich für den Chor verantwortlich zeigt.

Der Chor entstand zunächst als gemischter Chor und ist nach einigen Jahren zum reinen Frauenchor geworden. In den ersten Jahren wurde er von den Ehefrauen der damaligen Pastoren geleitet. Über Erich Krenn wechselte die musikalische Leitung schließlich 1993 bis heute zu Jürgen Wittmaack, Kirchenmusiker aus Harrislee.

Einen Höhepunkt erlebten die Chormitglieder im Jahre 2004 mit der Aufnahme einer CD mit dem Titel „Bunter Melodienreigen“, die das breite Spektrum des Chores darstellt.

Wie andere Chöre auch plagen die Nordhackstedter Nachwuchssorgen. Im Moment wissen sich die 13 Mitglieder aber zu helfen. Mit dem Singkreis Meyn-Wallsbüll, der ebenfalls von Jürgen Wittmaack geleitet wird, unterhält man eine enge Kooperation und hilft sich bei Bedarf gegenseitig aus. Gern aber würde man zu den Übungsabenden – jeden Montag um 20 Uhr im Gemeindehaus – interessierte Sängerinnen begrüßen.

Dreitägiger Ausflug als Jubiläumsgeschenk Nun wird erst einmal das Jubiläum gefeiert. Die Kirchengemeinde Nordhackstedt hat ihren Chor zu einem dreitägigen Ausflug nach Lüneburg eingeladen, als Dank für 50 Jahre musikalische Begleitung und Gestaltung der Gottesdienste.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: „Der Chor ist eine große Bereicherung“
Foto: „Der Chor ist eine große Bereicherung“

Pilgern für Neugierige …

(15. 05. 2018)

Einen Tag lang gemeinsam unterwegs sein.

Den Ochsenweg entlang, von Handewitt nach Oeversee.

Foto zur Meldung: Pilgern für Neugierige …
Foto: Pilgern für Neugierige …

Mit Liedern den Frühling herbeigesehnt

(29. 03. 2018)
 „Wir wollen uns darüber freuen, dass Gott alles so wunderbar gemacht hat und die Welt jetzt wieder bunter und wärmer wird.“ Mit fester Stimme kündigten Lia und Inga aus der „Kleinen Arche“ in Schafflund den Liederreigen in der Nordhackstedter Kirche an. Und weil der Frühling noch auf sich warten lässt, versuchten die Kinder ihn mit aller Kraft herbeizusingen. Zehn Lieder hatten die Kinder geübt, mit Orgelbegleitung und eigenen Instrumenten. Pastor Frithjof Stahnke (Foto, rechts) ließ sich die Spuren des Frühlings erklären – Spitzenreiter war das Vogelgezwitscher, und so erklang auch „Alle Vögel sind schon da“.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Mit Liedern den Frühling herbeigesehnt
Foto: Mit Liedern den Frühling herbeigesehnt

Tagesmütter sollen Engpass beheben

(13. 12. 2017)
Im Amt Schafflund wird im Frühjahr ein Qualifikationskurs angeboten / Unterricht findet an 26 Wochenenden statt
 

Kindertagespflege als Ergänzung zum Angebot der Kindertagesstätten – diese Möglichkeit soll im Amtsbereich Schafflund ausgebaut werden. Bislang stehen zehn Kindertagesstätten zur Verfügung, um die Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Trotz der Erweiterung der Kitas in Lindewitt, Großenwiehe und Schafflund sind die Kapazitäten stets ausgeschöpft, und es fehlt an Plätzen.

Tagesmütter oder Tagesväter können hier eine Lösung sein. Sie betreuen eine kleine Gruppe von Kindern gegen Bezahlung meist im eigenen Haushalt. Durch die kleine Gruppe von maximal fünf gleichzeitig anwesenden Kindern hat die Kindertagespflege einen familienähnlichen Charakter. Zudem können die Betreuungszeiten oftmals deutlich flexibler gestaltet werden als in einer Krippe. Besonders bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr wird die Tagespflege derzeit immer öfter nachgefragt. Daher ist sie nicht nur als Ersatz zum Angebot der Kita zu sehen, sondern als Ergänzung der Möglichkeiten für Eltern und Kinder.

Wesentliche Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Kindertagespflege ist der Besuch eines Grundqualifizierungskurses zur Kindertagespflegeperson. In 160 Theorie- und 40 Praxisstunden wird das rechtliche und pädagogische Rüstzeug vermittelt, um in diesem Bereich aktiv werden zu dürfen.

