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Bürgerverein Schafflund

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Buchauweg 40
24980 Schafflund

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Homepage: www.buergerverein-schafflund.de

Der Bürgerverein wurde im Feb 2014 aus dem Wassermühlenverein neugegründet. Der Verein setzt sich für die Ortsgestaltung und Dorfverschönerung, Förderung von Naturschutz, Heimatkunde sowie den Erhalt der Schafflunder Wassermühle ein.

 

Es finden regelmäßige Pflanzaktionen statt. Die Kindergärten, Schulen und Bürger werden dazu eingebunden.

 

Die Wassermühle

Seit 1995 wird hier Strom erzeugt. Im Spitzenjahr 2007 wurden 31.600 Kilowattstunden eingespeist.

 

Es werden noch ehrenamtliche Mitglieder gerade im Bereich Wassermühlen erhalt gesucht.


Aktuelle Meldungen

Eine schöne Geschenkidee mit guter Tat!

(12.11.2019)

Der neue Mühlen-Secco ist da.

 

Der Bürgerverein bietet ab sofort den neuen Mühlen-Secco für 6,50€ bei Inke´s Blumenladen und bei Edeka Teske an.

Der Mühlen Secco wird von Burkhard Runkel / Schwalbenhof hergestellt. Der Schwalbenhof beliefert den Utspann schon seit 25 Jahren mit Sekt und Wein.

 

Der Erlös kommt dem Bürgerverein zu Gute.

Der Verein kümmert sich um den Erhalt der Wassermühle, setzt sich für die Dorfverschönerung ein und hat Bienen u. Obstwiesen angelegt.

 

 

Foto zur Meldung: Eine schöne Geschenkidee mit guter Tat!
Foto: Eine schöne Geschenkidee mit guter Tat!

Bunter Frühling 2020

(23.10.2019)

Über eine großartige Spende von Herrn Beuk, Bauhaus Abt. Stadtgarten, von 800 verschiedene Blumenzwiebeln, haben sich die Mitglieder des Bürgervereins sehr gefreut. Diese bunte Vielfalt, sich selbst vermehrender Blumen und weitere 2000 Krokusse und Narzissen wurden von 20 Schafflundern, Groß und Klein, im Dorf gepflanzt.
Die Helfer holten sich am 20.10.2019 an der Mühlenscheune Eimervoll Zwiebeln beim Bürgerverein ab und pflanzten diese in ihren Wohngebieten und im Schafflunder Herzstück auf Gemeindeflächen. Die bunte Pracht kann im Frühling genossen werden.

Der Bürgerverein bittet die Schafflunder selbst im Frühling drauf zu achten wo in ihrem Wohngebiet noch was fehlt, um dann im Oktober 2020 an der Pflanzaktion teilzunehmen.

 

Foto zur Meldung: Bunter Frühling 2020
Foto: Bunter Frühling 2020

Neuer Spielplatz mit viel Raum für Fantasie

(07.10.2019)

 Strahlende Kinderaugen – ein schöneres Dankeschön konnte es nicht geben, als der Spielplatz „Dammacker“ in Schafflund offiziell eingeweiht wurde. Das große Gelände bietet Spielräume für jede Altersgruppe. Bauleiter Michael Körkemeyer und Jan Petersen von Gartenbau-Carstensen freuten sich, das Projekt endlich in Kinderhände übergeben zu können. Die können nun den riesigen Erdhügel erklimmen, treppauf laufen, die integrierte Rutsche testen und im Winter mit dem Schlitten hinunter sausen. „Bei den Kindern stand die Seilbahn ganz oben auf der Prioritätenliste“, erzählte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Und die Kleinsten lieben ihre Nestschaukel.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Neuer Spielplatz mit viel Raum für Fantasie
Foto: Neuer Spielplatz mit viel Raum für Fantasie

Ein E-Bus für Schafflunder Verbände

(12.09.2019)
 „Schafflund macht Vereine e-mobil“ – unter diesem Motto hat die Gemeinde einen E-Bus angeschafft. Der Siebensitzer soll allen Vereinen und Verbänden im Dorf zur Verfügung stehen. „Die Buchungen laufen richtig gut an und zeigen, dass das Fahrzeug benötigt wird“, zeigt sich Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (Foto) sehr zufrieden. So fährt Claus Peter Matzen mit Senioren zum Einkaufen, der Sportverein nutzt ihn eifrig und auch die Feuerwehr für dienstliche Termine. Die Fahrer müssen als solche zuvor entsprechend registriert sein. Als Sponsor beteiligt sich die „Wattmanufaktur“ aus Galmsbüll an diesem Projekt. „Wir leben von und für regenerative Energien“, sagt Geschäftsführer René Nissen . „Deshalb unterstützen wir die Idee, ein solches E-Mobil zu betreiben.“

 

Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Ein E-Bus für Schafflunder Verbände
Foto: Ein E-Bus für Schafflunder Verbände

Tag der Vereine: 98 Teilnehmer bei Familienrallye

(03.09.2019)
Spiel, Spaß, Unterhaltung und jede Menge gemütliches Beisammensein versprach der zweite Tag der Vereine in Schafflund – und die zahlreichen Besucher kamen voll auf ihre Kosten. An der Familienrallye über 16 Stationen auf der Festwiese und entlang der Au bis zum Schwimmbad beteiligten sich 98 Teilnehmer, darunter das Team „Seepferdchen“. Wehrführer Benno Gasa (links) musste fleißig Kegel wieder aufstellen, denn Maik Brinkhoff (rechts) und seine Kinder Tom und Felina hatten den Dreh raus, mit einem Feuerwehrschlauch fast alle Neune umzulegen. Letztendlich konnten sie sich bei der Siegerehrung über ein Präsent und den zweiten Platz hinter dem Team „Bobby“ freuen.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Tag der Vereine: 98 Teilnehmer bei Familienrallye
Foto: Tag der Vereine: 98 Teilnehmer bei Familienrallye

Tag der Vereine in Schafflund

(27.08.2019)
Am Sonntag zeigen die Initiativen im Ort, was in ihnen steckt
 
Für den zweiten Familientag der Vereine am kommenden Sonntag haben sich die Vereine und Verbände Schafflunds wieder ins Zeug gelegt. Ein prall gefülltes Programm erwartet die Besucher rund um die Festwiese zwischen 10 und 16 Uhr. Zum Auftakt findet ein deutsch-dänischer Gottesdienst statt, an den sich ein Konzert des Gospelchors Nordhackstedt anschließt. Musikalisch geht es weiter mit einem Auftritt der „Linedancer“, und gleich danach wird die Polizei die Kinder mit einem Puppentheater unterhalten. Und sie spielen noch einmal am frühen Nachmittag, bevor die Laienspielgruppe einen vergnüglichen Sketch aufführt.

Vor der Kleiderkammer „Schickeria“ werden große und kleine Models zu einer moderierten Modenschau tragbare Kleidung präsentieren, die auch anschließend erworben werden kann. Für eine große Familienrallye werden 16 Vereine spannende Spielstationen aufbauen. Zwei bis fünf Personen können ein Team bilden, als Familie oder Freunde zusammen Spaß haben und vielleicht sogar einen Preis gewinnen.

Beim Gummistiefelzielwurf, Kegeln, Torwandschießen oder Seifenhockey ist Geschicklichkeit gefragt, beim Foto-, Tier- oder Naturquiz und der deutsch-dänischen Memorystaffel schadet ein wenig Wissen nicht – für jeden ist etwas dabei.

„Man sollte sich möglichst online auf www.schafflund.de/Aktuelles anmelden“, sagt Organisatorin Martina Marczyschewski, das sei für die Planung wichtig, aber für Spätentschlossene sind auch noch ab 11 Uhr Nachmeldungen möglich. Klug sei es, möglichst ein eigenes Fahrrad mitzubringen, auf dem man sich beim Fahrradparcours und Fahrradringstechen sicher fühlt, doch es darf auch ein geliehenes sein.

Grillwurst, belegte Brötchen, Kuchen, Popcorn, Softeis, Waffeln, Zuckerwatte und Schafflunder Bier – für das leibliche Wohl sorgen an vielen Ecken mehrere Vereine. In einem großen Zelt können Lesehungrige auf dem Bücherflohmarkt des OKR fündig werden, und wem das Glück hold ist, der wird sich über einen der Preise der Tombola freuen können oder einen Fisch „erwürfeln“. Spiel und Spaß für alle Kinder verspricht auch der Jugendclub, der mit seinem Bauwagen „Herbie“, Schminken und Stockbrotbacken am Lagerfeuer dabei sein wird.

 

Text - SHZ Helga Böwadt 

Foto zur Meldung: Tag der Vereine in Schafflund
Foto: Tag der Vereine in Schafflund

Familientag der Vereine 2019

(19.07.2019)

Vereine und Verbände aus Schafflund und Umgebung haben sich wieder zusammengeschlossen und ein buntes Programm für den Familientag der Vereine erstellt.

 

Begonnen wird der Tag mit einem deutsch & dänischen Gottesdienst für groß und klein im Festzelt auf der Festwiese.

Anschließend wartet ein buntes Rahmenprogramm auf die Besucher. (Siehe Flyer)

Für die Kleinen ist der Jugendclub mit verschiedenen Aktionen vor Ort, der dänische Kindergarten bietet Stempel-Button zum selbst gestalten an, die Feuerwehrfahrzeuge können bestaunt werden und der Verkehrskasper der Polizei kommt vorbei. 

Für die Großen bietet der OKR einen Bücherflohmarkt an, der Skatclub lädt zum Fische verwürfeln ein und der Verein Wir machen E-Mobil bietet Probefahrten mit dem E-Mobil an. Der Heimatverein, der Bürgerverein und Tiere in Not bieten Infostände zum Informieren an.

 

Fürs leibliche Wohl sorgen die Landfrauen mit Kaffee & Kuchen, die Feuerwehr mit Grillwurst von 11-14Uhr, der Kindergartenförderverein backt frische Waffeln und die Milster Brauerei sorgt für die Getränke.

 

Hauptattraktion an diesem Tag wird die Familienrallye sein. Familien oder auch Freunde können sich mit 2-5 Personen zusammenschließen und einen Spielparcours der Vereine ablaufen. Der Weg führt bis in das Schwimmbad und zurück zur Festwiese. Die Teilnehmer sollten gerne ein Fahrrad mitbringen, da ein Spiel Fahrradringstechen sein wird.

Weitere Informationen und die Anmeldung zur Familienrallye gibt es hier.

 

Wir freuen uns auf einen bunten Tag mit vielen Familien, Gästen und Teilnehmern.

 

Foto zur Meldung: Familientag der Vereine 2019
Foto: Familientag der Vereine 2019

Tischlein deck’ dich für Insekten

(19.07.2019)
„Zählt doch einfach mal mit, wie viele verschiedene Arten wir finden“, forderte der ehemalige Kreisnaturschutzbeauftragte, Edmund Link, die elfköpfige Gruppe Interessierter auf, die sich zur Führung an der Blumenwiese am Heidekroog versammelt hatte. Und schon ging es los: Brunelle, aufgeblasenes Leinkraut, Ferkelkraut, Hornklee, Mohn, Schafgarbe, geruchlose Kamille, Gänsefingerkraut – letztlich wurden fast 20 blühende Pflanzen entdeckt.

Gern hätte Edmund Link noch mehr spannende Geschichten dazu erzählt, wie die über das Labkraut, das tatsächlich früher wegen seines Enzyms zur Käseherstellung verwendet wurde, oder dass die Wurzel der prachtvollen, alles überragenden Wilden Möhre durchaus gegessen werden kann. Doch es kam anders. Ein kräftiger Gewitterschauer überzog die Naturliebhaber, und die weitere Führung fiel buchstäblich ins Wasser.

Aus sicherer Entfernung blieb jedoch der Blick auf die gegenüberliegende Fläche, eine von insgesamt drei neu angelegten Streuobstwiesen in der Gemeinde Schafflund. „Wir haben im Laufe der Zeit rund 5000 Liter Wasser zu den Obstbäumen gebracht“, berichtete Harald Hansen vom Bürgerverein. „Alle 50 Bäume sind gut angewachsen und sehen gesund aus.“

Das Engagement des Bürgervereins und seiner vielen Helfer macht sich für die Insektenvielfalt bezahlt, nicht zuletzt durch die Bereitschaft von Gemeinde und Landwirten, Flächen dafür zur Verfügung zu stellen. Und in jedem Garten könne man ebenso in einer Nische den Tisch für die Insekten decken, meint Hansen.

