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Die Fassade der Schule wird saniert

21. 02. 2020
Der Schulverband investiert 423.000 Euro in die Maßnahme
 

Schüler und Lehrer können sich freuen, künftig in den nach Süden ausgerichteten Klassen- und Fachräumen der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund unter optimalen Bedingungen lernen und lehren zu können. Mit einer Investitionssumme von 423.000 Euro beschloss der Schulverband, die energetische Sanierung der gesamten Südfassade auf den Weg zu bringen. Von den neuen Fenstern, die den Blendeffekt und die Sonneneinstrahlung erheblich reduzieren sollen, profitieren auch das Sekretariat und die Verwaltungsräume des Schulleitungsteams.

Der zweite größere Posten im Haushaltsplan mit 153.900 Euro ist für den Digitalpakt und die Sanierung des Chemieraums vorgesehen. Um die technischen und rechtlichen Anforderungen an die nötige Datenverkabelung vor allem im Altbestand sicherzustellen, wird ein Planungsbüro beauftragt. Hinsichtlich des Digitalpaktes erklärte Schulverbandsvorsteher Volkert Petersen: „Zuerst muss die gesamte Infrastruktur fertig sein, wir sind mittendrin, es läuft in vollen Zügen.“ Das gilt ebenso für die Außenstelle Stadum. Vom Schulverband erhielt er den Auftrag, mit Anbietern von Wartungsdiensten Gespräche zu führen, denn, so stellte Petersen fest: „Wir wollen ein System aufbauen, damit die Lehrer nicht mehr für den Support verantwortlich sind.“

Der Grundschulspielplatz „Wasserlandschaft“ wird im Laufe des Jahres für 25.000 Euro mit neuen Spielelementen aufgefrischt. Hinzu kommt zur Unterstützung eine Windparkspende in Höhe von 6000 Euro.

Die Anschaffung beweglicher Möbel, neue Bodenbeläge und die Neugestaltung der Pausenhalle sind weitere Maßnahmen, die zur Verbesserung des Lernumfelds der rund 660 Schüler beitragen sollen. 50 Prozent der Schülerschaft kommen aus den Schulverbandsgemeinden Hörup, Meyn, Nordhackstedt und Schafflund, die gemäß ihrer Schülerzahl anteilig die Schulverbandsumlage zahlen, unter den auswärtigen Schülern sind allein 50 aus Nordfriesland. Eine große Gruppe nutzt täglich die OGS (Offene Ganztagsschule) und nimmt das Mittagessen in der Mensa ein, in der täglich frisch gekocht wird.

Jetzt wurde eine neue Gebührensatzung mit höheren Preisen sowohl für die Betreuung als auch für das Essen verabschiedet, die zum 1. August in Kraft tritt. Bezüglich der Eigenbeteiligung der Eltern an den Fahrtkosten zur Schülerbeförderung sprach sich der Schulverband dafür aus, für Schüler, die sich jetzt an der Schule befinden oder hier angemeldet werden, im nächsten Jahr die Kosten zu übernehmen.

Der neue Schulleiter Jan Lietzau berichtete über „ein ausgesprochen aufgeschlossenes und konstruktives Lehrerkollegium“, das er vorgefunden habe. Gleichzeitig formulierte er Veränderungswünsche bezüglich der Sekretariatsräumlichkeiten, der pädagogischen Tagesstruktur und des Einsatzes der Schulbegleitungen. „Wir wünschen uns eine Pool-Bildung, um die Schüler mit qualifiziertem Personal breiter unterstützen zu können.“ Unterstützung erhält die Schule durch eine erneute Besetzung der Stelle des Freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) in Kooperation mit dem Sportverein.

Rückblickend auf das letzte Haushaltsjahr freute sich Volkert Petersen über die 96.000 Euro teure, mit Förderzuschüssen abgeschlossene Sanierung der Toiletten und die Umstellung der Schulhofbeleuchtung auf LED. Negativ beurteilte er das unverständliche Zurückfahren der Zuschüsse zur Schulsozialarbeit. Nicht vorhersehbar war ein Marderschaden über 40.000 Euro: „Zum Glück hat unser Hausmeister Gerd Bewernick ihm Tag und Nacht nachgestellt.“

 

Text - SHZ Helga Böwadt 

 

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