Diese Kurse finden bisher ausschließlich in der Stadt Schleswig statt. Derzeit planen der Kreis Schleswig-Flensburg, die Evangelische Familienbildungsstätte Schleswig sowie Gemeinden im Amt Schafflund die Durchführung eines eigenständigen Grundqualifizierungskurses im Bereich des Amtes Schafflund. Damit soll interessierten Personen aus dem nördlichen Kreisgebiet die Teilnahme erleichtert werden.

Die Initiative dazu geht von einigen Gemeinden im Amt Schafflund aus. „Diese überlegen derzeit, ob sie diese Form der Kinderbetreuung durch freiwillige Zuschüsse an Eltern und Tagespflegepersonen begleiten“, sagt Ralf Fleddermann, Fachbereichsleiter für Soziales im Amt Schafflund. So könne diese Betreuungsform attraktiver gestaltet werden. „Vertragspartner für die Tagespflegepersonen wäre der Kreis Schleswig-Flensburg“, ergänzt er.

Vorgesehen ist eine einmalige Kursdurchführung ab dem Frühjahr 2018 bis zum Spätsommer 2018. Der Unterricht wird in Schafflund oder umliegenden Gemeinden an zirka 26 Wochenenden stattfinden. Es handelt sich um einen vollwertigen Grundqualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson.  Interessierte können sich bis 20. Januar an Ralf Fleddermann, Amtsverwaltung Schafflund, Telefon 04639- 7013 oder 04639-700 2018 wenden.

 

Text - SHZ rfr

OPEN – AIR – GOTTESDIENST IN NORDHACKSTEDT

(08. 09. 2017)

Petrus war der Kirchengemeinde Nordhackstadt in diesem Jahr hold gestimmt ;

nach 2013 fand wieder ein Open-Air – Gottesdienst im Gemeindepark statt . Es war der letzte gemeinsame Gottesdienst der Regionalkirche bestehend aus Nordhackstedt , Wallsbüll , Medelby und Handewitt . Zelebriert wurde durch die Pastoren Fritjof Stanke Nordhackstedt und Arne Gerundt aus Weding . Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen

fanden sich ca . 130 Mitglieder aus den vorgenannten

Gemeinden ein . Musikalisch wurde dieser Gottesdienst

von den Handewitter Bläsern untermalt . Zum Beginn des Gottesdienstes wurde Asmus Schaffer als Küster für seine 20.jährige Tätigkeit von Pator F.Stahnke geehrt .

Wie überall in diesem Jahr , stand die Predikt im Zeichenvon Martin Luther . Er stellte die Form der Selbstdarstellung für sich und andere ins rechte Licht ; und wie bekomme ich einen gnädigen Gott ? Wie kann ich denlieben Gott lieben ?

Während des Gottesdienstes wurden zwei Kinder ,

Emma Matthiensen , Neu-Hörup und Malte Ole Trebess

aus Schafflund getauft .

Nach dem Gottesdienst lud die Kirchengemeinde Nord-

hackstedt zur „ Roten Grütze „ ein . Kurz darauf meinte

dann doch der Petrus , er muß zu diesem Anlaß wie alle

 

Jahre vorher , noch einige Regentropfen senden .

 

Dieter Schilling

Anneliese Marsch mit Ansgarkreuz geehrt

(10. 06. 2017)
 
Eine hohe Ehre wurde Anneliese Marsch aus Hörup zuteil. Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielt sie von Pastor Frithjof Stahnke und Andreas Andresen, stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderats, das Ansgarkreuz der Nordkirche. Sie habe nicht nur zahlreiche Ämter inne gehabt, sondern die Balance gehalten zwischen dem Blick für das Bewahrende und der Offenheit für Neues. „Anneliese Marsch verbindet pragmatisches Zupacken mit weitsichtiger Klugheit und Gottvertrauen – das macht sie zu einem Juwel für die christliche Gemeinschaft“, würdigte Pastor Stahnke ihre Verdienste.

Für die Kirchengemeinde Nordhackstedt war es eine Premiere, denn bisher wurde das Ansgarkreuz noch nie verliehen. Die Nachricht über die bevorstehende Ehrung wollte Pastor Stahnke deshalb unbedingt persönlich überbringen – allerdings musste er dazu bis nach Damp fahren, wo er Anneliese Marsch, die wegen einer Knie-Operation gerade ihren Reha-Aufenthalt absolvierte, mit seiner Botschaft überraschte. Über diese Geste habe sie sich sehr gefreut, sagt die 83-Jährige.

