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Freiwillige Feuerwehr Schafflund

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Bahnhofsring 32 a
24980 Schafflund

Telefon (04639) 78 15 78

Homepage: feuerwehr-schafflund.info

Gründungsjahr – 1886.

 

Besitzt den Roten Hahn Teil 3 seid 2015

 

Die Schafflunder Feuerwehr hat zur Zeit 62 Kameraden, darunter auch 4 Frauen.

 

Die Feuerwehr ist nicht nur schnell zur Stelle wenn es brennt oder sich ein Unfall ereignet hat, sie richtet auch einige Feste in der Gemeinde aus.

 

Das Feuerwehrfest wird jedes Jahr groß im Utspann gefeiert und der Laternenumzug ist auch ein fester Termin für ganz Schafflund.


Aktuelle Meldungen

Buntes Programm beim Familientag

(30.08.2018)
Die Schafflunder Vereine laden am Sonntag zum Feiern auf die Festwiese am Mühlenstrom ein!
 

 Die große Festwiese am Schafflunder Mühlenstrom wird am Sonntag endlich ihrem Namen gerecht, denn am Familientag der Vereine können sich Jung und Alt bei Spiel, Spaß und Unterhaltung vergnügen. Dafür haben sich die viele Mitglieder der zahlreichen Vereine richtig ins Zeug gelegt. „Jeder ist herzlich eingeladen, aus Schafflund und dem gesamten Umland“, bekräftigt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen.

Eingeläutet wird der Sonntag um 10 Uhr mit einem halbstündigen Gottesdienst im Festzelt, und gleich im Anschluss beginnt eine Fußgängerrallye an der Au entlang, auf der an Stationen der Fotogruppe, des Angelvereins, der Landfrauen, des Bürgervereins und der DLRG Aufgaben zu lösen sind. Weitere Vereine haben sich zusammengetan, um für den Nachmittag elf Stationen für „Spiel ohne Grenzen“ vorzubereiten. Jeder kann mitmachen – Gruppen von vier bis sechs Personen dürfen an den Start gehen. „Ihr könnt mit Freunden, Kollegen, Nachbarn oder der Familie ein Team bilden und euch einen Namen geben“, erklärt Organisatorin Martina Marczyschewski, die auf zahlreiche spielfreudige Teams hofft. „Außerdem wird das beste oder lustigste Kostüm prämiert. Infos zum Ablauf und zur Anmeldung findet man auf www.schafflund.de .“

 

Darüber hinaus wird ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm geboten. Kinder können sich schminken lassen, mit dem Jugendclub spielen, beim Heimatverein Seile selbst drehen oder den Streichelzoo besuchen. Die Kleiderkammer „Schickeria“ lädt ein zur Modenschau, der Ortskulturring zum Bücherflohmarkt und der Sportverein bietet einen Parcours. Für die große Tombola brauchen Besucher ein wenig Glück, ebenso wie beim Räucheraal-Würfeln des Skatclubs. „Ab 12 Uhr gibt es Grillwurst und Kaffee und Kuchen“, sagt Martina Marczyschewski. Sie freut sich über zwei neue große Zelte, die extra von der Gemeinde angeschafft wurden, um für jedes Wetter gerüstet zu sein. Sie stehen künftig allen Vereinen zur Verfügung. Für musikalische Unterhaltung sorgen mittags „Pa’s Brass Band“.

 

Das Programm: 10 Uhr Gottesdienst im Zelt, 10.35 Uhr Fußgängerrallye „Herzstück-Cup“, ab 12 Uhr Grillen, Kaffee, Kuchen und Waffeln, 13.30 Uhr Spiel ohne Grenzen, 16.30 Uhr Siegerehrung. Großes Unterhaltungsprogramm während des ganzen Tages.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

 

[Familientag der Vereine]

Foto zur Meldung: Buntes Programm beim Familientag
Foto: Buntes Programm beim Familientag

Freude über eine Wärmebildkamera

(22.08.2018)
Wehrführer Benno Gasa (Foto, 2.v.r., mit den Windkraftbetreibern Hans-Friedrich Gall , v.l., und Jan-Bonke Johannsen sowie Gerätewart Marvin Käding ) hatte Spenden ersucht, mit Erfolg – die Feuerwehr Schafflund hat jetzt eine Wärmebildkamera. Die Windkraftbetreiber in der Gemeinde, der ortsansässige Arzt Dr. Carsten Heinemeier und auch die Gemeinde Schafflund sorgten dafür, dass das 6300 Euro teure Gerät, angeschafft werden kann. Als technische Wehr mit 40 bis 50 Einsätzen im Jahr, davon viele Unfälle auf der B 199, hätten sie eine solche Ausstattung schon früher gebrauchen können, so Gasa. In erster Linie dient das Gerät den Atemschutzgeräteträgern, um am Brandort möglichst schnell vermisste Personen aufspüren zu können. Mit der Kamera lassen sich aber auch vermisste Personen aufspüren.
 
Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Freude über eine Wärmebildkamera
Foto: Freude über eine Wärmebildkamera

Was erwartet euch bei Spiel ohne Grenzen?

(21.08.2018)

Beim Familientag der Vereine startet um 13:30Uhr  Spiel ohne Grenzen.

 

Was ist das?

 

10 Vereine haben Spiele vorbereitet die in Gruppen von 4-6 Personen absolviert werden müssen. Bei jedem Spiel gibt es Punkte. Am Ende gewinnt die Höchste Punktzahl. Aber auch das beste/lustigste Kostüm einer Gruppe erhält einen Preis.

Man muss nicht sportlich sein, denn die Spiele fordern auch Glück und Geschicklichkeit.

 

Folgende Spiel erwarten euch:

Schlauchspiel der FFW

XXL Sackhüpfen der DLRG

Glücksrad-Wassertransport mit dem Familienzentrum

Fahrradreifengeschicklichkeitswerfen mit dem SSV

Fußballdart mit dem SSV

Würfel mit dem Skatclub

Torwandschießen mit dem YDUN

Schlösser öffnen mit dem Seniorenbeirat

Bobbycar Parcour mit Wir machen E-Mobil

Steckspiel mit dem Sozialverband

Nägelklopfen mit dem HGV

 

Such dir ein Team aus der Familie, Freunden, Nachbarn oder Kollegen und melde dich unter:

schafflundnetz@googlemail.com mit eurem Teamnamen an.

 

Wir freuen uns auf lustigen Spiele und tolle Teams.

[Familientag der Vereine]

Foto zur Meldung: Was erwartet euch bei Spiel ohne Grenzen?
Foto: Was erwartet euch bei Spiel ohne Grenzen?

Viertkantpresse in Brand

(26.07.2018)

Bei Erntearbeiten an der Medelbyer Straße in Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) ist am Dienstag eine Viertkantpresse in Brand geraten. Landwirte alarmierten gegen 18.15 Uhr die Feuerwehr. Die Leitstelle löste umgehend einen Großalarm für die umliegenden Feuerwehren aus. „Als wir vor Ort eintrafen, hatte der Landwirt die brennende Presse bereits geistesgegenwärtig vom Acker auf die Straße gezogen“, berichtet Benno Gasa, Einsatzleiter der Schafflunder Feuerwehr. Die Presse stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand und auch auf dem Feld hatte sich bereits ein größerer Flächenbrand gebildet. 

Benno Gasa ließ umgehend die Alarmstufe erhöhen und weitere Feuerwehren mit wasserführenden Fahrzeugen nachalarmieren. Das brennende Feld lag in beiden Richtungen rund 600 Meter vom nächsten Hydranten entfernt, während die ersten Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung begannen, legten die Kameraden hunderte Meter Schlauch bis zum nächsten Hydranten um die Wasserversorgung auch auf längere Zeit sicher zu stellen.

