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Abschied und Neuanfang in der Sozialstation
Siglinde Sommer verlässt die Sozialstation Schafflund mit Wehmut und Optimismus
Der Abschied fällt ihr nicht leicht. 28 Jahre war die Sozialstation Schafflund das berufliche Zuhause von Siglinde Sommer, zuletzt sieben Jahre als stellvertretende Pflegedienstleistung und danach sieben Jahre in der Führungsposition. „Ich war so gerne hier“, sagt sie und fügt wehmütig hinzu: „Ich werde das alles sehr vermissen.“ Nun hat sie den Stab an Stephane Reese übergeben, mit gutem Gefühl, wie sie sagt, schließlich war er als ihr Stellvertreter seit 2021 an ihrer Seite.
Die Sozialstation für den Amtsbereich Schafflund als Nachfolgerin der davor tätigen Gemeindeschwestern wurde 1996 in der Nordhackstedter Straße gegründet, doch die Räumlichkeiten erwiesen sich schnell als zu begrenzt, sodass nach vier Jahren ein Umzug in die Alte Mühlenscheune anstand. Ein zukunftsweisender Schritt erfolgte mit der Errichtung zweier neuer Gebäude für die Sozialstation, die 2020 bezogen wurden – in unmittelbarer Nähe zum Gesundheitszentrum.
Das zweite Haus beherbergt den Tagestreff, eine Einrichtung für Menschen, die zu Hause gepflegt werden und an einzelnen Tagen Geselligkeit und Aktivitäten genießen können, geführt von Pflegedienstleiterin Laura Hansen. Geschäftsführerin Kathrin Clausen erinnert sich gut an den Umzug: „Alles war sehr gut geplant, wir konnten unsere Einrichtung in der Sozialstation nahezu komplett wiederverwenden.“ In beiden Häusern hätten sich alle Mitarbeiter sofort wohlgefühlt: „Die Voraussetzungen als Nachbarn sind hier einfach optimal.“
Siglinde Sommer kann dem nur zustimmen: „Der Umzug und die Herausforderungen der Corona-Pandemie damals haben uns zusammengeschweißt.“ Die Stärkung des Zusammenhalts untereinander war für sie Teil ihrer Philosophie, die Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Patienten gut unter einen Hut zu bekommen. Und das scheint ihr offensichtlich gelungen zu sein, denn „wir sind gut besetzt und haben wenig Fluktuation“, wie Kathrin Clausen bestätigt.
350 Patienten zwischen Böxlund und Sillerup
Mehr als 70 Mitarbeiter sind derzeit für die Sozialstation tätig, in der Verwaltung, im Tagestreff sowie ambulant mit den 14 Dienstfahrzeugen unterwegs zu den derzeit 350 Patienten zwischen Böxlund im Norden bis Sillerup im Süden. Eine der Herausforderungen für die Pflegedienstleitung ist somit die tägliche Tourenplanung für ihre Pflege- und Hauswirtschaftskräfte.
Eine Neuerung: „Wir haben jetzt Mutti-Touren eingeführt“, sagt Siglinde Sommer. Damit komme man jungen Müttern entgegen, die erst ab 7.45 Uhr ihren Dienst beginnen könnten. Vor allem aber komme es auf ständige Kommunikation an. So reagiert die 65-Jährige auf die Frage nach dem Zeitdruck während der Pflegeeinsätze mit einem entschiedenen Veto: „Niemand ist bei uns unter Zeitdruck, es gibt auch Zeit für Gespräche.“
Bezüglich der administrativen Veränderungen während der vergangenen Jahre zeigt sich Siglinde Sommer zufrieden und nennt ein aktuelles Beispiel: „Wir sind ganz neu an das digitale System im Gesundheitswesen angeschlossen, können Rezepte und Verordnungen direkt beim Arzt bestellen.“
Und immer wieder kommt die frisch gebackene Ruheständlerin auf ihr „tolles Team“ zu sprechen, das ihr auf der letzten Dienstbesprechung überraschend einen grandiosen Abschied bereitet habe: ein Buch mit persönlichen Briefen, eine Foto-Collage zum Danke-Lied, kleine Aufführungen und mehr.
Jetzt sitzt Stephane Reese in ihrem ehemaligen Büro und ist voll des Lobes: „Was Frau Sommer als Erbe hinterlässt, ist fantastisch durchstrukturiert.“ Er freue sich auf die neue Aufgabe und möchte den guten Kundenkontakt zu den Patienten auch unbedingt beibehalten. Der 53-Jährige war 25 Jahre als Krankenpfleger im Krankenhaus tätig, bevor er 2017 zur Sozialstation Schafflund kam und schätzt hier die familiäre Atmosphäre: „Alle halten hier zusammen, das habe ich so bisher noch nicht erlebt.“
Quelle - SHZ Helga Böwadt
Bild zur Meldung: Stephane Reese, Siglinde Sommer, Kathrin Clausen und Susanne