Als Stahnke sich vor mehr als 30 Jahren als junger Pastor beworben hatte, gehörte sie dem Kirchenvorstand an und kümmerte sich verantwortungsvoll um die Geschicke der Kirchengemeinde. Einmal im Jahr richtete sie einen Hausgottesdienst bei sich in Hörup aus. Auch an der Organisation der alle zwei Jahre stattfindenden Gemeindereisen war sie maßgeblich beteiligt. Ein Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit war über viele Jahrzehnte die Seniorenarbeit. Wenn der Pastor Urlaub machte, organisierte sie im Sommer Gottesdienstfahrten. „Wir haben schon so viele schöne Kirchen gesehen. Als wir zur klitzekleinen Kirche in Moldenit und zum Missunder Fährhaus gefahren sind, hatte ich sogar zwei Busse“, schwärmt Anneliese Marsch, die diese Arbeit nun aufgeben wird. Schon vor über einem Jahr habe sie diesen Entschluss gefasst. Mit Karin Janke und Dörte Hinrichsen habe sie tolle Nachfolgerinnen gefunden, ist sie sich sicher.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Anneliese Marsch mit Ansgarkreuz geehrt
Foto: Anneliese Marsch mit Ansgarkreuz geehrt

Osternacht in der Nordhackstedter Kirche

(22. 04. 2017)

Von der Dunkelheit ins Licht – Osternacht in der Nordhackstedter Kirche

 

Nordhackstedt „Christ ist erstanden“ sang die Gemeinde in der gut gefüllten Nordhackstedter Kirche am Ende eines außergewöhnlichen Gottesdienstes, zu dem Vikar Andy Hoth eingeladen hatte. Wer sich am Karsamstag mitten in der Nacht auf den Weg gemacht hatte, fand sich in einer nahezu dunklen Kirche wieder und hörte zunächst die bedrückende Geschichte der Kreuzigung und Grablegung Jesu. Doch in dieser Osternacht lagen traurige und fröhliche Stimmung nah beieinander. Die Orgel setzte ein und symbolisch durchschritt Vikar Hoth die Kirche und brachte das Osterlicht zum Altar. Die Kerzen, die die Besucher am Eingang erhalten hatten, wurden während meditativer Taizé-Gesänge nach und nach entzündet, bis die Kirche in hellem Glanz erstrahlte.

 

Text - Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Osternacht in der Nordhackstedter Kirche
Foto: Osternacht in der Nordhackstedter Kirche

„Toller Steuermann des Kirchenschiffs“

(20. 12. 2016)
Frithjof Stahnke ist seit 30 Jahren Pastor in Nordhackstedt / Kirchengemeinderat ist voll des Lobes – und organisiert Feier zum Dienstjubiläum
 

Im Dezember vor 30 Jahren trat Frithjof Stahnke als Pastor seine erste Pfarrstelle in Nordhackstedt an – und ist bis heute geblieben. „Damals mit 28 Jahren war es nicht leicht für mich, ich habe eine ganze Zeit gebraucht. Und an meiner allerersten Weihnachtspredigt habe ich bis tief in die Nacht gesessen“, blickt er auf seine Anfänge zurück. Aber ein warmer, guter Strom von Seiten des Kirchengemeinderats habe ihn von Beginn an begleitet.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass eben dieser Kirchengemeinderat seinen Pastor mit einer Feier zum Dienstjubiläum überraschte. Karin Carstensen und Werner Hansen erinnerten an unzählige Amtshandlungen, viele interessante Bildungsfahrten und an die Dankbarkeit der Patienten, die von ihrem Pastor im Krankenhaus besucht wurden. „Wir schätzen deine ruhige, vermittelnde und fröhliche Art. Du bist ein toller Steuermann unseres Kirchenschiffes“, sagten sie und nahmen Bezug auf Psalm 91, den Konfirmationsspruch von Frithjof Stahnke: „Die Engel haben ihre Sache gut gemacht.“ Passend dazu überbrachte Bürgermeisterin Anja Stoetzel einen Rotwein der Marke „Engel Nr. 1“ – und hob die wertschätzende Beziehung zwischen Kirche und Gemeinde hervor, die unter anderem im Bau des gemeinsam genutzten Gemeindehauses zum Ausdruck komme.