Gülleanhänger gegen Brandnester

 

Unterdessen hatten auch die Landwirte reagiert und ihrerseits weitere Hilfe organisiert. Insgesamt vier Traktoren mit Gülleanhängern von Landwirten und einem Lohnunternehmen trafen nach und nach am Einsatzort ein. Ihr Vorteil, sie fassen teils zehntausende Liter Wasser und können binnen kurzer Zeit deutlich mehr Wasser abgegeben als über die Strahlrohre der Feuerwehr. 

„Dadurch, dass wir sehr schnell vor Ort waren und auch die Landwirte so schnell reagiert haben, konnten wir eine Brandausbreitung in Richtung bewohnter Gebiete verhindern“, berichtet Gasa, „mit großen Mengen Wasser konnten wir die Flammen und auch die letzten Glutnester ablöschen.“ 

Zwischenzeitlich waren über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, weitere Fahrzeuge und Kameraden waren im Zulauf. Während der Löscharbeiten war die Medelbyer Straße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in den Abend hinein hin.

Die Feuerwehr mahnt noch einmal besonders auch bei Erntearbeiten zu besonderer Vorsicht. Ein Funke genügt um bei den hohen Temperaturen die teils knochentrockenen Felder in Brand zu setzen.

 

– Quelle: https://www.shz.de/20526077 ©2018

[SHZ]

Lehrbuchmäßige TH-Übung der FFW Schafflund

(10.07.2018)

Der Parlamentarische Abend des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein ist seit Jahren eine feste Größe im Kalender der Landtagsabgeordneten, bevor es in die Sommerpause geht.

Bevor es ans von EDEKA-Nord gestiftete Grillbuffet ging, zeigte die Freiwillige Feuerwehr Schafflund unter Leitung ihres Gemeindewehrführers Benno Gasa eine lehrbuchmäßige TH-Übung bei der sie von Kräften des Rettungsdienstes der Feuerwehr Kiel unterstützt wurde. Die Politiker konnten den Kameraden dabei über die Schulter schauen und sich von der Professionalität des ehrenamtlichen Engagements überzeugen.

 

Auszug aus einem Bericht auf:

http://www.lfv-sh.de/aktuelle-mitteilungen/details/datum/2018/07/06/parlamentarischer-abend-2018.html

19 neue Truppführer

(06.06.2018)
Erfolgreiche Ausbildung im Amt Schafflund mit bitterem Beigeschmack: Drei Brandpuppen wurden gestohlen
 

Nordhackstedt Amtswehrführer Hans-Peter Petersen zeigte sich überaus erfreut angesichts der überzeugenden Leistungen, die 19 neue Truppführer und Truppführerinnen bei der Abschlussübung in Nordhackstedt präsentierten.

Kurz vor Beginn der Übung gab es jedoch eine unangenehme Überraschung. Ausbildungsleiter Benno Gasa hatte mit seinem Team am Abend zuvor das Übungsobjekt, ein abgelegener Hof in Meynfeld-West, der nächste Woche abgerissen werden soll, gut vorbereitet, nun stellten sie fest, dass alle drei Brandpuppen gestohlen wurden. Jetzt mussten blitzschnell Ersatzpuppen beschafft werden. Das war nicht nur mit Blick auf den Zeitaufwand ärgerlich, sondern auch in finanzieller Hinsicht, schließlich kostet eine Brandpuppe um 1000 Euro.

Und in den Übungsszenarien spielten die Puppen eine zentrale Rolle. Die erste Aufgabe war die Sofortrettung einer unter einem Fahrzeug eingeklemmten Person mit einfachsten Mitteln. Mit Wagenheber, Keilen und „Legosteinen“ konnte die Person sehr schnell aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Rettungsarbeiten unter Zeitdruck „Zwei Drittel unserer Einsätze sind technische Hilfeleistung“, erklärte Benno Gasa den anwesenden Gästen, darunter zahlreiche Wehrführer des Amtes Schafflund. „Aber wer weiß, ob sich das bei der aktuellen Trockenheit in diesem Jahr ändert und wir es mit Flächenbränden zu tun haben werden.“ Um den Faktor Zeit ging es auch beim zweiten Objekt. Im Obergeschoss des vernebelten Gebäudes hing ein Bewusstloser aus dem Dachgeschossfenster. „Er hat nur 17 Minuten eine Chance zu überleben, wenn er Rauch eingeatmet hat“, sagte Gasa. Die Truppführer trafen richtige Entscheidungen, planten den Innenangriff, gingen mit Atemschutz und Wärmebildkamera in das verwinkelte Gebäude und brachten den Verletzten ins Freie. Eine weitere Person, die brennend das Haus verlassen hatte, wurde beherzt mit einer Einsatzjacke gelöscht.

Nach der Personenrettung übernahmen zwei Trupps die Brandbekämpfung mithilfe von „Fognails“. „Mit diesen Löschlanzen haben wir schon zweimal Brände in Zwischendecken löschen können“, sagte Benno Gasa und ließ die Wirkung der unterschiedlichen Sprühnebel vor den Gästen demonstrieren. Amtsvorsteherin Gudrun Carstensen sprach ihm ihre Anerkennung aus: „Benno, du erklärst so viel, ich bekomme immer neue Erkenntnisse. Aus meiner Sicht hast du diese Übung super dargestellt.“

Aufwendige Schulung seit Februar Zum Abschluss dankte Frank Thiel Fachwart für die Truppführerausbildung im Kreis, den Ausbildern, die seit Februar viele Stunden, auch am Wochenende, investiert hätten, um die fünf Frauen und 14 Männer auf hohem Niveau auszubilden. Benno Gasa rief den Kameraden zu: „Ihr seid die Multiplikatoren. Bringt gern eure neuen Ideen mit in eure Wehr. Jetzt stehen euch alle Türen offen.“ Die diesjährigen neuen Truppführer kommen aus folgenden Wehren: Großenwiehe (2), Hörup (5), Kleinwiehe (1), Nordhackstedt (5), Osterby (1), Schobüll (2), Wallsbüll (2), Wanderup (1).

Text - SHZ Helga Böwadt

Diebstahl kurz vor der Prüfung

(05.06.2018)

Am 01.06. fand die Abschluss Übung der Feuerwehr Truppführer Ausbildung im Amt Schafflund statt.

Die Abschluss Übung wurde in Meynfeld West auf dem Abrisshof in Nordhackstedt durchgeführt.

Der Aufbau erfolgte bereits am Donnerstag vor der Übung.

Am Freitag wurden die letzten Vorbereitungen vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Ausbilder feststellen das drei Brandpuppen nicht mehr auffindbar waren.

2 Puppen sind von der Schafflunder und eine von der Meyner Wehr.

Der Diebstahl wurde bei der Polizei gemeldet.

 

Der Wiederbeschaffungswert liegt bei ca. 3500.-Euro bei den drei Puppen, sowie zwei Ständer a 280 Euro.

 

Wir bitten um Mithilfe zur Aufklärung. 

Wer sachliche Hinweise geben kann meldet sich bitte bei der Polizeistation in Schafflund.