Die mit Hilfe von Förderprogrammen angelegten Blumenwiesen bestehen zu 70 Prozent aus Blumen und zu 30 Prozent aus Gräsern. „Mit der Wiese an der Schule sind wir allerdings nicht ganz zufrieden“, bekennt Edmund Link, dort hätte das Verhältnis nicht gestimmt. Nun wurde gemäht und die Mahd abgetragen, um dem Boden Nährstoffe zu entziehen, dann können später nochmals reine Blütenpflanzen ergänzt werden. Blühfreudige Wildpflanzen setzen nicht nur dem Insektensterben etwas entgegen, sie erfreuen ebenso das menschliche Auge. „Es spricht gar nichts dagegen, sich einen schönen Handblumenstrauß für zu Hause zu pflücken“, sagt Edmund Link.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Tischlein deck’ dich für Insekten
Foto: Harald Hansen und Edmund Link

Besichtigungstour Blüh- u. Obstwiesen des Bürgervereins

(04.07.2019)

Der Bürgerverein Schafflund lädt herzlich am Freitag 12.07. um 16Uhr ein zur Besichtigung der Blüh- u. Obstwiesen am Wohngebiet Heidekroog.

 

Wir treffen uns vor Ort.

 

Anmeldung ist nicht notwendig.

Gäste erkunden die Wassermühle

(11.06.2019)
Zum zweiten Mal beteiligte sich die Schafflunder Wassermühle am Mühlentag zu Pfingsten. „Wir waren schon im vergangenen Jahr hier, als sich das Wasserrad wegen der Sanierungsarbeiten nicht drehte. Nun wollten wir sehen, wie alles fertig aussieht“, sagte Hans-Leve Melfsen vom Hof Neuwerk in Galmsbüll, der mit seiner Mutter Karen Melfsen angereist war. Sven Buchholz aus Schafflund hat schon als Kind im Mühlenteich gebadet, nun nutzte er den Sonntagsspaziergang, um mit seiner Frau Bianca, Sohn Hannes und den Schwiegereltern aus Oberfranken das Innere der Mühle zu erkunden. Horst Petersen, Harald Hansen, und Otto Hübner vom Mühlenverein erklärten die historische Entwicklung, die Lage der alten Stampfmühle und zeigten die heutige Technik zur Stromerzeugung.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Gäste erkunden die Wassermühle
Foto: Gäste erkunden die Wassermühle

Maibaumfest

(02.05.2019)

Schafflund Am Vorabend des 1. Mai hatten sich zahlreiche Schafflunder bei strahlendem Sonnenschein auf Einladung des Bürgervereins vor der Mühlenscheune versammelt, ließen es sich bei Bratwurst und Bier gut gehen und wippten zur Musik der Gruppe „Voiceclub“. Mittendrin der mit frischen Grün geschmückte Maibaum, der zuvor in einer gemeinsamen Aktion von Feuerwehr, Gemeinde und Albert Albertsen aufgerichtet worden war. Spannend wurde es, als der offensichtlich schwindelfreie Gemeindearbeiter Torben Johannsen den Kranz ganz oben auf die Spitze bugsierte – mithilfe des Fingerspitzengefühls von Frank Sonntag im Teleporter. 16 Wappen der Vereine und Verbände zieren den Baum als „Zeichen des aktiven Lebens in der Gemeinde“, wie Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen in ihrer Begrüßung sagte.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Maibaumfest
Foto: Maibaumfest

Obstbäume gegen Insektensterben

(12.04.2019)
In Schafflund legen Helfer mit Nabu-Unterstützung drei Streuobstwiesen mit alten Sorten an
 

15 Freiwillige machten sich mit Werkzeug und Schaufeln auf den Weg, um an drei Standorten in Schafflund Streuobstwiesen anzulegen. Im Herbst hatte der Nabu die bisher größte landesweite Streuobstwiesen-Pflanzaktion gestartet – und der Bürgerverein Schafflund meldete gleich Interesse an. Das Projekt „Blühendes Schleswig-Holstein – Neue Streuobstwiesen braucht das Land“, gefördert von der Bingo-Umweltlotterie, kam gerade recht, denn man wollte dem Insektensterben etwas entgegensetzen. „Streuobstwiesen gehören mit ihrer Arten- und Sortenvielfalt zu den Lebensräumen mit der höchsten biologischen Vielfalt“, erklärte Frank Steiner, Projektleiter Streuobst des Nabu Schleswig-Holstein. „Zu oft werden aber kleine Buschbäume gepflanzt statt der ökologisch wertvolleren Hochstämme.“

„Bei der Vorbereitung haben wir viel Unterstützung durch Maschineneinsatz erhalten“, sagte Uwe Martensen vom Bürgerverein. Bereits vor Pflanzbeginn habe Thomas Johannsen die Pflanzlöcher ausgebaggert, Peter Carstensen die Stützpfähle eingedrückt und Nis Peter Lorenzen am Klärwerk Löcher gebohrt. Am Vorabend machte der Nabu Vertreter des Bürgervereins fit für die fachgerechte Pflanzung der 50 Hochstämme.

Dann konnte es losgehen. „Wir sind glücklich, so viele engagierte Helfer gefunden zu haben“, meinte Harald Hansen, Vorsitzender des Bürgervereins, am Ausgangspunkt Blumenwiese an der Meyner Straße. Ralf Fleddermann vom Amt Schafflund sprach aus, was die Helfer einte: „Wir wollen, dass Schafflund grünt und blüht.“ So packten alle mit an, verteilten Kompost um das Wurzelwerk, schaufelten einen Gießrand, befestigten Maschendraht als Verbissschutz und sorgten für sturmsicheren Halt.

20 Obstbäume der Baumschule Ceban aus Sörup, die sich auf alte, robuste Sorten spezialisiert hat, wurden gesetzt. „Der Standort neben einer Ausgleichsfläche ist ideal“, sagte Edmund Link, der Exemplare des „Angelner Hochzeitsapfels“, des „Schleswiger Erdbeerapfels“, des „Grundhofer Streiflings“ und weiterer, Sorten verteilte – alle aus der Region Schleswig-Flensburg. Birnen, Zwetschgen und Knorpelkirschen kamen hinzu. „Jeder kann hier später probieren, welche alte Sorte vielleicht auch für den eigenen Garten geeignet ist.“ Harald Hansen ergänzte: „Wir werden noch Informationsschilder mit den Namen aufstellen.“

Nach einer verdienten Grillpause beim Vorsitzenden ging es zur zweiten Fläche am Klärwerk. Obwohl die künftige Streuobstwiese mit zehn Hochstämmen nicht zuletzt den Bienen dienen soll, zeigten diese sich wenig dankbar und stachen mehrmals zu. Doch die Männer waren hart im Nehmen und vollendeten am späten Nachmittag auch noch das letzte Projekt, eine Fläche am Heidekrog mit 20 Bäumen in lockerer Aufteilung.

Zu guter Letzt wurde eine Menschenkette gebildet, um mit Eimern Wasser aus der Au zu schöpfen, sodass ein großer Behälter zum Angießen gefüllt werden konnte. Das Zusammenspiel zwischen ehrenamtlichem Engagement und dem Nabu als Organisator und finanziellem Förderer wird der Natur zugute kommen. „Auch Privateigentümer können eine Förderung erhalten“, darauf wies Frank Steiner ausdrücklich hin.

 

Text - SHZ Helga Böwadt 

Foto zur Meldung: Obstbäume gegen Insektensterben
Foto: Obstbäume gegen Insektensterben

Bürgerverein hält Mühlrad in Gang

(02.04.2019)
Schafflunder Organisation zieht positive Bilanz 2018 / Dieses Jahr Gartenwettbewerb „Wer hat die schönste Sitzecke?“
 

„Alle unsere Vorhaben wurden von uns im Team erarbeitet“, sagte Harald Hansen, Vorsitzender des Bürgervereins, auf der Mitgliederversammlung in Schafflund und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern für das große Engagement. Nur so seien die vielen Veranstaltungen erfolgreich verlaufen.

In diesem Jahr steht der Gartenwettbewerb unter dem Motto „Die schönste Sitzecke“. In ihrem Kassenbericht stellte Silke Jessen erfreut fest: „Wir haben Spenden von über 13.000 Euro erhalten.“ Der Bücherverkauf des Ortskulturrings beim Familientag der Vereine habe allein 700 Euro erbracht.

Mit der Stromerzeugung durch das Wasserrad war Spartenleiter Uwe Martensen zufrieden: „Trotz des trockenen Sommers hatten wir mit 20.000 Kilowattstunden ein gutes Ergebnis.“

Nach den starken Regenfällen der vergangenen Woche gab es am Mühlenstrom viel zu tun. „Das viele Wasser hat Blätter, Blüten und Äste aufgewirbelt und angeschwemmt“, sagte Horst Petersen, der sich zusammen mit Uwe Martensen und Harald Hansen regelmäßig darum kümmert, das vor der Brücke befestigte Gitter zu reinigen. Diese Arbeit hat früher Johannes Bobb mehrmals am Tag ausgeführt. An ihn erinnerte der Vorsitzende zu Beginn der Versammlung: „Vor einem Jahr ist Johannes Bobb verstorben – wir haben ihm unendlich viel zu verdanken.“

Im Herbst haben Horst Petersen und Uwe Martensen nun im unteren Bereich des Gitters jeden zweiten Stab ausgesägt, sodass größere Teile besser weggeschwemmt werden. „Dadurch haben wir weniger Arbeit“, sagt Horst Petersen, aber die tägliche Kontrolle müsse bleiben, weil immer wieder größere Äste entfernt werden müssten.

Höhepunkte des vergangenen Jahres seien vor allem die Sanierungsarbeiten an der Wassermühle und die damit einhergehenden Jubiläumsfeierlichkeiten gewesen (wir berichteten), der erste Dorfarchiv-Tag, der Wettbewerb „Schönster Garten“ und die Bustouren zum Fischmarkt in Hamburg und zum Lübecker Weihnachtsmarkt. Viele Besucher hätten am Maibaumfest und am Familientag der Vereine teilgenommen.

Das Setzen von Zwiebeln auf Gemeindeflächen wurde mit mehreren Kindergruppen durchgeführt und soll auch weiterhin fester Bestandteil der Dorfverschönerung sein. „Wir müssen jetzt im Frühling gucken, wo noch etwas fehlt“, sagte Spartenleiterin Dörte Hessenberger, und Ralph Grütz ergänzte: „Man muss Zwiebeln finden, die sich verwildern, und man sollte auf den ökologischen Wert achten.“ Zu den bisherigen Blumenwiesen für die Bienen seien weitere anderthalb Hektar bereits angemeldet, sagte Uwe Martensen.

Am kommenden Sonnabend werden außerdem Streuobstwiesen angelegt. Viele Helfer werden um 9.30 Uhr an der Blumenwiese Meyner Straße gebraucht. Weitere Infos finden sich auf der neuen Webseite des Bürgervereins www.buergerverein-schafflund.de .

 

Text - SHZ Helga Böwadt 

[Information zum Wettbewerb "Schönste Sitzecke"]

Foto zur Meldung: Bürgerverein hält Mühlrad in Gang
Foto: Bürgerverein hält Mühlrad in Gang

Wettbewerb 2019

(26.03.2019)

Wir laden Sie herzlich ein an unserem diesjährigen Wettbewerb "Schönste Sitzecke" teilzunehmen.

Sie können sich selber anmelden oder Sie schlagen eine Sitzecke vor. Die Besitzer werden dann gefragt ob Sie an dem Wettbewerb teilnehmen möchten.

 

Zu gewinnen gibt es:

1.Preis: 100€ (Gutschein Filou)

2.Preis: 75€ (Gutschein Lauer)

3.Preis: 50€ (Inke´s Blumenwelt)

Anmeldung ist erforderlich bis 10.Juni 2019 bei Harald Hansen, Tel.: 7102 oder per Mail an: bvschafflund@gmail.com

 

Foto zur Meldung: Wettbewerb 2019
Foto: Wettbewerb 2019

Wir laden ein zur JHV

(14.03.2019)

Der Bürgerverein lädt alle Mitglieder herzlich ein zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch 20.03. um 20Uhr im Bürgerhaus.

 

Der neue Dingstock ist da!

(27.02.2019)

Im Download befindet sich der neuste Dingstock mit interessanten Artikeln und vielen Vorankündigungen für die kommenden Monate.

 

Eine Dingstock verpasst? Kein Problem HIER gibt es alle im Archiv!

[Dingstock 1/2019]

Wenn alte Fotos Geschichten erzählen

(18.02.2019)

Der Dorfarchiv-Tag in Schafflund war ein voller Erfolg. „Wir sind rundum zufrieden“, sagten Harald Hansen und Peter Gimm vom Bürgerverein. 40 Interessierte waren ins Bürgerhaus gekommen, um bei der Identifizierung von Personen auf alten Fotos zu helfen. Der älteste Besucher, der 96-jährige Herbert Gimm, wusste nahezu noch alle Namen einem alten Schulbild zuzuordnen. Elke Seemann (v.l.), Hans-Christian Erichsen , Magnus Rohwer und Hans-Reinhard Nicolaisen vertieften sich in das Foto einer Goldenen Konfirmation und konnten einige Namen notieren – manche Plakate blieben allerdings leer. Stattdessen freuten sich die Initiatoren über mitgebrachte „alte Schätze“ und bisher unbekannte Geschichten.

