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Das Wohl der Kinder immer im Blick

Schafflund

Was macht eine gute Schule aus? In erster Linie sind es die Menschen, die sich mit Herzblut für die Schüler engagieren. Und damit die Lehrkräfte ihre Bildungsarbeit erfolgreich umsetzen können, gibt es an der Schule zwischen den Meeren in Schafflund einen Schulverband, dem die Gemeinden Hörup, Nordhackstedt, Meyn und Schafflund angehören, der alles daransetzt, die Schule optimal stets der Zeit anzupassen.

Es gibt immer viel zu tun
Für Volkert Petersen als Verbandsvorsteher ist es eine Herzensangelegenheit, beste Rahmenbedingungen zu schaffen, so auch für die Eltern, die sich seit einigen Jahren über eine komplette Lernmittelfreiheit freuen können. Vom Lehrbuch bis zum Arbeitsheft ist alles frei. Seit 18 Jahren gilt sein Engagement der Schule, davon die letzten zwölf Jahre als Vorsitzender. „Das ist mitunter ein Fulltime-Job“, meint er zwar scherzhaft, aber so ganz abwegig ist die Einschätzung keineswegs. Das wird deutlich, wenn man mit ihm unterwegs ist. Allein die zahlreichen Bauvorhaben der Vergangenheit erfordern nicht nur Präsenz vor Ort bei Baubesprechungen, sondern bereits während der Planungsphase permanent Absprachen mit allen Beteiligten, sei es mit der Amtsverwaltung, der Schule oder mit den Architekten. Nicht zu vergessen sind die Fördergelder, die manches Projekt erst erschwinglich machten. „Es ist schon fast ein Hobby von mir, Förderanträge zu stellen“, meint Petersen schmunzelnd, denn diesbezüglich befindet er sich immer auf der Suche nach neuen Quellen, und das meistens mit Erfolg.
Mitunter läuft jedoch nicht alles reibungslos: „Der Neubau für vier Grundschulklassen hat einige Nerven gekostet.“ Es sei immer wieder zu Verzögerungen gekommen. „Einer meiner wichtigsten Männer ist oft Hausmeister Gerd Bewernick“, stellt er fest. Dieser habe schließlich täglich alles im Blick und würde selbst praktikable Ideen beisteuern. Das war schon bei der kompletten energetischen Fassadensanierung der Fall, ebenso bei den vielen Umbauten und Sanierungen im Innern des Schulhauses, die sich Schulleiter Jan Lietzau gewünscht hatte. Doch nicht nur für die beiden Hausmeister ist Petersen ständiger Ansprechpartner, insgesamt sind es über 50 Mitarbeiter, die beim Schulverband angestellt sind – und für alle hat er stets ein offenes Ohr. In der Mensa wird er von Maja Hoffmeister und Gisela Klingenberg, die gerade die frisch zubereiteten Salate bereitstellen, direkt zum Mittagessen eingeladen. Doch dafür ist gar keine Zeit. Stattdessen wird der neue Mensaanbau kurz begutachtet, der demnächst fertiggestellt sein wird. Und gleich im Anschluss folgt ein Informationsaustausch mit Schulsozialarbeiter Manfred Heuer, der zugleich Leiter der OGS (Offene Ganztagsschule) ist, wo der neue Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung Handlungsbedarf auslöste.

Stolz auf sein Team
Das Wohl der Kinder immer im Blick, nach dieser Maxime richtet sich das Wirken des Schulverbandes aus. Deshalb wurde mit dem Schulbegleitungs-Pool ein ganz neuer Weg beschritten, indem die rund 20 Schulbegleiter eine Anstellung direkt beim Schulverband erhielten, nicht mehr einzelnen Kindern, sondern Klassenstufen zugeordnet sind. Darauf ist Volkert Petersen stolz: „Wir haben ein tolles Team um Arne Schatz als Koordinator und kaum Fluktuation.“ Und beim Blick über den Pausenhof kommt er ins Schwärmen: „Es ist eine schöne Sache, wie die Kinder hier in den Pausen und am Nachmittag spielen und toben.“ Ob auf den Spielfeldern des Gummiplatzes, auf dem eigenen Grundschulgelände oder an den imposanten Spielgeräten – überall wird die Bewegung gefördert. Schon einmal, in seiner Zeit als Bürgermeister der Gemeinde Schafflund ab 1996, war es das Partizipationsprojekt der „Bewegten Pause“, das bundesweit Anerkennung fand.
Volkert Petersen, der sich vom Naturell her eher als einer empfindet, der gern alles selbst macht, hat als Schulverbandsvorsteher einiges dazugelernt, wie er freimütig bekennt: „Hier in der Schule habe ich gelernt, zu delegieren, weil alle Verantwortung übernehmen und ich mich auf jeden verlassen kann.“ Deshalb macht der 75-Jährige auch gern noch weiter, denn „wir haben noch einige Baustellen vor uns wie die Dachsanierung der Mehrzweckhalle, die neue Schulküche und den Neubau wegen der Ganztagsbetreuung.“
Für sein ehrenamtliches Engagement seit 1994 verlieh ihm Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack im November in Kiel die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel mit den Worten: „Sie haben sich leidenschaftlich für eine familienfreundliche Gesellschaft und die Bildungschancen der Kinder eingesetzt.“

 

Quelle - SHz Helga Böwadt

 

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