 

Neue Technik lockt die Kameraden

(28.05.2018)
27 Truppleute im Amt Schafflund haben die Ausbildung bestanden
Moderne Feuerwehr-Fahrzeuge kommen gut an
 
Das Amt Schafflund hat 27 neue Truppmänner und -frauen. In 14 Übungseinheiten hat Sören Timm, Leiter der Truppmann-Ausbildung für die Feuerwehren im Amt Schafflund, mit vier weiteren Ausbildern den jungen Kameraden das grundsätzliche Handwerk als Feuerwehrleute zur Stärkung ihrer Wehren mitgegeben. Mit sechs neuen Truppmännern hatte die Wehr Jardelund/Böxlund den Löwenanteil. Ein Löschangriff auf ein leerstehendes Gebäude in Medelby, eine Personenrettung von einem Balkon und die Suche nach einer eingeschlossenen, vermissten Person waren Inhalt der Übung.

Lea Andresen aus Wallsbüll und Lars Paulsen aus Weesby haben ihren Geburtstag mit dieser Abschlussübung gefeiert. „Viele meiner Freunde sind bereits in der Feuerwehr“, sagt Andresen zu ihrer Motivation. Sie habe noch an keinem Tag diesen Schritt bereut.

Malte Simonsen, stellvertretender Kreisbrandmeister, bezeichnete die Abschlussübung schlichtweg als „eine tolle Leistung“. Zwar konnte in diesem Jahr nicht die Rekordzahl von 46 Teilnehmern des Vorjahres erreicht werden, doch die aktuelle Teilnehmerzahl reicht aus, um die Anzahl der Kameraden, die aus Altersgründen in die Ehrenabteilung wechseln, aufzufangen. „Seit wir eine neue Fahrzeuggeneration angeschafft haben, die Wasser und viel interessante Technik an Bord hat, ist das Interesse der jungen Menschen an der Feuerwehr gestiegen“, meint Amtswehrführer Hans-Peter Petersen. „Die Gesamtzahl der aktiven Kameraden entwickelt sich weiterhin positiv im Amt Schafflund.“

Der scheidende Fachwart des Kreises für die Truppmannausbildung, Gerhard Nörenberg, bescheinigte allen Teilnehmern eine rundum gelungene Abschlussübung: „Die drei Einsatzübungen liefen ruhig und geordnet ab. Die Personenrettung vom Balkon war recht anspruchsvoll und wurde gut und sicher bewältigt.“ Hans-Peter Petersen ermutigte die Teilnehmer abschließend zu weiteren Fortbildungen.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Maibaumfest mit buntem Programm

(03.05.2018)

Pünktlich um 18 Uhr hörte es auf zu regnen, gerade noch rechtzeitig für die Aufstellung des Maibaums auf dem Platz vor der Mühlenscheune. Zum zweiten Mal richtete der Bürgerverein ein Maibaumfest aus, und die Veranstalter waren mit der Resonanz mehr als zufrieden. Der mit frischem Grün, bunten Bändern und den Wappen der Vereine und Verbände geschmückte Maibaum wurde von der Freiwilligen Feuerwehr mit technischer Unterstützung sicher platziert. „Die Wiederbelebung überlieferten Brauchtums ist etwas Besonderes“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen zur Begrüßung. „Sie trägt dazu bei, dass eine Gemeinde ihre Identität bewahrt.“ Musikalische Unterhaltung boten der „Voiceclub“ und Tanzvorführungen der Kinder. In der Bastelstube, beim Torwandschießen oder in der Schmink-Ecke konnten sich die Kinder vergnügen, während die Erwachsenen den Regenschirm eingeklappt hatten und es sich bei Bratwurst und Getränken gutgehen ließen. An einem kleinen Verkaufsstand wurde der neue „Schafflunder Kaffeepott“ angeboten, der auf ebenso großes Interesse stieß wie sein Bruder, der „Schafflunder Teepott“.

 

Text - Helga Böwadt

Schafflund bekommt seinen Kreisel

(02.05.2018)
Bis September soll Straßenführung in der Ortsmitte fertig sein / Mehrheit in der Gemeindevertretung ist für höhere Windräder
 
Im Sommer wird Schafflund zur Großbaustelle. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen konnte vermelden, dass nach fast einjähriger Verzögerung der Bau des Kreisverkehrs an der Bundesstraße 199 in der Ortsmitte nun wirklich beginnen soll und im September voraussichtlich abgeschlossen wird. Wahrscheinlich zeitgleich wird auch der Parkplatz an der Amtsverwaltung umgebaut, der nun gänzlich in Betonsteinpflaster gesetzt wird, durchbrochen von Apfeldorn-Bäumen und Blumenstauden in Kiesbeeten. Großzügige und gleichmäßige Beleuchtung gewährt bei Dunkelheit eine größere Sicherheit, als es jetzt der Fall ist.

Wie hoch dürfen künftig Windkraftanlagen gebaut werden? Diese Frage war für das Gebiet „Stoffeng“ zu klären, wo eine ortsansässige Betreibergesellschaft den Zuschlag für die Errichtung weiterer Anlagen erhalten hat. Dies allerdings mit einem so niedrigen Gebot für eine garantierte Einspeisevergütung, dass nur eine Anlagenhöhe von 180 Metern rentabel wäre.

Noch keine Klarheit in Sachen Tagespflege Drei Gemeindevertreter hatten sich als Kommanditisten für befangen erklärt, SPD-Fraktionsvorsitzender Wulf Titz wurde zusätzlich als direkter Anlieger der Eignungsfläche durch Beschluss der Vertretung für befangen erklärt und musste ebenfalls den Sitzungsraum verlassen.

Am Ende blieben sechs Gemeindevertreter und der Finanzausschussvorsitzende Christian Sinn als bürgerliches Mitglied, der unter finanziellen Gesichtspunkten für eine Höhe von 180 Metern warb: „Wir wachsen, also müssen wir Daseinsvorsorge betreiben, vor allem im Kita-Bereich. Da lässt sich nichts kürzen, eher im Gegenteil.“ Daher sei die Windkraft eine Möglichkeit, über die Beteiligung von Bürgern und der Gemeinde neue Einnahmen für alle zu generieren. Best-Jensen ergänzte, dass in den umliegenden Gemeinden entsprechende Höhen beschlossen wurden. Mit vier Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen beschloss die Vertretung, in einem Bauleitverfahren die Höhe von 180 Metern im Entwurf vorzusehen.

„Ich hoffe, dass wir in Kürze den ersten Spatenstich zum Bau für die Sozial- und Tagespflegestation vornehmen können“, sagte Best-Jensen mit Blick auf die erfolgte Übertragung der Aufgabe Bau, Unterhaltung und Vermietung der Tagespflege durch acht der elf Gemeinden des Amtes, die an der Sozialstation beteiligt sind, auf die Gemeinde Schafflund. Die Gemeinden Osterby, Holt und Jardelund haben diese Entscheidung zurückgestellt, da man dort noch Klärungsbedarf sieht. Für Schafflund ist es allerdings wichtig, für eine gewisse Planungssicherheit zumindest einen verbindlichen Mietvertrag mit den Beteiligten abzuschließen. „Ich bin zuversichtlich, dass man hier noch letzte Überzeugungsarbeit leisten kann“, ergänzte Best-Jensen.

Eine weitere Planung wird nun konkret: die Erweiterung des Gewerbegebietes Schneewallacker. In der Zufahrt ist von Norden kommend eine Linksabbiegespur in der Bärenshöfter Straße geplant.

Da die stillgelegte Bahnstrecke von Flensburg nach Niebüll offiziell nicht entwidmet ist, muss theoretisch jederzeit mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs gerechnet werden. Dies schlägt sich in einem Schallgutachten nieder, das als schlimmsten Fall Güterzüge annimmt. Geplante Betriebsleiterwohnungen müssen daher mit einer schalldämmenden Außenhaut versehen und die Schlafzimmer nach Nordosten ausgerichtet werden.

