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Schuljubiläum: Feier soll stattfinden

14. 04. 2021

Verband stimmt für kleine Veranstaltung zum 50. Geburtstag der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund

 

Bei der Sitzung des Schulverbandes Schafflund kam eine Reihe von Themen auf den Tisch: Corona-Tests, Schulbegleiter, Fassadenerneuerung.
Eine rege Diskussion entwickelte sich am Ende der Sitzung, als Volkert Petersen vorschlug, die Feier anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund wegen der Pandemie um ein Jahr zu verschieben.
„Das wäre schade“, entgegnete Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. „Corona gehört nun zum Alltag, aber wir sollten ein positives Signal senden, dass wir weiter da sind. Ich glaube, vieles ist möglich, wenn auch anders, weg von einer Massenveranstaltung.“ Dem pflichtete Marit Hantusch bei und plädierte für kleine Veranstaltungen im Freien: „Wir wollen kein bombastisches Fest, aber ich weiß, viele würden mit neuen Ideen bei der Vorbereitung mitmachen.“
Eher kritisch sah es dagegen der Schulleiter Jan Lietzau: „Grundvoraussetzung wäre, dass nach den Sommerferien alle Kinder dauerhaft im Präsenzunterricht sind.“ Ungewöhnlich knapp fiel dann die Abstimmung mehrheitlich für eine Jubiläumsfeier aus.

Corona-Tests

Bezüglich der freiwilligen Corona-Tests vor den Ferien habe das Kollegium feststellen können, dass es einfacher lief, als man es sich vorgestellt habe, sogar mit den Erstklässlern: „Ich muss den Eltern ein Kompliment machen, es hat hervorragend funktioniert“, sagte Lietzau.
Trotzdem sei die gesamte Situation sehr anstrengend für alle. Im Hinblick auf die verpflichtenden Tests nach den Osterferien zeigte er sich zuversichtlich: „Die Organisation ist nicht ganz einfach, aber das haben wir im letzten Jahr schon oft gedacht, und dann fanden wir doch praktikable Lösungen.“

Fassadensanierung

Die Fassadensanierung an der Grund- und Gemeinschaftsschule neigt sich ihrem Ende zu. Noch ist der westliche Gebäudetrakt eingerüstet, und die Handwerker können während der Osterferien in Ruhe weiterarbeiten, aber der westliche Gebäudekomplex erstrahlt bereits im neuen Glanz.
Hier hätten sowohl Schüler als auch Lehrkräfte während des Präsenzunterrichts bereits die verbesserten klimatischen Bedingungen gespürt, meinte Schulleiter Lietzau. „Wir sind mit allen Baumaßnahmen einen Riesenschritt vorangekommen.“
Volkert Petersen berichtete über die zahlreichen Förderanträge, die auf den Weg gebracht wurden: „Der Digitalpakt konnte zu rund 80 Prozent abgeschlossen werden.“ Bezüglich des Antrags zum Ganztagsangebot gebe es noch keine Rückmeldung, man hoffe auf die anvisierten 35 000 Euro, denn „die OGS braucht Arbeits- und Chillbereiche sowohl im Außen- wie im Innenbereich.“

Schulbegleiter

Verwaltung und Lehrerzimmer werden in den Sommerferien umgebaut. Es soll unter anderem ein Bereich für das Team der Schulbegleitungen geschaffen werden, da mit Beginn des nächsten Schuljahrs das neue Konzept einer Pool-Lösung umgesetzt werden soll. Bisher sind alle Schulbegleiter der Schule jeweils nur für ein Kind zuständig. Schüler mit besonderen Bedürfnissen erhalten individuelle Unterstützung, um den Unterrichtsalltag bewältigen zu können, genehmigt unter anderem durch die Eingliederungshilfe.
Das neue Konzept sieht dagegen vor, mit einem pädagogischen Team innerhalb der Schule die Kinder zu fördern. „Wir erwarten einen höheren Standard und bessere Qualität durch selbstständige Gestaltung“, erklärte Lietzau. Finanzmittel in Höhe von 420 000 Euro stehen für Sach- und Personalkosten zur Verfügung, die der Schulverband künftig in Eigenregie verwalten wird.
Weil alles ganz schnell gehen muss, wurde bereits vor der Sitzung eine Stellenausschreibung für Schulbegleiter veröffentlicht. „Das nehme ich auf meine Kappe“, meinte Volkert Petersen, denn man benötige ausreichend Zeit für die Auswahlgespräche – und fand Unterstützung.
Doch auch ohne berufliche Qualifikation kann man sich bewerben. Das Projekt „Pool Schulbegleitung“ ermöglicht darüber hinaus, Fachpersonal stundenweise mit einzubeziehen. Bedingt durch Vorgaben des Bildungsministeriums musste die Gebührensatzung der OGS angepasst und kundenfreundlicher gestaltet werden. Jetzt kostet eine Betreuungsstunde grundsätzlich 1,50 Euro und ein Mittagessen 3 Euro.
Außerdem beschloss der Schulverband, bei künftigen Einstellungen von pädagogischen Mitarbeitern ein erweitertes Führungszeugnis zu verlangen, das alle drei Jahre erneuert werden muss.

 

Quelle - SHZ Helga Böwadt 

 

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