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Ortskulturring Schafflund & Umgebung e.V.

Vorschaubild

Ilse Petersen

Wacholderweg 2
24980 Schafflund

Telefon (04639) 7676

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.schafflund.okr-amt.de

Der Ortskulturing bietet neben vielen tollen Theaterstücken und Künstlern auch Sportprogramme und Sprachlehrgänge an.


Aktuelle Meldungen

Die OKR-Kurse für das 2. Halbjahr 2019 sind buchbar

(12.07.2019)

Die neuen Kurse und das OKR-Programm stehen ab sofort auf der Internetseite bereit. Alle Kurse sind direkt über das OKR-Portal buchbar.

Über diesen Link kommen sie direkt auf unsere Internet-Seite:

OKR-Schafflund

Bücherabgabe für den Bücherflohmarkt

(06.06.2019)

Der OKR startet wieder eine Büchersammelaktion für den Bücherflohmarkt am 1.09.2019 beim Familientag der Vereine.

Gut erhaltene Bücher können am 19.8., 16.00 -18.00 Uhr und am 20.8. von 15.00 - 17.00 Uhr im weißen Bungalow hinter der Apotheke abgegeben werden.

 

Der Erlös aus dem Verkauf wird gespendet.

 

Tiefsinniges in hohem Tempo

(26.03.2019)
Mit den Worten, ihrem heutigen Künstler den „Ehrenkranz der Dauergäste“ überreichen zu wollen, kündigte Ilse Petersen, Vorsitzende des Ortskulturrings Schafflund, die Kabarettistin Simone Solga an. Bei ihrem dritten Besuch präsentierte Solga ihr aktuelles Programm „Das gibt Ärger“.

Simone Solga fühlt sich auf der Bühne zu Hause, ihre Auftritte im Fernsehen sieht sie zunehmend kritischer, da sie dort ihre mitunter sehr spitze Zunge mäßigen müsse. Tatsächlich spricht Solga unangenehme Wahrheiten an, sie positioniert sich und fordert die Anwesenden am Ende des zweieinhalbstündigen Programms auf, es ihr gleichzutun. In ihrem Programm bittet Solga um Asyl in Schafflund. Sie sei aus dem einzigen Irrenhaus geflüchtet, in das viele freiwillig gehen wollen, dem Kanzleramt, wo sie als „Souffleuse“ von Angela Merkel agiere. Weil deren Tage als Kanzlerin gezählt seien, denkt Solga an die Zukunft. Wer und welche Partei werden nach Merkel an die Macht kommen? Andrea Nahles, mit ihrer Angst vor der Fünf-Prozent-Hürde für die SPD, oder AKK aus dem Saarland?

Diese und auch andere Politiker sind für Solga keine Alternative. Als ehemalige DDR-Bürgerin fragt sie sich, ob man nach 1989 wirklich seine Meinung sagen und dabei die Gute sein darf. Sie nennt Beispiele aus der Asylpolitik, aus Afrika, mit seinem immensen Bevölkerungswachstum und den daraus resultierenden Folgen sowie aus der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland, die laut Solga das Problem der freien Meinungsäußerung aufzeigten und die in Zeiten des Internets häufig nur noch polarisiert würden.

Solga steht auch zu ihrer Leidenschaft für ungesundes Essen und stellt lapidar fest, dass, ganz und gar im Gegensatz zu früheren Zeiten, heutzutage die Reichen dünn und die Ärmeren fett seien. Kritisch äußert sie sich zu den Freitagsdemonstrationen der Schüler, die sich um ihre Zukunft sorgen. Solga fragt sich, ob diese sich in ihrem Alltag klimaneutral verhalten, und spricht damit aus, was viele im Schafflunder Publikum denken. Für diese und andere Äußerungen erhält Simone Solga Beifall, der mitunter auf sich warten lässt. Dies ist dem hohen Tempo und den tiefsinnigen Ausführungen Solgas geschuldet, denn Zeit zum Nachdenken bleibt kaum, da Solga ununterbrochen redet.