Benno Gasa wurde zum Wehrführer und Jan Ingwersen zu seinem Stellvertreter ernannt und vereidigt, eine gemeindliche Fläche zwischen Hasselbeker Weg und Heidekrog als Blumenwiese vorgesehen. Zudem werde künftig ein siebensitziges Elektrofahrzeug zur Verfügung stehen, das auch von Vereinen und Institutionen genutzt werden kann.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

 

Da es die letzte GV Sitzung in dieser Konstellation war, am 6.Mai stehen die Kommunalwahlen an, haben sich Vereine & Verbände bei der Bürgermeisterin und der Gemeindevertretung für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten 5 Jahre bedankt. 

Gerd-Ulrich Marquard und Wulf Tietz wurden verabschiedet, da sie nicht mehr zur Wahl stehen.

Foto zur Meldung: Schafflund bekommt seinen Kreisel
Foto: Schafflund bekommt seinen Kreisel

Programm beim Familientag im Schwimmbad

(25.04.2018)

Am 1.Mai findet der Familientag im Rahmen des Starts des Schwimmsaison des Freibades Waldeck statt. Hier findet ihr das Programm!

Ausrichter ist der Fest u. Kulturausschuss der Gemeinde.

Foto zur Meldung: Programm beim Familientag im Schwimmbad
Foto: Programm beim Familientag im Schwimmbad

Das Tragen einer Uniform verpflichtet

(16.01.2018)
Nach Vorfall beim Laternenumzug: Schafflunds Wehrführer Benno Gasa fordert von seinen Kameraden respektvollen Umgang
Der erste Tagesordnungspunkt, den der frisch wiedergewählte Wehrführer Benno Gasa aufrief, war für eine Jahresversammlung einer Feuerwehr eher ungewöhnlich. „Das Verhalten als Uniformträger in der Öffentlichkeit“ wurde thematisiert. Anlass war ein Vorfall beim letzten Laternenumzug. Ein junger alkoholisierter Kamerad in Uniform prügelte sich mit Jugendlichen derart, dass Polizei und Rettungswagen alarmiert werden mussten. Gasa konnte den Kameraden bewegen, freiwillig aus der Feuerwehr auszutreten.

Es habe ihm weh getan, so zu handeln, aber hier müsse ein Zeichen gesetzt werden. „Wenn wir Uniform tragen, ist es anders, als wenn wir privat handeln“, sagt er dazu. Jegliches Fehlverhalten in Uniform fiele auf die Feuerwehr an sich zurück und schade ihrem Ansehen. „Lasst uns respektvoll miteinander und mit anderen umgehen“, schloss er mit einem deutlichen Hinweis auch auf das Verhalten in den sozialen Netzwerken ab.

Erfreut registrierten die Kameraden, dass Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen bekräftigte, dass die Gemeinde beabsichtige in der nächsten Wahlzeit, also bis 2023, ein neues Feuerwehrgerätehauses zu bauen. Standort soll auf der Fläche am Lidl-Markt sein.

Erfreulich auch: Die Wehr wird immer stärker. 67 Einsatzkräfte stehen zur Verfügung, darunter drei Frauen. „Bei 2700 Einwohnern ist da noch Potenzial vorhanden“, ist Gasa überzeugt. Im vergangenen Jahr wurden 5232 Stunden Dienst absolviert oder Einsätze gefahren. Bei einer durchschnittlichen Beteiligung von 35 bis 40 Männern sind dies zirka 140 Stunden pro Person.

Bei den Wahlen erhielt Wehrführer Benno Gasa das Vertrauen für seine zweite Amtszeit, Stellvertreter ist Jan Ingwersen, Gerätewart Marvin Käding, Klaus Lemke: Sicherheitsbeauftragter.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Das Tragen einer Uniform verpflichtet
Foto: Das Tragen einer Uniform verpflichtet

Lagerhaus brennt – Großeinsatz in Schafflund

(27.12.2017)
 Ein ausgedehntes Feuer hat den Feuerwehren in Schafflund in der Nacht zum Freitag einen langwierigen Löscheinsatz beschert. Gegen 0.30 Uhr liefen bei der Rettungsleitstelle in Harrislee erste Notrufe auf, sofort wurden die umliegenden Wehren zur Einsatzstelle in die Hauptstraße alarmiert: Aus noch unbekannten Gründen war auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes eine Lagerhalle in Brand geraten. Dichter, beißender Qualm lag über der Ortschaft, als die ersten Feuerwehrkräfte an der Brandstelle eintrafen.

Weil viele Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, löste die Leitstelle neben den Wehren aus Schafflund, Wallsbüll und Kleinwiehe auch Alarm für weitere Wehren aus Hörup, Nordhackstedt und Medelby aus. Die Brandschützer verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus, neben dem Handelsgeschäft für Dekorationartikel. Kurz vor 5 Uhr waren die Löscharbeiten abgeschlossen.

Die Einsatzkräfte wurden in der Nacht von der DRK-Bereitschaft Harrislee betreut und versorgt. Nach ersten Schätzungen der Polizei ist ein Sachschaden im höheren, fünfstelligen Bereich entstanden. Die Kriminalpolizei Flensburg nahm noch in der Nacht erste Ermittlungen zur möglichen Brandursache auf. Der Autoverkehr musste in der Nacht auf der B 199 für rund vier Stunden örtlich umgeleitet werden.

 

Text: SHZ ksö

Grossfeuer zerstört Holzlager

(23.12.2017)

Ein ausgedehntes Feuer hat in der Nacht zum Freitag das Holzlager eines Handelsbetriebes für Dekorationsartikel in der Hauptstraße in Schafflund zerstört. Insgesamt sieben Freiwillige Feuerwehren waren stundenlang mit den schwierigen Löscharbeiten beschäftigt. Auch die direkt angrenzende Bundesstraße 199 musste voll gesperrt werden.

Der Alarm ging kurz vor halb eins in der Nacht bei der Rettungsleitstelle ein. Anwohner hatten den Brand auf dem Betriebsgelände des Dekoartikel-Handels bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Leitstelle alarmierte aufgrund des gemeldeten Gebäudebrandes zunächst die Freiwilligen Feuerwehrne Schafflund, Meyn, Wallsbüll und Kleinwiehe. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellten diese zunächst eine Rauchentwicklung aus der Lagerhalle für Holz fest und unternahmen einen Löschangriff. Das Feuer breitete sich dann auch noch auf das Dach einer angrenzenden Garage aus. Aufgrund der verwinkelten Bauweise der Gebäude und des giftigen Brandqualmes wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt. Daher ließ der Einsatzleiter die Feuerwehren Nordhackstedt, Hörup und Medelby nachalarmieren. 

Nach rund eineinhalb Stunden war der Brand durch einen massiven Löscheinsatz von allen Gebäudeseiten unter Kontrolle gebracht. Zudem konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf weitere, direkt angrenzende Lagergebäude verhindern. 

Um an alle Glutnester zu gelangen, mussten die Paletten mit Holzscheiten mit einem Radlader aus der Halle ins Freie gebracht werden.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Morgen hin. Noch während der Löscharbeiten übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache.