 

Text - SHZ böw

 

 

 

Foto zur Meldung: Wenn alte Fotos Geschichten erzählen
Foto: Wenn alte Fotos Geschichten erzählen

Dorfarchiv braucht Hilfe

(06.02.2019)
Schafflunds Chronisten wüssten gern, wer auf alten Fotos zu sehen ist
 

Vor etwa 30 Jahren arbeitete der Arbeitskreis Dorfgeschichte aktiv an einem Dorfarchiv und brachte das Buch „Schafflund in alten Ansichten“ heraus. Inzwischen sind die umfangreichen Unterlagen zweimal umgezogen, befinden sich aktuell im Bürgerhaus, und aus dem ehemaligen Arbeitskreis ist nun die Sparte Dorfarchiv als Teil des Bürgervereins geworden. Dessen Vorsitzender Harald Hansen und Spartenleiter Peter Gimm bitten nun um Mithilfe: „Uns sind viele Fotos überliefert, aber nur bei wenigen lässt sich sagen, wer dort abgebildet ist. Um diese Lücken zu schließen, laden wir alle Interessierten ein, uns zu helfen.“

In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen werden am Sonnabend, 16. Februar, von 14 bis 17 Uhr viele alte Fotos ausgestellt – und, so die Hoffnung der Veranstalter, möglichst viele der abgebildeten Personen identifiziert. „Wir freuen uns auch auf interessante Geschichten oder Anekdoten, die wir aufschreiben können“, sagt Peter Gimm.

Willkommen sind ebenfalls eigene Materialien und Familienchroniken. „Wir sind technisch gut ausgestattet, können alles kopieren und scannen, sodass jeder sein Eigentum behält“, verspricht Gimm. „Manchmal werden bei Haushaltsauflösungen gedankenlos alte Sachen weggeworfen“, bedauert Harald Hansen und bittet darum, sich vorher immer zunächst an das Dorfarchiv zu wenden, sonst gingen wertvolle Zeugnisse der Dorfgeschichte unwiederbringlich verloren.

Unterstützung bei der Digitalisierung aller Unterlagen erhält Peter Gimm durch die Gemeinde, und die Nospa-Stiftung investierte in die technische Ausrüstung und ein Banner.

Für den Dorf-Archiv-Tag am 16. Februar wird um Anmeldung bei Harald Hansen unter der Telefonnummer 0 46 39 / 71 02, gebeten. Wer Lust und Zeit hat, sich an der Arbeit mit dem „Gedächtnis Schafflunds“ zu beteiligen, ist ebenfalls willkommen. Damit auch jeder dabei sein kann, bietet Claus-Peter Matzen einen Fahrservice an – Beförderungswünsche können bei der Anmeldung angegeben werden.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Dorfarchiv braucht Hilfe
Foto: Dorfarchiv braucht Hilfe

Einladung Dorf-Archiv-Tag

(09.01.2019)

Wir laden herzlich ein zum Dorfarchiv-Tag!

 

Wir suchen Namen zu Gesichtern auf alten Fotos und Geschichten dazu!

 

Bitte informieren sie die ältere Generation über diese Veranstaltung, da diese oft keinen Internetzugang haben.

Foto zur Meldung: Einladung Dorf-Archiv-Tag
Foto: Einladung Dorf-Archiv-Tag

Wir laden Sie auf einen Punsch ein

(30.11.2018)

Am Samstag 1.12. werden wir die Punschbude bei Edeka übernehmen und bieten neben roten & weißen Punsch auch Apfelpunsch und Schmalzbrote an.

Ebenfalls kann man bei uns auch den Schafflunder Kaffeepott & Teepott sowie die Chronik, den Mühlensekt und Schlüsselanhänger als Weihnachtsgeschenke kaufen.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche und Weihnachtsstimmung!

Punschen in Schafflund

(27.11.2018)

Die Schafflunder Wählergemeinschaft stellt in diesem Jahr eine Punschbude bei Edeka Teske auf. Diese öffnet immer Freitags und Samstags seine Pforten. 

Die SWG stellt ortsansässigen Vereinen diese Punschbude zur Verfügung um auf ihren Verein aufmerksam zu machen und gemeinsam bei einem Punsch und einem netten Schnack in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Der Erlös kommt den jeweiligen Vereinen zu Gute.

 

Folgende Vereine treffen Sie an den verschiedenen Tagen an:

30.11. HSG Schafflund /Medelby

1.12.  Bürgerverein Schafflund

7.12. Landfrauenverein

8.12. SWG

14.12. Wir mache E-Mobil

15.12. ASV Angelrute

21.12. Hundefreunde Schafflund

22.12. Freiwillige Feuerwehr Schafflund

 

Öffnungszeiten sind an der Bude ausgehängt.

 

Was die jeweiligen Vereine alles anbieten, geben wir auf unserer Homepage kurz vorher bekannt oder entnehmen Sie unserem Veranstaltungskalender.

Auch im Newsletter erinnern wir wöchentlich an Termine in der Gemeinde. Einfach eintragen und informiert bleiben.

 

 

 

Mühlenrad beleuchtet

(09.11.2018)

Seit einigen Tagen ist unser Mühlenrad beleuchtet.

Ein toller Anblick Abends.

Foto zur Meldung: Mühlenrad beleuchtet
Foto: Mühlenrad beleuchtet

Tag des Dorfarchives Schafflund

(08.11.2018)

Wir sind das Gedächtnis des Ortes!

Schafflund ist eine wachsende und moderne Gemeinde, aber auch die Geschichte des Ortes ist interessant und sollte bewahrt werden.

Wie lebten die Dorfbewohner vor 100 Jahren, was hat sie bewegt, wie und warum wurde gefeiert?

Aus dieser Zeit sind viele Fotografien überliefert, leider lässt sich nur bei wenigen Bildern sagen, wer auf diesen Fotos abgebildet ist. Das wollen wir gerne ändern!


Außerdem besteht ein Dorfarchiv nicht nur aus Fotos und Gegenständen. Lebendig wird es erst durch die Erzählungen persönlicher Geschichten aus der früheren Zeit.

Um diese Lücken zu schließen, lädt der Bürgerverein Schafflund / Sparte Dorfarchiv zu einer gemütlichen Runde bei Kaffee & Kuchen ein. Wir stellen alte Fotografien aus und hoffen an diesem Tag viele Geschichten und Namen unserer Vorfahren zu bekommen.

Wo: Bürgerhaus Schafflund
Wann: 16. Februar 2019
Uhrzeit: 14.00 bis 17.00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten. Auch ein Fahrservice durch Claus-Peter Matzen ist möglich, bitte bei der Anmeldung mit angeben.

Anmeldung bei Harald Hansen: 04639-7102

 

Voller Vorfreude auf den Frühling

(03.11.2018)
Gut, dass Paul (Foto, Mitte) auf den großen Spaten aufpasst, denn die dicken Zwiebeln der Narzissen müssen tief in die Erde gesetzt werden, damit sie auf dem Spielplatz des „Kleinen Regenbogens“ in Schafflund im kommenden Jahr den Frühling einläuten können. Der Bürgerverein war wieder aktiv und mit den Schulkindern aus der dänischen Schule und der Gemeinschaftsschule sowie der Kleinen aus den Kindergärten und der Waldgruppe unterwegs, um überall im Dorf Frühlingsboten zu verteilen. Doch es geht dem Verein um mehr. „Manche Kinder haben tatsächlich noch nie Zwiebeln eingepflanzt“, hat Hedwig Hübner festgestellt. Deshalb wolle man mithelfen, die Jüngsten für die Natur zu sensibilisieren.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Voller Vorfreude auf den Frühling
Foto: Voller Vorfreude auf den Frühling

Kinder helfen beim pflanzen

(30.10.2018)

Dank der Hilfe vieler Kinder konnten wir noch alle Blumenzwiebeln in Schafflund einpflanzen.

 

Lieben Dank an:

- die Kinder der Waldgruppe

- die Vorschulkinder der Kleinen Arche

- die Kinder des Kleinen Regenbogens im Lindenweg

- die Schulkinder der Dänischen Schule

- die Schulkinder der 5. Klasse der GGS Schafflund

 

Danke auch an alle Erzieher und Lehrer die uns dabei unterstütz haben und sofort zu gesagt haben zu helfen.

 

Foto zur Meldung: Kinder helfen beim pflanzen
Foto: Kinder helfen beim pflanzen

Pflanzaktion des Bürgervereins

(24.10.2018)

Am vergangenen Sonntag fand die Frühlingsblumen Pflanzaktion des Bürgervereins statt. Leider haben in diesem Jahr nicht viele Schafflunder diese Aktion unterstützt. 

In dieser Woche werden dann die Kinder des Kindergarten "Kleiner Regenbogen" und "Kleine Arche" sowie die Kinder der deutschen und dänischen Schule den Verein beim Pflanzen unterstützen und an ihren Stätten Blumenzwiebeln pflanzen.

 

Zeitgleich zur Pflanzaktion am Sonntag wurde mit Unterstützung der Feuerwehr und Jan Voigt der Maibaum runtergelegt. Dieser wird bis 30.04.2019 eingelagert.

 

Foto zur Meldung: Pflanzaktion des Bürgervereins
Foto: Pflanzaktion des Bürgervereins

Schafflund Portai aus der SHZ

(16.10.2018)
Das grüne Dorf
Schafflund hat massiv von der Energiewende profitiert – und plant bereits den nächsten Schritt seiner Ökostrom-Revolution
 

Text von Till H. Lorenz SHZ 

 

Es ist grün. Viel wird gehämmert und gesägt. Unmittelbar hinter dem Ortsschild ist Schafflunds massives Wachstum offensichtlich. Rund 2700 Einwohner zählt der Ort, Tendenz steigend. Im Hintergrund der neuen Häuser, Straßen und angelegten Hügel und Wiesenflächen, die sich hier vor dem Besucher erstrecken und von Tag zu Tag wie ein Puzzle weiter wachsen, ragen die Windkraftanlagen in die Höhe. Mühlen stehen in Schafflund am Anfang von allem – vor 600 Jahren war es die Wassermühle, heute sind es Flügel aus Kunststoff und Metall, die sich in die Höhe strecken und die Luft durchschneiden. Es weht aus Südost.

Schafflund hat profitiert – von der Energiewende. „Wir haben hier Bürgerwindparks“, sagt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. „Wir haben nicht irgendwelche Abschreibungsmodelle durch Projekte von Investoren aus anderen Bundesländern.“ An den Schafflunder Windparks – vier Stück sind es an der Zahl – seien ausschließlich Bürger aus dem Ort als Gesellschafter oder Landeigentümer beteiligt. „Das ist ein Mehrwert, den wir hier vor Ort auch in Form von Gewerbesteuereinnahmen generieren können“, sagt die Bürgermeisterin.

Tatsächlich sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Zwischen 16 und 20 Prozent haben sie zuletzt pro Jahr zugelegt, auf 1,4 Millionen Euro beliefen sie sich in 2016 nach den Zahlen der Gemeindevertretung. Nicht alles geht allein auf die Windkraft zurück – doch ein nicht unerheblicher Teil eben schon. Über Zuschüsse und Spenden beteiligen sich die Windparks zusätzlich am Aufbau des Ortes – mit Geld für neue Musikinstrumente, für den Kindergarten, für das Bürgerhaus.

Künftig will Schafflund die Ökostrategie noch stärker vorantreiben, in vielfältigerer Weise auf den Öko-Strom setzen. Konkret: Mit einem eigenen Car-Sharing-Dienst für E-Mobile. Die ersten Fahrzeuge kommen Mitte November. Über ein spezielles Portal können sich Mitglieder die Fahrzeuge buchen. Die Software dafür wird im Ort entwickelt. Natürlich werde das alles eine Anlaufphase haben. Doch Best-Jensen sagt auch: „Nicht nur schnacken, man muss dann auch mal handeln und den Worten Taten folgen lassen.“ Im Frühjahr soll Schafflund zusätzlich noch einen Siebensitzer bekommen – für Vereine und Verbände, wenn diese zum Beispiel zu Veranstaltungen fahren müssen. „Dann ist es gut, wenn man dort mit einem E-Mobil vorfahren kann“, so die Bürgermeisterin.

Ein Gemeindewerk zur Stromversorgung ist im Gespräch. Ein weiterer Bürgerwindpark ist bereits geplant und soll bald errichtet werden. Die Gemeinde könnte sich an diesem unter Umständen sogar direkt beteiligen und würde dann als Gesellschafter auftreten. „Es ist ganz wichtig als Gemeinde, nicht nur von den Gewerbesteuereinnahmen zu profitieren“, so Best-Jensen. Sondern als Kommanditist gehe es dann auch um die Ausschüttungen.

Doch es spielt auch das Thema Gerechtigkeit dabei eine Rolle. Mit der Beteiligung der Gemeinde seien nämlich nicht mehr nur jene Bürger bei den Windkraftanlagen am Zuge, die es sich leisten können – sondern eben alle Bürger Schafflunds. Die grüne Geschichte geht weiter.