Die Erfolgsgeschichte des Kulturabos, mit dem der Eintritt zu vier hochkarätigen Kleinkunstveranstaltungen erworben wird, wird sich auch in der kommenden Saison fortsetzen, denn mit Florian Schröder, Ehnert vs Ehnert, Werner Momsen und Lars Redlich konnten erneut namhafte Künstler für einen Auftritt verpflichtet werden.

 

Text - SHZ awe

Rauchende Köpfe überm Smartphone

(28.02.2019)
Sechs Frauen gehen in einem Kurs des Schafflunder Ortskulturrings moderner Technik auf den Grund
 

Hoch motiviert und mit voller Konzentration steigen sechs Frauen beim Ortskulturring Schafflund in die Welt der neuen Handys ein. „Der Kopf raucht schon, es ist viel Theorie“, meint Meta Schwab, die sich selbst als „technischen Analphabeten“ bezeichnet. Seit anderthalb Jahren besitzt sie ihr Smartphone, aber „ich habe eine Scheu, etwas falsch zu machen“. Ähnlich ergeht es Hanna Löwe. Ihre Kinder haben das iPhone eingerichtet, doch das reicht ihr nicht: „Ich bin hier, weil ich die Zusammenhänge verstehen möchte.“

Es ist offenbar ein verbreitetes Phänomen: Kinder oder Enkel zeigen blitzschnell, wie etwas geht, wie etwas eingerichtet wird – aber sie können es nicht in Ruhe erklären. Und wenn eine Funktion eine Zeit lang nicht benutzt wurde, sind die einzelnen Schritte wieder in Vergessenheit geraten.

„Bei mir ist es mehr oder weniger zufallsbedingt, ob es klappt“, gibt Hedwig Hübner unumwunden zu. Sie hat sich erst vor Kurzem zur Anschaffung eines Smartphones entschlossen, denn „wir wollen uns ja nicht abhängen lassen“. Außerdem könne sie ohne App die Ladestation für das Elektro-Auto am Amtsparkplatz gar nicht benutzen. Letzteres war auch für Irene Späth als Besitzerin eines E-Autos mit ein ausschlaggebendes Argument. „WhatsApp kann ich benutzen und auch fotografieren, aber mit dem Telefonieren klappt es nicht so“, erzählt sie. Deshalb habe sie immer noch zur Sicherheit ihr altes Handy dabei – da müsse sie nicht „wischen“.

Referent Joachim Schulz, der den Kompaktkurs über drei Tage leitet, bleibt geduldig. „Es ist kein Press-Screen, sondern ein Touch-Screen“, erklärt er – außerdem müsse man einfach nur genau lesen und nicht impulsiv herumdrücken. Er hat als langjähriger Kursleiter in den verschiedenen Volkshochschulen viel Erfahrung, und der Unterricht mit Senioren liegt ihm besonders am Herzen. „Handys können zu viel, das ist nicht gut für Leute, die eigentlich nur wenig machen wollen.“ Man müsse die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen: „Ich muss als Anwender sortieren, was ich will.“

Anita Wolff nutzt ihr iPhone bereits vier Jahre und weiß die Vorteile von WhatsApp zu schätzen: „Ich tausche mich mit Freunden, ehemaligen Kollegen und der Familie aus, möchte aber noch mehr lernen.“ Es seien oft Kleinigkeiten, an denen die Handhabung manchmal scheitere, meint Margret Leiber, deshalb möchte sie künftig mit mehr Wissen ausschließen, dass sie nur per Zufall beispielsweise Fotos verschicken kann. Der Empfang jedoch klappt schon: „Wir sind gerade Uroma und Uropa geworden und bekommen schöne Babyfotos.“

Was sonst noch alles nur mit der Sprachfunktion möglich ist, demonstriert Joachim Schulz am Beispiel der Übersetzungsapp – eine gute Hilfe bei Reisen ins Ausland. Das und weitere Tipps zu Google-Maps, Informationssystemen, zur Sicherheit im Internet und zur Einrichtung von Apps werden in einem weiteren Kurs für Fortgeschrittene vom 13. bis 15. März jeweils von 9 bis 12.30 Uhr im Bürgerhaus vermittelt. Infos auf www.schafflund.okr-amt.de .