Ein Pastor als Busfahrer – diese Besonderheit ist wohl einzigartig. „Die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, das hast du wortwörtlich genommen“, meinte Anneliese Marsch aus Hörup, die ihren Pastor von Anbeginn aktiv begleitet und mit ihm am Steuer schon viele Reisen unternommen hat. Und auch die Kleinsten in der Kirchengemeinde lassen sich von Frithjof Stahnke begeistert mit dem großen Bus kutschieren. „Du bist ein Glücksfall für uns alle, als Ratgeber, Gesprächspartner und Seelsorger“, sprach Kita-Leiterin Meike Johannsen den Anwesenden aus der Seele. Warmherzigkeit, Bescheidenheit und Offenheit für Neues – diese Eigenschaften wurden von weiteren Gästen hervorgehoben, und kleine Anekdoten, wie die Vorliebe für Honig im Kaffee, ein Gläschen Rotwein am Ende des Tages und das Bekenntnis als Dortmund-Fan, brachten viele zum Schmunzeln.

„Heute geht es mir eigentlich besser als vor 30 Jahren“, sagte Pastor Stahnke. „Ich bin aufgrund der Erfahrung gelassener geworden und genieße es, die Menschen zu kennen.“ Viele würden ihn beneiden, weil Mitarbeiter, Kirchengemeinderat und Konfer-Team in ihrem Zusammenspiel harmonieren und offen sind für neue Wege.

Seine Familie fühle sich rundum wohl in Nordhackstedt, seine Frau hätte sich beruflich verwirklichen können, und die inzwischen erwachsenen Kinder hätten hier immer noch Freunde.

„Du hast mir gezeigt, dass Familienleben auch im Pastorat möglich ist“, bestätigte Wiebke Keller, seine erste Vikarin. Diesen Spagat zwischen Beruf und Familie hätte sie sich zum Vorbild genommen.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: „Toller Steuermann des Kirchenschiffs“
Foto: „Toller Steuermann des Kirchenschiffs“

Zehn Jahre lebendiger Advent

(07. 12. 2016)
Zehn Jahre lebendiger Advent in Nordhackstedt
 

Der Duft von selbst gebackenem Honigkuchen und Punsch erwartet die Besucher auf der weihnachtlich geschmückten Terrasse der Familie Andresen in Nordhackstedt. Am erleuchteten Rundbogen prangt eine große Eins, Hinweis auf den Beginn des „Lebendigen Adventskalenders“. „Ich bin fast immer die Erste“, sagt Marianne Andresen, die sich über den großen Zulauf freut, „ob Schneesturm oder Ostwind – es kommen immer viele Menschen, notfalls auch zu Fuß.“ Eine gute halbe Stunde bleiben Jung und Alt, um sich adventlich einstimmen zu lassen, sich zu unterhalten, zu singen und den Geschichten zu lauschen, die die 15-jährige Enkelin Tina vorliest.

Vor Zehn Jahren wurde unter den Frauen der Montagsfrühstücksrunde die Idee geboren, einen „Lebendigen Adventskalender“ nach süddeutschem Vorbild in den Dörfern der Kirchengemeinde Nordhackstedt auszuprobieren – daraus hat sich eine Erfolgsgeschichte entwickelt. Ohne Unterbrechung konnten in allen Jahren sämtliche Termine unter Einbeziehung aller Dörfer besetzt werden. Einige Gastgeber machen immer wieder mit, aber es gibt auch Neuzugänge. Die Besucher erleben ganz individuelle Ausgestaltungen dieser Zusammenkünfte, sei es im Garten, auf der Terrasse oder im Carport. „Das Verbindende steht für uns im Vordergrund“, sagt Sabine Stahnke, die von Beginn an die Organisation übernommen hat. Manch klassisches Adventslied wie „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ werde gern gesungen, und die von den Gastgebern ausgewählten Texte und Gedichte böten Gelegenheit zum Innehalten. Um den Aufwand möglichst gering zu halten, wurde ein großer Punschtopf angeschafft, der nun allabendlich von Haus zu Haus wandert – und viele Gäste bringen ihren Becher selbst mit. Im Gemeindehaus liegen Liederhefte bereit, die ausgeliehen werden können. Hierin mag das Erfolgsgeheimnis liegen: Alles wird niederschwellig gehalten, die Begegnung steht im Mittelpunkt.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Zehn Jahre lebendiger Advent
Foto: Zehn Jahre lebendiger Advent

