Hot Dogs für alle zur Einweihung des Mensa-Anbaus

Schafflund

Baumaßnahmen dauern gern länger als ursprünglich geplant, doch wenn erst einmal alles fertig ist, steht nur noch das Feiern im Vordergrund. So gerade geschehen in der Mensa der Schule zwischen den Meeren, deren Kapazität durch einen Anbau verdoppelt wurde. Vor allem die Grundschüler sollten mitfeiern, hatte sich der Schulverband gewünscht, also strömten sie klassenweise in die neuen Räumlichkeiten und ließen sich an der festlich geschmückten Essensausgabe überraschen: „Heute gibt es Hot Dogs für alle!“ Die Einladung kam gut an – sogar bei den Erwachsenen, nachdem sie den offiziellen Part beendet hatten. „Die Mensa ist ein Ort der Begegnung, das geht hier weit über die Nahrungsaufnahme hinaus“, sagte Schulleiter Jan Lietzau. 

Das fröhliche Gewusel nebenan gab ihm recht. Beim Mittagessen sitzen die Schüler bunt gemischt zusammen, tauschen sich aus, lachen miteinander und treffen mitunter auch auf ihre Lehrkräfte. Lietzau nutzte die Gelegenheit zu einem Dank: „Es ist immer eine Riesenfreude, mit dem Schulverband zusammenzuarbeiten.“ Der Anbau bietet mit seinen 90 Quadratmetern Platz für knapp 50 Personen und kostet rund 370 000 Euro, wobei eine Fördersumme von rund 179 000 Euro von der AktivRegion Mitte des Nordens bewilligt wurde. Somit können rund 100 Schüler gleichzeitig das Mittagessen einnehmen, das täglich vor Ort frisch zubereitet wird, inklusive Salatbuffet. Schulverbandsvorsteher Volkert Petersen dankte allen, die zum Gelingen beigetragen hatten, insbesondere wandte er sich an Architekt Nico Harksen, für den es die letzte einer Vielzahl von Bauvorhaben für den Schulverband war: „Wir gönnen dir deinen Ruhestand, sind aber trotzdem traurig.“ Harksen blickte zurück auf ein ganzes Stück Lebenszeit zusammen mit der Schafflunder Schule: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir Schulverband, Amtsverwaltung und Hausmeister entgegengebracht haben.“ Gern hätte man noch einen zweiten Neubau für die Grundschule gemeinsam realisiert, aber dafür gibt es noch kein grünes Licht. Während die Mensa nun gut gerüstet ist für mehr Kinder, die wegen des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ab kommendem Schuljahr angemeldet werden könnten, liegen die Pläne für ausreichend Betreuungsräume der Offenen Ganztagsschule (OGS) noch in der Schublade und warten auf das Startsignal. Geplant ist ein Neubau, identisch zu dem im letzten Jahr fertiggestellten, der vier Klassen aufnehmen kann, wodurch im Bestandsgebäude Platz für die OGS geschaffen wird. Der Förderantrag ist gestellt, aber eine Antwort steht noch aus. „Wann der jeweilige Schulträger auf seinen Antrag eine Antwort erhält, kann derzeit noch nicht abgesehen werden“, äußerte sich Beate Hinse, Pressesprecherin des Ministeriums, auf Nachfrage. Die Nachfrage nach Fördermitteln sei sehr hoch gewesen. 633 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 890 Millionen Euro seien fristgerecht eingereicht worden. Bisher seien 201 Anträge mit einem Fördervolumen von 185,7 Millionen Euro bereits bewilligt, weitere Anträge befänden sich im Prüfverfahren Die hohe Antragszahl zeige das große Engagement der Schulträger und die enge Zusammenarbeit von Land und Kommunen beim Ausbau des Ganztags. Ziel sei es, den Kommunen schnellstmöglich Planungssicherheit zu geben. 

 

Fotos

5012 „Hot Dogs für alle“ gab der Schulverband anlässlich der Einweihung des Mensa-Anbaus aus. Das kam bei Johann Lorenzen (links) und Claas Neizel richtig gut an.

5031 Lehrerin Katrin Dietz (links) und Gesa Neizel aus der Amtsverwaltung ließen sich die Hot Dogs ebenfalls schmecken.

 

Quelle - Helga Böwadt

 

Bild zur Meldung: Hot Dogs für alle zur Einweihung des Mensa-Anbaus

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Mensaerweiterung 2026 (18.​06.​2026)

Die Mensa an der Schule wurde erweitert und feierlich eröffnet.