 

STOLZ AUF..

ihre Wassermühle sind die Schafflunder ohne Zweifel. Doch mindestens ebenso stolz ist die Gemeinde auch auf das nördlichste Storchennest Deutschlands. Seit dem 19. Jahrhundert kehrt der Storch bereits in den Ort ein. Lange Zeit war er beim sogenannten Storchen-Bauer daheim. Seit 1962 hat er jedoch ein anderes Quartier: einen Schornstein im Garten von Dörte Stielows Familie. Im damaligen Jahr hatte ihr Vater den Schornstein als Teil einer Gärtnerei errichtet – und sich fortan einen täglichen Kampf mit dem Storch geliefert, der diesen als neuen Nistplatz für sich auserkoren hatte und so die Abluft verstopfte. Ein Jahr später wurde ein Metallring auf dem Schornstein installiert, das harmonische Zusammenleben war gesichert. Seit diesem Zeitpunkt ist der Horst in Schafflund durchgehend besetzt.

400 Jahre ist das Reetdachhaus auf dem Grundstück alt, die vorherigen Eigentümer kann Dörte Stielow alle aufzählen. 2005 hat sie selbst das Haus übernommen – es war der Beginn der Pension Storchennest; fünf Zimmer zählt die Unterkunft und zur passenden Jahreszeit ist der Storch inklusive. Sehr viele dänische und skandinavische Touristen habe sie, erzählt Stielow – und ja, diese würden auch extra wegen des Storches Halt machen. „Es ist ein Ort zum Verweilen“, sagt sie. Wohin es die Jungstörche aus der jeweiligen Brut später zieht, kann Stielow meist recht genau sagen. Und in den Jahren wurde sie zu einer Expertin – auch für Problemstörche, wie zum Beispiel den Rabauken, der über Schafflund hinaus mit seinem aggressiven Verhalten für Schlagzeilen gesorgt hat.

 

Heute: Schafflund

Einwohner: Rund 2700 Menschen leben derzeit in Schafflund – und in der Tendenz werden es mehr. 16 Vereine bereichern das Gemeindeleben. Der Ort ist zugleich Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes, zu dem neben Schafflund noch zwölf weitere Gemeinden zählen. Im gesamten Amtsbereich ist die Zahl der Einwohner seit 1987 von 9700 auf zuletzt rund 12 300 Einwohner gestiegen. Schafflund bietet als Zentralort auch zahlreiche Dienstleistungen für die Nachbargemeinden an. Geschichte: Erstmals erwähnt wurde Schafflund als „Schaftling“ im Jahr 1477. Was es mit dem Namen genau auf sich hat, ist umstritten. Im Dänischen wurde der Ort Skovlund genannt. Investitionen: Die Gemeinde Schafflund investiert – und das kräftig. Aktuell sind Investitionen in Höhe von 2,7 Millionen Euro für mindestens 15 Einzelprojekte vorgesehen – dazu gehören Baumaßnahmen am Kindergarten, Erweiterungen des Neubaugebietes sowie eine Erweiterung des Gewerbegebietes. Wirtschaftlich profitiert der Ort nicht zuletzt von seiner Lage an der B199. Kinderfreundlich: Schafflund ist seit 1998 Teil eines Modellprojektes für kinderfreundliche Gemeinden. Nach Angaben der Gemeinde bedeutet dies, dass die Kinder bei der Ausgestaltung und Durchführung von kommunalen Maßnahmen mitbestimmen. Wappenkunde: Das Wappen von Schafflund setzt sich aus einer grünen Buche, einem roten Mühlrad und einem blauen Fisch zusammen. Das Mühlrad leitet sich dabei natürlich von der alten Wassermühle im Ort ab. Die Buche wiederum verweist darauf, dass die Schleswigsche Geest ursprünglich mal anders aussah – nämlich bewaldet. Der Fisch wiederum steht für die Bedeutung, den die Fischerei früher hatte – und damit auch letztlich für die Rolle des Schafflunder Mühlenstroms.

 

Fluch und Segen zugleich – so fassen es die Schafflunder selbst oft zusammen. Denn mit der Lage an der Bundesstraße 199 fahren in der Tat viele durch den Ort hindurch, die zumindest zunächst noch eigentlich woanders hinwollen. Wer nun aus Flensburg kommt, kann zur rechten Seite den Schornstein mit dem Storchennest sehen. Wenige Meter dahinter heißt es links abbiegen. So kreuzt man den Mühlenstrom und gelangt auf die andere Ufer-Seite und nach einem zweiten Links-Abbiegen auf die Meyner Straße.

Spätestens hier wird klar, dass es eigentlich viel zu schade ist, durch Schafflund nur hindurch zu fahren – oder überhaupt den Ort per Auto erkunden zu wollen. Tatsächlich lädt Schafflund doch eher zum Spazieren ein. Zum Beispiel mit seinem Gelände rund um die Mühlenscheune und das Bürgerhaus, das man am leichtesten von der Meyner Straße aus erreicht. Davor steht ein Mai-Baum, den die Dorfgemeinschaft im vergangenen Jahr erstmals aufgestellt hat. Von dort sind es auch nur wenige Meter zur Wassermühle oder zum Naturlehrpfad, auf dem sich am Mühlenstrom entlang schlendern lässt.

 

Die Bundesstraße 199 hat den Schafflundern ein sehr spezielles Verhältnis zu einer sehr speziellen Nordsee-Insel eingebrockt. „Wahre Kenner wohnen hier, nur Snobs fahren durch nach Sylt“, lautet der Slogan. Doch das ist natürlich nur mit einem Augenzwinkern gemeint. Tatsächlich wissen beide Seiten sehr genau, was sie von- und aneinander haben.

 

Karl Otto Meyer war der große Mann der dänischen Minderheit – und überzeugter Wahl-Schafflunder (auf dem Foto steht er vor seinem Haus). Als Politiker, Journalist und Lehrer hat er sich immer wieder für die Belange der dänischen Minderheit stark gemacht, den SSW als Abgeordneter im Landtag vertreten und die Partei als Vorsitzender geleitet.

Geboren wurde Karl Otto Meyer 1928 in Sünderup. Sein Vater stammte aus Heidelberg, seine Mutter aus Oeversee. Im Zweiten Weltkrieg beteiligte sich Meyer am Widerstand gegen die deutsche Besatzung auf Fünen. In den Nachkriegsjahren absolvierte er eine Lehrerausbildung in der Nähe von Svendborg, die er 1949 abschloss. Zurückgekehrt nach Südschleswig besuchte er zunächst als Lehrer die Husum dankse Skole. 1950 wurde er dann Schulleiter der dänischen Schule in Schafflund – und blieb dies auch bis 1963. Nicht nur in dieser Zeit engagierte sich Meyer immer wieder auch aktiv politisch für Schafflund. Von 1959 bis 1974 gehörte er dem Gemeinderat an; ebenso wie in der Zeit von 1979 bis 2003. Der Zeit als Schuldirektor folgte eine Zeit als Chefredakteur der Flensborg Avis sowie der Südschleswigschen Heimatzeitung. Es war auch die Zeit als Abgeordneter im schleswig-holsteinischen Landtag. Schafflund ist er in all der Zeit treu geblieben. Dort verstarb Karl Otto Meyer 2016.

 

Laternelaufen für den guten Zweck

Es ist eine gut gelebte Tradition am Ort: Am 3. November lädt die Feuerwehr Schafflund zum alljährlichen Laternenumzug an die Feuerwehrwache ein – und sammelt obendrein dabei auch noch für einen guten Zweck. Unterstützt wird nämlich die Aktion „R.SH hilft helfen“. Auch das leibliche Wohl der Besucher soll ab 18 Uhr an der Feuerwache nicht zu kurz kommen. Ein Feuer zum Wärmen versprechen die Veranstalter ebenfalls. Überreicht werden sollen die gesammelten Spenden knapp drei Wochen später. Dann steht mit dem Gänseverspielen am 23. November das nächste Traditionsevent an.

 

Brückenspaziergang

Am 31. Dezember ist es soweit. Dann wird die neue Brücke über die Au in Schafflund offiziell eingeweiht – mit einem Lauf um die Brücke. Start ist um 11 Uhr. Zwei Strecken soll es geben, eine etwas kürzer, eine etwas längere. Derzeit muss sich die Brücke noch setzen und Wege werden angeglichen. Als einer der ersten Benutzer konnte Stefan Husemann (v. li.) kürzlich mit Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, Martin Woltering vom Ingenieurbüro Ivers und Jörn Reichelt von der Firma Martin Limbrecht die Brücke in Betrieb nehmen.

 

Neuer Betrieb

Die Mürwiker Werkstätten werden im nächsten Jahr in Schafflund nach Angaben der Gemeinde mit dem Bau einer neuen Wohneinrichtung beginnen. Dabei soll es sich um eine Wohneinrichtung mit angegliederter Tagespflegeeinrichtung für Menschen mit multipler Behinderung handeln. Die Politik hofft, dass so auch weitere Arbeitsplätze in der Region entstehen.

Mit dem Bürgerverein zum Lübecker Weihnachtsmarkt

(10.10.2018)

Der Bürgerverein Schafflund lädt ein zum gemeinsamen Ausflug auf den schönen Lübecker Weihnachtsmarkt am Samstag 8.10.2018.

Die Abfahrtzeiten aus den unterschiedlichen Dörfern und weitere Details entnehmen sie bitte dem Anhang im Download.

Anmeldungen bis zum 23.11.18 bei Wiebke Gerschewski unter 04639-782408 oder BVSchafflund@googlemail.com

HH Fischmarkttour mit dem Bürgerverein

(17.09.2018)

Den HH Fischmarkt muss man erlebt haben als Norddeutscher...ein Spektakel für das es sich lohnt nachts um 3:30Uhr los zufahren.

Der Bürgerverein Schafflund lud nun zu so einer Tour ein und 40 Personen nahmen teil. Wiebke Gerschewski organisierte mit Stielow Tours eine Tour über die Dörfer Hörup, Nordhackstedt, Schafflund, Meyn und Wallsbüll, denn auch Nichtmitglieder des Bürgervereins waren herzlich Willkommen.

Um ca 6:30Uhr war Ankunft in HH bei bestem Wetter. Der Fischmarkt füllte sich rasch und der Spaß begann. Neben Obstkörben, Kästepaketen, Nudeltaschen und Naschitüten wurden Fischbrötchen gefrühstückt und in der Markthalle sorgte Live-Musik für Partystimmung. Der holländische Blumenverkäufer beeindruckte mit seiner Wurfkunst und aus allen Ecken riefen die Händler "Nimm mit für nur 10€, scheiß egal!"

Um 10:30Uhr begann die Heimreise, die ohne Staus verlief.

Alle waren sehr begeistert und das nächste Highlight ist auch schon in der Planung - Lübecker Weihnachtsmarkt!

Foto zur Meldung: HH Fischmarkttour mit dem Bürgerverein
Foto: HH Fischmarkttour mit dem Bürgerverein

Fußgängerrallye Herzstück-Cup

(28.08.2018)

Die Vereine haben sich zusammen getan und am Familientag der Vereine eine Fußgängerrallye ausgearbeitet.

Hier geht es nicht um Schnelligkeit. Auf dem Spaziergang rund um den Mühlenteich gibt es viele Fragen zu beantworten.

Auf der Strecke gibt es 5 Spielstationen.

Die Fotogruppe erwartet die Teilnehmer als erstes mit einem Spiel. Auch der Angelverein und der Bürgerverein haben sich Spiele überlegt die Wissen und Geschick verlangen. Im Schwimmbad erwartet die DLRG und der Förderverein Schwimmbad die Teilnehmer mit einem Wasserspiel, bei dem man aber nicht nass wird. Kurz vor dem Ziel warten dann noch die Landfrauen mit einem spaßigen Spiel. 

Im Ziel auf der Festwiese gibt es dann Mittagessen, Grillwurst von der Freiwilligen Feuerwehr, Live-Musik mit der PasBrassBand und eine Modenschau. Währenddessen wird der Sieger ermittelt, auf den dann ein toller Preis wartet. Aber auch die 2. und 3. platzierten erhalten Preise.

Ein tolles Rahmenprogramm überbrückt die Zeit bis zum Start von Spiel ohne Grenzen. Der Jugendclub ist vor Ort, ein Streichelzoo mit Esel und Pferden lässt Kinderaugen leuchten, es gibt Waffeln und Torten uvm.!

 

Die Anmeldung für beide Spiele ist vor Ort möglich!

 

Start Fußgängerrallye ab 10:40Uhr,

mind. 2 Pers. ein Team,

Startgebühr 1€/Pers 

Foto zur Meldung: Fußgängerrallye Herzstück-Cup
Foto: Fußgängerrallye Herzstück-Cup

Bürgerverein lädt ein zum Hamburger Fischmarkt

(23.08.2018)

Als Norddeutscher muss man den Hamburger Fischmarkt kennen, ein Erlebnis der Nordischen Art!

Der Bürgerverein Schafflund lädt ein zur Fahrt auf den Hamburger Fischmarkt am 16.09.2018.

Einfach mal was erleben.

 

Anmeldungen sind erforderlich.