Ein Halleluja für Martin Luther

(02. 11. 2016)
Zu einem Reformationsgottesdienst in der Nordhackstedter Kirche holte Pastor Frithjof Stahnke (Foto) die Viertklässler der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund persönlich mit dem Bus ab. In der Kirche wurde mit viel Bewegung ein fröhliches „Halleluja“ gesungen, und die Kinder durften ihr Wissen über den Reformator Martin Luther einbringen. Mit kleinen, Luther darstellenden Biegepüppchen konnten die Kinder Luthers Gefühle zum Ausdruck bringen: Angst, Zorn, Erleichterung, Mut oder Gottvertrauen. Janne (v.l.), Leonie und Jette zeigten den Reformator selbstbewusst und standfest, während Pastor Stahnke ihn zitierte: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Ein Halleluja für Martin Luther
Foto: Ein Halleluja für Martin Luther

Der neue Vikar stellt sich vor

(25. 07. 2016)
Der gebürtige Rostocker Andy Hoth unterstützt ab sofort Pastor Frithjof Stahnke bei der Arbeit in der Kirchengemeinde
 

Wie im Kino sitzen die Kinder der 4a in Nordhackstedt in versetzten Reihen und lassen sich die Geschichte von Mose erzählen, der sein Volk sicher durch das Schilfmeer führt und die Verfolgung durch die Ägypter abwendet. Auf dem Boden vor ihnen sitzt Andy Hoth und lässt das Geschehen mit sparsamen Requisiten lebendig werden.

„Herr Hoth erklärt so gut, man versteht gleich, um was es geht“, fasst Ben Johannsen den Religionsunterricht kurz zusammen, und seine Mitschülerinnen Jonna Brodersen und Rike Grimm pflichten ihm bei: „Es ist immer so spannend!“

Andy Hoth, neuer Vikar der Kirchengemeinde Nordhackstedt, freut sich über das Lob, ist zugleich aber auch ein wenig traurig, denn die Ausbildung an der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund geht zu Ende. Unter der Anleitung seiner Mentorin Maike Hennings gestaltete er den Religionsunterricht in drei verschiedenen Klassen, und nun, nach halbjähriger Praxiserprobung, schloss er diese mit einer erfolgreichen Prüfung im Juni ab. „Ohne Maike Hennings wäre es schwer gewesen“, sagt er, denn Grundschulpädagogik komme während des Studiums nicht vor. Besonders die Methode des „schauenden Erzählens“, die die Kinder in ihren Bann zieht und Einbindungsmöglichkeiten schafft, entspreche seinem Naturell, da er sich selbst eine große Offenheit bewahrt habe.

Diese Erfahrungen werden ihm zugute kommen, wenn er nun gemeinsam mit Pastor Frithjof Stahnke in der Kirchengemeinde aktiv wird. Nach siebenjähriger Pause freut der Pastor sich, endlich wieder einen Vikar ausbilden zu können. In diesem Jahr gibt es nur zwei neue Vikare im gesamten Kreis, sodass sich Andy Hoth in der Regionalgruppe mit Kollegen aus Nordfriesland trifft. Zusätzlich finden Blockseminare im Predigerseminar in Ratzeburg statt. Das gesamte Vikariat wurde mittlerweile auf 28 Monate verlängert, damit genügend Zeit für die praktische und seelsorgerische Ausbildung in der Kirchengemeinde bleibt.

Der 30-jährige Andy Hoth wurde in Rostock geboren und nahm dort am freiwilligen Religionsunterricht teil, der ihn zunächst nicht sonderlich begeisterte. Erst die Begegnung mit dem Pastor aus Laage hinterließ nachhaltige Spuren, sodass er sich in der Jugendarbeit engagierte, sich taufen ließ und sich später entschloss, in Rostock evangelische Theologie zu studieren. „Es sind im Leben die persönlichen Begegnungen entscheidend“, sagt Pastor Stahnke. So ist es nicht verwunderlich, dass eben jener Pastor aus Laage im Juli Andy Hoth und seine Frau trauen wird.

In Nordhackstedt haben sie bereits eine Wohnung, und wenn irgendwo in Schafflund, Hörup, Linnau oder Riesbriek ein silbergrauer Skoda mit dem Kennzeichen des Landkreises Rostock auftaucht, weiß jeder – der neue Vikar ist nicht weit. „Ich fühle mich hier schon heimisch und freue mich auf gute Begegnungen und Gespräche“, schreibt Andy Hoth im Gemeindebrief.

Und die Kooperation mit der Schule wird bleiben, denn gemeinsam mit Pastor Stahnke und Maike Hennings wird es im Oktober ein Projekt zum Reformationstag geben.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Der neue Vikar stellt sich vor
Foto: Der neue Vikar stellt sich vor


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11.11.​2020
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Heute trifft sich der Seniorenkreis in Nordhackstedt. Der Bus fährt über alle Dörfer. ... [mehr]
 
 

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