 

Text: Nordpresse

Freude über neue Schutzkleidung

(27.11.2017)
Freude über neue Schutzkleidung
Die Gemeinden Schafflund und Meyn investieren in den kommenden Jahren rund 90000 Euro in die Ausstattung ihrer Feuerwehren
 

 „Wir werden wohl im Kreisgebiet die Vorreiter für eine neue Einsatzkleidung sein“, sagt Reiner Hübel, Wehrführer in Meyn, anlässlich der Einkleidung von jeweils 15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Schafflund und Meyn. Ein Grund für die Neuausstattung liege darin, dass vor allem die alten Jacken das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hätten. Diese waren zudem aus Kostengründen teilweise über den Second-Hand-Markt beschafft worden und wiesen mittlerweile einige Mängel auf, die nur unter erheblichem finanziellem Aufwand zu beheben gewesen wären. Zunächst einmal werden alle Atemschutzträger der beiden Wehen ausgestattet werden, dann soll die übrige Einsatzabteilung folgen.

Die leuchtend gelb-rote Farbgebung der neuen Montur sticht sofort ins Auge. Sie wird bislang nur von der Berufsfeuerwehr in Flensburg genutzt. „Die Sichtbarkeit und Auffälligkeit der Farbe ist ein Sicherheitsfaktor“, sagt Reiner Hübel. Er spricht dabei auch an, dass die farbliche Abweichung von den übrigen Wehren im Amtsbereich Schafflund durchaus zu kontroversen Diskussionen führt. „Wir stellen die Sicherheit vor die Einheitlichkeit“, verteidigt er das Vorpreschen in der Wahl der Einsatzkleidung.

Die neue, auffällige Funktionsbekleidung ist, wie die vorherige, mit einer Membrane ausgestattet, deren Zustand nun allerdings, wie vorgeschrieben, überprüft werden kann, da das Innenleben über einen Reißverschluss zugänglich ist. Bei vorschriftsmäßiger Behandlung sagt der Hersteller eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zu.

Einen besonderer Service wurde den Kameraden zuteil, die die neue Kleidung erhielten: Der Hersteller ermittelte in persönlicher Beratung die richtige Größe und passte Hose und Jacke für jeden Brandschützer ganz individuell an – fast so wie maßgeschneidert. Dies ist nicht nur der Bequemlichkeit geschuldet, sondern hat auch einen Sicherheitsaspekt: In die Jacke kann ein Multifunktionsgurt eingezogen werden, womit sich der Feuerwehrmann sichern oder in Gefahrensituationen eine Selbstrettung vornehmen kann. Dazu bedarf es aber einer möglichst guten Passform von Hose und Jacke.

„Ich erwarte, dass ihr mit Respekt und Sorgfalt mit der Kleidung umgeht“, sagte Hübel auch vor dem Hintergrund, dass beide Gemeinden sich bei dem Kauf der Einsatzkleidung finanziell stark engagieren. Ein Satz bestehend aus Hose und Jacke kostet etwa 850 Euro. Meyn wird in zwei Jahren zirka 30 000 und Schafflund in vier Jahren 60 000 Euro ausgeben, um die aktiven Kameraden mit der neuen Kleidung auszustatten. „Ziel der Gemeinde ist es, für die Feuerwehr das bestmögliche Material bereitzustellen“, sagt Rüdiger Glaubitz, stellvertretender Bürgermeister von Meyn.

Gleicher Auffassung ist die Gemeinde Schafflund, wo die Gemeindevertretung ebenfalls einstimmig hinter dieser Investition steht. „Menschen, die sich freiwillig diesen Gefahren aussetzen, müssen auch vernünftig ausgestattet sein. Eine gute Ausrüstung ist das A und O“, bekräftigt Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Sie sieht vor allem die Einsätze auf der B 199 als Gefahrenquelle. Seit die Polizeistation Schafflund nicht mehr regelmäßig besetzt ist, seien es die Schafflunder Feuerwehrkameraden, die zuerst am Unfallort einträfen, da die Polizei erst aus Flensburg oder Harrislee käme. Leider nähmen Autofahrer auch in solchen Gefahrensituationen nicht immer ausreichend Rücksicht. „Die Feuerwehrkameraden dürfen sich beim Bergen von Unfallopfern nicht selbst in Gefahr bringen“, so Best-Jensen. Hier könne die Gemeinde mit der neuen Einsatzkleidung einen wirkungsvollen Beitrag zum Schutz der Kameraden leisten.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Freude über neue Schutzkleidung
Foto: Freude über neue Schutzkleidung

Feuerwehrspende geht ans Kinderherzzentrum

(24.11.2017)
 Ein „Pott“ für einen guten Zweck. Die Freiwillige Feuerwehr Schafflund nutzte die große Beliebtheit ihres jährlichen Verspielens für eine weitere wohltätige Aktion. Während von der Mettwurst bis zum halben Schwein um viele Preise gespielt wurde, gingen während des ganzen Abends Spendendosen in Laternenform durch die Reihen der sehr gut besuchten Sporthalle in Schafflund, damit die Gäste des Verspielens für die Aktion „RSH hilft helfen“ einen Obolus einwerfen konnten.

Gegen Mitternacht stand das Sammelergebnis fest: stolze 1083 Euro. „Die Feuerwehr Schafflund stockt diesen Betrag auf 1500 Euro auf“, verkündete Wehrführer Benno Gasa.

„Wahnsinn, wir sind völlig überwältigt“, entfuhr es der begeisterten RSH-Moderatorin Jasmin Malten. Die diesjährige Aktion des RSH soll dem Kinderherzzentrum des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel zugute kommen, war von ihrer RSH-Kollegin Sharon Heyn zu erfahren.

Text - SHZ rfr

Staunen über gerettete Schätze

(24.11.2017)
Manfred Neumann ist glücklich, dass die Feuerwehr durch umsichtiges Vorgehen seine Sammlung vor der Vernichtung bewahrt hat
 

 Das hätte böse enden können. Die Erleichterung über den glimpflichen Ausgang des Brandes in seinem reetgedeckten alten Wohnhaus ist Manfred Neumann auch zwei Wochen danach noch deutlich anzumerken. Das ist verständlich angesichts der zahllosen Sammelobjekte, mit denen das gesamte Anwesen bis an die Decken gefüllt ist. „Die Feuerwehr hat unglaublich vorsichtig agiert“, sagt er voller Dankbarkeit und zeigt im Dachgeschoss die Stelle, an der es mit offener Flamme aus dem Fußboden brannte – direkt neben seinen unbeschadet gebliebenen antiken Papiertheatern. Deshalb wolle er der Feuerwehr ein besonderes Geschenk machen. Einsatzleiter Benno Gasa und der Sicherheitsbeauftragten Jens Jacobsen von der Schafflunder Wehr sind gekommen, um es entgegen zu nehmen.

„Mit dem feinen Sprühstrahl aus den Löschlanzen konnten wir gezielt vorgehen und einen Wasserschaden im Gebäude verhindern“, sagt Benno Gasa und fügt hinzu: „Wir können alle glücklich sein, dass es so gelaufen ist. Zehn Minuten später hätte das Reetdachhaus keine Chance gehabt.“ Allerdings hätten sie den Hausherrn mehrfach davon abbringen müssen, das verrauchte Gebäude zu betreten, doch daran möchte dieser nun gar nicht mehr erinnert werden. Stattdessen holt der leidenschaftliche Sammler sein Geschenk hervor: Eine hervorragend erhaltene Holztafel von 1833 aus Kosuchen in Ostpreußen, ein „Zufallsfund“, wie er sagt, mit der Inschrift: „Zwei Pferde mit Geschirr zu der Feuerspritze auf 24 Stunden zu Anbringen um die Feuergefahr aufrecht zu halten. Kosuchen, 1833“.