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Rauchende Köpfe überm Smartphone
Foto: Rauchende Köpfe überm Smartphone

Zeitungsartikel zum Spielenachmittag

(12.02.2019)

Spielen in geselliger Runde

 

Ab sofort können Jung und Alt an jedem letzten Mittwoch im Monat im Bürgerhaus ihrer Spielleidenschaft frönen. „Der Spielenachmittag beginnt um 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen für 2,50 Euro“, sagt Martin Jensen, Initiator des neuen Angebots. Es stehen alle Räume zur Verfügung – schließlich bevorzugt man beim Rummikub, Scrabble oder Schach eine ruhige Atmosphäre, während es beim Kniffeln, Skat, Doppelkopf oder Mau Mau temperamentvoller zugehen kann.

Bekannte Brett-, Karten- oder Würfelspiele können in geselliger Runde gespielt werden, und wer seine Grundkenntnisse, beispielsweise im Skat oder Zwickern, vertiefen möchte, findet Hilfe. „Allein sieben Leute aus dem Skatclub sind bereit, zu unterstützen“, erklärt deren Jensen. Unterstützung erfährt die Initiative von etlichen Vereinen, dem Seniorenbeirat, Sozialverband, Familienzentrum, Ortskulturring und der Gemeinde.

Neben dem bereits vorhandenen Regal im Bürgerhaus mit Büchern zum Mitnehmen wird es demnächst auch ein zweites für Spiele zum Ausleihen geben. Dafür dürfen gut erhaltene Spiele gern gespendet werden. Damit Kinder und Jugendliche wieder Kartenspiele lernen, wird es im Sommer Kurse im Jugendclub geben. Anmeldung und weitere Informationen zum Spielenachmittag bei Martin Jensen unter Telefon 0 46 39 / 15 59.

 

Text - SHZ böw

 
 

Foto zur Meldung: Zeitungsartikel zum Spielenachmittag
Foto: Zeitungsartikel zum Spielenachmittag

Von Ehefrauen und Petitionen

(28.01.2019)
Katie Freudenschuss begeisterte ihr Publikum in Schafflund mit fiktiven Aufzeichnungen und spontan komponierten Liedern
 

Während so mancher zu Hause frustriert vor dem Fernseher das Ende des „Handball-Wintermärchens“ verfolgte, herrschte in der Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule in Schafflund beste Stimmung. Mit ihrem ersten Auftritt beim Ortskulturring landete Katie Freudenschuss gleich einen Volltreffer.

Wenn die Wäsche gewaschen, der Hund ausgeführt, die Steuererklärung abgegeben und vor allem ein neues Solo-Programm geschrieben werden muss, man aber stattdessen seinen Wintermantel rasiert – ja, dann leidet man unter Prokrastination. Frage ins Publikum: Was ist das? Rolf Hachmann aus Schafflund lieferte spontan eine druckreife Definition der „Aufschieberitis“, erntete viel Applaus und die Anerkennung einer verblüfften Katie Freudenschuss, die ohne Umschweife ihren therapeutischen Weg in drei Schritten bis zum Kauf eines gebrauchten Schreibtisches beschrieb.

Die Entdeckung eines alten Tagebuchs in der Schublade wurde der Schlüssel zu einer Rahmenhandlung, die den Zuhörer in die 1950er-Jahre mitnahm, als Frauen bei der Hochzeit, laut „Handbuch für die Ehefrau“, nicht älter als 25 Jahre sein sollten, weil „sich sonst der Charakter schon ausgebildet hat“ und man später, laut Freudenschuss, als „noch knackig, aber schon dankbar“ galt.

Sanft und gefühlvoll, von Musik untermalt, las Katie Freudenschuss aus den fiktiven Aufzeichnungen einer sich nach Liebe sehnenden Ehefrau aus Okriftel vor. Doch sobald sich ein passendes Stichwort ergab, stürmte sie mit Wucht in die Gegenwart zurück.