Wiebke Gerschewski 04639-782408

 

Weitere Informationen entnehmen sie dem Flyer 

Foto zur Meldung: Bürgerverein lädt ein zum Hamburger Fischmarkt
Foto: Hamburger Fischmarkt

Wettbewerb des Schafflunder Bürgervereins

(23.07.2018)
Nur 15 Minuten für die Gartenschau
Die schönste Anlage gehört Karin und Hans-Reinhard Nicolaisen
Der Wettbewerb „Schönster Garten“ war ein voller Erfolg. Während der Bürgerverein als Ausrichter bei der Premiere im vergangenen Jahr nur zwei Teilnehmer vermelden konnte, wurden die Bedingungen dahingehend geändert, dass diesmal Gärten vorgeschlagen werden konnten. Das führte zur beachtlichen Zahl von 21 Gartenbesitzern, die von der fünfköpfigen Jury besucht wurden.

Das sei kein leichtes Unterfangen gewesen, erläuterte Vorsitzender Harald Hansen. Es seien nur etwa fünfzehn Minuten pro Garten möglich gewesen. Doch Landschaftsgärtner Andreas Brodersen hatte ein gutes Punktesystem erarbeitet. Alle Jurymitglieder vergaben unabhängig voneinander jeweils maximal 100 Punkte, wobei die Kriterien nach Gestaltung, Pflege und Gesamteindruck differenziert aufgeschlüsselt waren.

„Wir haben wunderschöne und sehr unterschiedliche Gärten gesehen“, sagte Harald Hansen bei der Preisverleihung im Bürgerhaus. „Das ist ja der Wahnsinn, dachten wir oft, sobald sich die Gartentür hinter dem Haus öffnete.“ Viele Bewertungen lagen nach Auskunft der Jury nah beieinander, aber die ersten Plätze konnten dennoch eindeutig vergeben werden. Inmitten ihres romantischen Gartens mit Laube und Teich sowie Phlox-Bändern, Rosen, Agapanthus und unzähligen Hosta-Arten nahmen Karin und Hans-Reinhard Nicolaisen ihren ersten Preis in Empfang. Der zweite Preis ging an Eugenie und Manfred Heisch, und Familie Zarnitz freute sich über den dritten Platz.

Harald Hansen nutzte die Preisverleihung, zu der rund 60 Gäste erschienen waren, um die Vorhaben des Bürgervereins vorzustellen. Stück für Stück werde Schafflund bunter, dafür sorgten Pflanzaktionen und die Anlage weiterer Blumenwiesen. Besonders im Hinblick auf die Wassermühle meinte er: „Wir haben im letzten Jahr wirklich viel gemacht.“ Inzwischen habe der Verein 100 Mitglieder, aber es dürften gern mehr Aktive – vor allem Jüngere – dazukommen.

Peter Gimm berichtete über die Abteilung Dorfgeschichte und stellte ein neues Banner vor, auf dem die Abbildung der historischen Mineralwasserflasche und eine bisher unbekannte Annonce von 1935 zum Verkauf der Wassermühle das Interesse der Anwesenden weckten. Alte Fotos und Dokumente, die vielleicht noch in manchem Nachlass zu finden sind, nimmt der Bürgerverein gern an, um das historische Bild Schafflunds zu vervollständigen.

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Wettbewerb des Schafflunder Bürgervereins
Foto: Wettbewerb des Schafflunder Bürgervereins

Schafflund schönster Garten

(06.07.2018)

Bei schönstem Sommerwetter fuhr die 5 köpfige Jury, mit unserem 1.Vorsitzenden Harald Hansen, am 1.Juli alle 21. Teilnehmer unseres Wettbewerbs " Schönster Garten" in Schafflund an.

Von Vormittags bis späten Nachmittag hat die Jury erstaunlich schöne Gärten besichtigen dürfen. "Wahnsinn was da hinter den Häusern zum Vorschein kommt!" sagte Kordula Hansen.

Durch ein gut durchdachtes Punktesystem wurden die Sieger ermittelt.

 

Wir gratulieren

Platz 1. - Familie Nicolaisen

Platz 2. - Familie Heisch

Platz 3. - Familie Zarnitz

 

Wir bedanken uns bei den Teilnehmern und sprechen allen ein großes Lob aus zu den tollen Gärten.

Die Preisverleihung und Anerkennung aller findet am 18.07. um 20Uhr im Bürgerhaus statt, dazu laden wir alle Teilnehmer und Interessierten herzlich ein.

 

Danke an Jonna Rebentisch für die Impressionen aus den schönsten Gärten!

Foto zur Meldung: Schafflund schönster Garten
Foto: Schafflund schönster Garten

Mühlenfest vom Bürgerverein

(15.06.2018)

Die Mühlensparte des Bürgervereins hat das 30-jährige Jubiläum des 1988 gebauten Mühlrades mit einem Fest auf dem Mühlenhof begangen.

Vorausgegangen sind Renovierungs- und Bauarbeiten am Mühlengebäude und am Wasserrad. So wurden die Nordwand gereinigt und neu gestrichen, der Zugang zum Mühlenkeller durch den Bau eines Vorraumes und Erneuerung der Treppe über die Außentreppe erstmalig ermöglicht und die 20 Jahre alten äußeren Bretter der Mühlradschaufeln erneuert.

Diese Arbeiten wurden durch Firmen erledigt und werden von der NOSPA, der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landschaft und von der VR-Bank bezuschusst. Weitere Mittel kommen von der Gemeinde.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst, der von Pastor Hoth, zur Ausbildung in Nordhackstedt, stimmungsvoll gestaltet wurde. Ein spontan aufgestelltes Zelt sorgte nach wochenlanger Trockenheit und pünktlich einsetzendem Regen für eine gute Beteiligung.

Das Musikduo "Reife Jungs" sorgte für eine schöne musikalische Begleitung des Festes.

Für das leibliche Wohl war mit Waffeln, Kuchen und Grillwurst, aber auch mit Getränken gesorgt. Der Mühlensekt kam trotz der regenbedingten Umstände gut an.

Die Besucher haben zahlreich über den neuen Zugang die Anlage zur Stromerzeugung in Augenschein genommen.

Zwei Mädchen vom Jugendclub haben eine Schminkstation besetzt.

Auf dem Mühlenhof waren die "Alte Liese" der Feuerwehr und einige Oldtimer zu bestaunen.

Um 13 Uhr traten die Schafflunder Linedancer, nicht wie geplant auf der Seebrücke, sondern wegen der Witterung im Bürgerhaus auf.

Für den reibungslosen Ablauf sorgten einige engagierte Mitglieder des Bürgervereins an den Verkaufsständen. Die Initiatoren bedanken sich für ihren Einsatz !

Eine Stunde vor Ende des Festes brach die Sonne durch. Die gute abschließende Stimmung auf dem schönen Mühlenhof hätten die Veranstalter sich für den ganzen Tag gewünscht.

Es ist beabsichtigt, Pfingstmontag 2019 am bundesweiten Mühlentag mit der geöffneten Mühle und Speis und Trank teilzunehmen.

 

verfasst von Horst Petersen

Oldtimer beim Mühlenfest

(11.06.2018)
Einige Oldtimerfreunde hatten wegen des Regens ihre Teilnahme am Mühlenfest in Schafflund kurzfristig abgesagt. Nicht so Gernot Voit (Foto, mit Familie), der seinen alten Daimler präsentierte. Mit einem Gottesdienst wurde die Jubiläumsfeier eröffnet, danach nutzten die Besucher die einmalige Chance, im Inneren des Mühlentraktes die Technik der Stromerzeugung zu begutachten. Bei Folk- und Countrymusik der „Reifen Jungs“ breitete sich unter den Regenschirmen schnell gute Laune aus. Die Line-Dancer erhielten viel Applaus für ihre Tanz-Darbietungen. Uwe Martensen, Vorsitzender der Sparte Wassermühle, dankte allen Spendern, die die umfangreichen Sanierungsarbeiten ermöglicht hatten: „Das Rad ist lange nicht mehr so gut gelaufen wie jetzt.“
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Oldtimer beim Mühlenfest
Foto: Oldtimer beim Mühlenfest

5000 Euro für das Mühlenrad

(30.05.2018)
 Noch steht das Wasserrad der alten Mühle in Schafflund still, aber die umfangreichen Sanierungsarbeiten befinden sich kurz vor dem Abschluss. Spätestens zum Mühlenfest am Sonntag, 10. Juni, wird das Gerüst abgebaut sein, die Giebelwand in neuem Glanz erstrahlen – und das Wasser wieder durch die großen Schaufeln des Mühlenrades rauschen. Die äußeren Schaufelbretter wurden für rund 5000 Euro erneuert, deshalb war die Freude bei Harald Hansen (Foto, l.) und Uwe Martensen (r.) vom Bürgerverein groß, als Ralf Otto , Filialleiter der Nospa in Schafflund, einen Scheck in dieser Höhe überreichte. „Schafflund und die Wassermühle gehören untrennbar zusammen“, sagte Ralf Otto.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: 5000 Euro für das Mühlenrad
Foto: 5000 Euro für das Mühlenrad

Wettbewerb - Schönster Garten 2018

(25.05.2018)

Gesucht wird der schönste Garten 2018

 

Wer seinen schönen Garten gerne zeigt ist herzlich eingeladen beim Wettbewerb "Schöner Garten 2018" vom Bürgerverein Schafflund teilzunehmen.

In diesem Jahr können auch Garten vorgeschlagen werden. Der Besitzer des vorgeschlagenen Garten wird zuvor vom Bürgerverein zur Teilnahme befragt.

 

Es wird der gesamte Garten von einer Jury beurteilt. In dem Punktesystem werden die Gestaltung, die Pflege und der optische Eindruck bewertet. Dabei spielt der optische Gesamteindruck die größte Rolle.

 

Zu gewinnen gibt es Gutscheine von Lauer:

1.Preis: 100€

2.Preis: 50€

3.Preis: 30€ 

 

Anmeldung:

Telefonisch bei Harald Hansen: 7102

per Mail: bvschafflund@googlemail.com

 

Anmeldeschluß ist am 24.06.2018

Jury Rundgang ist am 1.07.2018

Preisverleihung ist am 18.07.2018

 

Wir freuen uns auf Schafflund schöne Gärten!

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[Plakat]

Foto zur Meldung: Wettbewerb - Schönster Garten 2018
Foto: Wettbewerb - Schönster Garten 2018

Erster Mühlentag am Pfingstmontag

(24.05.2018)

Zum ersten Mal gehörte die Schafflunder Wassermühle am traditionellen Mühlentag mit ins Angebot der am Pfingstmontag geöffneten Mühlen. Rund 100 Besucher aus Nah und Fern, Einheimische und Urlauber, nutzten die Gelegenheit, sich fachkundig informieren zu lassen. Über die neue kleine Treppe wagten sich die meisten ins Innere des Mühlentraktes, wo Uwe Martensen und Horst Petersen unermüdlich die Technik zur Stromerzeugung und die Geschichte der Mühle erklärten. Und so mancher staunte über die kleine Luke an der Seite, durch die Johannes Bobb täglich hindurchgeklettert war, um nach dem Rechten zu sehen. Wegen der Bauarbeiten drehte sich das Wasserrad leider nicht, aber alle wurden eingeladen, dieses Schauspiel beim Mühlenfest am 10. Juni zu erleben. Bei strahlendem Sonnenschein lud Harald Hansen zu einem Gläschen Mühlensekt ein, und die Gäste nahmen sich gern Zeit für ausgiebige Gespräche.

 

Text - Helga Böwdt

[Mühlenverein SH]

Foto zur Meldung: Erster Mühlentag am Pfingstmontag
Foto: Erster Mühlentag am Pfingstmontag

Artenvielfalt am Mühlenstrom

(16.05.2018)
Schautafeln informieren über die Tier- und Pflanzenwelt entlang des Rundwanderwegs

Die Artenvielfalt entlang des Schafflunder Mühlenstroms ist so bemerkenswert, dass nun im Dorf sechs Info-Tafeln aufgestellt wurden. Sobald die sehnsüchtig erwartete Brücke über die Au im Sommer errichtet wird, schließt sich für die Spaziergänger der Kreis des Naturlehrpfads, dessen erster Teil 2014 vom Bürgerverein initiiert wurde.

Die neue südliche Strecke ist ein Gemeinschaftsprojekt vieler Beteiligter. „Die Zusammenarbeit hat viel Spaß gemacht, wir hatten gute Absprachen“, berichtete der für die Gestaltung verantwortliche Projektleiter Michael Sturm aus Flensburg bei der Einweihung.

Den Reigen der Tafel-Vorstellungen eröffnete der frühere Kreisnaturschutzbeauftragte Edmund Link und erzählte begeistert vom Vorkommen des Otters: „Die Beweisfotos habe ich mit der selbst auslösenden Nachtkamera gemacht.“ Die Schafflunder kennen und schätzen den mit leuchtend gelben Teichrosen bedeckten Mühlenteich, aber Link machte auch auf die etwas unscheinbare Krebsschere und den breitblättrigen Rohrkolben am Ufer aufmerksam.