„Wir hängen sie in unser Gerätehaus“, versprechen die Feuerwehrmänner, und dann erhalten sie eine persönliche Führung durch das verwinkelte Domizil. Die beiden Brandschützer staunen nicht schlecht angesichts der zahllosen Objekte, die der Künstler und Sammler über Jahrzehnte zusammengetragen hat. Bereits im Vorgarten ziehen alte Grabkreuze mit Schildern aus Meißner Porzellan die Blicke auf sich. Die schmuckvollen Grabsteine von Deutschen habe er vor etwa 15 Jahren aus Polen mitgebracht, erzählt Manfred Neumann, nachdem sie dort entsegnet worden waren. Ebenfalls aus Polen stammen herrschaftliche Kachelöfen, die er selbst zu Hause wieder aufgesetzt habe. Die Besucher gehen über einen russischen Intarsienfußboden, betreten hundert Jahre alte Fußbodenkacheln aus einer Ziegelei in Dänemark und durchschreiten eine alte Tür mit Holzvertäfelung aus dem Schloss Augustenborg.

Unablässig prasseln Geschichten und Anekdoten auf die beiden ein. „Das müsste doch unbedingt in ein Museum“, wirft Benno Gasa ab und zu ein. Doch im Grunde befindet er sich gerade in einem privaten Museum, es ist nur nicht für jedermann geöffnet.

Jeder Raum birgt neue Schätze: Vitrinen beherbergen Blechdosen, Bücher, Schatullen, Nachttöpfe oder Puppen, und eine ist ausschließlich für Antikes aus Flensburg reserviert. Manfred Neumann holt eine Dose der ehemaligen Fahrrad-Werke J. Fries Beseler hervor: „Aber sie ist nicht von hier, ich habe sie in Russland gefunden.“ Viele seiner Reisen hätten ihn unter anderem nach Russland und in die Ukraine geführt. Als er in Moskau Bilder gekauft habe, habe eine überlebensgroße Lenin-Büste seine Aufmerksamkeit erregt, also nahm er sie in seinem Auto mit. „Als die Grenzbeamten die Tür aufmachten und guckten, standen sie sofort stramm“, lacht er. Letztlich habe er jedoch freie Fahrt bekommen, und nun ruht der riesige Lenin über den Besuchern – in Schafflund, in friedlicher Nachbarschaft zu einer Holzfigur der Heiligen Magdalena.

Manfred Neumann, Vater dreier Töchter, bekennt sich zu seiner Sammelleidenschaft: „Ich kann mich schwer von etwas trennen.“ Das gilt auch für seine humorvollen Kunstobjekte aus Metall, die er zwar ausstellt – zuletzt in Flensburg beim „Dampf Rundum“ – aber nicht verkauft. Es ist Kunst aus Schrott, die man auf der Internetseite kunst-aus-schrott.net bewundern kann.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Staunen über gerettete Schätze
Foto: Staunen über gerettete Schätze

Flammen im Reetdachhaus

(13.11.2017)

 Zimmerbrand in einem Reetdachgebäude: Die Bewohner des Hauses am Schafflunder Ortsrand bemerkten das Feuer am frühen Donnerstagmorgen. Dank des Alarms ihrer Rauchmelder konnten sie sich frühzeitig in Sicherheit bringen. Feuerwehren aus Schafflund, Meyn, Wallsbüll und Kleinwiehe sowie der Rettungsdienst aus Medelby waren schnell Vorort. Die Einsatzkräfte lokalisierten das Brandnest in der Zwischendecke des Wohnzimmers. Im Dachgeschoss waren bereits Flammen durch die Holzbalkendecke geschlagen. Die Wehrführung entschied, Löschlanzen, sogenannte Fog Nails, einzusetzen. Dadurch konnte auf das großflächige Öffnen der Zwischendecke verzichtet werden, und auch der Schaden durch Löschwasser hielt sich in Grenzen. Das Reetdach wurde mit der Wärmebildkamera beobachtet und mit Löschwasser gekühlt. Verletzt wurde niemand.

 

Text - SHZ ft

672 aktive Kameraden rücken zu verschiedenen Einsätzen aus

(03.03.2017)
51 Anwärter für die Amtswehren
672 aktive Kameraden rücken zu verschiedenen Einsätzen aus / Wehren sollen Räumungsübungen in Kindergärten machen
 

 „In den Kindergärten müssen dringend Räumungsübungen durchgeführt werden!“ Dieser Appell der Fachwartin für Brandschutzerziehung im Amt Schafflund, Thekla Detlefsen-Harksen aus Wallsbüll, richtete sich auf der jüngsten Wehrführerdienstversammlung der Feuerwehren im Amt Schafflund an die betroffenen Wehrführer. Solche Übungen seien außerordentlich wichtig und würden auch den hohen Einsatz von 120 Stunden Brandschutzerziehung mit 796 Kindern im vergangenen Jahr sehr unterstützen.

Kreisbrandmeister Mark Rücker nutzte die Versammlung zur Beförderung von drei Kameraden, die in ihren Wehren gerade in neue Führungsfunktionen gewählt wurden: Jan Bartelsen, neuer Wehrführer in Hörup, wurde zum Oberbrandmeister befördert, Bernd Brodda und Falk Stötzel, jeweils stellvertretende Wehrführer in Wallsbüll und Nordhackstedt, wurden zu Oberlöschmeistern ernannt.

Jens Türk aus Lindewitt hat über lange 28 Jahre als Kreisausbilder für Truppmänner gewirkt und schied nun auf eigenen Wunsch aus. Mit Sören Timm aus Osterby ist bereits ein Nachfolger bestellt worden. Nachdem auch Stefan Hippel als Amtsfunkwart nicht mehr zur Verfügung steht, wählte die Versammlung nun Marvin Käding aus Schafflund in diese Funktion und Pattrick Schäfer aus Wallsbüll zu seinem Stellvertreter. Lorenz-Egon Jürgensen hat zehn Jahre für die Feuerwehren im Amt Schafflund berichtet und diese Tätigkeit nun beendet. Zum neuen Pressewart wurde Reinhard Friedrichsen aus Lindewitt ernannt.

Als sehr positiv konnte Amtswehrführer Hans-Peter Petersen die Mitgliederentwicklung in den 16 Ortswehren des Amtes darstellen. Aktuell sind es 672 aktive Kameraden, davon mehr als 60 Frauen. Die hohe Anzahl von 51 Anwärtern belegt diese Entwicklung. Sie ist auch auf eine erfolgreiche Jugendarbeit in den drei Jugendfeuerwehren Medelby/Holt, Großenwiehe und Lindewitt zurückzuführen. Aus ihnen kommen in diesem Jahr 14 neue Kameraden für die Einsatzabteilungen der verschiedenen Ortswehren. Derzeit haben die Jugendwehren 93 Mitglieder, davon etwa 40 Mädchen. Insgesamt 26 Betreuer und Ausbilder kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen.

Als „Ableger“ der Amtsfeuerwehren hat einzig der Feuerwehrchor Sillerup Nachwuchsprobleme. 40 Sänger des Chores könnten sehr gut Verstärkung gebrauchen, führte Chorleiter Uwe Hansen aus.

Eine Neuerung in der Ausbildung möchte man in diesem Jahr probieren. Im Normalfall wird die Ausbildung zum Truppmann wie auch die zum Truppführer mit einer jeweiligen Abschlussübung beendet. Diesmal soll es einen gemeinsamen Abschluss mit 90 Kameraden geben. Man erhofft sich, dass sich beide gegenseitig ergänzen können.

