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In digitale Infrastruktur investiert

Schafflund , den 21. 09. 2020

Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund: Schulverband wünscht sich Pool-Konzept für Schulbegleitungen

 

Die Tagesordnung der jüngsten Schafflunder Schulverbandssitzung wurde um den Punkt „Schulbegleitung“ erweitert – ein Thema, das die Schule seit langem beschäftigt. Schon vor einigen Jahren hatte man sich mit einem Konzept beim Kreis beworben, kam aber nicht in die Auswahl der ersten vier Modellschulen. Nun werden im zweiten Anlauf fünf bis acht weitere Schulen hinzukommen, und die Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund ist zuversichtlich, diesmal Erfolg zu haben.

Karin Carstensen, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises, stellte als Gast das Rahmenkonzept und die Erfahrungen am Beispiel Eggebek vor. Schulleiter Jan Lietzau begrüßt die Abkehr von der 1:1-Betreuung zugunsten der Pool-Bildung: „Die Bereitschaft der Lehrkräfte, sich dahingehend fortzubilden, ist groß, sodass ein gutes Fundament vorhanden ist.“ Die Schulverbandsversammlung fasste den Beschluss, den Antrag zur Teilnahme am Schulbegleitungsprojekt des Kreises zu stellen, wobei der Schulverband Personal-Anstellungsträger sein wird. Ein Kostenrisiko des Verbandes soll ausgeschlossen sein.

Bei einem Rundgang durch die Schule vor Beginn der eigentlichen Sitzung hatte Verbandsvorsteher Volkert Petersen zahlreiche abgeschlossene und künftige Sanierungsmaßnahmen vorgestellt: Die Aula erscheint nun mit neuem Fußboden einladender, gleiches gilt für die weiß gestrichene Pausenhalle. Im Anbau West wurden sämtliche Klassenräume frisch gestrichen und Kreidetafeln und Beamer entfernt. Dort finden sich nun sehr große Monitore im Blickfeld der Schüler. „Die Umstellung hat geklappt, die Lehrkräfte haben den Bildschirm gut angenommen“, sagte Konrektor Ulf Rottschäfer. Inzwischen würden alle Gemeinschaftsschüler über Tablets verfügen, bezuschusst durch den Schulverband, hinzu kommen weitere Leihgeräte, „sodass wir mittlerweile über 400 iPads in der Verwaltung der Schule haben.“ „Was fehlt, sind Endgeräte für Lehrkräfte, hier warten wir auf das Förderprogramm“, ergänzte der Schulleiter.

Die digitale Infrastruktur der Grundschule wird in den Herbstferien installiert. In der Außenstelle Stadum wurde sie noch nicht in Angriff genommen, was zur Verzögerung bei der Beantragung von Fördergeldern führt. Ebenfalls in den Herbstferien soll der Chemieraum fertig werden, für rund 100.000 Euro. Noch im September solle die aufwändige Sanierung der Südfassade beginnen, berichtete Petersen. Zusätzlich wurde beschlossen, im gleichen Zug weitere 20.000 Euro für die Fenstersanierung am Atrium aus dem Programm „Corona-bedingte Mehraufwendungen“ aufzuwenden, da für die anliegenden Klassenräume keine Lüftungsmöglichkeit bestünden.

Bevor Förderanträge aus dem Investitionsprogramm Ganztagsschulen gestellt werden, wird eine Arbeitsgruppe eine Prioritätenliste erarbeiten. Im letzten halben Jahr habe die Schule fast täglich vor neuen Herausforderungen gestanden, sagte Petersen. Alle in der Schule Tätigen, ob Reinigungskräfte, Lehrkräfte, Hausmeister, das Mensa-Team oder OGS-Mitarbeiter, hätten unglaublich viel leisten müssen. Dafür spreche er im Namen des Schulverbandes ein „riesiges Dankeschön“ aus.

 

Text - SHZ Helga Böwadt 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: In digitale Infrastruktur investiert

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