Um die Vogelwelt und die Fledermäuse dreht sich alles auf den beiden Tafeln, die Biologielehrerin Simona Sommer vorstellte. „Die Schüler sollen vor Ort mit den Schautafeln arbeiten“, sagte sie, schließlich sei der Naturlehrpfad nur ein paar Schritte von der Schule entfernt.

Für die Wasser- und die Zwergfledermaus habe sie mit Drittklässlern Fledermauskästen gebaut und aufgehängt: „Aber dieses Jahr werden sie wohl noch nicht bezogen.“ Informationen zur Wassermühle hatte Harald Hansen vom Bürgerverein parat , und Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen stellte besonders den neuen Platz für das Ehrenmal im Park am Mühlenteich in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen: „Unser Mahnmal für den Frieden ist ein Platz für Ruhe und Einkehr.“ Sie sprach Sturm Anerkennung aus für die gelungene und ansprechende Umsetzung des Naturlehrpfads und den Beteiligten, bei denen sie sofort auf offene Ohren gestoßen sei. Die Finanzierung sei größtenteils aus Spenden erfolgt, und so galt ein großer Dank den Spendern für beachtliche Summe von 4535 Euro. Im Anschluss an die Präsentation wurde die Einweihung auf der Terrasse des Bürgerhauses – direkt am Mühlenteich – mit Spendern und Gästen gefeiert.

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Artenvielfalt am Mühlenstrom
Foto: Artenvielfalt am Mühlenstrom

Maibaumfest mit buntem Programm

(03.05.2018)

Pünktlich um 18 Uhr hörte es auf zu regnen, gerade noch rechtzeitig für die Aufstellung des Maibaums auf dem Platz vor der Mühlenscheune. Zum zweiten Mal richtete der Bürgerverein ein Maibaumfest aus, und die Veranstalter waren mit der Resonanz mehr als zufrieden. Der mit frischem Grün, bunten Bändern und den Wappen der Vereine und Verbände geschmückte Maibaum wurde von der Freiwilligen Feuerwehr mit technischer Unterstützung sicher platziert. „Die Wiederbelebung überlieferten Brauchtums ist etwas Besonderes“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen zur Begrüßung. „Sie trägt dazu bei, dass eine Gemeinde ihre Identität bewahrt.“ Musikalische Unterhaltung boten der „Voiceclub“ und Tanzvorführungen der Kinder. In der Bastelstube, beim Torwandschießen oder in der Schmink-Ecke konnten sich die Kinder vergnügen, während die Erwachsenen den Regenschirm eingeklappt hatten und es sich bei Bratwurst und Getränken gutgehen ließen. An einem kleinen Verkaufsstand wurde der neue „Schafflunder Kaffeepott“ angeboten, der auf ebenso großes Interesse stieß wie sein Bruder, der „Schafflunder Teepott“.

 

Text - Helga Böwadt

Schafflund bekommt seinen Kreisel

(02.05.2018)
Bis September soll Straßenführung in der Ortsmitte fertig sein / Mehrheit in der Gemeindevertretung ist für höhere Windräder
 
Im Sommer wird Schafflund zur Großbaustelle. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen konnte vermelden, dass nach fast einjähriger Verzögerung der Bau des Kreisverkehrs an der Bundesstraße 199 in der Ortsmitte nun wirklich beginnen soll und im September voraussichtlich abgeschlossen wird. Wahrscheinlich zeitgleich wird auch der Parkplatz an der Amtsverwaltung umgebaut, der nun gänzlich in Betonsteinpflaster gesetzt wird, durchbrochen von Apfeldorn-Bäumen und Blumenstauden in Kiesbeeten. Großzügige und gleichmäßige Beleuchtung gewährt bei Dunkelheit eine größere Sicherheit, als es jetzt der Fall ist.

Wie hoch dürfen künftig Windkraftanlagen gebaut werden? Diese Frage war für das Gebiet „Stoffeng“ zu klären, wo eine ortsansässige Betreibergesellschaft den Zuschlag für die Errichtung weiterer Anlagen erhalten hat. Dies allerdings mit einem so niedrigen Gebot für eine garantierte Einspeisevergütung, dass nur eine Anlagenhöhe von 180 Metern rentabel wäre.

Noch keine Klarheit in Sachen Tagespflege Drei Gemeindevertreter hatten sich als Kommanditisten für befangen erklärt, SPD-Fraktionsvorsitzender Wulf Titz wurde zusätzlich als direkter Anlieger der Eignungsfläche durch Beschluss der Vertretung für befangen erklärt und musste ebenfalls den Sitzungsraum verlassen.

Am Ende blieben sechs Gemeindevertreter und der Finanzausschussvorsitzende Christian Sinn als bürgerliches Mitglied, der unter finanziellen Gesichtspunkten für eine Höhe von 180 Metern warb: „Wir wachsen, also müssen wir Daseinsvorsorge betreiben, vor allem im Kita-Bereich. Da lässt sich nichts kürzen, eher im Gegenteil.“ Daher sei die Windkraft eine Möglichkeit, über die Beteiligung von Bürgern und der Gemeinde neue Einnahmen für alle zu generieren. Best-Jensen ergänzte, dass in den umliegenden Gemeinden entsprechende Höhen beschlossen wurden. Mit vier Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen beschloss die Vertretung, in einem Bauleitverfahren die Höhe von 180 Metern im Entwurf vorzusehen.

„Ich hoffe, dass wir in Kürze den ersten Spatenstich zum Bau für die Sozial- und Tagespflegestation vornehmen können“, sagte Best-Jensen mit Blick auf die erfolgte Übertragung der Aufgabe Bau, Unterhaltung und Vermietung der Tagespflege durch acht der elf Gemeinden des Amtes, die an der Sozialstation beteiligt sind, auf die Gemeinde Schafflund. Die Gemeinden Osterby, Holt und Jardelund haben diese Entscheidung zurückgestellt, da man dort noch Klärungsbedarf sieht. Für Schafflund ist es allerdings wichtig, für eine gewisse Planungssicherheit zumindest einen verbindlichen Mietvertrag mit den Beteiligten abzuschließen. „Ich bin zuversichtlich, dass man hier noch letzte Überzeugungsarbeit leisten kann“, ergänzte Best-Jensen.

Eine weitere Planung wird nun konkret: die Erweiterung des Gewerbegebietes Schneewallacker. In der Zufahrt ist von Norden kommend eine Linksabbiegespur in der Bärenshöfter Straße geplant.

Da die stillgelegte Bahnstrecke von Flensburg nach Niebüll offiziell nicht entwidmet ist, muss theoretisch jederzeit mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs gerechnet werden. Dies schlägt sich in einem Schallgutachten nieder, das als schlimmsten Fall Güterzüge annimmt. Geplante Betriebsleiterwohnungen müssen daher mit einer schalldämmenden Außenhaut versehen und die Schlafzimmer nach Nordosten ausgerichtet werden.

Benno Gasa wurde zum Wehrführer und Jan Ingwersen zu seinem Stellvertreter ernannt und vereidigt, eine gemeindliche Fläche zwischen Hasselbeker Weg und Heidekrog als Blumenwiese vorgesehen. Zudem werde künftig ein siebensitziges Elektrofahrzeug zur Verfügung stehen, das auch von Vereinen und Institutionen genutzt werden kann.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

 

Da es die letzte GV Sitzung in dieser Konstellation war, am 6.Mai stehen die Kommunalwahlen an, haben sich Vereine & Verbände bei der Bürgermeisterin und der Gemeindevertretung für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten 5 Jahre bedankt. 

Gerd-Ulrich Marquard und Wulf Tietz wurden verabschiedet, da sie nicht mehr zur Wahl stehen.

Foto zur Meldung: Schafflund bekommt seinen Kreisel
Foto: Schafflund bekommt seinen Kreisel

Programm beim Familientag im Schwimmbad

(25.04.2018)

Am 1.Mai findet der Familientag im Rahmen des Starts des Schwimmsaison des Freibades Waldeck statt. Hier findet ihr das Programm!

Ausrichter ist der Fest u. Kulturausschuss der Gemeinde.

Foto zur Meldung: Programm beim Familientag im Schwimmbad
Foto: Programm beim Familientag im Schwimmbad

Beeren, Äpfel und Birnen für den Spielplatz

(23.04.2018)

Fleißige Kinder mit Schaufeln und Gießkannen; Väter, die unermüdlich Pflanzlöcher graben; Mütter, die jeden einzelnen Strauch fachkundig beschneiden – und dazu strahlender Sonnenschein. Bessere Voraussetzungen konnte es nicht geben, um die ersten Schritte zur Spielplatzgestaltung im Dammacker zu starten. Und mittendrin Landschaftsarchitekt Michael Mäurer, der alle Hände voll zu tun hat, die vielen großen und kleinen Helfer einzuweisen. „Wir wollen es ja alle schön haben“, sagt Anwohner Markus Sommer (Foto, vorn links)) und setzt schnell den nächsten Zierstrauch ein. In die vordere Reihe aber kommen Johannis- und Stachelbeeren, dazu eine Reihe Apfelbäume und zwei vom Bürgerverein gespendete Birnbäume – perfekt für gesundes Naschen im Sommer.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Beeren, Äpfel und Birnen für den Spielplatz
Foto: Beeren, Äpfel und Birnen für den Spielplatz

Einladung zur Eröffnung des Naturlehrpfades II

(16.04.2018)

Die Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen lädt alle Schafflunder zur Eröffnung des Naturlehrpfades II ein.

 

[Einladung als PDF]

Foto zur Meldung: Einladung zur Eröffnung des Naturlehrpfades II
Foto: Einladung

Einladung Spielplatzgestaltung Dammacker

(13.04.2018)

Wir laden herzlich ein zur Spielplatzgestaltung Dammacker. Weitere Informationen finden sie im Bürgermeisterinbrief.

Foto zur Meldung: Einladung Spielplatzgestaltung Dammacker
Foto: Einladung Spielplatzgestaltung Dammacker

Die Retter der alten Mühle

(11.04.2018)
Seit 30 Jahren sorgt der Wassermühlenverein für den Erhalt des Schafflunder Wahrzeichens / Mühlenfest im Juni geplant
Es rauscht – seit dreißig Jahren dreht sich das Wasserrad der Schafflunder Mühle wieder und erzeugt sogar umweltfreundlichen Strom. Das Engagement des Wassermühlenvereins hat sich gelohnt. Dicke Ordner mit Fotos und Dokumenten lassen bei Uwe Martensen, Horst Petersen und Harald Hansen Erinnerungen an die bewegte Vereinsgeschichte lebendig werden.

Ein Fest für das neue Wasserrad „Als wir 1986 mit zehn Mitgliedern unseren Verein gründeten, um die alte Wassermühle zu erhalten, entdeckten wir anderthalb Mühlsteine in einer ehemaligen Schuttkuhle unter der Erde – ein wahrer Schatz“, berichtet der damalige Vorsitzende Uwe Martensen. Damals gab es kein Wasserrad mehr, und im Gebäude waren die „Eingeweide“ verschwunden. Der neu gegründete Verein stand vor einem Riesenberg an Arbeit. Doch die Mitglieder waren voller Enthusiasmus dabei und überstanden die folgenden, zum Teil dramatischen Jahre.

Horst Petersen, Vorsitzender von 1995 bis 2014, berichtet von großen Erfolgen: „Das erste Wasserrad bezahlte größtenteils das Landesamt für Denkmalpflege, und der damalige Ministerpräsisdent Uwe Barschel schrieb uns persönlich einen Brief mit der Zusage über weitere 5000 DM.“ So wurde 1988 Einweihung gefeiert. Und ein Jahr später gab es schon wieder ein Fest: In Eigenleistung hatte der Verein die Giebelwand neu verkleidet und eine Überdachung für das Wasserrad bauen lassen.

Doch es gab auch Rückschläge: „Das Rad war als oberschlächtiges Wasserrad konzipiert und eignete sich mit seinen geschlossenen Wassertaschen nicht zur Stromerzeugung.“ Nach zwei Jahren brach auch noch die runde Achse durch. „Es war ein Drama“, erinnert sich Petersen. „Aber dann wurde die Achse von unserem Vereinsmitglied Wolfgang Hubberten neu berechnet – und sie sitzt heute noch.“

Nun sollte die Mühle Strom erzeugen. Für den Generator und weitere Technik lieh sich der Verein 1995 bei seinen Mitgliedern 60 000 DM. Dann ging es daran, Wasser zu stauen, um einen guten Zufluss zur Mühle zu gewährleisten. Und wieder gab es Schwierigkeiten. „Einzelne Landwirte meinten, ihre Wiesen würden zu nass“, berichtet Uwe Martensen. Auch der Wasser- und Bodenverband war nicht einverstanden, denn als 1961 die Mühle stillgelegt wurde, waren die Staurechte abgetreten worden. Die Rettung kam mit Johannes Bobb – der „Seele des Mühlenvereins“.

