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Neues Leben im Traditionsgasthof

Schafflund, den 18.​09.​2025

Gemütlich Essen gehen, Feste feiern oder sich in fröhlicher Runde zum Stammtisch treffen, all das ist jetzt wieder in Schafflund möglich. „Und es gibt Neuigkeiten“, sagt Arman Ulu. „Ab sofort bieten wir jeden Sonntag Brunch an.“
Der Wanderuper Kaufmann eröffnete vor sieben Wochen das „Ristorante Portofino“ und ist rundum zufrieden mit der Resonanz: „Wir haben tolle Gäste, die uns Erfolg wünschen, sich freuen, dass wir da sind, und neugierig unsere Veränderungen begleiten.“

Start mit kleiner Karte, doch bald gibt’s mehr
Mit einer kleinen Karte habe man angefangen, um erst einmal reinzukommen. Besonders beliebt neben den Pizzavariationen seien Saltimbocca, die hausgemachten Gnocchi und Pasta. Küche und Service hätten sich zu Beginn einspielen müssen, doch nun könne man weitere Schritte gehen.
Einer davon ist der Sonntagsbrunch, ein weiterer, ebenfalls ab September, das Kaffeetrinken am Nachmittag, denn in einer großen Kühlvitrine gleich im Eingangsbereich locken selbstgebackene Torten.
Ein Blick zurück: Über ein Jahr mussten die Schafflunder auf ihr „Utspann“ verzichten, da sowohl die Betreiber- als auch die Eigentümergesellschaft in Insolvenz gingen, der Landgasthof geschlossen und nur das Hotel weitergeführt wurde. Doch dann kam im April dieses Jahres Arman Ulu, kaufte das stattliche Objekt und setzte sofort seine Visionen in die Tat um.
Alle Räume des Restaurants wurden komplett geleert, und die Handwerker hielten Einzug. Ideen und Planung lagen dabei in der Hand von Ulu, der damals schon vorhersagte: „Das wird richtig schön hier.“
Decken wurden neu eingezogen, Fußböden erneuert, Verkleidungen und Akustikpaneelen angebracht, Weinregale eingebaut und der gesamte Tresenbereich neu konzipiert. „Unsere Gäste sollen sich in dem italienischen Ambiente richtig wohlfühlen“, sagt der 30-Jährige.
Dazu gehört vor allem das dunkle Interieur, als Kontrast die bequemen, hellen Stühle und die roten Tische, und vor allem die stimmungsvolle Beleuchtung durch original italienische Deckenlampen.
Zu den 120 Plätzen im Innenbereich kommen noch rund 80 Plätze auf der Sommerterrasse hinzu. „Gerade im Sommer sitzen die Gäste gern draußen unter den Schirmen“, hat Arman Ulu festgestellt und kündigt für die nächste Saison bereits Beleuchtung und Heizstrahler an, damit alles noch heimeliger wird. An die Terrasse schließt sich noch ein weitläufiger Garten an, mit Strandkörben, Sitzecken und Sandkiste für die Kleinen.

Platz für Familienfeste und Veranstaltungen
Für Familienfeste, Sitzungen oder Veranstaltungen der Vereine steht nach wie vor der große Saal zur Verfügung, der, wie auch die elf Hotelzimmer, unverändert geblieben ist. Arman Ulu ist voller Optimismus. So gibt es keinen Ruhetag, und Essen gehen kann man in der Woche von 17 bis 22 Uhr, am Wochenende von 12 bis 22 Uhr. Dreizehn Mitarbeiter sind für Hotel und Restaurant im Einsatz, darunter drei Köche und sieben Servicekräfte. „Wir haben schon viele angenehme Gäste gehabt“, sagt Arman Ulu. Es gebe die ersten Stammtische im Haus, und auch die Radfahrer kehrten gern nach ihrer Tour auf eine Erfrischung ein, denn „man muss nicht unbedingt Essen bestellen.“

 

Quelle - SHZ Helga Böwadt

 

 Garten  Utspann / Portofino 

 

Bild zur Meldung: Neues Leben im Traditionsgasthof