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Großer Andrang seit Corona

Schafflund , den 28. 07. 2022

DLRG Schafflund bringt 200 Kindern im Freibad Waldeck das Schwimmen bei


Viel Zeit zwischen den Kursen bleibt dem Trainerteam nicht. „Wir haben unsere Pausen auf fünf Minuten verringert“, erzählt Mishale Malaschewski, die das Team der DLRG Schafflund leitet. Außerdem habe man in Kooperation mit dem Trägerverein die Zeit für das tägliche Ferienschwimmen von bisher 12 Uhr auf 13.30 Uhr ausgedehnt, „damit wir alle Kinder annehmen und gut betreuen können“.
Und das sind nach der Corona-Zeit wesentlich mehr als sonst. Also wird nur schnell ein Schluck getrunken, vielleicht noch ein Stück Melone in den Mund geschoben – und weiter geht es, denn vor dem Becken warten schon die nächsten 20 Kinder.
Felix hüpft aufgeregt vor der Dusche hin und her, bis er aufgerufen wird. „Ich mache bald mein Seepferdchen, vielleicht schaffe ich es heute“, verrät er. Heute sind er und sein kleiner Bruder Leonard ausnahmsweise mit ihrer Oma Marietta Ehrhardt gekommen.
Die kleinen Wasserratten konzentrieren sich ganz auf ihre Ausbilder, kein „Mama, guck mal, was ich kann“-Ruf schallt aus dem Nichtschwimmerbecken. Natürlich bewegen sich nicht alle Kinder sofort quietschvergnügt im nassen Element.
„Wir haben mehrere Kinder, die noch ängstlich sind oder Beeinträchtigungen haben“, sagt Mishale Malaschewski. „Aber wir sind diesmal mit vielen Trainern am Start, insgesamt zwölf über die Tage verteilt, sodass sich jederzeit einer ausklinken kann, um sich um ein Kind besonders zu kümmern und es behutsam zu begleiten.“ Für diese individuelle Betreuung, die jedes einzelne Kind im Auge behalte, gebe es sehr viele positive Rückmeldungen der Eltern und Großeltern, sagt die angehende Sonderpädagogin. Wie man es schafft, auf spielerische Art und Weise Schwimmen zu lehren, den Kindern mit Fröhlichkeit zu begegnen und gleichzeitig Teil eines eingespielten Trainerteams zu sein, lernen die Neulinge unter den jungen Ausbildern direkt in der Praxis.
Devan Rudy ist zum ersten Mal dabei. „In der ersten Woche bin ich als Co-Trainer mit Mishale mitgelaufen, habe zugeguckt und mir einen Überblick verschafft“, erzählt der 15-Jährige, der schon seit zehn Jahren zur DLRG gehört und als Rettungsschwimmer bereits ein „alter Hase“ ist.
Und warum arbeitet er in seinen Schulferien drei Wochen beim Ferienschwimmen mit und hängt sogar noch eine Woche Strandwache in Hasselberg dran? „Es kam mir sehr gelegen, etwas Sinnvolles zu tun“, meint er. Inzwischen konnte er erste Erfahrungen sammeln, wie es ist, Vertrauen aufzubauen: „Manche Kinder nehmen mich sofort an und lassen sich helfen, zum Beispiel beim Rückenschwimmen.“
Und auch für zaghafte Anfänger hat er schon eine Strategie übernommen: „Man versucht, ihnen Mut zu machen – oder man lässt sie in Ruhe.“
Heinz Buchhorn, Vorsitzender der DLRG, ist begeistert von seinem jungen Team: „Sie sind super motiviert, haben Spaß an der Arbeit und kommen morgens sogar freiwillig eine halbe Stunde früher, um alles vorzubereiten.“ Und sie verzichten auf längere Pausen zwischendurch und arbeiten länger, sodass alle 200 angemeldeten Kinder teilnehmen und das Schwimmen lernen können. So wie Felix. Am Ende des Tages zeigt er strahlend seinen Ausweis: „Ich habe das Seepferdchen heute geschafft.“

 

Quelle - SHZ Helga Böwadt

 

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DLRG Ferienschwimmen (28. 07. 2022)

Großer Andrang beim Ferienschwimmen.

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