Grüner Strom für den Eigenbedarf Er baute 1998 das Rad zu einem sogenannten Zuppingerrad um und schaute täglich mehrmals nach, ob alles funktioniert. Für den im Januar verstorbenen „Hannes“ war die Wassermühle sein Lebenswerk. Er war stolz, dass es nun endlich mit der Stromerzeugung klappte – und nach dem Bau einer Sohlengleite sogar ohne Wasser zu stauen. Abnehmer des „grünen Stroms“ sind heute Silke und Jan Jürgensen. Sie hatten schon 1993 damit begonnen, den Wohntrakt ihres über 200 Jahre alten historischen Gebäudes Stück für Stück zu renovieren. Balken wurden freigelegt, Heizung und Fenster erneuert. Jetzt bezahlen sie für den Strom, der im Mühlentrakt ihres Hauses erzeugt wird. „Unseren finanziellen Vorteil stecken wir dann wieder in das Mühlengebäude. Wir sitzen ja in einem Boot“, sagt Uwe Martensen, der den Vorsitz von seinem rührigen Vorgänger Ketel Nissen übernommen hat; inzwischen allerdings unter dem Dach des Bürgervereins. Der Betrieb läuft reibungslos – Grund genug, nun ein Mühlenfest zu planen. Am 10. Juni wollen die Wassermüller kräftig mit „Schafflunder Mühlensekt“ anstoßen.

 

Geschichte eines Schafflunder Wahrzeichens
 

S paziert man über das Kopfsteinpflaster zur Schafflunder Wassermühle, spürt man unter den Füßen Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Hans Petersen aus Kiel hat die „Geschichte der Mühlen zwischen Eider und Königsau“ erforscht und zusammengetragen (erschienen 1988 im Wachholtz Verlag). Er berichtet, die Schafflunder Wassermühle sei 1477 vom Schleswiger Domkapitel mit dem Nordhackstedter Hof erworben worden, dazu eine Reihe verstreuter Besitzungen unter dem Namen „Vogtei Hackstedt“.

In seinen Aufzeichnungen finden sich die Namen sämtlicher Wassermüller – von „Gottborch Moller zu Schafling“, der wohl eher Gottburg Clausen hieß und 1603 starb, bis zu Johannes Mau, der die Wassermühle noch bis 1961 aktiv betrieb. Auch vier Frauen sind darunter, die die Mühle ihres Mannes weiterführten oder sie erbten.

Petersen dokumentiert das Auf und Ab der Mühle: Kriegszeiten, Wiederaufbau, Schicksalsschläge oder Rechtsstreitigkeiten um den Mühlenzwang. Bis 1853 sei strikt festgelegt worden, wer in welcher Mühle mahlen lassen musste – obwohl teilweise weite Distanzen und schlechte Wege zu überwinden waren. Bei Verstößen gegen dieses Gebot seien Geldstrafen fällig gewesen.

Begibt man sich heute auf Spurensuche, entdeckt man in der Nordhackstedter Kirche eine goldene Inschrift an der Kanzel, die besagt, dass „der selige Andreas Kaspersen Kühl“ diese als „kunsterfahrener Möller“ im Jahre 1713 stiftete. Er und seine Nachfahren hatten es also zu Wohlstand gebracht. Eine weitere Spur führt in die „Brautkammer von 1760“, die das Städtische Museum Flensburg beherbergt. Schon im ersten Museumsführer von 1903 ist dort „vom Reichtum und Geschmack der Besitzer“ die Rede.

Während über Jahrhunderte hinweg die Nachfolge der Mühle durch Erbpacht geregelt war, kam es 1935 zum Verkauf. Der gebürtige Nordhackstedter Hermann Carstensen berichtet: „Mein Vater war bei der Auktion dabei. Alle waren da – das gehörte einfach dazu.“ Damals hatte Peter Thaysen die Mühle 35 Jahre lang geführt, aber „sein Sohn fiel im Krieg“. Thaysen verkaufte. Als neuer Besitzer baute Johannes Mau gemeinsam mit seiner Frau Margarete das Wohnhaus um. Tochter Sophie berichtet: „Das Gebäude war ursprünglich in Längsrichtung geteilt. Durch die neue Querteilung wurden die Stuben verändert.“ In dieser Zeit verkleinerte sich auch der ehemals drei Hektar große Mühlenteich. Ältere Schafflunder erinnern sich noch gut, wie sie als Kinder dort badeten und im Winter Schlittschuh liefen.

1999 erwarb die Gemeinde Schafflund die Mühlenscheune, unter anderem für die Sozialstation. Bis heute ragt dort zwischen Mühlenhaus und Mühlenscheune, inmitten des alten Kopfsteinpflasters, eine stattliche Eiche empor – ein geschichtsträchtiges Ensemble mitten in Schafflund.

Text - SHZ Helga Böwadt

Schafflund soll bunter werden

(08.04.2018)
Bürgerverein engagiert sich für Beete und Insektentummelplätze
 
Die Pflanzaktionen des Bürgervereins im vergangenen Herbst werden jetzt im Frühling Schafflund bunter machen. Auf der Jahresversammlung berichtete der Vorsitzende Harald Hansen, dass die 2500 von der Baumschule Lauer gespendeten Zwiebeln von den Bürgern an den unterschiedlichsten öffentlichen Plätzen gesetzt worden seien. Dörte Hessenberger und Hedwig Hübner pflegen regelmäßig mehrere Staudenbeete, beispielsweise im „Park der Sinne“. „Dafür gebührt euch unser größter Dank“, sagte Harald Hansen.

Dem Bau des Kreisels an der B 199 würden die mit Stauden und Gräsern bestückten Verkehrsinseln zum Opfer fallen, erläuterte Hansen. Aber er konnte die Mitglieder beruhigen: Alle Pflanzen werden vorher von professioneller Seite an anderen Standorten wieder eingesetzt.

Auf der Suche nach größeren Flächen für weitere Blumenwiesen wurde der Verein nun fündig. Die 0,6 Hektar große gemeindeeigene Fläche zwischen Bolzplatz und Schwimmbadweg an der Meyner Straße, die seit Jahren brach liegt, soll sich in einen Insektentummelplatz verwandeln. Ob das schon in diesem Sommer sein wird, gilt es noch zu klären. „Die Experten sind sich uneins, ob eine Frühjahrs- oder Herbstaussaat besser ist“, sagte Uwe Martensen. In jedem Fall gäbe es noch viel Arbeit, um den Boden vorzubereiten.

Die Sparte Dorfgeschichte leidet unter Platzmangel. Ein Raum im Bürgerhaus ist bereits voll von Ordnern, sodass zu wenig Platz zum Sortieren bleibt. Positiv sei, so Hansen, dass die Digitalisierung weiter voranschreite, und: „Über eine Spende in Höhe von 500 Euro von der Nospa haben wir uns gefreut und unter anderem einen Scanner und einen Drucker angeschafft.“

Martina Marczyschewski zeigte große Plakate, die in Zusammenarbeit mit einer Schülergruppe während der Vorhabenwoche entstanden waren: „Die Schüler waren sehr interessiert an dem Vergleich zwischen Früher und Heute.“ Am 4. Mai findet die nächste Führung mit Edmund Link durch das Stiftungsland statt, und am 30. April wird um 18 Uhr beim Maibaumfest mit buntem Rahmenprogramm und Musik auch die neueste Idee vorgestellt – der Schafflunder Kaffeepott. Außerdem soll es im Sommer eine Neuauflage des Gartenwettbewerbs geben. Ein großes Mühlenfest findet am 10. Juni zum Jubiläum statt. Bis dahin wird ein neuer Zugang für die Wartungsarbeiten über Podest und Treppe fertig sein. Harald Hansen erinnerte an den unermüdlichen Einsatz des verstorbenen Johannes Bobb für die Wassermühle: „ So ein Engagement ist einmalig, er ist sogar nachts aufgestanden, um nach der Mühle zu sehen.“ 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Schafflund soll bunter werden
Foto: Schafflund soll bunter werden

Wir trauern um Johannes Bobb

(02.02.2018)

Schafflunds Wahrzeichen ist das Mühlenrad das heute zwar kein Schrot mehr mahlt aber noch Strom produziert. Die Wassermühle wurde im 14.Jahrhundert errichtet und das Dorf Schafflund entwickelte sich um diese Mühle herum.

Durch den, seit Jahrzehnten, unermüdlichen Einsatz von Johannes Bobb für die Wassermühle, haben wir in Schafflund ein funktionierendes Mühlenrad und ein Stück Entstehungsgeschichte Schafflunds erhalten.

„Hannes“ war oft anzutreffen am Mühlenrad, er fuhr täglich mehrfach mit seinem Rad zum Mühlenhof um nach dem rechten zu gucken. Im Herbst war es mehr Arbeit durch das herabfallende Laub, was mit einem extra angefertigten Rechen, vom Auffanggitter entfernt werden musst, so dass das Wasser seinen Weg zum Mühlenrad fand. Auch spät abends, im dunklen, machte Hannes sich immer auf dem Weg um vor dem Schlafengehen noch mal zu hören ob das Rad richtig lief. Er konnte hören, wenn was nicht stimmte. Dann stieg er durch die kleine Lucke in den Maschinenraum und stoppte das Rad, um Schäden zu vermeiden.

Bei den schweren Reparaturen bekam er Hilfe von Ketel Nissen. Im Herbst bat er im Verein um Unterstützung, da er sich um seine schwerkranke Schwester kümmern musste, sie verstarb im November. Das war ein harter Schlag für Johannes. Im Januar verstarb Johannes an Herzversagen.

Das Mühlenrad ist Johannes Bobbs Lebenswerk!

„Vielen Dank Johannes“

Foto zur Meldung: Wir trauern um Johannes Bobb
Foto: Wir trauern um Johannes Bobb

Waldkinder sorgen für Blumenpracht im nächsten Frühling

(09.11.2017)
Auf kleinen Stühlen hockten Harald Hansen (Foto, 2.v.r.) und Martina Marczyschewski (r.) vom Bürgerverein im Morgenkreis des Waldkindergartens Schafflund. Im Gepäck hatten sie Hunderte von Blumenzwiebeln. „Im Frühling können wir beobachten, wie die Osterglocken und Krokusse blühen“, freute sich Gruppenleiterin Kerstin Jebsen (2.v.l.) und machte sich mit ihren Kindern und den Gästen auf, um entlang ihres täglichen Weges in den Wald die Vorboten des Frühlings zu pflanzen. „Es ist toll, mit welchem Eifer und welcher Geduld die Kinder bei der Sache sind“, meinte Harald Hansen.

Um weitere öffentliche Plätze zu verschönern, lädt er die Bürger dazu ein, rund 2000 von der Baumschule Lauer gespendete Blumenzwiebeln am Sonntag um 11 Uhr beim Bürgerhaus abzuholen und im Dorf zu pflanzen.

 

Text - SHZ böw

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Foto: Waldkinder sorgen für Blumenpracht im nächsten Frühling

BürgerTag

(06.11.2017)

Der Bürgerverein Schafflund lud alle Schafflunder am 5.11. zum BürgerTag ein. Um 10 Uhr wurde mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und Jan Jürgensen der Maibaum runter gelegt, eine spannende Aktion.

Anschließend wurde im Bürgerhaus der neue Mühlensekt präsentiert, den es ab sofort bei Edeka Teske in Schafflund zu kaufen gibt. Es gibt den Sekt als Trockene oder Halbtrockene Variante mit einem eigenen Etikett. Vor 17 Jahren gab es schon einmal einen Mühlensekt, die Idee wurde jetzt wieder zum Leben erweckt, da der Verein um den Erhalt des Mühlenrads kämpft, das in die Jahre gekommen ist. Mit dem Kauf einer Flasche, werden je 2€ an den Verein gespendet.

Desweiteren gab es das Buch "Schafflund in alten Ansichten" so wie den Vorreiter des Dingstock von 1979 zu erwerben. Auch eine Schafflund Münze und ein Mühlenrad Schlüsselanhänger aus Filz waren im Angebot.

Für die Kinder gab es eine Bastelecke mit Naturmaterialien. Auch fürs leibliche Wohl war gesorgt, neben Sekt gab es Kaffee, Saft, Schmalz & Käsebrote, sowie frisch gebackene Waffeln.

Der BürgerTag wurde ebenfalls genuzt um die Presiverleihung vom Rätselspiel, das am Eröffnungstag des Spielparks statt fand, vorzunehmen. Bei den Kindern gewannen Tom Brinkhoff, Lauren Wilstermann, Bennet Schmidt und Henry Sommer.

Janine Jäger, Michael Schmidt und Juanita Zimmermann gewann das Kopf an Kopf rennen bei dem Erwachsenen Rätsel.

 

Beim HGV Weihnachtsmarkt am 10.12., besteht noch einmal die Chance, die Angebote zu erwerben.

Alles rund um die Schafflunder Wassermühle

(04.11.2017)
Das Mühlenrad im Wappen der Gemeinde Schafflund zeugt von der Bedeutung der im 14. Jahrhundert errichteten Wassermühle – dem Wahrzeichen des Ortes. Im Kleinformat aus rotem Filz bietet nun der Bürgerverein einen modernen Schlüsselanhänger zum Kauf an, zu erwerben beim Bürgertag am kommenden Sonntag.