Mit „Ein Klick – und die Welt wird besser. Jetzt kann ich von zu Hause aus die Welt retten“ nahm sie die Online-Petitionen aufs Korn, und bezüglich der 72 Jungfrauen, die den Märtyrern im Paradies versprochen werden, analysierte sie genüsslich, dass es sich vermutlich um einen Übersetzungsfehler handeln musste. In ihrem temperamentvollen Programm „Einfach Compli-Katie!“ bekannte sich Katie Freudenschuss zu ihrer komplizierten Seite, wollte nicht mit Diäten zugespamt werden und dem Ideal einer Audrey-Hepburn-Taille nacheifern.

Aber besonders viel Applaus erhielt die Musikerin für ihre nachdenklichen Lieder, begleitet am Flügel, wie den einfühlsamen Song über Melania Trump „Stand by your Man“. Ihr starkes Improvisationstalent bewies die Künstlerin immer dann, wenn sie auf Zuruf ein paar Infos aus dem Publikum sammelte, daraus in Windeseile ein komplettes Lied arrangierte und gekonnt mit der Sprache jonglierte. So gab es zum Schluss wahre Begeisterungsstürme für das romantische „Schafflund-Lied“, komponiert aus unterschiedlichen Inspirationen wie „Love me tender“ oder „Atemlos“ und mehr oder weniger spannenden Begriffen wie „Schwimmbad“ und „Kümmerer“. Resümee der Besucher: Kompliment, Compli-Katie!

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Von Ehefrauen und Petitionen
Foto: Von Ehefrauen und Petitionen

Waldspaziergang und internationale Küche

(15.01.2019)
Neues und Bewährtes in 32 Angeboten bietet der Ortskulturring Schafflund und Umgebung zum Start ins neue Jahr. Vorsitzende Ilse Petersen lädt gemeinsam mit Gastgeberin Ute Wriedt zu zwei Veranstaltungen im gemütlichen Ambiente des Hofes Noerreheede in Nordhackstedt ein: Wolfgang Börnsen wird am 17. März in „komodiger“ Runde aus seinem neuen Buch „Die Angeln-Saga“ vorlesen, und Hans-Günter Lund entführt seine Besucher am 29. März beim Whisky Tasting in die Weiten Schottlands.

Bereits im Februar steht eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm, diesmal geht es zum Schau-Brennen in die Dolleruper Destille. Gesundheit und Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt mehrerer Vorträge, eines Kräuter- und eines Waldspaziergangs mit Heilpraktikerin Helga Pitroff. Kurse zum Umgang mit Smartphone, Laptop und Internet werden von Joachim Schulz sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene angeboten. Wer seine Englischkenntnisse auffrischen und erweitern möchte, sollte sich frühzeitig bei Wolfgang Ipsen anmelden.

In diesem Monat beginnen auch die bewährten Kochkurse, bei denen man einen Einblick in die mediterrane, thailändische oder orientalische Küche gewinnen kann. Der eigenen Kreativität kann beim Filzen und Töpfern entfaltet werden. Gymnastik, Yoga und etliche Trampolin-Fitness-Kurse runden das vielseitige Programm ab. Infos zur Anmeldung gibt es auf www.schafflund.okr-amt.de oder bei Ilse Petersen unter Telefon 0 46 39 / 76 76.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Waldspaziergang und internationale Küche
Foto: Waldspaziergang und internationale Küche

Neues OKR-Programm

(07.01.2019)

Im Download befindet sich das neue Kursprogramm vom Ortskulturring.

[Kursprogramm des OKR]

Ein zauberhafter Abend mit Marc Weide

(12.11.2018)
Mit warmen Worten begrüßte Ilse Petersen, Vorsitzende des Ortskulturringes, Marc Weide in der Aula der Schafflunder Grund- und Gemeinschaftsschule. Der 27-jährige Weide ist als Zauberer sehr erfolgreich in Europa unterwegs und wurde in diesem Jahr in Südkorea Weltmeister in der Sparte Salonmagie. In Schafflund zeigte er sein Programm „Hilfe – ich werde erwachsen“.