 

Text - SHZ rfr

Gänse-Verspielen mit RTL in Schafflund

(23.11.2016)

Wie die Schleswig-Holsteiner sich im Herbst die Zeit vertreiben...

In der kalten Jahreszeit sucht man im Norden gern nach einem gemütlichen Zeitvertreib im Warmen. Die Schleswig-Holsteiner haben da Bingo für sich entdeckt. "Gänse-Verspielen" heißt der Spaß hier und es geht dabei auch um Gänse. Und weil dieses Highlight auf dem Land so beliebt ist, bucht die Schafflunder Feuerwehr gleich eine ganze Turnhalle.

Reporterin Isabell Kutz hat sich das alljährliche Zahlen-Spektakel mal persönlich angeschaut.

 

http://rtlnord.de/nachrichten/gaense-verspielen-wie-die-schleswig-holsteiner-sich-die-herbstzeit-vertreiben.html

 

[Bingo in Schafflund, ein Beitrag bei RTL Nord]

Laternenumzug

(07.11.2016)

Nach Jahren mit Regen und Wind , war der Wettergott in diesem Jahr den Schafflundern

und deren Feuerwehr wohlgesonnen . Bei dem Laterumzug am vergangenen Samstag hatten sich ca 350 Kinder und Eltern am Laternenumzug beteiligt . Der Weg führte diesmal durch den südwestlichen Teil von Schafflund . Anschließend gab es Wurst , Punsch und den Schnack mit Bekannten und Nachbarn .

Benno Gasa , Wehrführer Schafflund , zeigte sich

zufrieden , auch mit der großen Resonance für die

schon traditionelle Veranstaltung .

 

Text und Bilder Dieter Schilling

Spieletag der Kreis-Jugendfeuerwehr kam gut an

(03.08.2016)
Die Kreisjugendfeuerwehr Schleswig-Flensburg bot in diesem Jahr in Schafflund einen Kreisspieletag an – und fast 100 Jugendliche aus acht Jugendfeuerwehren nahmen daran teil, um den Meister im Fußball- und Handballspiel zu ermitteln. Angesichts der unklaren Wetterlage wurde der Spielbetrieb in die Sporthallen am Schulzentrum Schafflund verlegt. Um keine Langeweile bei den Jugendlichen aufkommen zu lassen, stand die zweite Halle für allgemeine Spiele zur Verfügung.

Eine besondere Attraktion war dann eine über Mittag ausgerollte „Airtrack Matte“, eine mit Luft gefüllte Turnmatte. Diese wurde sofort von den Jugendlichen in Beschlag genommen. Purzelbäume oder Flic-Flacs mit Salto rückwärts wurden auf ihr ausprobiert.

Damit niemand hungrig an den Wettkämpfen teilnehmen musste, gab es Gegrilltes und am Nachmittag Kuchen, den die Jugendfeuerwehren mitgebracht hatten.

Organisiert hatte die Veranstaltung ein „Orgateam“, das sich zusammensetzte aus Mitgliedern der teilnehmenden Jugendfeuerwehren. Die Leitung hatten die Kreisjugendgruppenleiter Lina Heinecke und Jonathan Pott.

Als erstes ermittelten die Mannschaften den Sieger im Fußballspiel. In einem spannenden Finale konnte sich schließlich die Jugendfeuerwehr Süderbrarup den Titel sichern. Die Spielgemeinschaft Großenwiehe-Busdorf setzte sich nach packenden Handball-Spielen am Ende durch und gewann den Meistertitel.

Rundherum waren alle zufrieden mit dem Spieletag und der Organisation ihres Orgateams.

 

Text - SHZ lj

26 neue Truppmänner für die Wehren im Amt Schafflund

(25.06.2016)
 Die Feuerwehren im Amt Schafflund bekommen Verstärkung. Amtsvorsteherin Gudrun Carstensen war erfreut darüber, dass sich viele junge Menschen für die heimischen Wehren engagieren wollen. Mit einer Abschlussübung schlossen 26 Feuerwehranwärter, unter ihnen drei junge Frauen, die Ausbildung zum Truppmann und zur Truppfrau, Teil eins, ab.

Zur Meldung an den stellvertretenden Amtswehrführer Holger Johsten ließ Ausbildungsleiter Jens Türk vor dem Höruper Feuerwehrhaus antreten. Vor den Gästen aus Nachbarämtern und -gemeinden zeigten die Anwärter, was sie in 70 Ausbildungsstunden gelernt hatten. Unter den kritischen Augen von Kreisfachwart Gerhard Nörenberg und Frank Thiel, Gemeindewehrführer aus Handewitt, wurden zunächst die verschiedenen Rettungsknoten und Stiche wie Achterknoten, Zimmermannsschlag, Palstek oder Mastwurf demonstriert. Eine weitere Aufgabe war die Brandbekämpfung an einem Gebäude. Die ehemalige Gaststätte Höruper Hof diente als „Brandobjekt“. In drei Gruppen demonstrierten die Feuerwehranwärter die Wasserentnahme aus dem Schafflunder Mühlenstrom und einem Hydranten sowie den Löscheinsatz am Brandobjekt.

Lehrgangsleiter Jens Türk und die Ausbilderkollegen Holger Berg, Norbert Marquardsen und Robert Maaß waren mit der Leistung ihrer Schützlinge zufrieden. In der anschließenden Manöverkritik gab es nicht nur Lob für die frisch gebackenen Truppfrauen und Truppmänner, sondern auch für die Ausbilder. Gerhard Nörenberg sagte zu den Anwärtern : „Ihr habt euch Zeit genommen, um das Feuerwehr-Grundwissen zu erlernen und das in einer gelungenen Übung zu Ende gebracht.“

Der stellvertretende Amtswehrführer Holger Johsten freute sich über die Verstärkung für die Feuerwehren im Amt Schafflund. Sein Dank galt Hörups Wehrführung für die Ausrichtung der Abschlussübung.

Ausbildungsleiter Jens Türk übergab seine Schützlinge zur weiteren Ausbildung an die Wehrführer in den Heimatwehren. Alle bekamen ein Lehrgangsfoto und eine Urkunde. Nach 27 Jahren Ausbildungsarbeit für die Feuerwehr im Amt Schafflund sei es nun genug, meinte Jens Türk und erklärte seinen Abschied vom Ausbilderteam. Auch Norbert Marquardsen machte als Ausbilder den Weg für einen Nachfolger frei. Beiden galt Dank für ihr Engagement im Dienste der Feuerwehr.

 

Text - SHZ lj

Foto zur Meldung: 26 neue Truppmänner für die Wehren im Amt Schafflund
Foto: 26 neue Truppmänner für die Wehren im Amt Schafflund

Große Löschübung mitten in Schafflund

(14.05.2016)

Am Donnerstag, 12.05.2016 liefen um 19.07 Uhr die Sirenen in

Schafflund, Meyn, Nordhackstedt, Wallsbüll und Kleinwiehe.

Es galt mit dieser groß angelegten Einsatzübung ein reetgedecktes

Wohnhaus im Ortskern von Schafflund an der B 199 zu löschen,

und  drei darin befindliche Personen zu retten. Die alarmierten

Wehren trafen recht zügig ein sa daß der Löschangriff gestartet

werden konnte. Eingesetzt waren 80 Feuerwehrleute, männl/weibl.

aus den o.a.genanten Gemeinden. Die Einsatzübung war um 21.00

Uhr beendet, und die Manöverkritik wurde in den Räumen der

Schafflunder Wehr abgehalten . Benno Gasa, Wehrführer Schaff-

lund und Einsatzleiter zeigte sich mit der Leistung sehr zufrieden;

es hatte alles geklappt.