Doch das ist nicht die einzige Idee, mit der die rührigen Ehrenamtler alles daran setzen, auf die Bewahrung ihres geschichtsträchtigen Kulturgutes aufmerksam zu machen. Zum ersten Mal wird der neu kreierte „Mühlensekt“ ausgeschenkt. Damit wird eine erfolgreiche Initiative aus den 1980er Jahren aufgegriffen. Ein kleines Schild des Vereins informiert über die Wassermühle, vor allem aber spendet Edeka-Marktleiter Markus Teske zwei Euro pro Flasche direkt an den Bürgerverein für den Erhalt des Mühlenrads, da dieses in absehbarer Zukunft mit hohem finanziellem Aufwand erneuert werden muss. „Das Rad macht im Jahr rund drei Millionen Umdrehungen“, erklärt Johannes Bobb, der sich mit Ketel Nissen seit Jahren engagiert und für eine reibungslose Technik sorgt. Das ganze Jahr hindurch – aber speziell jetzt im Herbst – müsse der Zulauf täglich mehrmals von Laub und Ästen befreit werden. Diese Handarbeit teilt er sich mit Horst Petersen, Uwe Martensen und den Gemeindearbeitern. Immerhin erzeugt die Wasserkraft ökologischen Strom, durch deren Verkauf rund 2000 Euro jährlich in die Vereinskasse für die Unterhaltung fließen. Es geht jedoch am Sonntag nicht nur ums Geld. „Viele kennen uns nicht. Wir wollen unsere Aktivitäten im Bürgerverein vorstellen und gern Leute zum Mitmachen animieren“, sagt Uwe Martensen, Leiter der Sparte „Wassermühle“. Sowohl von der Abteilung „Dorfverschönerung“ als auch der Sparte „Dorfgeschichte“ können die Besucher also viel über ihr Dorf erfahren. Für die Unterhaltung und Betreuung der Kinder ist mit Bastelecken gesorgt, außerdem werden Waffeln und Schmalzbrote angeboten. Spannend werden dürfte es bei der Preisverleihung des Rätselspiels vom Aktivtag anlässlich der Eröffnung des Erholungsparks. Die Veranstaltung startet Sonntag um 10 Uhr mit dem Abbau des Maibaums, der offizielle Teil beginnt um 11 Uhr.

 

Text SHZ böw

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Foto: Uwe Martensen und Johannsen Bobb

Erste Mitfahrbank für Schafflund – drei weitere folgen

(25.09.2017)

Sie sitzen auf der ersten Mitfahrbank in Schafflund und erinnern sich an die frühere Tramper-Szene: Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (rechts) und Hannah Köster vom Verein „Boben Op“, der sich ganz dem Klimaschutz verschrieben hat und die Verbreitung dieser umweltfreundlichen und die Mobilität fördernden Bänke sponsert – hier im Ort sind es zwei. „Ich wünsche allen eine kurze Verweildauer, nette Kontakte und allzeit gute Fahrt“, sagte die Bürgermeisterin anlässlich der Einweihung und dankte auch den hiesigen Sponsoren (von links: Harald Hansen/ Bürgerverein, Dr. Jan Lorenzen/Windpark Stoffeng, Maren Matzen/Schickeria und Thomas Spiegel/SWG), mit deren finanzieller Unterstützung noch zwei weitere Bänke aufgestellt werden. Die vier Standorte sind künftig Lidl, Edeka, Apotheke und Amtsverwaltung. „Alle Eigentümer haben sofort mitgemacht“, freut sich Best-Jensen.

 

Foto & Text - Helga Böwadt

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Foto: Erste Mitfahrbank für Schafflund – drei weitere folgen

Sonnenblumen statt Brache – ein Paradies für Bienen

(21.08.2017)
 Es summt und brummt auf über 2000 Quadratmetern – und das mitten im Ortskern von Schafflund. Ein Meer von Sonnenblumen ragt in die Höhe, und darunter wachsen Luzerne, Bockshornklee und Kamille – ein wahrer Tummelplatz für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Nachdem der alte Sparmarkt und das Wohnhaus abgerissen wurden, sah das planierte Grundstück trist aus. Die Idee aus den Reihen des Bürgervereins, dort eine schnell wachsende Blumensaat einzubringen, wurde von den Grundstückseigentümern sofort in die Tat umgesetzt. „Eigentlich ist es so einfach, Plätze zu finden, damit die Insekten etwas zu futtern haben“, freut sich Anne-Dörte Hessenberger, Vorsitzende der Abteilung Dorfverschönerung. „Wenn sich andere nun angeregt fühlen, Ähnliches zu tun, hat die Natur gewonnen.“
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Sonnenblumen statt Brache – ein Paradies für Bienen
Foto: Sonnenblumen

1. Maibaumfest

(02.05.2017)

„Lebendige Tradition schafft Gemeinschaft“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen anlässlich des ersten Maibaumfestes in Schafflund und dankte dem Bürgerverein, auf dessen Initiative diese neue Tradition etabliert wurde. „Der Monat Mai steht für Aufbruch“, meinte sie und freute sich über die vielen Besucher, die bei bestem Wetter den Platz vor der „Alten Mühlenscheune“ bevölkerten. „Nicht jede Gemeinde hat einen so schönen Baum“ – mit diesen Worten dankte Martina Marczyschewski vom Bürgerverein insbesondere Albert Albertsen, der den Baum gestiftet und bearbeitet, und der Feuerwehr, die ihn aufgestellt hatte. Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: 1. Maibaumfest
Foto: 1. Maibaumfest

Korrektur zum Einwohnerbrief

(18.03.2017)

Der Einwohnerbrief ist leider mit einem Fehler verteilt wurden.

Das Maibaumfest vom Bürgerverein findet nicht am 30.04. sondern am

1.Mai um 11Uhr

an der Mühlenscheuen statt.

 

Und die Grünabfallannahmestelle wird nur Samstags in der Zeit von 11:00 bis 14:00 Uhr, beginnend  mit dem 1.4.2017 besetzt sein. Die Kosten für eine Karte belaufen sich auf 45 €.
 

Pflanzaktion soll Schafflund bunter machen

(27.10.2016)
 Über 2000 Zwiebeln von Frühlingsblühern haben die Mitglieder des Bürgervereins Schafflund in diesem Herbst in die Erde gebracht. Narzissen, Perlhyazinthen, Tulpen und Krokusse werden Straßenränder und Verkehrsinseln im kommenden Frühjahr nochmals leuchtender erstrahlen lassen, denn seit Gründung des Bürgervereins wurden jährlich viele Zwiebeln überall in Schafflund gepflanzt.

Und zur Tradition gehört es, ebenfalls einen der drei Kindergärten zu bedenken. So machten sich Harald Hansen (Foto, 2. v. r.) und Dörte Hessenberger (2. v. l.) vom Bürgerverein diesmal auf den Weg zum „Kleinen Regenbogen“: „Die Kinder haben sich rührend um unsere Sonnenblumen gekümmert, nun wollen wir ihnen viele Narzissen schenken!“ Mit großem Ernst machten sich die Dreijährigen ans Werk. „Es ist schön, dass die Kinder aktiv mitgestalten dürfen und dadurch das Erschaffen von Neuem in der Natur erleben“, freute sich Erzieherin Svenja Jacobsen.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Pflanzaktion soll Schafflund bunter machen
Foto: Pflanzaktion soll Schafflund bunter machen

Strassenfest

(27.07.2016)

Am 9.Juli lud das Orga-Team (Günter Jandt, Andrea Kripke, Timo Stielow, Tina Engelmann, Michael Johannsen und Martina Marczyschewski) zum zweiten Strassenfest der Strassen "Am Redder, Geestbogen und Am Teich" ein. Die Anwohner erwartet ab 14:30Uhr ein buntes Rahmenprogramm für Jung & Alt! Bei Kaffee&Kuchen konnte man den Kindern beim toben auf der Hüpfburg zusehen, zwei Mitarbeiterin vom Schafflunder Jugendclub hatten ihren Schminckkoffer dabei und noch viele tolle Spiele so das die Kinder bis zum Start des Fahrradringstechen schon jede Menge Spaß hatten. Beim Kinder-Fahrradringstechen nahmen 21 Kinder zwischen 4 und 12 Jahren teil. Lewe Jessen wurde König und konnte den begeehrten Wanderpokal erringen. Anschließend wurde gegrillt bevor es mit dem Erwachsenen Fahrradringstechen weiter ging. Hier beteiligten sich auch rund 20 Anwohner, zum teil mit geschmückten Rädern. König wurde Michael Johannsen, der mit den eingebauten Schickanen wie Rampe und Slalomfahren die meisten Ringe treffen konnte. Bis tief in die Nacht wurde dann gefeiert, geschnckt und getanzt. Ein tolles Fest für die ganze Nachbarschaft! Unterstützt wurde das Fest von : Frisör Schafflunder Blickfang (Carmen Erdmann), Daniela´s Wellness Massage, Oliver Faust Steuerberater und dem Bürgerverein.

Foto zur Meldung: Strassenfest
Foto: Das Orga-Team

Blumensamen als Begrüßungsgeschenk

(29.06.2016)
Blumensamen als Begrüßungsgeschenk
 

Viele Ideen zur Schaffung naturnaher Räume in Schafflund wurden im letzten Herbst in einem Workshop unter der Leitung des BUND diskutiert. Nun wurde der Auftrag der Gemeinde an den Bürgerverein für ein Projekt in die Tat umgesetzt. Um Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen ausreichend Nahrung bieten zu können, wurden Flächen von jeweils hundert Quadratmetern am alten Schulhof und an der Straße „Am Redder“ ausgewählt, die sich im Laufe der Jahre in blühende Wiesen verwandeln werden. Eine spezielle Samenmischung aus 90 Prozent Wildblumen und nur zehn Prozent Untergräsern gewährleistet eine lang andauernde Blühphase. Etwa 80 verschiedene Arten garantieren eine kontinuierliche Sammelquelle, so dass den Wildbienen an diesen Standorten ausreichend Trachtpflanzen zur Verfügung stehen werden.

Dörte Hessenberger und Hedwig Hübner, aktive Mitglieder des Bürgervereins, haben diese Blumenwiesen eigenhändig angesät und warten nun gespannt auf die ersten Ergebnisse – Geduld ist gefragt, denn Wachstum braucht Zeit.

„Es wäre schön, wenn viele Bürger auch eine kleine Ecke oder Fläche in einen Schmetterlingssaum umwandeln würden“, meint Dörte Hessenberger, Vorsitzende der Sparte Dorfverschönerung.

Damit alle Spaziergänger erfahren, welchen Nutzen die ausgewählten Flächen den Insekten bringen, wird der Bürgerverein demnächst Info-Tafeln aufstellen. Neubürger Schafflunds bekommen vom Bürgerverein ein Tütchen mit Wildblumensaat zur Begrüßung, verbunden mit dem Wunsch, sich für die Dorfgestaltung zu engagieren.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Blumensamen als Begrüßungsgeschenk
Foto: Blumensamen als Begrüßungsgeschenk

Blühendes Dorf Dank Bürgerverein

(11.04.2016)

Im Herbst setzten die Mitglieder des Schafflunders Bürgerverein gemeinsam mit den Kindergärten Schafflunds und Mitgliedern, Frühlingsblumenzwiebel die sich jetzt im ganzen Dorf zeigen!

Foto zur Meldung: Blühendes Dorf Dank Bürgerverein
Foto: Blühendes Dorf Dank Bürgerverein

Der Bürgerverein sucht junge und aktive Mitglieder

(05.01.2016)

Der Bürgerverein Schafflund hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Markenzeichen von Schafflund, die Wassermühle zu erhalten, die auch Ursprung der Entwicklung des Dorfes ist. Zudem ist der Bürgerverein mit der Sparte Dorfverschönerung interessiert das Dorf für alle attraktiver zu machen. Es soll nicht nur beim Blumenzwiebel pflanzen bleiben, der Verein möchte sich gerne noch breiter aufstellen und noch mehr "schöne" Sachen für und in Schafflund gestalten. Leider fehlt hierfür die "junge" Power aus dem Dorf.

Der Verein besteht hauptsächlich aus den alteingesessen Dorfmitgliedern. Die beiden Herren die sich so mühevoll um den erhalt des Mühlenrad kümmern, sind beide schon über 70 Jahre und finden wir hier keine jungen Nachfolger, die interesse haben sich ehrenamtlich mit und um den Erhalt der Mühle zu kümmern, wird unser Wahrzeichen keine Zukunft haben.

 

Am 20.01. findet die Jahreshaptversammlung im Utspann statt, wir würden uns freuen wenn hier ein paar neue Gesichter hinzukommen.

 

Die Mitgliedschaft kostet nur 1€ im Monat.

 

Der Bürgerverein

Foto zur Meldung: Der Bürgerverein sucht junge und aktive Mitglieder
Foto: Mühlenrad im Herbst


Veranstaltungen

20.11.​2019
20:00 Uhr
 
 

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