Weide verblüffte das Publikum mit seinen Zaubertricks, die er auf der kleinen Bühne mit wenigen Requisiten darbot. Ein Hocker stand im Mittelpunkt und ein Erstklässler-Schulranzen diente ihm als Zauberkoffer. Weide ließ Gegenstände verschwinden, die an anderen Orten wieder auftauchten, und er verknotete drei Eheringe, die er aus dem Publikum erhalten hatte, miteinander. „Wie hat er das bloß gemacht?“, fragte sich das Publikum immer wieder. Rasend schnell und geschickt agierte der Zauberkünstler, während er entspannt von seinem beruflichen Werdegang erzählte.

Sein Berufswunsch habe festgestanden, nachdem er als Kind von David Copperfield auf die Bühne geholt worden war. Von seinen Eltern erhielt er zu seinem zwölften Geburtstag den ersten Zauberkasten. Dazu zeigte Weide einen Videofilm, den seine Eltern damals gedreht hatten. Die Leinwand nutzte er im Laufe des Abends noch öfter, um Illusionen zu erzeugen. Er ließ sich auch nicht davon irritieren, als die Technik einmal nicht funktionierte.

Sein Programm beendete er mit der Bemerkung, dass er sich freuen würde, wenn sich die Zuschauer für einen Moment wieder wie Kinder gefühlt hätten.

 

Text - SHZ Andrea Weiner

„Mehr geht nicht“ – Bidla Buh in Schafflund

(17.09.2018)
In der Auftaktveranstaltung zur neuen Saison der beliebten Reihe von Kleinkunstveranstaltungen des Ortskulturringes Schafflund trat das Hamburger Trio „Bidla Buh“ in der Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule auf. Ilse Petersen, Vorsitzende des OKR, hob in ihrer Begrüßung hervor, dass „Bidla Buh“ bei seinen bisherigen vier Auftritten „immer einen guten Eindruck“ hinterlassen hätten, zuletzt vor drei Jahren mit dem sehr lustigen und unterhaltendem Weihnachts-Special.

„Mehr geht nicht – Bidla Buh auf Welttournee“ – mit diesen Worten eröffnete Hans Torge Bollert den Abend, der nachhaltig begeisterte und beeindruckte. Hans Torge, Gesang und Trompete, stellte seine Mitstreiter vor: Olaf Klindworth an der Gitarre und Jan-Frederik Behrend am Schlagzeug. Die Vollblutmusiker, die alle Arrangements gemeinsam entwickeln, zeigten sich wieder einmal als äußerst vielseitige Könner an den Instrumenten, von der Bach- bis zur Gartenschlauchtrompete, vom Akkordeon bis zur Vibrafonette. Es erklang ein wunderbarer Mix aus bekannten Melodien in neuem Gewand, wobei in den Arrangements klangliche Besonderheiten der gesamten Welt aufgegriffen wurden. Dazu sangen die Musiker humorvolle Texte zu Alltagsthemen.

Besonders schön waren die Momente, in denen das Publikum zum Mitsingen und Mitmusizieren aufgefordert wurde, was die Zuschauer bereitwillig taten. Und so erklangen norddeutsche Volkslieder wie „Dat du min Leevsten büst“.

Es braucht Begriffe der Superlative, um den Abend in Worte zu fassen. Die Künstler zeigten sich virtuos, brillant, humorvoll und sehr sympathisch. Sie selbst waren von dem Publikum, das stehend applaudierte und Zugaben forderte, ebenso angetan wie die Schafflunder von ihnen: „Mehr geht nicht!“ In der langen Erfolgsgeschichte des Ortskulturringes Schafflund war dieser Abend das Beste, was bisher geboten wurde!

 

Text - SHZ Andrea Weiner

Parodien und Lieder

(03.05.2018)
 In der Aula der Schafflunder Grund- und Gemeinschaftsschule begrüßte Ilse Petersen, Vorsitzende des Ortskulturrings, zum elften Mal die Hamburger A-cappella-Gruppe „LaLeLu“. Hinter dem Titel des aktuellen Programms „Muss das sein?! – Das Trendprogramm“ verbirgt sich ein bunter Strauß an Liedern und Texten über Künstler, Politiker, Fernsehsendungen und gesellschaftlichen Strömungen und Themen.

