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Sporthallen noch im Corona-Schlaf

26. 06. 2020

Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund: Sparten des Sportvereins können ein Hygiene- und Reinigungskonzept vorlegen

 

Die Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund mit der Außenstelle Stadum ist gut durch die Corona-Krise gekommen. Das berichtete Schulleiter Jan Lietzau auf der letzten Schulverbandssitzung. Das Kollegium werde in voller Personalstärke ins neue Schuljahr gehen. Allerdings entfalle die Einschulungsfeier, und in der Gemeinschaftsschule gebe es weder AGs noch Wahlkurse wegen der Durchmischung der Schüler. Stattdessen wird unter anderem der Mathematik-Unterricht verstärkt.

Schulverbandsvorsteher Volkert Petersen dankte allen Beschäftigten, die hervorragend mitgearbeitet hätten, um den Schulbetrieb an die außergewöhnlichen Maßnahmen anzupassen. „Kurzarbeit kannten wir bisher nicht in der Schule“, sagte er, nun seien aber beispielsweise OGS und Mensa betroffen. Das müsse bis auf Weiteres leider so bleiben, denn „das Risiko einer Mensaöffnung gehen wir nicht ein.“ Eine kleine Notgruppe wird jedoch in der OGS betreut.

Der Vertrag mit dem Jugendclub zur Personal- und Raumgestellung für den Betrieb der „Sozialen Gruppe“ wird vom Schulverband zum 30. Juni gekündigt, weil die Kommunalaufsicht dagegen intervenierte. Nun wird nach einer neuen Lösung für die betroffenen Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf gesucht – mit einem externen Träger.

Erhebliche Mängel bei der Hausalarmanlage und der Sicherheitsbeleuchtung mit Zentralbatterie führten zu einem Nutzungsverbot der Schule und einer Brandwache. Die Eilentscheidung über Reparaturkosten in Höhe von 7000 Euro genehmigte der Schulverband einstimmig. Einstimmigkeit herrschte auch bei allen anderen Beschlüssen vor: Kündigung des Vertrages mit der Außenstelle Stadum (wir berichteten) und Abschluss eines Kooperationsvertrages mit dem Berufsbildungszentrum Schleswig über zwei Jahre.

Thema der Sitzung war auch wieder der Digitalpakt, wobei sich Volkert Petersen kritisch über die Verlautbarungen hinsichtlich fehlender Anträge von Schulen äußerte: „Wir sind durchaus in der Lage, Fördergelder abzurufen.“ Bereits im März erhielten Schafflund und Lübeck als Erste Zuwendungsbescheide. Die damals eingesetzten 20.000 Euro wurden in den Westflügel investiert. Dort steht also die Infrastruktur, nun befindet sich der Grundschultrakt in der Ausschreibung. Die Anträge auf Fördermittel für Präsentationstechnik und für die Mittel aus dem Sofortprogramm für Endgeräte für bedürftige Familien sollen angeschoben werden. „Aber die Prozesse von der Antragstellung bis zur Bewilligung sind langwierig und kompliziert“, stellte Petersen fest.

In der Einwohnerfragestunde sprach sich Edmund Link für eine Öffnung der Sporthallen aus. Die Tischtennissparte könne ein gutes Konzept des Landesverbandes umsetzen. Momentan leide besonders die 1. Mannschaft, die gerade in die Bezirksliga aufgestiegen sei, unter dem Trainingsrückstand. Nach eingehender Diskussion können nun alle Sparten des Sportvereins jeweils ein Hygiene- und Reinigungskonzept vorlegen, das in Eigenverantwortung umzusetzen ist. Unter dieser Voraussetzung ist ein Spielbetrieb in den letzten drei Wochen der Sommerferien möglich.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

 

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