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Schafflund und das Problem mit den Elterntaxis

10. 01. 2022

Eine Arbeitsgruppe hat sich mit dem Thema beschäftigt und Lösungen vorgeschlagen – nicht alle sind zufrieden


Früh am Morgen kurz vor Schulbeginn: Dunkelheit und Regenwetter - und ein Fahrzeug nach dem anderen fährt hinein ins Rondell an der Grund- und Gemeinschaftsschule in Schafflund.
Eigentlich sind so gut wie alle Parkplätze schon besetzt, schließlich kommen Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule in der Regel vor den Schülern an. Das hält viele Eltern nicht davon ab, hineinzufahren und anzuhalten. Nur kurz, um das eigene Kind aussteigen zu lassen, oder etwas länger, um das Kind noch bis zur Schultür zu begleiten.
Ist alles verstopft, geschieht das sogar in der zweiten Reihe, sodass die Kinder zwischen den Autos hindurchlaufen.
Eine extrem gefährliche Situation, besonders, wenn Schüler auch noch dunkel gekleidet sind. „Wir sind nur froh, dass noch nichts passiert ist“, sagte Schulverbandsvorsteher Volkert Petersen.

„Kiss-and-ride“-Zone

Bereits seit einiger Zeit befasst sich eine größere Arbeitsgruppe mit dieser Problem der Elterntaxis. Ein Planungsentwurf wurde nun dem Schulverband vorgelegt. Um die Gefahren für die Schüler durch die Elterntaxis abzuwenden, sieht der Entwurf eine „Kiss-and-ride“-Zone vor, die sich direkt im Rondell befinden wird. Hier darf man sich also nur im Auto mit einem Küsschen von seinem Kind verabschieden und lässt es dann allein in die Schule gehen – das Parken ist nicht erlaubt.
Für die Eltern der Kindergartenkinder, die in die „Kleine Arche“ auf dem Schulgelände begleitet werden müssen, sind dagegen Parkplätze vorgesehen, ebenso für Behinderte und Gäste. Für Lehrkräfte und Mitarbeiter wird der Parkplatz am Sportplatz ausgeweitet und neu strukturiert, wobei mindestens eine Ladesäule für E-Autos integriert werden soll.
Für die Umsetzung des Plans wurden im Haushalt 2022 zunächst 150 000 Euro angesetzt. Und diese Summe reicht laut Petersen nicht aus, um gleichzeitig den Radweg für die Schüler hinter den Parkplatz zu verlegen, somit wurde dieser Wunsch im vorliegenden Plan nicht berücksichtigt.
Dirk Trasser, Gemeindevertreter und Mitglied des Arbeitskreises, zeigte sich deshalb enttäuscht: „Schade, es war unser ursprüngliches Ansinnen, durch die Verlegung des Radweges die Gefahren zu vermindern.“ Ihm pflichtete Else Marie Rieks-Pedersen bei: „Wir sollten den Radweg priorisieren.“ Die angestoßene Diskussion mündete in einer erneuten Einladung zu einem Treffen des Arbeitskreises zur Überarbeitung des Planungsentwurfs und der Bitte von Volkert Petersen, möglichst viele neue, konstruktive Anregungen mit einzubringen.

 

Quelle - SHZ Helga Böwadt

 

Bild zur Meldung: Schafflund und das Problem mit den Elterntaxis