Überdreht, albern und auf einem hohen Niveau humorvoll unterhielten die Künstler mit ihren Darbietungen. Sie zeigten eine völlig überzogene Opernhandlung mit aller Dramatik, Liebe und Verwicklungen, die Liebe der Menschen zu ihren Hunden und das Schniefen und Niesen während einer Autofahrt. Musikalisch zogen sie dabei alle Register. Sie zeigten sich als Profis im allerbesten Sinn, scheinbar mühelos beherrschten Sanna Nymann, Tobias Hanf, Jan Melzer und Frank Valet die Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Stimmen. Vom theatralischen Operngesang bis zu den piepsigen Stimmen der Schlümpfe war alles dabei. Hervorzuheben sind dabei die Szenen, in denen Frank Valet und Jan Melzer die beiden Udos (Jürgens und Lindenberg) imitierten, während Sanne Nymann in ihrer Rolle als Freddy Mercury begeisterte. Auch diesmal parodierte Tobias Hanf bekannte Persönlichkeiten in Gestik, Mimik und Sprache. Kleine Patzer und Versprecher bereicherten den Auftritt und zeigten die Künstler, die auf allen großen Bühnen Deutschlands auftreten, sympathisch und bodenständig. Der Ortskulturring Schafflund konnte erneut alle Karten für die kommende Saison verkaufen, in der sich die Besucher auf Bidla Buh und Simone Solga freuen dürfen.

Text - SHZ Andrea Weiner

Christian Ehring begeistert sein Publikum

(09.03.2017)
Vor Beginn der letzten Veranstaltung dieser Saison des Ortskulturringes (OKR) Schafflund begrüßte Vorsitzende Ilse Petersen das Publikum mit der Nachricht, dass für die Karten der kommenden Saison bereits eine lange Warteliste besteht. Und auch die aktuelle Veranstaltung zeigte wieder, dass es dem OKR gelingt, hochkarätige Künstler nach Schafflund zu holen. Dieses Mal war es Christian Ehring mit seinem Programm „Keine weiteren Fragen“.

Ehring erfüllte die hohen Erwartungen, auch wenn er anders als viele andere Künstler in der Aula der Schafflunder Grund- und Gemeinschaftsschule nicht auf spontane Äußerungen einging und die Zuschauer nicht zum Mitmachen animierte. Vielmehr machte er sich zu Beginn durchaus charmant über Zuschauer lustig, die während seines Programms das Handy nicht ausstellen würden. Dann nahm er den Lebensstil moderner Gutmenschen aufs Korn. Schonungslos deckte er Egoismen auf, frei nach dem Sankt-Florian-Prinzip „Verschon’ mein Haus, zünd’ andre an“. Ehring baute aktuelle politische Bezüge in sein Programm ein, das er gelegentlich durch eigene Lieder, die er am Flügel selbst begleitet, auflockerte. Dennoch spulte er sein Programm nicht herunter. Aus dem Tageblatt las er Überschriften vor, die Flüchtlingen bizarr erscheinen mögen, hielt dem vermeintlich provinziellen Publikum einen Spiegel vor, der neben heiteren auch viele nachdenkliche Momente erzeugte. Es war eine gelungene Veranstaltung, die dem Publikum sichtlich gefallen hat.

 

Text - SHZ aw


Veranstaltungen

19.08.​2019
16:00 Uhr
Bücherabgabe für Bücherflohmarkt
Heute können wieder gelesenen Bücher beim OKR abgegeben werden. Am 1.09.2019 wird es beim ... [mehr]
 
20.08.​2019
15:00 Uhr
Bücherabgabe für Bücherflohmarkt
Heute können wieder gelesenen Bücher beim OKR abgegeben werden. Am 1.09.2019 wird es beim ... [mehr]
 
 

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