 

Wann hat die Feuerwehr einmal die Gelegenheit, an so einem

großen Gebäude , und dann noch reetgedeckt, zu üben, die Nach-

barhäuser zu schützen  und den Verkehr umzuleiten, wenn nicht

jetzt. Denn diese beiden Gebäude an der B 199 werden in den

nächsten Tagen von Abbruchfirmen heimgesucht werden. Der

Ortskern von Schafflund gegenüber der Apotheke wird dann der

Vergangenheit angehören. An deren Stelle werden Wohnhäuser

entstehen und es wird Platz für den noch in der Planung befindlichen Kreisverkehr entstehen .

 

Dieter Schilling  -DS-

 

Foto zur Meldung: Große Löschübung mitten in Schafflund
Foto: Große Löschübung mitten in Schafflund

Landesfeuerwehrversammlung

(25.04.2016)
Weniger Brände, mehr Mitglieder – Erfolgreiches Jahr für die Feuerwehren
 

Die Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein stehen derzeit unter einem guten Stern – der leichte Aufwärtstrend setzt sich fort: 48 282 Frauen und Männer versahen zum Jahresende 2015 ihren Dienst in 1350 Wehren im Land, 71 mehr als im Jahr zuvor.

Allerdings gibt es Unterschiede: Einige Wehren verzeichnen einen überdurchschnittlichem Zulauf, andere kämpfen weiterhin um ihre Existenz. Daher „lohne es sich schon, mit den Instrumenten der modernen Öffentlichkeitsarbeit um neue Mitglieder zu werben“, sagte Landesbrandmeister Detlef Radtke in der Landesfeuerwehrversammlung am Sonnabend in Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) vor 131 Delegierten und vielen Gästen.

Selbst in den sozialen Netzwerke hält der Zulauf an: „Manche Meldungen der Feuerwehr erzeugen auf Facebook bis zu 15 000 Klicks“, so Ratke. Die Mitgliederzahlen seien statistisch zwar zum gegenwärtigen Zeitpunkt auskömmlich, aber man dürfe nicht vergessen, dass aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren fast eine ganze Feuerwehrgeneration aus dem aktiven Dienst scheide.

Innenminister Stefan Studt sprang dem Landesbrandmeister zur Seite. Er habe zwar auch kein Patentrezept zur Steigerung der Anzahl an Feuerwehrkameraden, aber ein Ansatz könne die erheblich verstärkte Beteiligung von Frauen in der Arbeit der Feuerwehr sein. Gleichzeitig solle man daran denken, auch ausländische Mitbürger für den Dienst in den Feuerwehren zu gewinnen. Sie könnten so motivierte und tatkräftige Nachwuchskräfte gewinnen und die Zuwanderer fänden hier optimale Voraussetzungen für die Integration. Hier bestünden noch erhebliche Potenziale.

Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, rechnete dazu vor, dass die Verpflichtung von drei Flüchtlingen für jede Wehr in Deutschland 66 000 neue Kameraden für die „leistungsstärkste Organisation in der Gefahrenabwehr“ brächte, wie er die Feuerwehr passend beschreibt.

Eine Erfolgsgeschichte bleibt die Brandschutzerziehung in Grundschulen und Kindertagesstätten. Dabei geht es nicht um Mitgliederwerbung, sondern seit vielen Jahren um die Prävention. Unabhängig davon konnte Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne von einer anhaltenden Erfolgskurve beim Zulauf zu den 433 Jugendfeuerwehren im Lande berichten: Mit 9754 Mitgliedern gibt es 236 mehr als im Jahr zuvor. Es gab im vergangenen Jahr 610 Übertritte in die „große“ Wehr und der Anteil von 26 Prozent Mädchen ist mehr als bemerkenswert.

Mit 9805 Bränden wurden 689 weniger als im Vorjahr bekämpft. Erfreulich ist, dass der Anteil an Großbränden gleich um 200 auf 800 sank, was die Professionalität der Einsatzkräfte widerspiegele, „weil sie schnell und effektiv vor Ort Maßnahmen ergreifen, um Brände im Keim zu ersticken“, betonte Landesbrandmeister Detlef Radtke.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Landesfeuerwehrversammlung
Foto: Kreispräsident Ulrich Brüggemeier mit Bürgermeisterin Best-Jensen

Spendenaktion für eine Familie aus Lindewitt

(06.02.2016)
In Lindewitt kam es am 30.01.16 zu einem Feuer in einem Wohnhaus.
 
 
Eine Familie hatte durch das Feuer alles verloren. Was noch viel schlimmer war, der Hund des Jungen (5) konnte leider nicht gerettet werden. Den wird ihm keiner zurückgeben können. Daher wollten wir von der Feuerwehr Schafflund helfen. 
 
Wir haben eine Spendenaktion per Facebookaufruf gestartet. Schon nach wenigen Stunden wurde der Aufruf  von mehrere 1000 Leuten gesehen, und er wurde einige 100 mal geteilt. 3 Tage lang konnten die Leute die Spenden bei uns in der Feuerwehr abgeben. Dort haben dann Birger, Yannik und Dörte die Sachen sortiert. Schon am ersten Tag kamen sehr viele Spenden zusammen. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir kamen mit dem sortieren kaum hinterher. Am zweiten und dritten Tag dachten wir dann das es weniger wird, aber im Gegenteil. Es kam nochmal so viel wie am ersten Tag. Danke. 
Den Spendenaugruf haben 83130 Leute gesehen und geteilt wurde er 685 mal. 
 
 
Tag der Spendenübergabe:
Am Samstag, den 06.02.16 haben wir die Spenden übergeben. An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an alle Spender. Vielen Dank auch an Frank Betz und Sandra Hinse die uns ihre Hilfe und ihren Lkw angeboten haben.
Die Familie war sehr überwältigt über die Menge an Spenden. Das ein oder andere Tränchen konnte nicht zurückgehalten werden. 
Die Familie hat sich sehr gefreut und wir sagen auch im Namen der Familie ein großes Danke...! 
 
 
 
Danksagung der Familie:
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern die uns in unserer Notlage bedingungslos zur Seite stehen. Ebenso bedanken wir uns für die zahlreichen Spenden und Hilfen die uns erreicht haben und auch noch weiter erreichen werden. Wir werden uns Stück für Stück voranarbeiten, und das Notwendigste für unseren Neustart dankend annehmen und alles andere wird dann an Hilfsorganisationen und weitere Bedürftige Menschen weiter gegeben. Wir möchten zudem Aussprechen wie überwältigt wir sind für die enorme Hilfsbereitschaft und Anteilnahme jedes einzelnen der uns mit Worten, Taten und Gesten zur Seite steht. Ebenso  ein besonderer Dank an die Einsatzkräfte vor Ort und der freiwilligen Feuerwehr Schafflund für ihr Engagement. Ebenso den Admins der Gruppe Flensbook  für die Spendenaufrufe. 
Milva und Frank
 
Text: Birger Herzog
Foto: Birger Herzog

Foto zur Meldung: Spendenaktion für eine Familie aus Lindewitt
Foto: Spendenaktion für eine Familie aus Lindewitt


Veranstaltungen

03.11.​2018
18:00 Uhr
Laternelaufen Feuerwehr Schafflund
Am 3. November ist es wieder soweit. Die Feuerwehr Schafflund lädt Sie zum traditionellen ... [mehr]
 
23.11.​2018
19:30 Uhr
Gänseverspielen
Wir hoffen, Sie wieder recht zalreich begrüßen zu können. Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr ... [mehr]