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Die Polizei soll in Schafflund bleiben

Schafflund, den 18. 01. 2018
Amtsausschuss fordert Gewerbeflächen auch abseits der Autobahn
 
 Eine Tagesordnung ohne Beratungen und Beschlüsse, eine solch entspannte Sitzung hat der Amtsausschuss Schafflund lange nicht mehr erlebt. Der Informationsaustausch ohne Zeitdruck zu verschiedenen Themen stand im Vordergrund des Abends.

Dabei konnte der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein von einem Gespräch mit Polizeidirektor Jörn Tietje aus Flensburg berichten. Tietje bekräftigte noch einmal, dass der Polizeistandort Schafflund auf Sicht erhalten bleiben soll. Hintergrund des Gespräches waren die Verlautbarungen aus dem Amt, dass man die Personalstärke in der Verwaltung deutlich erhöhen möchte. Die Polizei ist Mieter im Verwaltungsgebäude und der Mietvertrag läuft zunächst bis 2021. Da eine verstärkte Personaldecke im Amt auch mit mehr Platzbedarf einhergehen könnte, brachte Tietje deutlich zum Ausdruck, dass man über 2021 hinaus im Gebäude bleiben möchte. „Wir müssen erst einmal unser neues Personalkonzept aufstellen“, sagte Hauenstein zur weiteren Entwicklung. Dann könnten viele Optionen diskutiert werden, bis hin zu einem möglichen Anbau.

Zu Gast waren in der Sitzung Burkhard Otzen und Geschäftsführer Michael Otten von der Wireg, um über die Ausrichtung und die aktuelle Arbeit der Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig zu berichten. Direkt berührt wird das Amtsgebiet von den Aktivitäten der Wireg bei der Vermittlung von freien Gewerbeflächen. Diese liegen auf einer Nord-Süd-Achse von Handewitt über Tarp bis Schuby. Mit 23 vermittelten Flächen wurde 2017 ein Höchststand erzielt, nun ginge das Angebot an freien Flächen allerdings zur Neige.

Burkhard Luckow aus Großenwiehe mahnte an, dass die Wireg ihr Augenmerk auch in Ost-West-Richtung legen möge, da „in Großenwiehe und auch Schafflund noch gewerbliche Flächen zur Verfügung“ stünden.

Auch Ralf Loell und Dirk Enseleit von der Schleswig-Holstein Netz AG erhielten die Gelegenheit, ihre aktuelle Netzentwicklungsplanung darzustellen. Interessant war für die Ausschussmitglieder die Information, dass im Amtsgebiet 7,60 Mal so viel Strom durch regenerative Erzeugung eingespeist wird, als hier gleichzeitig verbraucht wird. Bei einer kompletten Einspeisung des Windstroms ohne Notabschaltungen wäre dies sicher doppelt so hoch.

Abschließend wurde der Ausschuss über Projekte für das Versorgungsnetz im Amt Schafflund unterrichtet. Der Hauptanteil der Investitionen von 2,8 Millionen Euro 2018 und 2019 entfallen auf die Verkabelung weiterer 20-kV-Leitungen. Die größte Strecke verläuft von Meyn nach Großenwiehe, aber auch in Wallsbüllfeld und Schafflundfeld sind solche Verbindungen vorgesehen. Die Freileitungen werden entsprechend zurückgebaut.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen