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Gemeinde Schafflund

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Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen

Tannenweg 1
24980 Schafflund

Telefon (04639) 782178

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.schafflund.de

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen

Unser Dorf mit seinen rund 2.500 Einwohnern liegt landschaftlich reizvoll zwischen Nord- und Ostsee. Schafflund ist geprägt von seinem ländlichen Charakter, kleinen bis mittleren Gewerbe- und Handwerksbetrieben sowie dem Tourismus. Verkehrsgünstig an der B 199 gelegen erreichen Sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln rasch Flensburg oder Niebüll.

 

In Schafflund sind zahlreiche Institutionen und Vereine vor Ort aktiv, wodurch unser Dorfleben attraktiv gestaltet wird. Daneben finden Sie nahezu alles um den täglichen Bedarf vielfältig zu decken.


Starten Sie von hier auf eine kleine Reise durch unsere Gemeinde. Auf den folgenden Seiten finden Sie Wissenswertes über unsere Gemeinde – beginnend mit der Geschichte bis hin zum aktuellen Zeitgeschehen.

 

Sie finden aber auch viele Aktivitäten der Schafflunder Vereine, Verbände und Institutionen, Informationen über unser schönes Baugebiet Dammacker, unsere gute Infrastruktur – eigentlich alles was unsere schöne Gemeinde interessant, lebens- und liebenswert macht.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei Ihrem Besuch auf unserer Homepage und würde mich freuen, Sie persönlich in Schafflund begrüßen zu dürfen.


Aktuelle Meldungen

Einladung - Fest- und Kulturausschusssitzung

(13.12.2018)

Der Fest- u. Kulturausschuss tagt am Dienstag 18.12. um 19:30Uhr im Utspann. Interessierte sind herzlich Willkommen.

 

Tagesordnung:

 

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Beratung und Beschlussfassung über Einwände zum Protokoll vom 13.11.2018

3. Eingaben und Anfragen

4. Änderungsanträge

5. Beratung und Beschlussfassung über die Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten

6. Bericht der Ausschussvorsitzenden

7. Abschließende Planung zum Silvesterlauf (31.12.2018) und ggfs. Beschlussfassung

8. Abschließende Planung zum Neujahrsempfang (20.01.2019) und ggfs. Beschlussfassung

9. Frühlingsball (23.03.2019) und ggfs. Beschlussfassung

10. Frühlingsmarkt (07.04.2019) und ggfs. Beschlussfassung

11. Vorstellung Angebot Broschmann & Finke (24.05.2019) und ggfs. Beschlussfassung

12. Verschiedenes

Neuer Einwohnerbrief

(10.12.2018)

Im Download befindet sich der neuste Einwohnerwohnerbrief unserer Bürgermeisterin, den Sie in den nächsten Tagen auch im Briefkasten haben werden.

 

Sie haben einen Einwohnerbrief verpasst?

In unserem Archiv finden sie alle Briefe!

[Einwohnerbrief Dezember 2018]

[Archiv]

Das Theater ist seine Leidenschaft

(10.12.2018)
Rainer Schößler aus Schafflund leitet seit 28 Jahren die Amateurtheatergruppe „Haallicht“
 

Eine letzte Verbeugung vor dem Publikum, ein letzter Dank an die Mitspieler – dann geht das Licht aus, und die Theatersaison ist vorbei. Rainer Schößler aus Schafflund kennt dieses Gefühl des Abschieds nur zu gut. In 28 Jahren ist die Amateurtheatergruppe „Haallicht“ der VHS Leck zu einem festen Bestandteil in seinem Leben geworden. „Es begann 1990 mit einer Tonlichtschau im Augarten in Leck. Broder-Melf Ketelsen suchte Darsteller für sein Stück „Leck Memorial“, erzählt er. „Wir hatten viel Spaß daran, wollten nun auch ,richtig‘ Theater spielen.“ Ein kleiner Dämpfer folgte auf dem Fuße: „Bei meiner allerersten Sprechrolle hatte ich sofort einen Texthänger und habe einfach interessiert herumgeguckt– das war schon lustig.“

Diese kleine Anekdote eignet sich vortrefflich, um Neulingen die Scheu vor der Bühne zu nehmen, denn seit rund 20 Jahren führt Rainer Schößler gleichzeitig Regie. Überhaupt scheint er ein wahres Multitalent zu sein. Für die letzte Komödie „Post aus Talamone“ baute er allein sieben verschiedene Bühnenbilder und übernahm während der insgesamt zehn Vorstellungen im Leck-Huus und im Utspann in Schafflund gleichzeitig die Ton- und Lichttechnik. „Diesmal hatte ich selbst keine Rolle übernommen, weil wir im Herbst auf Hochzeitsreise waren“, erzählt der 54-Jährige. Und seine Frau Christina, die ebenfalls zum Ensemble gehört, habe sich als Souffleuse betätigt. In ihrer Abwesenheit probten die Spieler allein.

Nach dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sucht Rainer Schößler im Januar bereits das Stück für die Spielzeit im November aus: „Lustig soll es sein, darf aber auch ein bisschen Niveau haben und echte Emotionen zeigen.“ In nur zweimonatiger Probezeit nach den Sommerferien muss das Stück stehen. „Wenn man gleich Druck auf den Kessel gibt, geben sich alle mehr Mühe“, weiß der Regisseur, und trotzdem habe man viel Spaß miteinander. Anders ginge es wohl auch nicht, denn jeder hat neben seinem Hobby noch Beruf und Familie.

Das weiß auch Rainer Schößler, der sich als pensionierter Offizier in einer eher komfortablen Situation befindet. Aber während seiner Zeit in Leck und als Geschwaderflugsicherheitsoffizier in Jagel sah es noch anders aus. „Während der Bundeswehrzeit war es mit den Proben manchmal schwierig, besonders, als wir im Balkankrieg im Einsatz waren“, berichtet er. Und als er vor 13 Jahren pensioniert wurde, arbeitete er für die Flugbetriebsplanung einer Gesellschaft, die die zivile Mitbenutzung in Jagel vorbereiten sollte. „Doch nach acht Jahren Planung wurde alles aufgegeben – es ist nie ein Flugzeug geflogen.“

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Das Theater ist seine Leidenschaft
Foto: Das Theater ist seine Leidenschaft

Schafflund Kalender 2019

(07.12.2018)

Schon im Frühjahr wurde der diesjährige Fotowettbewerb unter dem Motto "Schafflund fit&aktiv / Schafflund bewegt sich" ausgeschrieben. Am 20.November war Einsendeschluß. Anschließend hat die Fotogruppe Schafflund nach einem Bewertungssystem mit drei Katergorien die Siegerfotos ermittelt.

Die Teilnehmer wurden bereits benachrichtigt und eingeladen zur Preisverleihung beim Jahresempfang. 

 

Der Kalender kann am Wochenende für 7,50€ auf dem HGV Weihnachtsmarkt erworben werden. Auch bei Edeka Teske und an der Punschbude besteht die Möglichkeit den Kalender zu kaufen.

 

Ein tolles Geschenk für Weihnachten mit schönen Fotos und viel Platz für Notizen.

Foto zur Meldung: Schafflund Kalender 2019
Foto: Schafflund Kalender 2019

Gesundheitsversorgung im Zentrum

(07.12.2018)
Anfang 2019 rollen an der Kreuzung Hauptstraße (B 199), Nordhackstedter Straße und Bahnhofsring die Bagger an und beginnen mit den Arbeiten für einen den Verkehrsfluss fördernden Kreisverkehr. Gleichzeitig ist dies der Auftakt zu einer größeren Umgestaltung des südwestlich gelegenen Areals: Auf dem Gelände des früheren Spar-Marktes und der alten Post plant die Gemeinde ihre „Gesundheitsversorgung im Zentrum“.

Auf dem geräumten Areal an der Nordhackstedter Straße wird eine neue Tagespflege gebaut werden, die fürs ganze Amt zuständig ist. Auch die bisher in der Alten Mühlenscheune angesiedelte Sozialstation erhält hier neue und größere Räume. Konkret angedacht ist zudem der Bau barrierefreier Wohnungen für Senioren oder Menschen mit Behinderung, die durch die Nachbarschaft zur Sozialstation den Übergang zum Betreuten Wohnen ermöglichen würden.

Zu den zukunftsorientierten Überlegungen gehört außerdem der Bau zweier zusätzlicher Gebäude: In dem einen könnte eine weitere Arztpraxis für Allgemeinmedizin für den Ort angesiedelt werden, eventuell zusammen mit anderen Dienstleistern aus dem Bereich Gesundheitsversorgung. Ein Gemeinschaftsraum samt Bistro könnte als allgemeiner Treffpunkt entstehen, auch Raum für Veranstaltungen bieten. In dem Zusammenhang könnte ein Appartement für Besucher der Seniorenwohnungen eingerichtet werden. Baubeginn für Tagespflege und Sozialstation ist im kommenden Frühjahr, bezugsfertig sollen sie bis November sein.

Um das Gelände mit insgesamt rund 8500 Quadratmetern zu arrondieren, würde sich die Gemeinde freuen, wenn auch die bestehende Geest-Apotheke in einem neuen Kontext ihren Standort beibehalten würde. „Die Gemeinde investiert erheblich in dieses Gesundheitsprojekt für die aktuell 2675 Einwohner Schafflunds sowie des Amtes. Wir hoffen, dass in fünf Jahren alles fertig ist“, sagt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen.

Privaten Investoren, die sich ebenfalls in diesem Projekt engagieren wollen, steht sie gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

 

Text -SHZ Rainer Fischer

Gemeindevertretersitzung

(06.12.2018)

Am kommenden Dienstag um 19:30Uhr findet die nächste Gemeindevertretersitzung im Utspann statt.

Einwohner und Interessierte sind herzlich eingeladen der Sitzung zu besuchen, es gibt  auch eine Einwohnerfragestunde.

Die Tagesordnung ist sehr lang mit interessanten Themen.

Die Tagesordnung finden sie hier.

Der neue Dingstock

(04.12.2018)

Im Download befindet sich der neue Dingstock, Nr.4 2018!

Viel Spaß beim lesen!

 

Eine Ausgabe verpasst? Kein Problem, hier geht es lang zum Dingstock-Archiv!

[Dingstock Nr.4 2018]

„Wir sind gut ausgestattet“

(03.12.2018)
Freude im Schulverband Schafflund über die jüngsten Investitionen in Pausenhof, technische Ausrüstung und zusätzliche Räume
 

Auf einem Rundgang durch die Schule zeigte Volkert Petersen, Vorsteher des Schulverbandes Schafflund, den neuen Mitgliedern des Schulverbandes die jüngsten Investitionen. Im Außenbereich war es vor allem der neu gestaltete Schulhof, auf dem nun nur noch eine bessere Beleuchtung fehlt. Eine Begehung des Multiraums für sportliche Aktivitäten, eines Klassenraums mit technischer Ausrüstung für die iPad-Klasse und eines zusätzlichen Konferenzraumes fand im Inneren statt.

Danach konnten sich alle im Keller von den durch die Installation von Nahwärme frei gewordenen Räume ein Bild machen. Wo ehemals große Tanks untergebracht waren, wird künftig das Archiv einziehen. „Unsere Schule ist in wesentlichen Teilen funktionsfähig. Wir sind gut ausgestattet“, meinte Petersen und wies auf die Bewerbung für die Energie-Olympiade hin.

Für das neue Haushaltsjahr wurde die Erneuerung der Sanitäreinrichtungen beschlossen, für die ein Zuwendungsbescheid über 74 000 Euro vorliegt, und die durch neue gesetzliche Vorgaben erforderliche Umgestaltung des Chemieraums. Außerdem erhält die Verwaltung neue Computer, die IT-Infrastruktur wird erweitert, und für mehr Sicherheit gegen Vandalismus soll eine Videoüberwachungsanlage installiert werden.

Bei der Schülerbeförderung, die ab Januar von der Firma Rohde übernommen wird, zunächst für sechs Monate, da Rechtsmittel gegen die Vergabe eingelegt wurden, werde es für die Schüler kaum Veränderungen geben, erläuterte Volkert Petersen. Für den Schulverband sinken allerdings die Kosten, weil künftig nur noch tatsächlich benötigte Karten bezahlt werden und somit die Pauschalleistungsverträge der Schulträger nicht mehr erforderlich sind.

Die Gemeinde Schafflund erhöht 2019 die Zuschüsse aus Zentralortsmitteln von bisher 20 000 auf 40 000 Euro wegen der erhöhten Kosten im Sportbereich, so käme man auf eine möglichst gerechte Verteilung der Umlage für alle Gemeinden und hielte sie stabil, so Petersen.

Für die zum Sommer zu besetzende Schulleiterstelle ist die Ausschreibung erfolgt. Eingegangen ist nur eine Bewerbung. Der Schulleiterwahlausschuss wurde mit zehn Personen besetzt, die jedoch nicht alle dem Schulverband angehören. „Wir haben auch Menschen dabei, die später mit der Schulleitung zusammenarbeiten sollen“, begründete Petersen die Benennung von Hausmeister, Sekretärin und Schulsozialarbeiter. Laut Schulleiter Gerd-Ulrich Marquardt haben sich die Schülerzahlen bei rund 600 eingependelt.

Auf Unverständnis stieß die Reduzierung der Landesmittel für die Schulsozialarbeit um zehn Prozent. „Man sagte mir im Schulamt, wir hätten zuvor zu viel bekommen, jetzt sei es gerecht nach Schülerzahlen und Sozialfaktoren berechnet“, so Petersen. Er forderte mehr Transparenz: „Der Verteilungsschlüssel muss nach Kriterien überprüfbar gemacht werden.“

Mit Sorge sieht Schulsozialarbeiter Manfred Heuer die Entwicklung der Tagesgruppe: „Sie scheint nicht mehr erwünscht. Es soll eine neue Konzeption für eine soziale Gruppe erstellt werden.“ Er sei mit den Behörden in Kontakt, habe aber noch keine verbindliche Antwort erhalten.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: „Wir sind gut ausgestattet“
Foto: „Wir sind gut ausgestattet“

Schafflund Geschenk Idee

(28.11.2018)

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Foto zur Meldung: Schafflund Geschenk Idee
Foto: Schafflund Geschenk Idee

Ausschusssitzungen

(26.11.2018)

Nächste Woche finden zwei Ausschusssitzungen im Utspann statt.

Am Montag tagt der

Haupt.-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss und am Dienstag der Bauausschuss.

 

Interessierte sind herzlich Willkommen, es gibt an beiden Tagen wie gewohnt eine Einwohnerfragestunde.

 

Im Veranstaltungskalender können Sie die Tagesordnungspunkte der Sitzungen entnehmen, oder klinken direkt hier auf den Ausschuss.

Was wird aus dem Gerätehaus?

(24.11.2018)
Arbeitskreis diskutierte über künftige Nutzungsmöglichkeiten – Polizei, Kleiderstube und Busgarage sind Favoriten
 

Gleich fünf von 16 Feuerwehrhäusern warten im Amtsbereich Schafflund relativ kurzfristig auf eine neue Verwendung. In Medelby, Großenwiehe, Schobüll, Lüngerau und Schafflund werden die Feuerwehren voraussichtlich 2020 in neue Quartiere umziehen. Nun versucht man in Schafflund, frühzeitig eine vernünftige Nachnutzung für das jetzige Gebäude zu finden. Man geht davon aus, für den Schulungsraum von 78, die Fahrzeughalle von 121 Quadratmetern sowie Küche, Büro und Sanitärräume einen Interessenten zu finden.

Das Feuerwehrhaus der Gemeinde Schafflund ist erst 20 Jahre alt. Der Grund für einen geplanten Neubau an der Bundesstraße 199 im Bereich „Lidl“, möglicherweise als Mehrzweckbau, liegt in veränderten gesetzlichen Vorschriften. Dies betrifft vor allem fehlenden Raum für die Einsatzkleidung, fehlende Abgasanlagen für die Fahrzeuge und fehlende Parkplätze. „Auch wenn es den Gemeinden Kopfschmerzen bereitet, dürfen wir nicht vergessen, dass diese Vorgaben für die Sicherheit der Feuerwehrkameraden gemacht wurden“, betont Benno Gasa, Schafflunds Wehrführer.

Ein Arbeitskreis unter der Moderation von Volkert Petersen bildete sich im Rahmen der Dorfentwicklung, um Ideen zu entwickeln und letztlich eine Empfehlung auszusprechen, was mit dem Gebäude geschehen soll. Fördermittel von bis zu 60 Prozent der Kosten für eine Umnutzung winken aus dem Städtebauförderprogramm.

Für eine gewerbliche Nutzung gab es unterschiedliche Vorschläge wie etwa als Mietlager. Bärbel Johannsen brachte die Möglichkeit ins Spiel, Verkaufsregale einzurichten, die gegen Miete von Kleingewerbetreibern bestückt werden. Einhellig fiel das abschließende Urteil des Arbeitskreises zu insgesamt zwölf Vorschlägen gewerblicher Nutzung, vom Fitness-Studio bis zur Oldtimer-Werkstatt aus: Sie wurden allesamt verworfen. Zu hoch erschien das Risiko, dass die Gemeinde schon nach kurzer Zeit wieder vor einem Leerstand stehen könnte.

Mehr als 20 Vorschläge gab es für eine öffentliche Nutzung. Da sich das Gebäude nördlich der Bundesstraße und abseits der Wohnbebauung befindet, wurde die Idee dort einen Kita-Raum einzurichten, schnell verworfen. Auch der Aufbau eines Dorfmuseums fand keinen Anklang, denn die Mehrheit hielt den Standort Mühlenscheune als besser geeignet.

„Viele Ideen gehen in die Richtung Ehrenamtlichkeit. Dazu braucht man immer ausreichend Menschen. Das Ehrenamt lässt sich nicht unendlich strapazieren“, gab Volkert Petersen zu bedenken.

Kurzum: Eine kombinierte Nutzung wird favorisiert. Künftig solle die Polizeistation, die voraussichtlich nur noch bis 2021 im Amtsgebäude residieren kann, dort einziehen. Zusätzlich könne die Kleiderstube „Schickeria“ dort untergebracht werden, die im alten Gebäude nahe der Schule aus allen Nähten platzt. Die große Fahrzeughalle könnte auch noch Platz bieten für den geplanten gemeindeeigenen Elektro-Bus oder ein Fahrzeug der DLRG. Der bisherige Standort der Schickeria könnte dann für die Jugendarbeit genutzt werden.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Was wird aus dem Gerätehaus?
Foto: Moderator Volkert Petersen

Schafflund lädt ein zum Silvesterlauf

(22.11.2018)

Beim ersten Schafflunder Silvesterlauf sind Groß und Klein eingeladen, den Jahresabschluss aktiv zu begehen. Ob Läufer, Walker, Nordic Walker oder Kinder – für jeden wird ab 12 Uhr eine passende Strecke angeboten: 5,3 Kilometer misst der Mühlenstromlauf, 2,6 Kilometer der Herzstücklauf, und der Mühlenteichlauf nur 600 Meter. Auf jedem Parcours überqueren die Teilnehmer die neue Brücke über die Au, die an jenem Tag feierlich eingeweiht wird. „Man kann also bei uns gut die Wartezeit bis zum Rummelpottlaufen überbrücken“, sagt Organisatorin Martina Marczyschewski. Für gute Laune soll Moderator Bernhard Vogel sorgen. Lustige Verkleidungen sind gern gesehen. Das Startgeld beträgt fünf Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder – inklusive Berliner und Sekt oder Kakao. Wer einen der fünf Senf-Berliner erwischt, wird mit einem Gutschein getröstet. Anmeldung für den Silvesterlauf sind möglich auf www.schafflund.de/Aktuelles .

 

Text - SHZ böw

[Online Anmeldung]

Foto zur Meldung: Schafflund lädt ein zum Silvesterlauf
Foto: Schafflund lädt ein zum Silvesterlauf

Haallicht-Theater spielt im Utspann

(20.11.2018)

Schauplatz der neuen Komödie des Haallicht-Theaters, die am 23. und 24. November (jeweils ab 20 Uhr) im Utspann in Schafflund gezeigt wird, ist ein kleines Hotel in Italien, in dem für Tom und Ellen eine Romanze beginnt – oder doch nicht? In „Post aus Talamone“ geschehen in diesem verträumten Ort Dinge, die zu überraschenden Wendungen führen. Dass Ellen (Silke Lahmann , Foto, links) dem wehleidigen Tom (Joachim Wiebecke ) mit großem Vergnügen die Stacheln des Seeigels aus dem Fuß entfernt, stößt bei Franzi (Uxia Jessen ) auf Entsetzen. Haben die beiden etwa alte Rechnungen zu begleichen? Und was verbirgt sich hinter der eifrigen Korrespondenz des Empfangschefs am Postschalter? Karten gibt es für 7 Euro im Utspann oder auf www.haallicht.de .

 

Text - SHZ böw

 

 

 

Foto zur Meldung: Haallicht-Theater spielt im Utspann
Foto: Haallicht-Theater spielt im Utspann

Einladung zur Senioren-Weihnachtsfeier

(19.11.2018)

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren, 
 
im Namen der Gemeinde Schafflund und in Kooperation mit der Kirchengemeinde Nordhackstedt, dem Landfrauenverein Schafflund und Umgebung lade ich Sie mit Partner/in herzlich zur traditionellen
Seniorenweihnachtsfeier

am Mittwoch, 05.12.2018 um 15:00 Uhr,

in das Utspann in Schafflund ein.

Foto zur Meldung: Einladung zur Senioren-Weihnachtsfeier
Foto: Einladung zur Senioren-Weihnachtsfeier

Ein Frühstück für Senioren

(15.11.2018)

Ein Frühstück für Senioren wird am Montag um 9.30 Uhr im Schafflunder Bürgerhaus angeboten. Anmeldungen nimmt bis morgen Maren Matzen unter Telefon 0 46 39 / 77 33 entgegen.

Haallichttheater im Utspann

(14.11.2018)

Am Freitag 23.11. und Samstag 24.11. präsentiert das Haallichttheater der VHS Leck im Utspann sein neustes Stück: 

"Post aus Talamone" eine mehr oder weniger romantische Komödie in zwei Akten von Frank Pinkus. 

Ellen und Tom, beide im besten Alter, lernen sich in einem verträumten kleinen Hotel im Urlaub kennen. Was wie der Beginn einer klassischen Romanze klingt, entpuppt sich als das Gegenteil. Die beiden sind sich überhaupt nicht sympathisch. Ellen verschanzt sich hinter Sticheleien über Männer und Tom ist wesentlich mehr an der zwanzig Jahre jüngeren Franzi interessiert. Der Empfangschef versucht trotzdem alles, um die beiden zu verkuppeln. Ein romantisches Abendessen, ein Schiffsausflug zur Nachbarinsel, ein Besuch im Amphitheater von Verona, nichts wird unversucht gelassen. Ob er damit Erfolg hat? Oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter? Diese wunderbare Komödie verbindet nicht nur die romantischen Töne mit unglaublich situationskomischen Momenten sondern vermittelt dem Zuschauer auch ein wohliges Gefühl italienischer Lebensart.

 

Die Vorstellung beginnt um 20Uhr.

 

Eintritt: 7€

Sichern Sie sich jetzt noch die letzten Karten!

Vorverkauf: direkt im Utspann oder

Kartenreservierung: karten@haallicht.de oder unter www.haallicht.de

 

Diese Veranstaltung wurde organisiert vom Fest- u. Kulturausschuss Schafflund

Foto zur Meldung: Haallichttheater im Utspann
Foto: Flyer

Fotowettbewerb endet bald

(14.11.2018)

Im Frühling haben wir zum Fotowettbewerb aufgerufen.

Dieser Wettbewerb unter dem Motto "Schafflund fit & aktiv / Schafflund bewegt sich" endet am 20.11.!

Nutzen Sie die Gelegenheit noch und senden sie uns Ihre schönsten Fotos.

Es wird einen schönen Kalender davon geben und die Fotos werden beim Neujahrsempfang ausgestellt.

 

Teilnahmebedingung

Foto zur Meldung: Fotowettbewerb endet bald
Foto: Fotowettbewerb endet bald

Achtung - Vollsperrung

(13.11.2018)

Vom 14.11. bis 21.11. wird es eine Vollsperrung der Straße zwischen Meyn und Handewitt wegen notwendigen Unterhaltungsarbeiten geben. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Foto zur Meldung: Achtung - Vollsperrung
Foto: Umleitung

Betrüger unterwegs

(07.11.2018)
!!!! ACHTUNG!!!!
Die Mürwiker Werkstätte hat uns alarmiert das in Schafflund Personen an den Türen um Spenden bitten für die Mürwiker Werkstätten! Diese Personen gehören nicht zur Einrichtung! Bitte wegschicken und keine Geldspenden geben! Es handelt sich um Betrüger!

Verkehrshelfer gesucht

(07.11.2018)

Sichere Schulwege, insbesondere eine sichere Querung der Nordhackstedter Straße (Kreisstraße) im Kreuzungsbereich an der Meyner Straße wurde hierbei angesprochen. Bisher scheiterte eine Genehmigung für einen Zebrastreifen dort an einem zu geringen Verkehrsaufkommen. Gerade bei einsetzender Dämmerung und Dunkelheit ist dieser Kreuzungsbereich für Kinder oder auch ältere Menschen nicht ungefährlich. Unterstützung bei dem Queren der Nordhackstedter Straße können in den frühen Morgenstunden vor Unterrichtsbeginn Verkehrshelfer leisten.

Geplant ist, gemeinsam mit dem Verkehrslehrer der Polizei Herrn Kaßmekat eine Schulung der Interessenten in Schafflund durchzuführen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten und bitte Sie, sich bei mir zu melden! 

(Tel. Nr.:782178)

 

Constanze Best-Jensen

(Bürgermeisterin)

Einladung - Fest u. Kulturausschusssitzung

(02.11.2018)

Der Fest u. Kulturausschuss lädt ein zur nächsten Sitzung mit folgenden Tagesordnung:

 

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 

2. Beratung und Beschlussfassung über evt. Einwendungen gegen das Protokoll über die Sitzung  vom 01.10.2018 

3. Eingaben und Anfragen 

4. Änderungsanträge 

5. Beratung und Beschlussfassung über die Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten 

6. Bericht der Ausschussvorsitzenden

 

Einwohnerfragestunde 


7. Beratung zur Projektverantwortung 

8. Vorstellung der neuen Projekte in der Gemeindevertretersitzung am 11.12.2018; Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung

9. Verteilerlisten für Plakate und Flyer, Aufgabenplan für zukünftige Veranstaltungen; Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung

10. Detailplanung zum Neujahrsempfang am 20.01.2019 in der Mehrzweckhalle „Schafflund bewegt sich“; Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung

11. Frühlingsball der Gemeinde am 23.03.2019 im Utspann, Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung

12. Frühlingsmarkt der Gemeinde mit Eröffnung des Amtsparkplatzes am 07.04.2019 auf dem Amtsparkplatz; Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung

13. Zukünftige Werbung für Veranstaltungen der Gemeinde, Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung 

14. Verschiedenes

Einladung zur AG- Dorfentwicklung

(02.11.2018)

Was machen wir aus unserem "alten" Feuerwehrgebäude im Bahnhofsring?

 

Bürgerbeteiligung mit Ideenentwicklung und Umsetzungsvorschlägen -

 

Wie können wir in Schafflund den alten Bestand an Gebäuden für die Anforderungen der Zukunft nutzen?

Durch den geplanten Umzug der Feuerwehr in das neue Mischgebiet zwischen Lidl und dem Mühlendamm wird die alte Immobilie im Bahnhofsring frei.

 

Wir möchten Sie beteiligen, um Ideen für die Nachnutzung zu entwickeln, und zwar (beispielhaft):

 

  • als Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger, z. B. Mittagstisch oder Kaffeetafel,
  • Veranstaltungsraum mit Privatnutzung,
  • für Gewerbe,
  • für Sport und Spiel,
  • als Kita,
  • für Freizeiteinrichtungen,
  • für Gastronomie oder
  • für Wohnbedarf?

 

Termin: Donnerstag, 22.11.2018; 19.00 Uhr im Feuerwehrgebäude, Bahnhofsring 32a

 

Ablauf:

  • Besichtigung des Gebäudes mit Benno Gasa,
  • Informationen über den Grundriss und die Einrichtungen,
  • Ideenschmiede per Kartenabfrage,
  • Diskussion mit anschließender Empfehlung.

 

Ende (voraussichtlich): 21.00 Uhr

 

Gruß

Volkert Petersen

(Pate der AG 1: Wohnen & Versorgung)

Amtsparkplatz - Teilfreigabe

(01.11.2018)

Der Amtsparkplatz wird ab Donnerstag zum überwiegenden Teil (bis auf die Parkplätze direkt vor der KiTa) freigegebenen.

Umwelt-, Wege- und Energie Ausschusssitzung

(30.10.2018)

Der Ausschuss "Umwelt-, Wege- und Energie" lädt zur nächsten Sitzung ein am Dienstag, 06.11.2018 um 19:30 Uhr im „Utspann“.

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Verpflichtung der bürgerlichen Ausschussmitglieder durch den Vorsitzenden

3. Beratung und Beschlussfassung über Einwände zum Protokoll über die Sitzung vom 06.03.2018

4. Eingaben und Anfragen

5. Änderungsanträge

6. Beratung und Beschlussfassung über die Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten

7. Bericht des Ausschussvorsitzenden

 

Einwohnerfragestunde 

 

8. Beratung und empfehlende Beschlussfassung über die Abmeldung der Straßen Almoweg (teilweise), Gärtnerslust und Iversacker aus dem SUV

9. Beratung und empfehlende Beschlussfassung über die Asphaltierung der Verkehrsinsel Horsbeker Weg/Almoweg

10. Beratung und empfehlende Beschlussfassung über das Aufstellen einer weiteren Schaukel auf dem Spielplatz an der dänischen Schule auf Wunsch der Schulleitung

11. Verschiedenes

 

 

1. Schafflunder Silvesterlauf

(27.10.2018)

Anlässlich der Brückeneinweihung, laden wir ein zum 1. Schafflunder Silvesterlauf.

In familiärer Atmosphäre bieten wir einen Lauf im Schafflunder Herzstück an und verkürzen damit die Wartezeit bis zum Rummelpottlaufen und Jahreswechsel. 

Verbunden mit der Einweihung der neuen Fußgängerbrücke über den Mühlenstrom feiern wir einen aktiven Jahresabschluss. Nicht nur Läufer sind gefragt, auch Walker und Nordic Walker und Kinder sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

 

Moderiert wird die Veranstaltung von Bernhard Vogel, die bekannte Stimme und Gute-Laune-Macher vom Floose-Cup und unserem "Familientag der Vereine".

 

Wir  freuen uns auch auf viele verkleidete Kinder und Erwachsene! 

 

Zum Abschluss gibt es für alle Teilnehmer einen Sekt & Berliner und für die Kinder einen warmen Apfelsaft oder Kakao & Berliner.

 

Es wird einen Punsch & Kakao Verkauf für die Zuschauer und Unterstützer vor Ort geben.

 

Alle weiteren Informationen und die Online Anmeldung finden sie hier

 

[1.Schafflunder Silvesterlauf / Anmeldung]

Foto zur Meldung: 1. Schafflunder Silvesterlauf
Foto: 1. Schafflunder Silvesterlauf

Einbrecher unterwegs

(26.10.2018)

Liebe Schafflunder,

seien sie auf der Hut.

Gestern Abend wurden mehrere Häuser in den Straßen Am Redder und Am Teich von Einbrechern heimgesucht.

In der dunklen Jahreszeit ist die Gefahr wieder größer. 

Sein sie Aufmerksam und melden sie der Polizei wenn sie etwas ungewöhnliches beobachtet haben.

 

Nachbarschaftshilfe ist wichtig!

Junge Familien erwünscht

(26.10.2018)
Gemeinde Schafflund beschließt die Vergabekriterien für neue Grundstücke im Baugebiet Dammacker II
 

Die Vergabe von Baugrundstücken im neuen Schafflunder Baugebiet Dammacker II wird nach festgelegten Kriterien erfolgen. Die Gemeindevertretung beschloss in ihrer jüngsten Sitzung, Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind den Vorrang zu geben, an zweiter Stelle stehen Bewerber, die dort selbst bauen und wohnen wollen. Erst dann kommen Investoren zum Zuge, und von denen werden diejenigen, die bezahlbaren Wohnraum schaffen, Priorität haben.

Unterschriften für Erhalt des „Pfoten Hostels“ Bauausschussvorsitzender Bernd Johannsen stellte die künftige Straßenführung vor. Bedenken der Anwohner würden in die Planungen einbezogen, wenn es um mehrgeschossige Bauweise ginge. Er lud die rund 30 Einwohner, die, wie auch der Seniorenbeirat, zu der Sitzung erschienen waren, ein, an den öffentlichen Ausschusssitzungen teilzunehmen: „Dann sind Sie immer richtig informiert.“

Für die Aufstellungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans „Sondergebiet Hundepension“ (wir berichteten) hatte der Schafflunder Bauausschuss bereits eine positive Empfehlung gegeben. In der Einwohnerfragestunde wurden der Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen zu diesem Punkt von den Betreibern Listen mit Unterschriften für den Erhalt des „Pfoten Hostels“ übergeben. Beschlossen wurde, dass die Änderungskosten von der Betreiberin zu übernehmen sind, außerdem wurde dauerhaftes Wohnen ausgeschlossen. „Die bauordnungsrechtlichen Entscheidungen liegen ausschließlich beim Kreis“, sagte Best- Jensen. Dass der Bedarf für Hundebesitzer vorliegt und das Gelände außerhalb des Dorfes gut geeignet ist, war unter den Gemeindevertretern unstrittig, aber über das Verfahren gab es eine kontroverse Diskussion. Mit sieben Ja-Stimmen, drei Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde der Beschluss letztlich gefasst.

Einmütigkeit herrschte dagegen bei allen übrigen Entscheidungen: Die Feuerwehr erhält 7000 Euro für die Ausstattung, der Verein „Wir machen E-Mobil“ 3500 Euro als Gründungszuschuss. Ferner wurden die Aufstellungsbeschlüsse für das Gelände vom Mühlendamm bis Lidl gefasst.

Bankettensanierung und Fußwegerweiterung Die Banketten des Instenwegs, Kätnerwegs und Norderlückenwegs sollen saniert werden. „Wenn im Frühjahr die Bauarbeiten am Kreisel beginnen, wird der Norderlückenweg zur Umleitung und muss in Ordnung sein“, sagte die Bürgermeisterin. Es wird geprüft, ob gleichzeitig Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt werden können.

Grünes Licht gibt es auch für Vertragsverhandlungen über einen Streifen zur Erweiterung des Fußweges. Um die Teilnahme an Sitzungen im Amt mühelos für jedermann zu ermöglichen, werde dort ein Lift gebaut. „Und nächste Woche wird der Amtsparkplatz freigegeben“, kündigte Best-Jensen an.

Für den Hauptausschuss erklärte Christian Sinn, dass man sich mit der Ausweitung der E-Ladestationen, der möglichen Gründung eines Gemeindewerks und der Vorgehensweise zur Wiedereröffnung einer Grünannahmestelle befasse.

Schulverbandsvorsteher Volkert Petersen informierte unter anderem über den Förderantrag für die Heizungsanlage in der Schule und die Teilnahme an der Energie-Olympiade.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Junge Familien erwünscht
Foto: Junge Familien erwünscht

Sozialausschuss Sitzung

(24.10.2018)

Der Sozialausschuss lädt ein zur Sitzung am 5.11.2018 um 19:30Uhr ins Utspann.

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Verpflichtung der Ausschussmitglieder

3. Protokollführung

4. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 26. September 2017

5. Änderungsanträge

6. Beratung und Beschlussfassung über die Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten

7. Bericht des Ausschussvorsitzenden
 
- Einwohnerfragestunde -
 
8. Information und Beratung zur Situation in den Kindertagesstätten
9. Familienzentrum

    a) Information

    b) Beratung und ggf. empfehlende Beschlussfassung              über die weitere Vorgehensweise

10. Informationen aus und über den Jugendclub

11. Informationen aus und über den Seniorenbeirat

12. Planung eines „Parcours“ hier: Besprechung der weiteren Vorgehensweise

13. Anschaffung von Smartboards hier: Beratung und Beschlussfassung

14. Verschiedenes

Bürger genervt von Bauarbeiten

(23.10.2018)
Schafflunder kritisieren gefährliche Stellen für Fahrradfahrer und Fußgänger / Weitere Baumaßnahmen erforderlich
 

Hindernisse entlang der B 199 machen Radfahrern und Fußgängern zurzeit in Schafflund zu schaffen. Joachim Gerhardy und Otto Hübner erledigen fast alles im Dorf mit dem Fahrrad und haben angesichts der Baustellen festgestellt: „Ältere Menschen mit Rollator und Kinder sind unnötig mehr gefährdet. Uns scheint, man könnte alles verträglicher regeln.“

Beispielsweise die letzte der drei Baugruben an der Apotheke. „Der Pfeil zeigt in die falsche Richtung, und es ist keine Beleuchtung vorhanden“, sagt Otto Hübner und erklärt vor Ort, wie gefährlich ein Ausweichen auf die Abbiegespur zur Nordhackstedter Straße ist. Und von der gegenüberliegenden Seite kommend zeige der Pfeil zwar in die richtige Richtung – aber zu spät. Joachim Gerhardy berichtet von einer Frau mit Rollator, die dort nach rechts auf die Straße ausgewichen sei: „Zur sicheren Seite nach links steht nämlich die Mitfahrbank im Weg.“

Das Ärgernis besteht seit nunmehr drei Monaten. Dazu erklärt Baustellenleiter Kevin Block, der mit seiner Firma die Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau der Telekom durchführt und nur für diese Maßnahme zuständig ist: „Die Telekom musste die Sonderanfertigung einer Muffe bestellen, und darauf mussten wir dann so lange warten.“ Über die sehr große Baugrube sei er auch nicht glücklich gewesen, aber es hätte sich nicht anders machen lassen. „Jetzt ist die Montage endlich durch die Telekom erfolgt.“ Und inzwischen sind alle Baugruben wieder geschlossen. Zum Schulbeginn gestern sind auch die Baustellen auf dem Bürgersteig in der Nähe des Utspann verschwunden. Dort wurde eine Anbindung der Kanalisation an die B 199 geschaffen und Arbeiten der SH Netz AG durchgeführt. „Diese Arbeiten wurden in dem von uns genehmigten Zeitrahmen in wenigen Wochen ausgeführt und sind nun fertig“, bestätigt die Verwaltung.

Das alles dauerte Otto Hübner zu lange, wenngleich auch für ihn die Notwendigkeit von Baumaßnahmen unstrittig ist: „Wichtig wäre ein minimaler Zeitaufwand, zum Beispiel eine Woche, andernfalls hätte man hier eine Ampel installieren müssen, damit die Fußgänger sicher über die viel befahrene Hauptstraße außerhalb der Querungshilfe kommen.“ Und Joachim Gerhardy ergänzt: „Wir haben auf rund einem Kilometer Ortsdurchfahrt nur eine wirklich sichere Überquerung an der Ampel.“ Kaum jemand würde dort spazieren gehen, für die meisten seien es Nutzwege zur Apotheke, zum Bäcker oder zu den Supermärkten an den Ortsrändern. „Wünschenswert wäre eine insgesamt fahrradfreundlichere Verkehrsführung im Ort“, meint er, nicht zuletzt im Hinblick auf den südlichen Bürgersteig entlang der B 199, der offiziell kein Fahrradweg ist, aber gewohnheitsmäßig so genutzt wird, um sicher zur Apotheke oder zu Lidl zu gelangen.

„Fußwegöffnungen werden zurzeit von unterschiedlichen Versorgern und Tiefbaufirmen vorgenommen“, weiß Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. „Es sind notwendige Arbeiten und wir wissen, dass die Baufirmen sehr viel zu tun haben. Dennoch war die dreimonatige Baustelle an der Apotheke ein unhaltbarer Zustand.“ Während Telekom, Wasserverband und SH Netz AG ihre Arbeiten nun abschließen und die Wege in der dunklen Jahreszeit für die Schulkinder somit wieder sicher würden, kämen auf den Bereich Kieferneck/Lindenweg neue Baumaßnahmen im Zuge der Nahwärmeversorgung zu, kündigt die Bürgermeisterin an.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Bürger genervt von Bauarbeiten
Foto: Bürger genervt von Bauarbeiten

Neuer Einwohnerbrief

(18.10.2018)

Im neuen Einwohnerbrief unserer Bürgermeisterin lesen sie Neues über das Baugebiet, über eine Überquerungshilfe an der Kreuzung Nordhackstedter Str., Tempozonen in Schafflunder Straßen und der neuen Fußgängerbrücke. Des weiteren gibt es Hinweise auf tolle Veranstaltungen in unserer Gemeinde.

 

Der Einwohnerbrief befindet sich im Download. 

 

Alle Einwohnerbriefe finden sie auch unter Aktuelles/Einwohnerbriefe.

[Einwohnerbrief]

Stellenausschreibung

(18.10.2018)

Die Gemeinde sucht:

 

eine/n Vorarbeiter/in (w/m/d) für den gemeindlichen Bauhof in Vollzeit!

 

Details entnehmen sie bitte der Stellenausschreibung im Download!

[Stellenausschreibung]

SHZ im Interview mit unserer Bürgermeisterin

(16.10.2018)

Frau Constanze Best-Jensen, Sie sind Bürgermeisterin in Schafflund. Für Sie ist es zugleich eine Wahlheimat, da Sie ursprünglich aus Flensburg kommen. Wie würden Sie Ortsunkundigen Schafflund beschreiben? Was macht Schafflund in Ihren Augen aus?

Schafflund ist ein liebenswerter und lebenswerter Ort. Hier tut sich eine ganze Menge. Mit unserem Schafflunder Herzstück haben wir eine grüne Zone im Ort entstehen lassen. Dort befindet sich auch unser Bürgerhaus mit dem Trauzimmer. Das Bürgerhaus steht den Vereinen und Verbänden als Veranstaltungsraum zur Verfügung und wird sehr gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Wir haben eine sehr gute Schule vor Ort, gute Kinderbetreuung. Wir pflegen eine sehr gute Kooperation mit der dänischen Minderheit, die ebenfalls eine kleine Schule und einen Kindergarten in Schafflund betreibt. Kurzum: Schafflund bietet an Dienstleistungen und Versorgung alles, was man für das tägliche Leben benötigt.

Dann gibt es noch das Projekt Gesundheitsversorgung im Zentrum, für das eine Sozialstation und eine Tagespflegeeinrichtung entstehen sollen.

Das ist ein Punkt, der nicht nur wichtig ist für die Gemeinde, sondern wir haben hier eine Zentralort-Funktion zu erfüllen. Was wir auch gerne machen. Ein starker Zentralort ist wichtig für die Nachbargemeinden. Das geht schon los mit Einkaufsmöglichkeiten. Aber ein weiterer Punkt ist: Wir werden mit der künftigen Bebauung in die verdichtete Bauweise gehen. Also Mietwohnungsbau anbieten. Auch der Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum anzubieten, nehmen wir uns an.

Schafflund ist ein wachsender Ort. Wo steht er derzeit hinsichtlich seiner Größe?

Wir sind bei rund 2700 Einwohnern – Tendenz steigend. Wir haben ein Baugebiet, bei dem wir im November letzten Jahres in den Verkauf gegangen sind. Wir hatten für die 25 Baugrundstücke an die 70 Bewerber. Die Grundstücke wurden im Rahmen einer Auslosung an einem Abend sämtlich vergeben.

Was sind das für Bewerber, die sich in Schafflund um Häuser und Grundstücke bemühen?

Neben Investoren gab es auch Bewerber, die aus Schafflund stammen und die es in ihre Heimatgemeinde zurückzieht. Es gab auch viele Bewerber, die sich für Schafflund interessieren, da Schafflund neben einer guten Verkehrsanbindung in Richtung Flensburg oder Niebüll vieles bietet, was für den täglichen Bedarf notwendig ist. Schafflund ist, wie mir viele Bewerber mitteilten, als Wohn- und Lebensort attraktiv. 

 

Text - SHZ Till H. Lorenz

Schafflund Portai aus der SHZ

(16.10.2018)
Das grüne Dorf
Schafflund hat massiv von der Energiewende profitiert – und plant bereits den nächsten Schritt seiner Ökostrom-Revolution
 

Text von Till H. Lorenz SHZ 

 

Es ist grün. Viel wird gehämmert und gesägt. Unmittelbar hinter dem Ortsschild ist Schafflunds massives Wachstum offensichtlich. Rund 2700 Einwohner zählt der Ort, Tendenz steigend. Im Hintergrund der neuen Häuser, Straßen und angelegten Hügel und Wiesenflächen, die sich hier vor dem Besucher erstrecken und von Tag zu Tag wie ein Puzzle weiter wachsen, ragen die Windkraftanlagen in die Höhe. Mühlen stehen in Schafflund am Anfang von allem – vor 600 Jahren war es die Wassermühle, heute sind es Flügel aus Kunststoff und Metall, die sich in die Höhe strecken und die Luft durchschneiden. Es weht aus Südost.

Schafflund hat profitiert – von der Energiewende. „Wir haben hier Bürgerwindparks“, sagt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. „Wir haben nicht irgendwelche Abschreibungsmodelle durch Projekte von Investoren aus anderen Bundesländern.“ An den Schafflunder Windparks – vier Stück sind es an der Zahl – seien ausschließlich Bürger aus dem Ort als Gesellschafter oder Landeigentümer beteiligt. „Das ist ein Mehrwert, den wir hier vor Ort auch in Form von Gewerbesteuereinnahmen generieren können“, sagt die Bürgermeisterin.

Tatsächlich sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Zwischen 16 und 20 Prozent haben sie zuletzt pro Jahr zugelegt, auf 1,4 Millionen Euro beliefen sie sich in 2016 nach den Zahlen der Gemeindevertretung. Nicht alles geht allein auf die Windkraft zurück – doch ein nicht unerheblicher Teil eben schon. Über Zuschüsse und Spenden beteiligen sich die Windparks zusätzlich am Aufbau des Ortes – mit Geld für neue Musikinstrumente, für den Kindergarten, für das Bürgerhaus.

Künftig will Schafflund die Ökostrategie noch stärker vorantreiben, in vielfältigerer Weise auf den Öko-Strom setzen. Konkret: Mit einem eigenen Car-Sharing-Dienst für E-Mobile. Die ersten Fahrzeuge kommen Mitte November. Über ein spezielles Portal können sich Mitglieder die Fahrzeuge buchen. Die Software dafür wird im Ort entwickelt. Natürlich werde das alles eine Anlaufphase haben. Doch Best-Jensen sagt auch: „Nicht nur schnacken, man muss dann auch mal handeln und den Worten Taten folgen lassen.“ Im Frühjahr soll Schafflund zusätzlich noch einen Siebensitzer bekommen – für Vereine und Verbände, wenn diese zum Beispiel zu Veranstaltungen fahren müssen. „Dann ist es gut, wenn man dort mit einem E-Mobil vorfahren kann“, so die Bürgermeisterin.

Ein Gemeindewerk zur Stromversorgung ist im Gespräch. Ein weiterer Bürgerwindpark ist bereits geplant und soll bald errichtet werden. Die Gemeinde könnte sich an diesem unter Umständen sogar direkt beteiligen und würde dann als Gesellschafter auftreten. „Es ist ganz wichtig als Gemeinde, nicht nur von den Gewerbesteuereinnahmen zu profitieren“, so Best-Jensen. Sondern als Kommanditist gehe es dann auch um die Ausschüttungen.

Doch es spielt auch das Thema Gerechtigkeit dabei eine Rolle. Mit der Beteiligung der Gemeinde seien nämlich nicht mehr nur jene Bürger bei den Windkraftanlagen am Zuge, die es sich leisten können – sondern eben alle Bürger Schafflunds. Die grüne Geschichte geht weiter.

 

STOLZ AUF..

ihre Wassermühle sind die Schafflunder ohne Zweifel. Doch mindestens ebenso stolz ist die Gemeinde auch auf das nördlichste Storchennest Deutschlands. Seit dem 19. Jahrhundert kehrt der Storch bereits in den Ort ein. Lange Zeit war er beim sogenannten Storchen-Bauer daheim. Seit 1962 hat er jedoch ein anderes Quartier: einen Schornstein im Garten von Dörte Stielows Familie. Im damaligen Jahr hatte ihr Vater den Schornstein als Teil einer Gärtnerei errichtet – und sich fortan einen täglichen Kampf mit dem Storch geliefert, der diesen als neuen Nistplatz für sich auserkoren hatte und so die Abluft verstopfte. Ein Jahr später wurde ein Metallring auf dem Schornstein installiert, das harmonische Zusammenleben war gesichert. Seit diesem Zeitpunkt ist der Horst in Schafflund durchgehend besetzt.

400 Jahre ist das Reetdachhaus auf dem Grundstück alt, die vorherigen Eigentümer kann Dörte Stielow alle aufzählen. 2005 hat sie selbst das Haus übernommen – es war der Beginn der Pension Storchennest; fünf Zimmer zählt die Unterkunft und zur passenden Jahreszeit ist der Storch inklusive. Sehr viele dänische und skandinavische Touristen habe sie, erzählt Stielow – und ja, diese würden auch extra wegen des Storches Halt machen. „Es ist ein Ort zum Verweilen“, sagt sie. Wohin es die Jungstörche aus der jeweiligen Brut später zieht, kann Stielow meist recht genau sagen. Und in den Jahren wurde sie zu einer Expertin – auch für Problemstörche, wie zum Beispiel den Rabauken, der über Schafflund hinaus mit seinem aggressiven Verhalten für Schlagzeilen gesorgt hat.

 

Heute: Schafflund

Einwohner: Rund 2700 Menschen leben derzeit in Schafflund – und in der Tendenz werden es mehr. 16 Vereine bereichern das Gemeindeleben. Der Ort ist zugleich Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes, zu dem neben Schafflund noch zwölf weitere Gemeinden zählen. Im gesamten Amtsbereich ist die Zahl der Einwohner seit 1987 von 9700 auf zuletzt rund 12 300 Einwohner gestiegen. Schafflund bietet als Zentralort auch zahlreiche Dienstleistungen für die Nachbargemeinden an. Geschichte: Erstmals erwähnt wurde Schafflund als „Schaftling“ im Jahr 1477. Was es mit dem Namen genau auf sich hat, ist umstritten. Im Dänischen wurde der Ort Skovlund genannt. Investitionen: Die Gemeinde Schafflund investiert – und das kräftig. Aktuell sind Investitionen in Höhe von 2,7 Millionen Euro für mindestens 15 Einzelprojekte vorgesehen – dazu gehören Baumaßnahmen am Kindergarten, Erweiterungen des Neubaugebietes sowie eine Erweiterung des Gewerbegebietes. Wirtschaftlich profitiert der Ort nicht zuletzt von seiner Lage an der B199. Kinderfreundlich: Schafflund ist seit 1998 Teil eines Modellprojektes für kinderfreundliche Gemeinden. Nach Angaben der Gemeinde bedeutet dies, dass die Kinder bei der Ausgestaltung und Durchführung von kommunalen Maßnahmen mitbestimmen. Wappenkunde: Das Wappen von Schafflund setzt sich aus einer grünen Buche, einem roten Mühlrad und einem blauen Fisch zusammen. Das Mühlrad leitet sich dabei natürlich von der alten Wassermühle im Ort ab. Die Buche wiederum verweist darauf, dass die Schleswigsche Geest ursprünglich mal anders aussah – nämlich bewaldet. Der Fisch wiederum steht für die Bedeutung, den die Fischerei früher hatte – und damit auch letztlich für die Rolle des Schafflunder Mühlenstroms.

 

Fluch und Segen zugleich – so fassen es die Schafflunder selbst oft zusammen. Denn mit der Lage an der Bundesstraße 199 fahren in der Tat viele durch den Ort hindurch, die zumindest zunächst noch eigentlich woanders hinwollen. Wer nun aus Flensburg kommt, kann zur rechten Seite den Schornstein mit dem Storchennest sehen. Wenige Meter dahinter heißt es links abbiegen. So kreuzt man den Mühlenstrom und gelangt auf die andere Ufer-Seite und nach einem zweiten Links-Abbiegen auf die Meyner Straße.

Spätestens hier wird klar, dass es eigentlich viel zu schade ist, durch Schafflund nur hindurch zu fahren – oder überhaupt den Ort per Auto erkunden zu wollen. Tatsächlich lädt Schafflund doch eher zum Spazieren ein. Zum Beispiel mit seinem Gelände rund um die Mühlenscheune und das Bürgerhaus, das man am leichtesten von der Meyner Straße aus erreicht. Davor steht ein Mai-Baum, den die Dorfgemeinschaft im vergangenen Jahr erstmals aufgestellt hat. Von dort sind es auch nur wenige Meter zur Wassermühle oder zum Naturlehrpfad, auf dem sich am Mühlenstrom entlang schlendern lässt.

 

Die Bundesstraße 199 hat den Schafflundern ein sehr spezielles Verhältnis zu einer sehr speziellen Nordsee-Insel eingebrockt. „Wahre Kenner wohnen hier, nur Snobs fahren durch nach Sylt“, lautet der Slogan. Doch das ist natürlich nur mit einem Augenzwinkern gemeint. Tatsächlich wissen beide Seiten sehr genau, was sie von- und aneinander haben.

 

Karl Otto Meyer war der große Mann der dänischen Minderheit – und überzeugter Wahl-Schafflunder (auf dem Foto steht er vor seinem Haus). Als Politiker, Journalist und Lehrer hat er sich immer wieder für die Belange der dänischen Minderheit stark gemacht, den SSW als Abgeordneter im Landtag vertreten und die Partei als Vorsitzender geleitet.

Geboren wurde Karl Otto Meyer 1928 in Sünderup. Sein Vater stammte aus Heidelberg, seine Mutter aus Oeversee. Im Zweiten Weltkrieg beteiligte sich Meyer am Widerstand gegen die deutsche Besatzung auf Fünen. In den Nachkriegsjahren absolvierte er eine Lehrerausbildung in der Nähe von Svendborg, die er 1949 abschloss. Zurückgekehrt nach Südschleswig besuchte er zunächst als Lehrer die Husum dankse Skole. 1950 wurde er dann Schulleiter der dänischen Schule in Schafflund – und blieb dies auch bis 1963. Nicht nur in dieser Zeit engagierte sich Meyer immer wieder auch aktiv politisch für Schafflund. Von 1959 bis 1974 gehörte er dem Gemeinderat an; ebenso wie in der Zeit von 1979 bis 2003. Der Zeit als Schuldirektor folgte eine Zeit als Chefredakteur der Flensborg Avis sowie der Südschleswigschen Heimatzeitung. Es war auch die Zeit als Abgeordneter im schleswig-holsteinischen Landtag. Schafflund ist er in all der Zeit treu geblieben. Dort verstarb Karl Otto Meyer 2016.

 

Laternelaufen für den guten Zweck

Es ist eine gut gelebte Tradition am Ort: Am 3. November lädt die Feuerwehr Schafflund zum alljährlichen Laternenumzug an die Feuerwehrwache ein – und sammelt obendrein dabei auch noch für einen guten Zweck. Unterstützt wird nämlich die Aktion „R.SH hilft helfen“. Auch das leibliche Wohl der Besucher soll ab 18 Uhr an der Feuerwache nicht zu kurz kommen. Ein Feuer zum Wärmen versprechen die Veranstalter ebenfalls. Überreicht werden sollen die gesammelten Spenden knapp drei Wochen später. Dann steht mit dem Gänseverspielen am 23. November das nächste Traditionsevent an.

 

Brückenspaziergang

Am 31. Dezember ist es soweit. Dann wird die neue Brücke über die Au in Schafflund offiziell eingeweiht – mit einem Lauf um die Brücke. Start ist um 11 Uhr. Zwei Strecken soll es geben, eine etwas kürzer, eine etwas längere. Derzeit muss sich die Brücke noch setzen und Wege werden angeglichen. Als einer der ersten Benutzer konnte Stefan Husemann (v. li.) kürzlich mit Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, Martin Woltering vom Ingenieurbüro Ivers und Jörn Reichelt von der Firma Martin Limbrecht die Brücke in Betrieb nehmen.

 

Neuer Betrieb

Die Mürwiker Werkstätten werden im nächsten Jahr in Schafflund nach Angaben der Gemeinde mit dem Bau einer neuen Wohneinrichtung beginnen. Dabei soll es sich um eine Wohneinrichtung mit angegliederter Tagespflegeeinrichtung für Menschen mit multipler Behinderung handeln. Die Politik hofft, dass so auch weitere Arbeitsplätze in der Region entstehen.

Die Brücke über die Au ist fertig

(08.10.2018)
Naturlehrpfad in Schafflund kann nun auf einem Rundweg erwandert werden / Offizielle Einweihung des Mühlenparks am 31. Dezember
 

Lange haben die Schafflunder Naturfreunde diesen Tag herbeigesehnt: Die neue Brücke über die Au ist endlich fertig. Als Erster kommt Stefan Husemann mit seiner Beagle-Hündin „Emma“ auf seiner morgendlichen Runde vorbei und ist überrascht, das neue Bauwerk überqueren zu können: „Ich finde es richtig schön, ab jetzt kann ich die große Runde gehen.“

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen kann ihm nur beipflichten: „Das ist endlich der krönende Abschluss unseres Mühlenparks.“ Der Naturlehrpfad auf beiden Seiten der Au lässt sich nun auf einem Rundweg erwandern. Bei der Abnahme der 8,40 Meter langen Brücke erläutert Martin Woltering vom Ingenieurbüro Ivers die Vorteile des ausgewählten Materials: „Alu ist im Gegensatz zu Holz leichter und bedarf kaum eines Pflegeaufwands. Und die Kunststoffbeschichtung des Bodens ist zudem rutschfest.“

Noch sieht alles ein wenig nach Baustelle aus, aber Jörn Reichelt von der ausführenden Firma Limbrecht verspricht: „Es ist nicht mehr viel zu tun, dann ist alles schier.“ Später wird der Wanderweg an der Nordseite noch gefällig zwischen die Bäume verlegt, und zusätzlich wird auf dem angrenzenden Grundstück der Gemeinde ein Fußweg bis zu Lidl angelegt.

Als 2015 die ersten Workshops zum Bürgerhaus und Mühlenpark stattfanden, ahnte niemand, dass es wegen der neuen Auen-Überquerung zu erheblichen Zeitverzögerungen kommen würde. Die Brücke wurde ausgesucht, das Anthrazit als wiederkehrende Farbe im Mühlenpark gewählt – alles schien planmäßig zu verlaufen. Doch die Behördenmühlen mahlen manchmal langsam. Zudem musste unter anderem ein Gründungsgutachten zu den Bodenverhältnissen beigebracht werden. Und als es 2017 endlich hieß „Die Brücke kommt“, hatte man sich wieder zu früh gefreut. Die Prüfung der Statiker dauerte „ewig“, wie Best-Jensen bemerkt, und das Ergebnis sei nicht zu verstehen gewesen, denn „hier handelte es sich doch um eine Fuß- und Radfahrerbrücke, nicht um Schwerlastverkehr.“

Durch die von den Statikern gewünschte Tiefengründung wären die Kosten außerdem in den sechsstelligen Bereich hochgeschnellt. Man entschied sich letztlich für die günstigere Variante, bei der das Sich-Setzen der Brücke eingeplant ist und bei Bedarf eine angepasste Ausrichtung erfolgen kann. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagt die Bürgermeisterin sichtlich erleichtert.

Benutzt werden darf die Brücke schon jetzt, aber die offizielle Einweihung findet am 31. Dezember statt. Zu Silvester dürfen alle Schafflunder auf dem neuen Parcours walken oder laufen und mit Punsch, Berlinern und Sekt die Fertigstellung des Mühlenparks feiern.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Die Brücke über die Au ist fertig
Foto: Die Brücke über die Au ist fertig

Gesundheitsversorgung im Zentrum

(07.10.2018)

„Die Gemeinde Schafflund lädt die Seniorinnen und Senioren Schafflund am 09.10.2018, 15:00 Uhr in Bürgerhaus zu einer Informationsveranstaltung zum Thema B-Gebiet 34, „Gesundheitsversorgung im Zentrum“ ein. Bei Gebäck und Kuchen möchte die Gemeinde insbesondere die ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger über die Planungen informieren.“

Brückennutzung

(28.09.2018)

Die letzten Rest arbeiten werden heute an der Brücke vorgenommen.

Ab heute Abend ist diese dann offiziell begehbar! 

 

Der Wanderweg wird demnächst noch entsprechend angepasst.

 

Eine offizielle Einweihung wird es auch noch geben.

Weitere Informationen dazu folgen in Kürze hier auf schafflund.de!

 

Wir wünschen schöne Spazierrunden um den Schafflunder Mühlenteich im Herzstück!

 

Foto zur Meldung: Brückennutzung
Foto: Brückennutzung

Die Brücke ist gesetzt

(27.09.2018)

Heute morgen um 7:45Uhr wurde die Fußgängerbrücke über die Au gesetzt. 

Foto zur Meldung: Die Brücke ist gesetzt
Foto: Die Brücke ist gesetzt

„Wer nicht mitmacht, ist draußen“

(26.09.2018)
Schafflunder Bürger diskutieren über neue Konzepte bei der Entscheidung über künftige Wohnformen
 

Die Dorfentwicklung in Schafflund wird derzeit unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert, darunter auch zukünftige Wohnformen. „Wir wollen bestimmt nicht das werden, was man ein Schlafdorf nennt“, sagte Volkert Petersen, der als Pate für dieses Thema interessierte Bürger begrüßte. In einem Impulsreferat stimmte der Kieler Stadtentwickler Wulf Dau-Schmidt die Anwesenden auf das Thema ein. Er gilt als jemand, der das Gemeinschaftliche und die Nachbarschaft ins Zentrum seiner Planungen stellt. Dies sei im dörflichen Leben früher der Normalfall gewesen, so auch in seiner Jugend in Löwenstedt/Nordfriesland. Der Ort sei übersichtlich genug gewesen, um alle beim Kindskiek oder Geburtstag im Blick zu haben – aber auch groß genug, um den üblichen Nörgler auszuhalten. „Städter müssen lernen, wie ein Dorf funktioniert“, sagte Dau-Schmidt. In Baugebieten für Einfamilienhäuser gingen gemeinschaftliche Strukturen häufig unter oder entwickelten sich gar nicht erst. Kreative Lösungen für ein Gemeinschaftsleben seien selten.

Als positives Beispiel nannte er die Siedlung in Tremmerup bei Flensburg auf dem Gelände des alten „Horchpostens“ der Marine. Dort entstanden 35 Wohneinheiten in sozial-ökologischer Bauweise, davon vier Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau. Die Eigentumswohnungen haben kein eigenes Grundstück, das autofreie Gemeinschaftsgelände aber einen Dorfmittelpunkt mit viel Spielraum für die Kinder. Doch für jedes solcher Vorhaben müsse ein eigenes Konzept erarbeitet werden, mahnte Dau-Schmidt an. Hierzulande sei es üblich geworden, aufgrund der hohen Nachfrage freie Baugrundstücke zu verlosen. Bei der Konzeptvergabe indes würden alle Interessenten von Beginn an in die Planung einbezogen. Je mehr ein Interessent von Beginn an und auf Dauer für das Gemeinschaftsleben einzubringen habe, desto größer seien seine Chancen auf ein Baugrundstück.

Inwieweit sich Ideen aus den Ausführungen von Dau-Schmidt für ein Schafflund der Zukunft umsetzen lassen, wollten die Teilnehmer des Themenabends im weiteren Verlauf herausfinden. Unter der Moderation von Antje Gerlach und Manfred Heuer wurde an vier Tischen über verschiedene Fragestellungen diskutiert. Die Gruppen wurden in Abständen ausgetauscht, damit jeder zu jedem Thema diskutiert.

„Als hätte ich es gesteuert“, entfuhr es Dau-Schmidt, als die Ergebnisse von den Teilnehmern präsentiert wurden. Für ein Wohngebiet, in dem sich alle wohlfühlen, ist Geborgenheit ein zentrales Stichwort. Diese drückt sich vor allem in einem autofreien, grünen Mittelpunkt mit viel Platz für Kinder aus. Als modern wird ein generationsübergreifendes Wohnen aller sozialen Schichten eingestuft. Ein Gemeinschaftshaus mit zentraler Ent- und Versorgung sollte unter ökologischen Gesichtspunkten betrieben werden. So wäre auch die Forderung der Landesplanung zu erfüllen, ausreichend Wohnraum mit geringerem Flächenbedarf zur Verfügung zu stellen. Hausgruppen mit gemeinsamen Grünflächen könnten dazu beitragen, dies ohne Minderung der Lebensqualität zu gewährleisten. Natürlich müssten die Interessen zukünftiger Bauherren dann auch berücksichtigt werden. Allerdings wären sie auch verpflichtet, sich von Beginn an der Planung zu beteiligen. Ganz rigoros: „Wer nicht mitmacht, ist draußen“, erläutert Helga Pitroff ein Diskussionsergebnis.

Architekt Andrée Hansen war als Teilnehmer sehr angetan. „Es gab viele interessante Anregungen“, meinte er und hofft, dass in der Zukunft vieles davon umgesetzt werden kann. Volkert Petersen wies darauf hin, dass es sich um eine Zukunftswerkstatt handelt und die Ideen sicher nicht in das nächste Baugebiet direkt einfließen können. „Aber ihr seid jetzt alle infiziert mit neuen Gedanken. Ihr könnt Multiplikatoren sein“, sagt er.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

 

Nächster Workshop: Mittwoch 26.09.2019 19:30Uhr Bürgerhaus -Thema Energie & Natur & Mobilität

[Einaldung zur Arbeitsgruppe Energie & Natur & Mobilität]

Foto zur Meldung: „Wer nicht mitmacht, ist draußen“
Foto: „Wer nicht mitmacht, ist draußen“

Fotowettbewerb

(25.09.2018)

Es läuft immer noch der Fotowettbewerb

Schafflund fit & aktiv

 

Weitere Informationen finden sie hier:

http://www.schafflund.de/seite/352131/fotowettbewerb.html

Foto zur Meldung: Fotowettbewerb
Foto: Fotowettbewerb

Schafflunder Amtsverwaltung braucht dringend zusätzliche Räume

(24.09.2018)
Kein Platz für neue Azubis
– Polizeistation soll weichen
 

 Der Weg in die Amtsverwaltung ist derzeit mühselig. Er führt durch ein Labyrinth von Absperrungen, da der Parkplatz „auf links gedreht“ ist und vollkommen neu gebaut wird. „Die Arbeiten gehen zügig voran, bis Mitte Oktober werden sie und damit die Beeinträchtigungen für Besucher und Anwohner beendet sein“, berichtete Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen dem Amtsausschuss.

Bau der Sozialstation wird konkret Damit wäre die räumliche Enge vor der Verwaltung gelöst, die Enge im Gebäude wird eine der Aufgaben der neuen Wahlzeit sein. „Wenn 2019 unser jetziger Auszubildender übernommen wird, können wir keinen neuen einstellen, da wir schlichtweg keinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen können“, machte Amtsvorsteher Wilhelm Krumbügel die angespannte Lage deutlich. Im Gebäude ist noch die Polizeistation untergebracht. Der entsprechende Mietvertrag läuft 2021 aus und sollte nach Auffassung von Krumbügel auch nicht verlängert werden, um ein bedarfsgerechtes Raum- und auch Personalkonzept entwickeln und umsetzen zu können. Ein Verbleib der Polizeistation in Schafflund sei aber gesichert. Der Ausschuss beschloss, die Parkplatzfläche für die Polizeifahrzeuge im Rahmen der Umgestaltung nun um zwei Meter zu verlegen. Dies kostet zwar 10 000 Euro, lässt aber die Option einer späteren Erweiterung des Amtsgebäudes offen, ohne dann eine Parkplatzfläche auflösen zu müssen.

Auch für die Sozialstation, deren Mehrheitsgesellschafter das Amt ist, zeichnet sich nun die Lösung für ihre Raumprobleme ab. Der Neubau mit einer angegliederten Tagespflege im Ortszentrum Schafflunds wird konkret, die Mietverträge zwischen den beteiligten Gemeinden des Amtes und der Gemeinde Schafflund als Bauträger wurden gebilligt. Vorangestellt wurde hier auf Anregung der Gemeinde Jardelund eine Präambel, die die Möglichkeit eröffnet, dass im Falle einer Erweiterung der Tagespflege eine entsprechende Niederlassung auch im Bereich Medelby oder Großenwiehe als Zweigstelle eingerichtet werden kann.

Insgesamt 60 Mitarbeiter sind für die Sozialstation tätig, die Pflegekräfte versorgen in 2000 Stunden im Monat 200 Patienten. Inzwischen übersteigt der Umsatz die Millionengrenze. Erstmals werde es mit der Wirtschaftlichkeit etwas enger, wie Geschäftsführer Helmut Neizel ausführte. Der Grund liege im Moment einfach darin, dass Patienten plötzlich vermehrt verstorben sind, womit Umsatz überraschend wegfällt. Die Situation werde nun genutzt, um Überstunden abzubauen. „Wir beginnen nun etwas Neues und da ist es sinnvoll, dies auch mit jemand Neuem zu tun“, sagt Neizel, der nach 23 Jahren als Geschäftsführer seit Gründung der Sozialstation nun in den Ruhestand geht. Seine Nachfolgerin wird zum 1. Oktober Kathrin Clausen. Die 29-Jährige ist in Jardelund aufgewachsen, wohnt mit ihrer Familie in Osterby, hat in Flensburg Internationales Management studiert und leitet seit 2013 die Personalabteilung von Adelby 1 (Kinder- und Jugenddienste). „Ich habe Lust auf diese Herausforderung, zumal sie sich in der Region stellt, in der ich lebe“, freute sich Clausen auf ihre zukünftige Tätigkeit.

Um das Gebäude der Amtsverwaltung nun barrierefreier zu gestalten, wurde beschlossen, einen Hublift einzubauen. Er soll Rollstuhlfahrern erlauben, die Sitzungsräume im ersten Stock zu erreichen. Die Kosten hierfür werden auf 28 000 Euro veranschlagt. Auf eine weitere gravierende Herausforderung für die nächsten Jahre wies der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein hin: Bis 2022 müsse das Online-Zugangsgesetz umgesetzt werden. Danach sei man verpflichtet, sämtliche etwa 600 Verwaltungsleistungen online anzubieten.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Schafflunder Amtsverwaltung braucht dringend zusätzliche Räume
Foto: Schafflunder Amtsverwaltung braucht dringend zusätzliche Räume

Einladung - Arbeitsgruppe Energie, Natur und Mobilität

(24.09.2018)

Wir werden uns mit den Themen Gemeinde-/Amtswerk, dezentrale Energieversorgung Schule/Freibad, mögliche Veränderungen an den Mühlenteichen, Grünkonzept für Schafflund und Naturwegen beschäftigen (vgl. Anhang). Weitere Ideen z. B. zur Mobilität dürfen gern eingebracht werden und neue Mitglieder der Arbeitsgruppe sind herzlich willkommen.

 

Aus gegebenem Anlass tagen wir am Mittwoch 26.09. um 19:30Uhr im Bürgerhaus mit Blick auf den Mühlenteich.
 

[Arbeitsprogramm]

[Projektblatt]

Erntezeit

(19.09.2018)

Es gibt in Schafflund viel Obstbäume die jetzt geerntet werden wollen.

Die Äpfel und Birnen auf gemeindlichen Flächen wie z.B. am Bäckerweg/Altenheim Am Mühlenstrom dürfen gesammelt und gepflückt werden.

Keine scheu, ernten sie die reifen Früchte!

Foto zur Meldung: Erntezeit
Foto: Apelbaum am Bäckerweg

Stellvertreterin mit Erfahrung

(19.09.2018)
Hedwig Hübner gehört der Schafflunder Gemeindevertretung seit 32 Jahren an
 

In der dritten Sitzung nach der Kommunalwahl hat es nun geklappt. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen konnte Hedwig Hübner zu ihrer Vertreterin ernennen und vereidigen. Hübner hat langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik – der Gemeindevertretung gehört sie bereits seit 32 Jahren an.

Für die Erweiterung des Baugebietes Dammacker fasste die Gemeindevertretung einen Aufstellungsbeschluss. Inhaltlich werden verschiedene Möglichkeiten der Anbindung an die umliegenden Wohngebiete in Betracht gezogen. Fest steht, dass man den Forderungen der Landesplanung Rechnung trägt und eine mehrgeschossige Bauweise und auch bezahlbaren Wohnraum ermöglichen möchte. „Der Verpflichtung wollen wir uns gerne stellen, denn wir wollen eine Gemeinde für alle sein“, sagte Best-Jensen.

Der Satzungsbeschluss zur Erweiterung des Gewerbegebietes Schneewallacker wird sich um zirka drei Monate verzögern. In den eingegangenen Stellungnahmen wurden zwar keine wesentlichen Bedenken geäußert, aber die Gemeinde selbst möchte noch eine Änderung hinzufügen: Die Errichtung von Betriebsleiterwohnungen auf den Gewerbegrundstücken soll ausgeschlossen werden. Deshalb muss der Entwurf noch einmal öffentlich ausgelegt werden.

Im April hatte die Vertretung durch Mehrheitsbeschluss die Schließung ihrer Grüngutannahmestelle beschlossen. Ein Grund lag im jährlichen Defizit des Betriebes von mehr als 3000 Euro. Daraufhin führte die Orts-SPD eine Unterschriftensammlung unter Schafflunder Bürgern durch. Das Ergebnis überreichte Volkert Petersen Bürgermeisterin Best-Jensen. 170 Bürger votieren für die Wiedereröffnung. Man kam überein, die Thematik im zuständigen Fachausschuss zu erörtern.

In Kürze wird das erste Fahrzeug für den Verein „Wir machen e-mobil“ in der Gemeinde angeschafft werden. Vor dem Hintergrund eines weiteren geplanten gemeindeeigenen Fahrzeugs muss über eine Ausweitung der Lade-Infrastruktur nachgedacht werden. Dazu liegt ein Angebot für eine mobile Ladestation vor. Diese kann von vor Ort erzeugtem Strom wie Photovoltaik-Anlagen gespeist, anschließend flexibel mit entsprechender Diebstahlsicherung aufgestellt werden und ein Fahrzeug in zehn Minuten zu 85 Prozent laden. Die Vertretung beriet über eine Bezuschussung des Vereins, aber zunächst ohne Ergebnis. Die Angelegenheit soll im verantwortlichen Fachausschuss wohlwollend beraten werden. „Wir wollen gerne erreichen, dass sich die Fahrzeuge selbst tragen“, sagte Best-Jensen dazu. Mit 28 Mitgliedern und ebenso vielen Interessenten scheint dies möglich. Jahresbeiträge von 60 Euro für Einzelpersonen, 100 Euro für Ehepaare und eine Nutzungsgebühr von 3,50 Euro pro Stunde sind die Grundlagen dazu. Um die Kfz-Versicherung bezahlbar zu gestalten, können nur Mitglieder mit einem Mindestalter von 23 Jahren aufgenommen werden.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Stellvertreterin mit Erfahrung
Foto: Stellvertreterin mit Erfahrung

E-Mobile testen

(15.09.2018)
Gelegenheit einmal mit einem E-Mobil zu fahren, besteht am Freitag, 21. September. Um 14 Uhr, geht es vom Edeka-Parkplatz in Schafflund in Fahrgemeinschaften zum Gelände der Green TEC Campus GmbH, Lecker Straße 7 in Enge-Sande. Ein Vortrag zum Thema „E-Mobilität – Mythos oder Zukunft“ beginnt um 14.40 Uhr. Die Probefahrten mit unterschiedlichen E-Mobilen beginnen um 15.45 Uhr. Die Kosten betragen 25 Euro. Anmeldungen nimmt Maren Matzen bis morgen unter der Telefonnummer 0 46 39 / 77 33 entgegen.

„Es wäre der große Wurf“

(14.09.2018)
Schafflund intensiviert seine Bemühungen zur Ortskernmodernisierung / Einrichtungen der Gesundheitsversorgung vorgesehen
 

 Das Kapitel „Gesundheitsversorgung im Zentrum der Gemeinde Schafflund“ hat die Gemeindevertretung mit entsprechenden Beschlüssen aufgeschlagen: Der Neubau der Sozialstation und der Tagespflegeeinrichtung sind beschlossen, die Baukosten werden auf etwa 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Die Mietverträge mit den beteiligten Gemeinden des Amtes stehen vor dem Abschluss. Da der vereinbarte Mietzins mit 8 Euro für die Gemeinde Schafflund als Bauträger nicht auskömmlich sein wird, wird sie das Loch jährlich mit zirka 18 000 Euro aus Zentralortsmitteln stopfen. Fest eingeplant wird ein Zuschuss der „Aktivregion Mitte des Nordens“ über 150 000 Euro als förderungswürdiges lokales Projekt.

Nun beschäftigt sich die Gemeinde intensiv mit der Weiterentwicklung der Flächen im Ortszentrum, die für weitere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung vorgesehen sind. Dazu müsste die Gemeinde das Gelände erwerben, auf dem heute die Apotheke und die alte Post stehen. Für beide Flächen, deren Verkauf beabsichtigt wird, hat die Gemeinde ein Vorkaufsrecht.

Der Apotheker will sein Geschäft vergrößern Für die Aufstellung eines Bebauungsplanes hat die Gemeindevertretung nun die nächsten Schritte für die Errichtung eines Versorgungszentrums gezeichnet. Demnach hat der Pächter der Apotheke ein Interesse, sein Sortiment an Sanitäts- und Reformhausartikeln zu vergrößern und seine Verkaufsfläche entsprechend zu vergrößern. Dazu müsste die alte Post abgerissen und durch einen Neubau für die Apotheke ersetzt werden. Am jetzigen Standort der Apotheke ist der Bau eines Gemeinschaftshauses mit einem Multifunktionsraum angedacht.

Der auf dem Gelände stehende weiße Bungalow könnte für eine Übergangszeit als Arztpraxis fungieren, bis der Neubau entsteht. In direkter Nähe zu dem Komplex Sozialstation und Tagespflege wäre ein Servicewohnen für ältere Menschen und solche mit Handicap angedacht. Die Ausgestaltung ist offen, zunächst muss geklärt werden, ob sich ein Investor findet oder die Gemeinde auch bei diesem Vorhaben aktiv wird. Vor dem Gesamtkomplex könnte an der Bundesstraße eine bedarfsgerechte Bushaltestelle eingerichtet werden.

„Es wäre der große Wurf, wenn wir eine solch große Lösung hinbekommen“, stellte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen fest. Allen Beteiligten sei aber bewusst, dass dies eine große finanzielle Kraftanstrengung bedeute – auch wenn teilweise Einnahmen in der Zukunft zu erwarten seien.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Heute Dorfentwicklung: Ortszentrum & Verkehr

(12.09.2018)

Heute trifft sich die Arbeitsgruppe Ortszentrum & Verkehr um 19:30Uhr im Utspann!

Im Download befindet sich ein Zwischenergebnis des letzten Treffen.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen an der Arbeitsgruppe heute Abend teilzunehmen.

[Ortszentrum&Verkehr]

Frische Ideen für Schafflund

(12.09.2018)
In Arbeitsgruppen mit Bürgerbeteiligung soll die künftige Entwicklung der Gemeinde angestoßen werden
 

Stärken und Schwächen in der Gemeinde Schafflund wurden in einer gut besuchten Bürgerwerkstatt im April herausgestellt und viele Projektideen gesammelt. Nun ging es in drei Arbeitsgruppen daran, welche Projektideen für die Entwicklung der Gemeinde weiter verfolgt werden sollen. Wohnen und Versorgung, Ortszentrum und Verkehr sowie Energie, Natur und Mobilität waren die Themen, zu denen die Bürger wieder zur Mitarbeit eingeladen waren.

Drei Schwerpunkte werden weiterentwickelt Für den Bereich Wohnen und Versorgung kristallisierten sich bei den 30 Teilnehmern der Arbeitsgruppe zwei Projektideen heraus. „Wie wollen wir in 20 bis 30 Jahren zusammen leben?“ lautete die zentrale Frage, mit der Volkert Petersen, Leiter der Arbeitsgruppe, die Thematik überschrieb. Schon seit einiger Zeit fordert die Landesplanung für Baugebiete, weiter als nur in Ein- oder Zweifamilienhäusern zu denken. Die Arbeitsgruppe geht noch einen Schritt weiter. Durchaus nach dem Vorbild so mancher Senioren-Wohnanlage könnte entsprechend für generationsoffenes oder übergreifendes Wohnen gedacht werden. Dazu ist für den 20. September ein Themenabend mit einem Impulsreferat von Wulf Dau-Schmidt aus Kiel geplant, der als Planer in der Dorf- und Projektentwicklung mit dem Ansatz, Wohnen, Arbeiten und soziales Leben immer als Einheit zu sehen, sehr anerkannt ist.

Der zweite Schwerpunkt für diesen Bereich ist ein ganz pragmatischer, der viele Dörfer derzeit bewegt. Es fehlt an Kapazitäten für leichte Sport- und Bewegungsaktivitäten. Gedacht ist hier an eine Bewegungshalle mit allgemeinem Treffpunkt, die Raum gibt für viele Aktivitäten, für die nicht unbedingt die große Sporthalle notwendig ist, zumal diese hoffnungslos ausgebucht ist. Ein weiterer Abend dazu unter Beteiligung aller betreffenden Gruppen und Institutionen ist für den Oktober vorgesehen.

Im Themenfeld Ortszentrum und Verkehr laufen bereits viele Maßnahmen außerhalb der Dorfentwicklung. Einhellig sind alle Beteiligten aber dafür, ein Ziel weiter zu verfolgen, das seit vielen Jahren an den Genehmigungsbehörden des Kreises scheitert: Eine Querungshilfe oder einen Fußgängerüberweg an der Kreuzung Nordhackstedter / Meyner Straße. Dieser neuralgische Punkt wird als Schulweg genutzt und auch von älteren Menschen als Weg zu den Arztpraxen, zum Bürgerhaus und zur Amtsverwaltung. Zählungen in der Vergangenheit ergaben, dass die Anzahl der Überquerungen keinen Zebrastreifen rechtfertigen würden.

Bei vielen Autofahrern haben sich in der Vergangenheit die Kinderfiguren eingeprägt, die am Straßenrand stehen und um Rücksichtnahme werben. Da diese nun verschlissen sind, soll eine Nachfolgelösung erarbeitet werden.

Für den Bereich Energie, Natur und Mobilität wurden wenige Projekte für eine Umsetzung herausgestellt. Die Idee eines Gemeinde- oder Amtswerkes ist bereits als lohnenswert aufgenommen worden, ist aber wohl als Projekt nicht umsetzbar. Die dezentrale Energieerzeugung für Schule und Freibad über ein Blockheizkraftwerk käme da eher in Frage. Konkret ist die Idee, den kleinen Mühlenteich ausbaggern zu lassen und anschließend mit einem Abfluss zu versehen, damit dort künftig Wasser fließen kann. „Wenn dies nicht geschieht, wird der Teich zu einem stinkenden kloakenartigen Loch werden“, warnt Gemeindevertreter Dirk Trasser.

In den nächsten Wochen werden sich drei öffentliche Arbeitsgruppen mit diesen und weiteren Themen befassen und bis Mitte Oktober Ergebnisse so weit konkretisieren, dass die ersten Schritte zur Umsetzung der Projektidee beschrieben werden.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

[Arbeitsgruppe - Wohnen]

Zukunftsorientiertes Wohnen in Schafflund

(11.09.2018)

Einladung

Zukunftsorientiertes Wohnen in Schafflund,

- Wünsche, Bedürfnisse, Ideen und die Umsetzung -

 

Wie können/müssen wir in Schafflund auf eine Veränderung der

  • Altersstruktur,
  • der Arbeitswelt,
  • der Familien- und Haushaltsgrößen und der Haustiere,
  • des ökologischen und energetischen Bewusstseins,
  • der Einkommenssituation,
  • der Kommunikationsbedürfnisse,
  • der Mobilität,
  • des Sicherheitsbedürfnisses,
  • der Mitbestimmungswünsche etc. bei der Entwicklung von Baugebieten/Baulücken reagieren.

 

Termin: Donnerstag, 20.09.2018; 19.00 Uhr im Utspann, großer Saal (Projektionsmöglichkeit),

 

Ablauf:

  • Impulsreferat Wulf Dau Schmidt (Stadtentwickler und Moderator) - Integrierte Quartiersprojekte aus Schleswig-Holstein und Dänemark / ca. 30 min.
  • Partizipation der Beteiligten durch ein World- Cafés (Die Idee ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Um den Diskurs zu vertiefen, wechseln die Teilnehmer mehrmals die Tische und die Gruppen werden durchmischt. Am Ende steht eine Abschlussrunde im Plenum, bei der die Teilnehmer ihre Ergebnisse präsentieren).
    • 3-5 Fragestellungen (je nach Teilnehmerzahl) werden an Tischen von Gruppen vertieft besprochen und die Ideen auf der Tischdecke festgehalten.
    • An jedem Tisch wird ein Gastgeber bestimmt, der die nächste Gruppe über den Stand der Diskussion informiert und zu weiteren Beiträgen einlädt.
    • Nach 15 Minuten wird der Tisch gewechselt und eine andere Gruppe arbeitet an dem Thema.
    • Eventuell weiterer Wechsel, abhängig von der zeit und der Kreativität der TN.
    • Gastgeber stellen ihre Ergebnisse im Plenum vor.
  • Festhalten der Ergebnisse als Entwicklungs- und Handlungskonzept im Rahmen der Dorfentwicklung für den Bereich Wohnen und Leben in Schafflund.

 

Ende (voraussichtlich): 21.00 Uhr

 

Gruß

Volkert Petersen

(Pate der AG 1: Wohnen & Versorgung)

Mitfahrbankrallye in der Region Flensburg

(05.09.2018)

2016 installierte der Verein BobenOp in Hürup eine einsame Mitfahrbank vor dem örtlichen EDEKA Markt. Heute stehen knapp 50 Mitfahrbänke im Flensburger Umland und in Flensburg, nachdem das Bundesumweltministerium das Konzept förderte und einige Gemeinden sich zusätzlich für selbst finanzierte Mitfahrbänke entschieden.

Am Samstag, 22.September 2018, veranstaltet der Verein Boben op e.V. gemeinsam mit Gemeinden aus der Klimaschutzregion Flensburg eine Mitfahrbankrallye. Dadurch soll die Funktion der Mitfahrbänke, die zur Klimafreundlichkeit und sozialem Miteinander beitragen, noch bekannter werden.

Ziel für die Teilnehmer ist es, in der Zeit zwischen 8 – 16.00 Uhr, möglichst viele Mitfahrbänke zu erreichen, Boni für bestimmte Touren zu bekommen, Unterwegs -Quizfragen zu lösen und alles auf dem „Reisepass“ zu dokumentieren. Teilnehmen können Einzelpersonen (ab 18 J.) oder Teams (z.B. Eltern/Kind, Paare). Neben dem Trampen dürfen auch Bus und Bahn genutzt werden. Anmeldung unbedingt bis zum 14.9. per Email und unter Angabe der Adresse an: mitfahrbank@bobenop.de . Danach werden die Teilnahmeunterlagen per Post verschickt.

Einige Gemeinden bieten in der Nähe ihrer Mitfahrbänke Spiel-, Spaß- und Infostationen. Ab 16.00 Uhr findet auf dem Parkplatz bei Edeka in Hürup die Abschlussparty mit Grillen und leckeren Getränken, Siegerehrung und Übergabe attraktiver Preise statt. Wir freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Das Mitfahrbank-Team von Boben op e.V.

Gelungene Premiere des Familientags

(04.09.2018)
Rallye, Modenschau und Spiele
Gelungene Premiere des Familientags der Schafflunder Vereine / Teilnehmer aus dem gesamten Amt dabei
 

Es schien, als habe sich halb Schafflund auf den Weg gemacht, um am Familientag der Vereine die große Festwiese zu bevölkern. Mit ihrem bunten Programm hatten die Initiatoren offensichtlich ins Schwarze getroffen – und das strahlende Wetter tat sein Übriges. „Es ist toll, wie viele auch aus dem ganzen Amt gekommen sind“, sagte Martina Marczyschewski, die zusammen mit Günter Jandt die vielfältigen Angebote der Vereine koordiniert hatte. Gleich nach dem Gottesdienst machten sich 19 Teams auf zur Fußgängerrallye, spazierten die idyllischen Wege an der Au entlang, hielten Ausschau nach versteckten Buchstaben und Infotafeln und zerbrachen sich den Kopf ob der vielen Wissens- und Scherzfragen, die es zu lösen galt. Hinzu kamen Geschicklichkeits- und knifflige Bestimmungsaufgaben an fünf Vereins-Stationen. Über seinen Sieg freute sich das Team „Pokémon“, dicht gefolgt von „Die Stielows“ und „Der süße Bobby“, die allesamt Gutscheine erhielten.

Dicht gedrängt saßen die Zuschauer auf den Bänken an der Zugangsstraße zur Kleiderstube „Schickeria“, denn diese avancierte zum „Catwalk“, auf dem kleine und große Mannequins den neuesten Chic präsentierten. Fachkundig moderierte Markus Pott die Modenschau und sparte nicht mit humorvollen Ausflügen in die internationale Modewelt von Lagerfeld bis Versace.

Während die Erwachsenen über die Dorfgeschichte fachsimpelten, den Bücherflohmarkt reichlich nutzten oder es sich einfach beim Klönschnack zur Musik der „Pa’s Brass Band“ gut gehen ließen, zog es die Kinder zum Streichelzoo und in die Jugendclub-Ecke mit Familienzentrum, wo der bunte Bauwagen „Herbie“ mit Spiel-Attraktionen aufwartete.

Als Anziehungspunkt für alle Generationen erwiesen sich die „Reepschläger“ des Heimatvereins. „Das macht hier richtig viel Spaß“, meinte die Vorsitzende Beate Dopatka. Stolz probierten die Kinder anschließend beim Seilspringen ihre selbstgedrehten Taue aus.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der „Spiele ohne Grenzen“. 16 Teams aus jeweils vier bis sechs Personen benötigten Geschicklichkeit, Teamgeist und ab und zu einfach nur Glück, um die Aufgaben an elf Stationen zu bewältigen. Manches schien einfach, erwies sich dann aber doch als echte Herausforderung, wie der Transport eines kleinen Balls durch einen schier endlosen Schlauch bei der Feuerwehr. Sieger wurde das Team „Olla“, dahinter verbergen sich die Handballer der 1. Männermannschaft der HSG Schafflund-Medelby. Den dritten Platz schaffte Familie Paulsen alias „PJ MASKS“. „Die Schweinebande“ konnte den zweiten Platz gleich doppelt verbuchen, denn ihre „geschmackvollen“ rosa Outfits überzeugten auch beim Kostümwettbewerb. Auf den dritten Platz kamen die prächtigen Rokoko-Kostüme der Familie Grimmenstein aus Meyn, Sieger wurden jedoch die „Polizisten und Verbrecher“ – worüber sich vier kreative Mädchen tierisch freuten.

Moderator Bernhard Vogel führte Akteure und Gäste locker durch den Tag und motivierte zum Abschluss zur Einlösung einer Wette mit Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen: „Lasst uns eine Menschenkette um den Mühlenteich bilden, das kriegen wir doch hin.“ Es dauerte zwar, bis sich alle sortiert hatten, aber es klappte und Vogel war zufrieden: „Ein schönes Zeichen für die Dorfgemeinschaft.“

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Gelungene Premiere des Familientags
Foto: Gelungene Premiere des Familientags

Buntes Programm beim Familientag

(30.08.2018)
Die Schafflunder Vereine laden am Sonntag zum Feiern auf die Festwiese am Mühlenstrom ein!
 

 Die große Festwiese am Schafflunder Mühlenstrom wird am Sonntag endlich ihrem Namen gerecht, denn am Familientag der Vereine können sich Jung und Alt bei Spiel, Spaß und Unterhaltung vergnügen. Dafür haben sich die viele Mitglieder der zahlreichen Vereine richtig ins Zeug gelegt. „Jeder ist herzlich eingeladen, aus Schafflund und dem gesamten Umland“, bekräftigt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen.

Eingeläutet wird der Sonntag um 10 Uhr mit einem halbstündigen Gottesdienst im Festzelt, und gleich im Anschluss beginnt eine Fußgängerrallye an der Au entlang, auf der an Stationen der Fotogruppe, des Angelvereins, der Landfrauen, des Bürgervereins und der DLRG Aufgaben zu lösen sind. Weitere Vereine haben sich zusammengetan, um für den Nachmittag elf Stationen für „Spiel ohne Grenzen“ vorzubereiten. Jeder kann mitmachen – Gruppen von vier bis sechs Personen dürfen an den Start gehen. „Ihr könnt mit Freunden, Kollegen, Nachbarn oder der Familie ein Team bilden und euch einen Namen geben“, erklärt Organisatorin Martina Marczyschewski, die auf zahlreiche spielfreudige Teams hofft. „Außerdem wird das beste oder lustigste Kostüm prämiert. Infos zum Ablauf und zur Anmeldung findet man auf www.schafflund.de .“

 

Darüber hinaus wird ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm geboten. Kinder können sich schminken lassen, mit dem Jugendclub spielen, beim Heimatverein Seile selbst drehen oder den Streichelzoo besuchen. Die Kleiderkammer „Schickeria“ lädt ein zur Modenschau, der Ortskulturring zum Bücherflohmarkt und der Sportverein bietet einen Parcours. Für die große Tombola brauchen Besucher ein wenig Glück, ebenso wie beim Räucheraal-Würfeln des Skatclubs. „Ab 12 Uhr gibt es Grillwurst und Kaffee und Kuchen“, sagt Martina Marczyschewski. Sie freut sich über zwei neue große Zelte, die extra von der Gemeinde angeschafft wurden, um für jedes Wetter gerüstet zu sein. Sie stehen künftig allen Vereinen zur Verfügung. Für musikalische Unterhaltung sorgen mittags „Pa’s Brass Band“.

 

Das Programm: 10 Uhr Gottesdienst im Zelt, 10.35 Uhr Fußgängerrallye „Herzstück-Cup“, ab 12 Uhr Grillen, Kaffee, Kuchen und Waffeln, 13.30 Uhr Spiel ohne Grenzen, 16.30 Uhr Siegerehrung. Großes Unterhaltungsprogramm während des ganzen Tages.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

 

[Familientag der Vereine]

Foto zur Meldung: Buntes Programm beim Familientag
Foto: Buntes Programm beim Familientag

Fußgängerrallye Herzstück-Cup

(28.08.2018)

Die Vereine haben sich zusammen getan und am Familientag der Vereine eine Fußgängerrallye ausgearbeitet.

Hier geht es nicht um Schnelligkeit. Auf dem Spaziergang rund um den Mühlenteich gibt es viele Fragen zu beantworten.

Auf der Strecke gibt es 5 Spielstationen.

Die Fotogruppe erwartet die Teilnehmer als erstes mit einem Spiel. Auch der Angelverein und der Bürgerverein haben sich Spiele überlegt die Wissen und Geschick verlangen. Im Schwimmbad erwartet die DLRG und der Förderverein Schwimmbad die Teilnehmer mit einem Wasserspiel, bei dem man aber nicht nass wird. Kurz vor dem Ziel warten dann noch die Landfrauen mit einem spaßigen Spiel. 

Im Ziel auf der Festwiese gibt es dann Mittagessen, Grillwurst von der Freiwilligen Feuerwehr, Live-Musik mit der PasBrassBand und eine Modenschau. Währenddessen wird der Sieger ermittelt, auf den dann ein toller Preis wartet. Aber auch die 2. und 3. platzierten erhalten Preise.

Ein tolles Rahmenprogramm überbrückt die Zeit bis zum Start von Spiel ohne Grenzen. Der Jugendclub ist vor Ort, ein Streichelzoo mit Esel und Pferden lässt Kinderaugen leuchten, es gibt Waffeln und Torten uvm.!

 

Die Anmeldung für beide Spiele ist vor Ort möglich!

 

Start Fußgängerrallye ab 10:40Uhr,

mind. 2 Pers. ein Team,

Startgebühr 1€/Pers 

Foto zur Meldung: Fußgängerrallye Herzstück-Cup
Foto: Fußgängerrallye Herzstück-Cup

Freude über eine Wärmebildkamera

(22.08.2018)
Wehrführer Benno Gasa (Foto, 2.v.r., mit den Windkraftbetreibern Hans-Friedrich Gall , v.l., und Jan-Bonke Johannsen sowie Gerätewart Marvin Käding ) hatte Spenden ersucht, mit Erfolg – die Feuerwehr Schafflund hat jetzt eine Wärmebildkamera. Die Windkraftbetreiber in der Gemeinde, der ortsansässige Arzt Dr. Carsten Heinemeier und auch die Gemeinde Schafflund sorgten dafür, dass das 6300 Euro teure Gerät, angeschafft werden kann. Als technische Wehr mit 40 bis 50 Einsätzen im Jahr, davon viele Unfälle auf der B 199, hätten sie eine solche Ausstattung schon früher gebrauchen können, so Gasa. In erster Linie dient das Gerät den Atemschutzgeräteträgern, um am Brandort möglichst schnell vermisste Personen aufspüren zu können. Mit der Kamera lassen sich aber auch vermisste Personen aufspüren.
 
Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Freude über eine Wärmebildkamera
Foto: Freude über eine Wärmebildkamera

Was erwartet euch bei Spiel ohne Grenzen?

(21.08.2018)

Beim Familientag der Vereine startet um 13:30Uhr  Spiel ohne Grenzen.

 

Was ist das?

 

10 Vereine haben Spiele vorbereitet die in Gruppen von 4-6 Personen absolviert werden müssen. Bei jedem Spiel gibt es Punkte. Am Ende gewinnt die Höchste Punktzahl. Aber auch das beste/lustigste Kostüm einer Gruppe erhält einen Preis.

Man muss nicht sportlich sein, denn die Spiele fordern auch Glück und Geschicklichkeit.

 

Folgende Spiel erwarten euch:

Schlauchspiel der FFW

XXL Sackhüpfen der DLRG

Glücksrad-Wassertransport mit dem Familienzentrum

Fahrradreifengeschicklichkeitswerfen mit dem SSV

Fußballdart mit dem SSV

Würfel mit dem Skatclub

Torwandschießen mit dem YDUN

Schlösser öffnen mit dem Seniorenbeirat

Bobbycar Parcour mit Wir machen E-Mobil

Steckspiel mit dem Sozialverband

Nägelklopfen mit dem HGV

 

Such dir ein Team aus der Familie, Freunden, Nachbarn oder Kollegen und melde dich unter:

schafflundnetz@googlemail.com mit eurem Teamnamen an.

 

Wir freuen uns auf lustigen Spiele und tolle Teams.

[Familientag der Vereine]

Foto zur Meldung: Was erwartet euch bei Spiel ohne Grenzen?
Foto: Was erwartet euch bei Spiel ohne Grenzen?

Familientag der Vereine

(16.08.2018)

Alle Vereine aus Schafflund organisieren gemeinsam einen bunten Tag für die ganze Familie.

Wir starten mit einem Gottesdienst im Festzelt auf der Festwiese.

Anschließend wird die Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen eine Aufgabe stellen, die am

Ende des Tages gelöst werden muss von Allen Teilnehmern.

Um ca. 10:35Uhr startet dann der Herstück-Cup, eine Fußgängerrallye für Groß und Klein. Auf dem

Weg um den Mühlenteich müssen Fragen beantwortet werden und es warten 5 Spielstationen von

5 verschiedenen Vereinen. Startgebühr hier 1€ / Person. 

In der Mittagspause gibt es Bratwurst von der Freiwilligen Feuerwehr, eine Modenschau von der Schickeria,

Live Musik von der PasBrasBand uvm.! Eine große Sofort-Mitnehm-Tombola erwartet euch ebenso.

 

Am 13:30Uhr startet das Spiel ohne Grenzen. 10 Vereine haben Spiele vorbereitet die in Gruppen von 4-6 Personen absolviert werden müssen. Bei jedem Spiel gibt es Punkte. Am Ende gewinnt die Höchste Punktzahl. Aber auch das beste/lustigste Kostüm einer Gruppe erhält einen Preis.

 

Melde dein Team an:

schafflundnetz@googlemail.com

 

Wir freuen uns auf einen bunten Tag und viele Teilnehmer!

Foto zur Meldung: Familientag der Vereine
Foto: Familientag der Vereine

Baubeginn im Baugebiet Dammacker II

(12.08.2018)

Nach ein paar Verzögerungen werden die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Dammacker II demnächst abgeschlossen sein.

 

Weiter Informationen entnehmen sie bitte dem Bürgermeisterinbrief, der sich auch als PDF im Download befindet.

[Download]

Foto zur Meldung: Baubeginn im Baugebiet Dammacker II
Foto: Baubeginn Dammacker II

Einladung zur Arbeitsgruppen und Mitgestaltung

(12.08.2018)

Alle Schafflunder sind herzlich eingeladen....nehmen sie diese Möglichkeit der Mitgestaltung an und nehmen sie aktiv teil.

[Einladung]

Foto zur Meldung: Einladung zur Arbeitsgruppen und Mitgestaltung
Foto: Einlaladung zu den Arbeitsgruppen

Ein B-Plan für das Pfoten-Hostel?

(28.07.2018)
Gemeindevertretung Schafflund will Gewerbebetrieb die Ansiedlung ermöglichen
 
Aufgalopp in die neue Wahlzeit mit einer Sitzung der Gemeindevertretung in der Sommerpause. Der Grund: Für den Bereich der alten Imkerei am Kolonistenweg sollte der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan für den Betrieb einer Hundepension/Hundeschule aufgestellt werden.

Auf dem Gelände der alten Imkerei betreiben zwei Frauen seit einem Jahr eine Hundepension und -schule und haben einige Investitionen getätigt. Als sie das Gelände und das darauf stehende Wohnhaus nun erwerben wollten, stellte sich heraus, dass es sich um einen „Schwarzbau“ handelt. Der Verkäufer hatte vor Jahrzehnten nur die Genehmigung zur Errichtung einer Imkerei und daraus unbemerkt durch Ausbau ein Wohnhaus gemacht. Als dies nun bei den Kreisbehörden ruchbar wurde, erfolgte für die beiden Betreiberinnen unmittelbar eine Untersagungsverfügung. Sie dürfen ihr „Pfoten Hostel“ vorerst nicht weiterführen.

Um die Betreiberinnen in ihrer unverschuldeten Situation zu unterstützen und für sie und die Kreisbehörden ein Zeichen zu setzen, unterbreitete Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen die Idee, die besagte Fläche für einen solchen Zweck entsprechend zu überplanen. „Für uns wäre dies auch ein ideales Gebiet für unseren geplanten Hundefreilauf“, ergänzte sie.

Gemeindevertreter Volkert Petersen votierte sehr entschieden gegen ein solches Vorgehen. „Legalisieren wir im Nachhinein einen Schwarzbau und schaffen wir hier dem Verkäufer einen finanziellen Vorteil für sein Fehlverhalten?“

Holger Sönnichsen, Leiter des Bauamtes in Schafflund, gab eine Empfehlung. Die Planung dürfe nicht dazu führen, dass dadurch der Kaufpreis steigt. Die Gemeinde solle diese erst fortführen, wenn erkennbar sei, dass Gelände und Gebäude ohne Wohnnutzung zu einem realistischen Preis erworben werden können. Er betonte, dass eine Überplanung des Gebietes keine nachträgliche Legalisierung des Schwarzbaues bedeute. Da den Gemeindevertretern die Gegebenheiten vor Ort nicht bekannt waren, folgten sie dem Antrag von Petersen, die Angelegenheit erst einmal in einer kurzfristig einzuberufenden Bauausschusssitzung zu beraten.

In einem weiteren Punkt wurde ein Beschluss, der gerade erst in der konstituierenden Sitzung gefasst wurde, wieder aufgehoben. Man wollte mit einer Satzung die Errichtung von Werbeanlagen an den Straßen regeln. Nun wurde festgestellt, dass dieses nicht ausreicht und dafür ein Bebauungsplan notwendig ist. So wurde dann ein Aufstellungsbeschluss für den Bereich der Bundestraße 199 / Nordhackstedter Straße / Meyner Straße gefasst. Ausgenommen werden die Flächen der Gebiete um Aldi und Lidl. „Ortsansässige Betriebe sollen gern am Ort ihrer Leistung Werbung treiben können“, betonte Best-Jensen. Es gehe um sehr große und auch blinkende Werbeanlagen, die das Ortsbild stören können. Hier möchte die Gemeinde regelnd eingreifen.

Für den Schulverband konnte Volkert Petersen berichten, dass es möglich sein könnte, für ein geplantes Blockheizkraftwerk über die „Aktiv Region Nord“ eine Förderung von 150 000 Euro einzuwerben. Dieses Kraftwerk würde mit bis zu 500 000 Euro zu Buche schlagen. Es hätte allerdings den Vorteil, dass es im Sommer, wenn die Schule wenig Energie verbrauche, das Schwimmbad versorgen könnte. Eine entsprechende Stromerzeugung könnte so ebenfalls in Kooperation mit der SH Netz AG verteilt werden.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Kreis Schleswig-Flensburg informiert

(26.07.2018)

Die Ämter und Gemeinde des Kreises Schleswig-Flensburg haben vom Landrat Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst ein Informationsschreiben zur Verhütung von Wald und Flächenbränden erhalten.

Der Waldbrandindex liegt zur Zeit bei 3 (von 5), teilweise bei Stufe 4.

Bitte lesen sie das Informatiosschreiben im Download.

[Informationsschreiben ]

Bäume brauchen Wasser

(25.07.2018)

Die Hitzewelle hält an und die Folgen sind überall sichtbar. Verbrannter Rasen an den Straßenrändern und unseren Gärten, der Mais rollt sich ein und wird schon ab nächster Woche geerntet und die Bäume sehen zum Teil auch schon aus wie im Herbst. 

 

Unsere Gemeindearbeiter und die Feuerwehr sind im Dorf unterwegs und Wässern die Bäume, aber es reicht nicht aus. 

!!!!!

Wir bitten alle Schafflunder mit zu helfen die Bäume an den Straßen vor der eigenen Tür mit zu Wässern. 

!!!!

Wir sind Schafflund, lasst uns gemeinsam dafür sorgen das uns die Bäume erhalten bleiben. Auch Vögel, Insekten und Bienen benötigen Wasserstellen.

 

Die Brandgefahr ist sehr hoch. Gestern mussten die Amtswehren ausrücken da eine Landwirtschaftliche Presse auf einer Koppel Richtung Medelby in Brand geraten war, die Koppel stand in Flammen. Schlimmeres konnte verhindert werden, aber es zeigt wie hoch die Gefahr zur Zeit ist.

Bitte seit achtsam im Umgang mit Feuer. 

Liebesschloss am Standesamt

(20.07.2018)

Das Liebesschloss ist das Symbol von verbinden, vereinen und schützen der Liebe eines Paares auf ewig.

Ausgangspunkt dieses Brauchs ist die Tiberbrücke in Rom. Dieser Brauch der öffentlichen Zuneigung eines Paares, verbreitet sich auf der ganzen Welt. In Paris, New York, Hamburg, Köln und seit kurzem auch in Schafflund findet man Liebesschlösser.

Wir haben am Standesamt Schafflund (am Bürgerhaus) extra einen dafür vorgesehenen Zaun installiert, damit frisch Vermählte ihre Verbundenheit öffentlich machen können. Auch das dazugehörige wegwerfen des Schlüssels in den Teich ist vor Ort möglich.

 

Wir wünschen allen Vermählten alles gute für die Zukunft.

 

 

Foto zur Meldung: Liebesschloss am Standesamt
Foto: Liebesschloss am Standesamt

Eine Mitfahrbank für Meyn

(18.07.2018)
Im Rahmen des Meyner Dorfabends, zu dem die Freiwillige Feuerwehr eingeladen hatte, wurde eine Mitfahrbank eingeweiht. „Jetzt bekommt auch Meyn eine Mitfahrbank“, sagte Bürgermeister Bernd Henkel in seinem Grußwort.

Sogleich erschien ein kleiner Trecker mit der Bank auf dem Anhänger, und Marit Hantusch, die sich als Gemeindevertreterin für die Anschaffung stark gemacht hatte, lud zu einem kleinen Spaziergang bis zum Ehrenmal ein. Dort warteten bereits die Petuh-Tanten Erna und Marie, denn sie wollten unbedingt sofort die Chance nutzen: „Nu solln wir mal sehn un kommen los nach Aldi.“ Mit Handtasche, Regenschirm und Prospekten waren sie gut vorbereitet: „Hach, das is ja zu und zu praktisch mit so ner Bank. Nu müssen wir sehn zu un kriegen fix die feinen Angebote.“ Und tatsächlich – sie hatten Glück, trotz ihrer Gummistiefel. Ein junger Mann im schicken Mercedes hielt und startete die erste Tour „nach Aldi“.

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Eine Mitfahrbank für Meyn
Foto: Eine Mitfahrbank für Meyn

Vollsperrung des Amtsparkplatz

(06.07.2018)

In der Zeit vom 13.07. bis 15.10. wird der Amtsparkplatz wegen Sanierungsarbeiten vollgesperrt. 

 

Besucher des Amtes und des Kindergarten "Großer Regenbogen" werden gebeten in dieser Zeit auf der Festwiese ( Wiese vor der Schickeria) zu parken.

Kreisstrasse gesperrt

(05.07.2018)

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein erneuert die stark beschädigte Fahrbahndecke der K 79 zwischen Schafflund und Meyn. Diese Baumaßnahme beginnt am 9. Juli und endet voraussichtlich am 17. August. Während der Bauzeit können die Bushaltestellen nicht angefahren werden.

In der Zeit vom 16. Juli bis einschließlich 27. Juli muss die K 79 während der Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt werden.

Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und führt über die Bundesstraße B 199.

 

 

Foto zur Meldung: Kreisstrasse gesperrt
Foto: Kreisstrasse gesperrt

Mit Spiel und Spaß zum Bronze-Abzeichen

(05.07.2018)
 „Manche Kinder haben Angst vor dem Wasser und trauen sich nicht, zu tauchen“, haben die Jugendlichen der DLRG Schafflund und Stadum festgestellt. Die 13- bis 15-Jährigen haben von ihren Schulen für eine Woche extra freibekommen, um Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund das Schwimmen zu lehren. „Wir bringen ihnen das ganz spielerisch mit viel Spaß bei“, sagt Emma. Und dem Ziel, jedes Kind möge Seepferdchen oder Bronze schaffen, sind sie mit allein 35 Abzeichen in kurzer Zeit schon näher gekommen. Sportlehrerin Katrin Dietz hat sich seit Jahren den Schwimmunterricht auf die Fahnen geschrieben und ist froh, in diesem Jahr durch Martina Marczyschewski und die DLRG-Jugendlichen intensiv unterstützt zu werden.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Mit Spiel und Spaß zum Bronze-Abzeichen
Foto: Mit Spiel und Spaß zum Bronze-Abzeichen

„Zum Wohle der Gemeinde entscheiden“

(05.07.2018)
Constanze Best-Jensen erneut zur Bürgermeisterin in Schafflund gewählt
 

 „Dieses Amt ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich“, sagte Constanze Best-Jensen (SWG), nachdem sie erneut in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung zur Bürgermeisterin gewählt worden war. Sie hoffe auf eine gute Zusammenarbeit – bei allen politischen Unterschieden. „Was uns eint, ist der gemeinsame Wunsch, zum Wohle der Gemeinde Entscheidungen zu treffen.“ Zur ersten stellvertretenden Bürgermeisterin wurde Hedwig Hübner (SPD) einstimmig gewählt. Aus Krankheitsgründen konnte sie nicht anwesend sein. Ebenfalls einstimmig fiel das Votum für Erik Schaller (SSW) als zweiter Stellvertreter aus.

Den Ausschüssen werden folgende Gemeindevertreter vorstehen: Klaus Schmitz dem Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss, Bernd Johannsen dem Bauausschuss, Erik Schaller, Umwelt-, Wege- und Energieausschuss, Bärbel Johannsen, Fest- und Kulturausschuss, Hermann Mahler, Sozialausschuss, Lars Enewaldsen, Rechnungsprüfungsausschuss, und Hedwig Hübner, Wahlprüfungsausschuss. Die Mitglieder des Amtsausschusses wurden nach einer kurzen Diskussion bezüglich des Vorschlagsrechts auf Wunsch einzeln gewählt. Constanze Best-Jensen, Volkert Petersen und Christian Sinn vertreten künftig die Gemeinde Schafflund im Amt. Mit einem Präsent bedankte sich die Bürgermeisterin bei Christina Götz, Ellen Losch und Else Marie Rieks-Pedersen für deren langjähriges kommunalpolitisches Engagement.

In einem neu aufgenommenen Tagesordnungspunkt befasste sich die frisch gewählte Gemeindevertretung mit Werbeanlagen, aktuell an der B 199, und beschloss einstimmig, eine Werbeanlagensatzung zu erlassen. Damit will man verhindern, dass Werbetafeln zu stark in das Ortsbild eingreift. In ihrem Bericht erwähnte Best-Jensen Einweihungsfeiern und Feste sowie die Beendigung der Erschließungsarbeiten im Dammacker. Mit Bedauern habe sie die Aussage des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr zur Kenntnis nehmen müssen, wonach sich der Behördenweg bezüglich des Kreisels noch hinziehen wird. Konkret bedeute dies, dass die Arbeiten erst im Frühjahr 2019 beginnen könnten.

Ähnlich frustriert zeigte sie sich angesichts des Entscheidungsprozesses über die Gründung der Brücke über die Au – Fertigstellung nun vermutlich erst im Oktober. Da kam zumindest der positive Bescheid über die Sanierung der Meyner Straße gerade recht – und zwar in den bevorstehenden Sommerferien.

 

Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: „Zum Wohle der Gemeinde entscheiden“
Foto: „Zum Wohle der Gemeinde entscheiden“

Der neue Einwohnerbrief

(02.07.2018)

Im Download befindet sich der neue Einwohnerbrief mit Neuigkeiten.

[Einwohnerbrief Juli 2018]

Wahl des Bürgermeisters

(21.06.2018)

Am Dienstag fand die konstituierende Sitzung der Gemeinde Schafflund im Utspann statt. Constanze Best-Jensen (SWG) wurde von der neuen Gemeindevertretung zur Bürgermeisterin gewählt. Stellvertreterin wurde Hedwig Hübner (SPD) und 2. Stellvertreter Erik Schaller (SSW).

 

Des weiteren wurden die Ausschüsse neu zusammengesetzt.

 

Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss:

1. Vorsitzender: Klaus Schmitz (SPD), st.Vertreter: Christian Sinn (SWG)

 

Bauausschuss:

1. Vorsitzender: Bernd Johannsen (SWG), st. Vertreter: Klaus Schmitz (SPD)

 

Umwelt-, Wege- und Energieausschuss:

1. Vorsitzender: Erik Schaller (SSW), st. Vertreter: Helga Pitroff (SPD)

 

Fest- und Kulturausschuss:

1.Vorsitzende: Bärbel Johannsen (SWG), st. Vertreter: Lars Enewaldsen (SWG

 

Sozialausschuss:

1. Vorsitzender: Hermann Mahler (SWG), st. Vertreter: Hedwig Hübner

 

 

 

 

 

Anbau an den Schafflunder Kindergarten eingeweiht

(20.06.2018)
„Kinder sind unsere Zukunft“
Nun gibt es 145 Plätze für „Raupen“ und „Schmetterlinge“
Darauf mussten Anja Gertsen, Leiterin des „Großen Regenbogens“, und ihre Mitarbeiterinnen lange warten: Endlich wurde der Erweiterungsbau der Kita feierlich eingeweiht. Nun ist Platz für 145 Kinder, die von 23 Erzieherinnen sowohl im Stammgebäude als auch im Nachbarhaus betreut werden. Anja Gertsen dankte allen Beteiligten und versprach angesichts der neuen Einrichtungsgröße: „Das, was wir tun mit Herz und Hand, ist immer noch dasselbe: Wir wollen die Kinder stärken.“

Nachdem die Gemeinde das leerstehende Einfamilienhaus direkt neben dem Kindergarten mit dem etwa 1000 Quadratmeter großen Grundstück erworben hatte, wurde es von Architekt Nico Harksen aus Tarp für rund 350 000 Euro umgebaut. Bereits im letzten Jahr hätte alles fertig sein sollen, doch die Arbeiten zogen sich hin – nicht zuletzt, weil die Firmen zurzeit stark ausgelastet sind. Doch getreu dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ bevölkern nun seit März die „Raupen“ (Krippengruppe) und „Schmetterlinge“ (altersgemischte Gruppe) das „Kleine Haus“, wie es offiziell genannt wird. Und ein Durchbruch durch die Hecke ermöglicht mit wenigen Schritten die Verbindung zum Haupthaus.

Das Außengelände ist noch nicht fertig, aber die Nachbargemeinden Hörup, Meyn und Nordhackstedt brachten große Apfelbäume für die Gestaltung mit. Vor dem Haus werden zusätzliche Stellplätze für Fahrzeuge eingerichtet.

„Das Vertrösten der Eltern hat euch viel Kraft gekostet“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen zu Anja Gertsen. „Aber nun hast du auch deine Oase im Obergeschoss.“ Dort wurde ein großer Mitarbeiterraum mit Küche, Bad und Büro eingerichtet, sodass erstmals Sitzungen, Gespräche und Fortbildungen in einem angemessenen Rahmen stattfinden können.

Pastor Frithjof Stahnke und Vikar Andy Hoth eröffneten die Einweihungsfeier mit einer Andacht. „Der schöne Begriff Kindergarten passt gut hierher. Das Wichtigste, was Kinder brauchen, ist Zeit, um wachsen zu lassen, was sich entwickelt“, meinte Stahnke, und Gerd Nielsen, Leiter des Evangelischen Kindertagesstättenwerks, beklagte den Zeitdruck, unter dem alle angesichts des rasanten Ausbaus von Kita-Plätzen und Betreuungszeiten stünden: „Bei aller Freude nähern wir uns dem Tag, an dem wir keine Mitarbeiter mehr finden.“ Seit etwa 2012 habe sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt und liege nun bei 800. In Schafflund kann der erhöhte Bedarf an Kita-Plätzen jetzt mit der achten und neunten Gruppe im „Kleinen Haus“ gedeckt werden, aber weitere Neubaugebiete könnten die Situation wieder verändern. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen sieht auch das positiv: „Wir können nichts Besseres tun, als in unsere Kinder zu investieren – Kinder sind unsere Zukunft.“

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Anbau an den Schafflunder Kindergarten eingeweiht
Foto: Anbau an den Schafflunder Kindergarten eingeweiht

Unterricht im Schafflunder Schwimmbad

(19.06.2018)
 Was gibt es Schöneres, als bei hochsommerlichen Temperaturen den Sportunterricht ins Schwimmbad zu verlegen? 21 Schüler der Dänischen Schule Schafflund freuen sich, ins kühle Nass zu springen. Das war nicht immer so. „Wir sind nur fünf Kollegen, aber zwei müssen als Aufsicht mitgehen – dann wird es zu eng“, sagt Sportlehrer Willi Petersen. Deshalb sei Schwimmunterricht in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen. Doch jetzt ist ihnen die Gemeinde zu Hilfe gekommen. Martina Marczyschewski, die als Netzwerkerin für die Gemeinde arbeitet, kommt einmal die Woche dazu – und ist glücklicherweise selbst Schwimmlehrerin.
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Unterricht im Schafflunder Schwimmbad
Foto: Unterricht im Schafflunder Schwimmbad

Bank zum verweilen

(13.06.2018)

Am Mühlenteich lädt eine Bank auf dem Steg nun ein zum verweilen. Besonders schön ist die Teichrose die zur Zeit den ganzen Mühlenteich bedeckt.

Foto zur Meldung: Bank zum verweilen
Foto: Bank zum verweilen

Dokument zum Dorfentwicklungsplan

(08.06.2018)

Im Download befindet sich die Dokumentation der Bürgerwerkstatt vom 19. April 2018, ausgearbeitet von Eva Müller-Meernach.

Am 18.06. wird es ein erstes Treffen der Lenkungsgruppe geben.

Auf diesem Termin werden die Arbeitsbereiche für die Arbeitsgruppen festgelegt. Die Arbeitsgruppen starten nach den Sommerferien. Sie sind grundsätzlich öffentlich, die Einladungen werden öffentlich bekanntgegeben.

[Dokumentation Dorfentwicklungsplan]

Der neue Dingstock

(04.06.2018)

Den aktuellen Dingstock mit interessanten Beiträgen aus Schafflund und den umliegenden Gemeinden, finden sie im Download.

[Download]

[Dingstock]

Spielplatz Am Redder/Geestbogen

(17.05.2018)

Heute stellen wir den 3. Spielplatz in Schafflund vor.

Dieser Spielplatz befindet sich auf einem Eckgrundstück der Straßen "Am Redder & Geestbogen".

Er wurde vor rund 15 Jahren angelegt und liegt mitten im Wohngebiet. Der Spielplatz ist mit einer Schaukel und einem großen Kletter & Spielgerüst, sowie drei kleinen Wippen ausgestattet. Um das Kletter & Spielgerüst ist ein Wall angelegt.Der lädt im Winter ein zum rodeln für Kleinkinder und bietet ein tolles Areal zum tick spielen im Sommer. Die Schaukel und das Klettergerüst sind in riesen Sandkisten gebaut. Zwei Bänke laden zum verweilen ein.

 

Artenvielfalt am Mühlenstrom

(16.05.2018)
Schautafeln informieren über die Tier- und Pflanzenwelt entlang des Rundwanderwegs

Die Artenvielfalt entlang des Schafflunder Mühlenstroms ist so bemerkenswert, dass nun im Dorf sechs Info-Tafeln aufgestellt wurden. Sobald die sehnsüchtig erwartete Brücke über die Au im Sommer errichtet wird, schließt sich für die Spaziergänger der Kreis des Naturlehrpfads, dessen erster Teil 2014 vom Bürgerverein initiiert wurde.

Die neue südliche Strecke ist ein Gemeinschaftsprojekt vieler Beteiligter. „Die Zusammenarbeit hat viel Spaß gemacht, wir hatten gute Absprachen“, berichtete der für die Gestaltung verantwortliche Projektleiter Michael Sturm aus Flensburg bei der Einweihung.

Den Reigen der Tafel-Vorstellungen eröffnete der frühere Kreisnaturschutzbeauftragte Edmund Link und erzählte begeistert vom Vorkommen des Otters: „Die Beweisfotos habe ich mit der selbst auslösenden Nachtkamera gemacht.“ Die Schafflunder kennen und schätzen den mit leuchtend gelben Teichrosen bedeckten Mühlenteich, aber Link machte auch auf die etwas unscheinbare Krebsschere und den breitblättrigen Rohrkolben am Ufer aufmerksam.

Um die Vogelwelt und die Fledermäuse dreht sich alles auf den beiden Tafeln, die Biologielehrerin Simona Sommer vorstellte. „Die Schüler sollen vor Ort mit den Schautafeln arbeiten“, sagte sie, schließlich sei der Naturlehrpfad nur ein paar Schritte von der Schule entfernt.

Für die Wasser- und die Zwergfledermaus habe sie mit Drittklässlern Fledermauskästen gebaut und aufgehängt: „Aber dieses Jahr werden sie wohl noch nicht bezogen.“ Informationen zur Wassermühle hatte Harald Hansen vom Bürgerverein parat , und Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen stellte besonders den neuen Platz für das Ehrenmal im Park am Mühlenteich in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen: „Unser Mahnmal für den Frieden ist ein Platz für Ruhe und Einkehr.“ Sie sprach Sturm Anerkennung aus für die gelungene und ansprechende Umsetzung des Naturlehrpfads und den Beteiligten, bei denen sie sofort auf offene Ohren gestoßen sei. Die Finanzierung sei größtenteils aus Spenden erfolgt, und so galt ein großer Dank den Spendern für beachtliche Summe von 4535 Euro. Im Anschluss an die Präsentation wurde die Einweihung auf der Terrasse des Bürgerhauses – direkt am Mühlenteich – mit Spendern und Gästen gefeiert.

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Artenvielfalt am Mühlenstrom
Foto: Artenvielfalt am Mühlenstrom

Zahlen zur Wahl

(15.05.2018)

Hier die genaue Verteilung der Sitze in der neuen Gemeindevertretung Schafflund.

 

53,8% der Wahlberechtigen Schafflunder haben gewählt:

 

SWG: 57,00 %, 7 Sitze:

Constanze Best-Jensen, Christian Sinn, Lars Enewaldsen, Nis-Peter Lorenzen, Dirk Trasser, Hermann Mahler, Bernd Johannsen;

SPD: 26,73 %, 4 Sitze:

Volkert Petersen, Hedwig Hübner, Helga Pitroff, Klaus Schmitz;

SSW: 16,27 %, 2 Sitze:

Andrea Heinemeier, Erik Schaller.

 

Konstituierende Sitzung der neuen Gemeindevertretung findet am 19.06. um 19:30Uhr im Utspann statt. Die Sitzung ist öffentlich.

Tausche alte Kleidung gegen neues Spielzeug

(14.05.2018)

Ein kunterbunter Container für Altkleider ist seit neuestem Blickfang direkt neben der „Schickeria“. Aufgestellt wurde er von der „1 mal 1 Stiftung“ aus Bremen, die als gemeinnützige Gesellschaft bundesweit Kindereinrichtungen mit hochwertigem Spielzeug fördert. Von dieser Förderung profitieren nun die beiden Kitas „Großer Regenbogen“ und „Kleiner Regenbogen“. „Wir konnten für 1000 Euro zwei Rikschas, einen Truck und mehrere riesige Lernpuzzles anschaffen“, freuten sich die Leiterinnen Anja Gertsen und Meike Johannsen. Zur Spendenübergabe war nicht nur Dr. Miriam Prinzen von der Stiftung erschienen, sondern auch das Schickeria-Team. „Jetzt kann jeder gute Kleidung bei uns abgeben und gleichzeitig nicht mehr Tragbares nebenan in die Kleiderbox werfen“, sagte Maren Matzen. Um die Leerungen kümmert sich die Firma INPROCON, die Altkleider vermarktet. Geschäftsführer Lüder Schulz erklärte die Kooperation: „Wir wollen regionaler konzipieren und geben einen Teil unseres Budgets an die „1 mal 1 Stiftung“, mit denen wir gemeinsam den guten Zweck realisieren.“ Angesichts der ansprechenden Optik der sonst eher tristen Altkleider-Container könnte sich Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen diese auch gut auf dem Amtsparkplatz vorstellen – und sie kämen den Kindern zugute.

 

Text - Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Tausche alte Kleidung gegen neues Spielzeug
Foto: Dr. Miriam Prinzen von der „1 mal 1 Stiftung“ (links) übergibt die Spielzeug-Spende an die Schafflunder Kindergärten.

Einwohnerbrief mit Wahlergebnissen

(14.05.2018)

Im Download befindet sich ein neuer Einwohnerbrief der Bürgermeisterin. Hier können sie auch nochmal die Ergebnisse der Kommunalwahl entnehmen.

[Einwohnerbrief Mai 2018]

Badespaß mit Durchschwimmbögen im Schwimmbad Waldeck

(10.05.2018)

 „Wer will, kann jetzt ungestört Runde für Runde drehen“, erzählen Klaus Schmitz und Heinz Buchhorn, Vorsitzende des Trägervereins Schwimmbad Waldeck und der DLRG, angesichts der nagelneuen Durchschwimmbögen (siehe Foto). „Sie wurden nach unseren Wünschen konstruiert und an der Brücke befestigt. Wie auf der Autobahn gilt hier das „Rechts-Schwimm-Gebot“.“ Zur Saisoneröffnung probierten es ein paar Unerschrockene aus und waren begeistert. Luft 9 Grad, Wasser 19 Grad und Nieselregen - das waren wahrlich nicht die besten Bedingungen, aber als Alternative zum Bad stand auch eine imposante Fass-Sauna bereit, in der bis zu zehn Personen Platz fanden. Spiele der Feuerwehr und der DLRG, Tischtennis, Hüpfburg und mehr luden Groß und Klein an diesem Familientag der Gemeinde zum Mitmachen ein. Allen voran die Piraten „Kornerfjord“ aus Eckernförde, die auch um 13 Uhr für den lautstarken Startschuss sorgten. Die neue Kioskbetreiberin Sarah Kraack wartete mit Kaffeespezialitäten und frischen Waffeln zu familienfreundlichen Preisen auf: „Ich hoffe natürlich auf schönes Wetter in dieser Saison.“

 

Text - Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Badespaß mit Durchschwimmbögen im Schwimmbad Waldeck
Foto: Das Wasser ist immerhin zehn Grad wärmer als die Luft: Einige Mutige testen den Badespaß mit den neuen Stahlbögen, die wie eine „Schwimmbadautobahn“ funktionieren.

Maibaumfest mit buntem Programm

(03.05.2018)

Pünktlich um 18 Uhr hörte es auf zu regnen, gerade noch rechtzeitig für die Aufstellung des Maibaums auf dem Platz vor der Mühlenscheune. Zum zweiten Mal richtete der Bürgerverein ein Maibaumfest aus, und die Veranstalter waren mit der Resonanz mehr als zufrieden. Der mit frischem Grün, bunten Bändern und den Wappen der Vereine und Verbände geschmückte Maibaum wurde von der Freiwilligen Feuerwehr mit technischer Unterstützung sicher platziert. „Die Wiederbelebung überlieferten Brauchtums ist etwas Besonderes“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen zur Begrüßung. „Sie trägt dazu bei, dass eine Gemeinde ihre Identität bewahrt.“ Musikalische Unterhaltung boten der „Voiceclub“ und Tanzvorführungen der Kinder. In der Bastelstube, beim Torwandschießen oder in der Schmink-Ecke konnten sich die Kinder vergnügen, während die Erwachsenen den Regenschirm eingeklappt hatten und es sich bei Bratwurst und Getränken gutgehen ließen. An einem kleinen Verkaufsstand wurde der neue „Schafflunder Kaffeepott“ angeboten, der auf ebenso großes Interesse stieß wie sein Bruder, der „Schafflunder Teepott“.

 

Text - Helga Böwadt

Schafflund bekommt seinen Kreisel

(02.05.2018)
Bis September soll Straßenführung in der Ortsmitte fertig sein / Mehrheit in der Gemeindevertretung ist für höhere Windräder
 
Im Sommer wird Schafflund zur Großbaustelle. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen konnte vermelden, dass nach fast einjähriger Verzögerung der Bau des Kreisverkehrs an der Bundesstraße 199 in der Ortsmitte nun wirklich beginnen soll und im September voraussichtlich abgeschlossen wird. Wahrscheinlich zeitgleich wird auch der Parkplatz an der Amtsverwaltung umgebaut, der nun gänzlich in Betonsteinpflaster gesetzt wird, durchbrochen von Apfeldorn-Bäumen und Blumenstauden in Kiesbeeten. Großzügige und gleichmäßige Beleuchtung gewährt bei Dunkelheit eine größere Sicherheit, als es jetzt der Fall ist.

Wie hoch dürfen künftig Windkraftanlagen gebaut werden? Diese Frage war für das Gebiet „Stoffeng“ zu klären, wo eine ortsansässige Betreibergesellschaft den Zuschlag für die Errichtung weiterer Anlagen erhalten hat. Dies allerdings mit einem so niedrigen Gebot für eine garantierte Einspeisevergütung, dass nur eine Anlagenhöhe von 180 Metern rentabel wäre.

Noch keine Klarheit in Sachen Tagespflege Drei Gemeindevertreter hatten sich als Kommanditisten für befangen erklärt, SPD-Fraktionsvorsitzender Wulf Titz wurde zusätzlich als direkter Anlieger der Eignungsfläche durch Beschluss der Vertretung für befangen erklärt und musste ebenfalls den Sitzungsraum verlassen.

Am Ende blieben sechs Gemeindevertreter und der Finanzausschussvorsitzende Christian Sinn als bürgerliches Mitglied, der unter finanziellen Gesichtspunkten für eine Höhe von 180 Metern warb: „Wir wachsen, also müssen wir Daseinsvorsorge betreiben, vor allem im Kita-Bereich. Da lässt sich nichts kürzen, eher im Gegenteil.“ Daher sei die Windkraft eine Möglichkeit, über die Beteiligung von Bürgern und der Gemeinde neue Einnahmen für alle zu generieren. Best-Jensen ergänzte, dass in den umliegenden Gemeinden entsprechende Höhen beschlossen wurden. Mit vier Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen beschloss die Vertretung, in einem Bauleitverfahren die Höhe von 180 Metern im Entwurf vorzusehen.

„Ich hoffe, dass wir in Kürze den ersten Spatenstich zum Bau für die Sozial- und Tagespflegestation vornehmen können“, sagte Best-Jensen mit Blick auf die erfolgte Übertragung der Aufgabe Bau, Unterhaltung und Vermietung der Tagespflege durch acht der elf Gemeinden des Amtes, die an der Sozialstation beteiligt sind, auf die Gemeinde Schafflund. Die Gemeinden Osterby, Holt und Jardelund haben diese Entscheidung zurückgestellt, da man dort noch Klärungsbedarf sieht. Für Schafflund ist es allerdings wichtig, für eine gewisse Planungssicherheit zumindest einen verbindlichen Mietvertrag mit den Beteiligten abzuschließen. „Ich bin zuversichtlich, dass man hier noch letzte Überzeugungsarbeit leisten kann“, ergänzte Best-Jensen.

Eine weitere Planung wird nun konkret: die Erweiterung des Gewerbegebietes Schneewallacker. In der Zufahrt ist von Norden kommend eine Linksabbiegespur in der Bärenshöfter Straße geplant.

Da die stillgelegte Bahnstrecke von Flensburg nach Niebüll offiziell nicht entwidmet ist, muss theoretisch jederzeit mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs gerechnet werden. Dies schlägt sich in einem Schallgutachten nieder, das als schlimmsten Fall Güterzüge annimmt. Geplante Betriebsleiterwohnungen müssen daher mit einer schalldämmenden Außenhaut versehen und die Schlafzimmer nach Nordosten ausgerichtet werden.

Benno Gasa wurde zum Wehrführer und Jan Ingwersen zu seinem Stellvertreter ernannt und vereidigt, eine gemeindliche Fläche zwischen Hasselbeker Weg und Heidekrog als Blumenwiese vorgesehen. Zudem werde künftig ein siebensitziges Elektrofahrzeug zur Verfügung stehen, das auch von Vereinen und Institutionen genutzt werden kann.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

 

Da es die letzte GV Sitzung in dieser Konstellation war, am 6.Mai stehen die Kommunalwahlen an, haben sich Vereine & Verbände bei der Bürgermeisterin und der Gemeindevertretung für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten 5 Jahre bedankt. 

Gerd-Ulrich Marquard und Wulf Tietz wurden verabschiedet, da sie nicht mehr zur Wahl stehen.

Foto zur Meldung: Schafflund bekommt seinen Kreisel
Foto: Schafflund bekommt seinen Kreisel

Einwohnerbrief - April/Mai 2018

(30.04.2018)

Im Download (siehe unten) befindet sich der neuste Einwohnerbrief von unserer Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen.

[Einwohnerbrief April/Mai]

[Fotowettbewerb]

Jäger verzichten auf Papier

(25.04.2018)
 
Hegering VII verschickt Einladungen künftig per E-Mail / Unmut über Beitragserhöhung des Landesverbandes

Künftig wird es Einladungen nur noch per E-Mail geben, Ausnahmen in schriftlicher Form gelten nur für die, die keine E-Mail-Adresse besitzen. Das beschlossen die Mitglieder des Hegerings VII auf ihrer Versammlung. Diese Satzungsänderung soll die Verwaltung vereinfachen und Kosten sparen.

Hegeringleiter Bernd Carstensen aus Nordhackstedt blickte in seinem Bericht auf ein unruhiges Jahr zurück: Die Beitragserhöhung des Landesjagdverbandes (LJV) um 22 Euro, ohne dass zuvor Einblick in den Geschäftsbericht gewährt worden wäre, hätte zu Protest und in Einzelfällen zu Kündigungen geführt. „Sicher war das ein großer Sprung, andererseits hatten wir zehn Jahre keine Erhöhung. Inzwischen liegt der Bericht vor. Für Unruhe habe auch das Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) gesorgt. Dazu äußerte sich auch Hans-Wilhelm Schlüter: „ASP – ich mag es nicht mehr hören. Von der politischen Seite herrscht ein enormer Druck und Aktionismus. Und die Dänen bauen einen Zaun, das bringt gar nichts.“

Doch Carstensen konnte in seinem Jahresbericht auch viel Positives vermelden. Der bunte jagdliche Nachmittag im Juli im Freizeitpark Wallsbüll mit Angeboten für die ganze Familie sei ein voller Erfolg gewesen, ebenso das Hegeringfest. Am Blühstreifen-Programm des Ministeriums habe sich das Revier Ellund bereits beteiligt, Nordhackstedt hat für viele kleine Stellen einen Antrag gestellt.

Schießwart Daniel Parzentny berichtete über den erfolgreichen dritten Platz des Hegerings VII bei der Kreismeisterschaft und ehrte die Sieger im internen Hegeringschießen. Tim Liesch konnte gleich drei Preise einheimsen: bester Junior, bester Taubenschütze und bester Schütze gesamt.

Bei den Wahlen wurde Joachim Abildgaard als Beisitzer neu gewählt, Bernd Carstensen (Hegeringleiter), Thomas Liesch (Protokollführer) und Daniel Parzentny (Schießwart) wurden wiedergewählt. Der bisher vakante Posten des Hundewarts konnte mit Anne Marie Abildgaard neu besetzt werden.

Der stellvertretende Kreisjägerschaftsvorsitzende Friedhardt Rickertsen nahm die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor: Nis Peter Grevsen (60 Jahre), Hans-Jürgen Arp, langjähriger Landesförster im Wallsbüller Forst (60 Jahre), Egon Berg, langjähriger Hundewart (60 Jahre), Hans Albert Jacobs (50 Jahre), Bernd Carstensen, Hegeringleiter seit 1999 (40 Jahre), Michael Dubbert-Schulz (25 Jahre). Gerhard Bolz (50 Jahre) und Rolf Tews (40 Jahre) waren nicht persönlich anwesend. Zum Schluss erläuterte Julia Thiele vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in einem Kurzreferat, wie die Jäger vorgehen müssen, wenn sie einen Wolfsriss vermuten.

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Jäger verzichten auf Papier
Foto: Jäger verzichten auf Papier

Programm beim Familientag im Schwimmbad

(25.04.2018)

Am 1.Mai findet der Familientag im Rahmen des Starts des Schwimmsaison des Freibades Waldeck statt. Hier findet ihr das Programm!

Ausrichter ist der Fest u. Kulturausschuss der Gemeinde.

Foto zur Meldung: Programm beim Familientag im Schwimmbad
Foto: Programm beim Familientag im Schwimmbad

Spielplatzserie II

(24.04.2018)

Heute möchten wir den nächsten Abenteuerspielplatz präsentieren:

Der liegt zwischen der Straße "Amselweg" & "Westerheide". Hier finden die Kinder vom Amselweg kommend eine Vogelnestschaukel, ein Balancierbalken und Turnstangen. Die große Grasfläche lädt ein zum Frisbee spielen oder ähnliches.

Eine Feuerstelle ist auch vorhanden. Ein kleiner Verbindungsweg führt die Besucher zum 2.Teil des Spielplatzes. Hier finden die kleinen Besucher ein Drehkarussell, Balancierhölzer und drei unterschiedlich hohe Turnstangen unter einem tollen alten Baum der im Sommer Schatten spendet.

Die große Holzburg lockt alle Kinder an. Hier kann intensiv gespielt werden und die Fantasie der Kinder wird lebendig. Ob Ritter, Prizessin oder Verstecken gespielt wird, die Burg ist sehr vielseitig bespielbar.

 

Ein richtiger Abenteuerspielplatz und jedes Kind in jedem Alter findet hier garantiert etwas was ausprobiert wird.

Ein Besuch lohnt sich!

 

Foto zur Meldung: Spielplatzserie II
Foto: Spielplatzserie II

Beeren, Äpfel und Birnen für den Spielplatz

(23.04.2018)

Fleißige Kinder mit Schaufeln und Gießkannen; Väter, die unermüdlich Pflanzlöcher graben; Mütter, die jeden einzelnen Strauch fachkundig beschneiden – und dazu strahlender Sonnenschein. Bessere Voraussetzungen konnte es nicht geben, um die ersten Schritte zur Spielplatzgestaltung im Dammacker zu starten. Und mittendrin Landschaftsarchitekt Michael Mäurer, der alle Hände voll zu tun hat, die vielen großen und kleinen Helfer einzuweisen. „Wir wollen es ja alle schön haben“, sagt Anwohner Markus Sommer (Foto, vorn links)) und setzt schnell den nächsten Zierstrauch ein. In die vordere Reihe aber kommen Johannis- und Stachelbeeren, dazu eine Reihe Apfelbäume und zwei vom Bürgerverein gespendete Birnbäume – perfekt für gesundes Naschen im Sommer.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Beeren, Äpfel und Birnen für den Spielplatz
Foto: Beeren, Äpfel und Birnen für den Spielplatz

Wo schlägt das Herz von Schafflund?

(21.04.2018)
In einer Bürgerwerkstatt sammeln Bürger und Kommunalpolitiker Ideen für einen Dorfentwicklungsplan
 
„Ortskern Schafflund – verändern, verbessern, aufwerten“, so lautete die Themenstellung einer Bürgerwerkstatt. Aber wo ist der Ortskern eines Dorfes, das sich links und rechts der Bundesstraße 199 entlang zieht? Eine Straße, die als Segen und Fluch, als Lebensader und Störfaktor angesehen wird.

Planerin Eva Müller-Meernach hatte zur Vorbereitung dieser Auftaktveranstaltung zur Erstellung eines Dorfentwicklungsplans bereits durch Telefon-Interviews ermittelt, dass die Bürger zwar Kritikpunkte zur Gemeinde äußerten, aber unter dem Strich überwogen die positiven Rückmeldungen zu den verschiedenen Themenfeldern. Allerdings wurde deutlich, dass entlang der Durchgangsstraße viele bauliche Mängel an den Häusern moniert werden. Ein richtiges Ortszentrum ließe sich auch nicht festmachen, zumal auch die Nahversorgung an den Ortsrändern angesiedelt ist.

Müller-Meernach brachte die Diskussion darüber in Gang: „Ich will mich einmal vorsichtig ausdrücken: Wenn man durch Schafflund fährt, erscheint dem Durchreisenden nicht alles optimal. Es strahlt ihn nichts an. Keine Kirche, kein typisches Wahrzeichen.“ Sie erntete einhellige Zustimmung, aber auch kritische Anmerkungen. „Es ist mir egal, wie der Durchfahrende Schafflund sieht. Wichtig ist, dass wir uns hier wohl fühlen“, meinte Rolf Hachmann absichtlich etwas überspitzt. Martina Marczyschewski hatte einen ganz praktischen Vorschlag parat: Das eigentliche Wahrzeichen Schafflunds sei die alte Wassermühle, die romantisch etwas versteckt liegt. „Wir könnten in die Mitte des neuen Kreisverkehrs an der Bundesstraße eine Miniatur-Ausgabe unserer Mühle errichten, die dann jedermann ins Auge fällt.“

Letztlich blieb die Frage, wo der Dorfkern zu verorten sei, offen. Ein Dorfentwicklungsplan sei kein Selbstzweck, sondern solle natürlich auch praktischen Nutzen haben, so Müller-Meernach. Daher müsse ein Ziel sein, für mögliche Korrekturen am Erscheinungsbild des Ortes im Bereich der Bundesstraße mehrere Einzelmaßnahmen zu bündeln, in Projekte einzubinden und dafür öffentliche Fördermittel einzuwerben. Dafür müssen nun die Bedarfe ermittelt werden.

An mehreren Stehtischen diskutierten an diesem Abend 80 Bürger die Situation der Gemeinde unter verschiedenen Gesichtspunkten und brachten ihre Sichtweise an die Pinnwände, dazu dann auch konkrete Verbesserungsvorschläge. Otto Hübner liegen die regenerativen Energien am Herzen. „Wir brauchen eine Wasserstofftankstelle. Wenn sie da ist, kommen eines Tages auch die entsprechenden Autos.“ Auch schlägt er „power to heat“ vor, mit dem Windkraftanlagen, die nun nach 20 Jahren Laufzeit aus der Förderung herausfallen, Strom beispielsweise für die Beheizung des Schwimmbades erzeugen könnten.

Utta Weißing und Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen wünschen sich bei der Ausweisung zukünftiger Baugebiete oder anderen Gelegenheiten Mehrgenerationen-Wohnen, um Isolation im Alter oder dem Pflegeheim vorzubeugen. Ein Wohnmobilstellplatz als wirtschaftliche Nische wurde ebenso vorgeschlagen wie die Nutzung des alten Ehrenmals als Stopp für Autofahrer. Ohnehin fällt in Schafflund öfter das Stichwort, Sylt-Fahrer „abgreifen“ – gemeint ist ihnen Angebote zu unterbreiten und so selbst vom Sylt-Tourismus zu profitieren.

Im Ergebnis wurden bei der Bürgerwerkstatt fast 70 konkrete Vorschläge für eine gesunde Dorfentwicklung gemacht. Diese werden nun von Planerin Eva Müller-Meernach zunächst gesichtet und dann im Juni von einer Lenkungsgruppe der Gemeinde diskutiert. Die Arbeitsgruppen können erst mit der bei der Kommunalwahl neu gewählten Gemeindevertretung nach den Sommerferien weitermachen. „Am Ende soll ein Entwicklungsbild der Gemeinde für die nächsten 20 bis 30 Jahre mit konkreten Projekten vorliegen“, so Müller-Meernach.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Wo schlägt das Herz von Schafflund?
Foto: Eva Müller-Meernach, Martina Marczyschewski, Helga Pietroff, Dirk Trasser, Andrea Heinemeier

Spielplätze in Schafflund

(18.04.2018)

Schafflund bietet für Kinder viel Raum zum spielen. Wir werden im Lauf der nächsten Wochen alle Spielplätze die es in Schafflund gibt vorstellen.

 

Wir fangen an mit dem Spielplatz Berliner Ring "Park der Sinne"! Kapitän Kugelbauch begrüßt die Gäste und lädt ein zum Abenteuer. Von dem damals angelegten Pfad mit unterschiedlichem Grund wie Steine, Kiesel, Holz etc. ist leider nicht mehr viel zu sehen.

Eine Doppelschaukel bringt die Kinder aber schnell auf touren. Anschließend kann der Balancier Pfad zur echten Probe werden. Am Ende des Pfades entdecken die Kinder dann das große Holzspielhaus mit Rutsche, Hangelringen und Kletternetz. Das Haus ist umringt von einem "Deich"....der zum laufen und runterrollen einlädt. Weiterdurch kommt man zum Fußball Platz. Der Park ist groß und bietet tolle Stellen zum Picknicken an.

 

Also, Sachen gepackt und viel Spaß im "Park der Sinne" bei Kapitän Kugelbauch.

Foto zur Meldung: Spielplätze in Schafflund
Foto: Kapitän Kugelbauch

Kein Durchkommen

(18.04.2018)

Wie auf dem Schild zur Mühle zu lesen, ist der Durchgang seit dem 10.04. wegen Kanalisationsarbeiten gesperrt. Auch an der Au ist kein Durchkommen.

Foto zur Meldung: Kein Durchkommen
Foto: Kein Durchkommen

Der Kreisverkehr

(16.04.2018)

Vom Planungsbüro wurde heute bestätigt, dass der Kreisel im Zeit Fenster Juli-September gebaut wird.

Die Verkehrslenkung wird voraussichtlich so verlaufen, dass eine Fahrspur gesperrt und dann großzügig umgeleitet wird. Eine Baustellenampel kann temporär zum Einsatz kommen.

Der Anliegerverkehr wird stets aufrecht erhalten.

Einladung zur Eröffnung des Naturlehrpfades II

(16.04.2018)

Die Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen lädt alle Schafflunder zur Eröffnung des Naturlehrpfades II ein.

 

[Einladung als PDF]

Foto zur Meldung: Einladung zur Eröffnung des Naturlehrpfades II
Foto: Einladung

Notfallmappe

(14.04.2018)

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Schafflund bietet ab sofort eine hilfreiche Notfallmappe an. Hier können alle wichtigen Informationen hinterleget werden, wenn ein Notfall eintritt. Eine wirklich gute Sache.

Bitte informieren sie sich in dem Schreiben des Seniorenbeirates und geben sie dieses auch weitere an Verwandte und Bekannte.

 

[Notfallmappe]

Foto zur Meldung: Notfallmappe
Foto: Notfallmappe

Bürgerwerkstatt zur Dorfentwicklung

(14.04.2018)
 „Ortskern Schafflund – verändern, verbessern, aufwerten“: Unter diesem Motto möchte die Gemeinde Schafflund einen Dorfentwicklungsplan aufstellen, um vor allem den Bereich an der Bundesstraße 199 gestalterisch und baulich voran zu bringen. Um dies zu erreichen, sollen nicht nur die Fachausschüsse und ein Planungsbüro hinter geschlossenen Türen arbeiten, sondern die Vorstellungen und Ideen aller interessierten Bürger einbezogen werden. Zu diesem Zweck findet eine Bürgerwerkstatt am Donnerstag, 19. April, ab 19 Uhr im Landgasthof „Utspann“, Hauptstraße 47, statt. Bei diesem Treffen soll das Verfahren des Dorfentwicklungsprozesses vorgestellt werden. Als Ergebnis sollen Ideen für gestalterische oder soziale Projekte herauskommen, für die öffentliche Fördermittel eingeworben werden sollen. Davon können nicht nur die Gemeinde, sondern auch Privateigentümer profitieren. Innerhalb dieser Veranstaltung wird es auch noch einige Informationen zum Thema „E-Carsharing“ geben.

 

Text - SHZ rfr

[Einladung Dorfentwicklungsplan]

Spatenstich fürs Baugebiet und neue Bäume für den Parkplatz

(13.04.2018)
Für die Erweiterung des Schafflunder Baugebietes Dammacker erfolgte jetzt der erste Spatenstich. 25 Bauherren warten nun auf die zügige Erschließung der neuen Wohnbaufläche und hoffen mit Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, dass sie möglichst bald mit dem Bau ihrer Wohnhäuser beginnen können.

Da passt es gut, dass es mit dem Spielplatz im Baugebiet jetzt ebenfalls voran geht. In einem Workshop haben Eltern und Kinder ihre Wunschgestaltung gefunden, die nun von der Gemeinde umgesetzt wird. Um alle weiterhin an der Ausgestaltung zu beteiligen, treffen sich interessierte Eltern und Kinder am Sonnabend, 21. April, um 10 Uhr, um auf dem zukünftigen Spielplatz in einer gemeinsamen Aktion neue Bäume und Sträucher zu pflanzen. Mitmachen ist erwünscht. Ziel ist es, den Spielplatz noch in diesem Jahr an die Kindern übergeben zu können.

Ebenfalls neue Bäume sollen auf dem Amtsparkplatz gepflanzt werden. Dazu müssen allerdings die vorhandenen vorher gefällt werden. Die Linden haben in den vergangenen Jahren sehr unter dem Autoverkehr gelitten und sind zum Teil krank. Zudem hat aufbrechendes Wurzelwerk die Fläche stark beschädigt und dafür gesorgt, dass das Regenwasserabflusssystem nicht mehr funktioniert. Für die Fällung, die auch am 21. April erfolgen soll, liegt eine naturschutzrechtliche Befreiung vor.

Bei der kompletten Umgestaltung des Parkplatzes im Laufe des Jahres werden neue Bäume in gleicher Anzahl gepflanzt. Es wird der Apfel-Dorn gewählt, weil dieser Baum tiefe Wurzeln schlägt, sehr robust und klimaverträglich ist und die Lebensbedingungen auf einem Parkplatzes besser verträgt. Zudem werden die neuen Standorte so beschaffen sein, dass die Bäume nicht angefahren werden können. Weitere zehn Bäume als zusätzlicher Ausgleich werden an anderer Stelle im Dorf gepflanzt.

Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Spatenstich fürs Baugebiet und neue Bäume für den Parkplatz
Foto: Spatenstich fürs Baugebiet und neue Bäume für den Parkplatz

Einladung Spielplatzgestaltung Dammacker

(13.04.2018)

Wir laden herzlich ein zur Spielplatzgestaltung Dammacker. Weitere Informationen finden sie im Bürgermeisterinbrief.

Foto zur Meldung: Einladung Spielplatzgestaltung Dammacker
Foto: Einladung Spielplatzgestaltung Dammacker

Erschließungsarbeiten beginnen

(13.04.2018)

Wie schon im Artikel vorher berichtet, beginnen die Erschließungsarbeiten für den 2. Bauabschnitt im Dammacker. Dieses kann zu Beeinträchtigungen kommen, bitte lesen sie den Bürgermeisterinbrief.

[Spatenstich fürs Baugebiet]

Foto zur Meldung: Erschließungsarbeiten beginnen
Foto: Erschließungsarbeiten beginnen

Fotowettbewerb 2018

(12.04.2018)

Die Gemeinde Schafflund lädt ein zum Fotowettbewerb. Unter dem Motto Schafflund Fit & Aktiv / Schafflund bewegt sichist Ihre Kreativität gefragt.

Gesucht werden die schönsten Aktiv Impressionen aus Schafflund, vom Frühling bis zum Winter. Ob Radfahrer, Läufer, Aktivparkbesucher, Walker, Fußballer, Handballer, Jumper, Spaziergänger, Angler....oder oder oder....wir sind gespannt!

Wir werden einen Schafflund Kalender für 2019 mit den Fotos gestalten.

Eine Jury wird die Fotos bewerten, es winken tolle Preise.

Beim Jahresempfang 2019 werden die Fotos gezeigt.

Mach mit .....

Alle Details gibt es unter: Aktuelles / Fotowettbewerb

 

Viel Spaß beim fotografieren!!!

Foto zur Meldung: Fotowettbewerb 2018
Foto: Fotowettbewerb 2018

Die Retter der alten Mühle

(11.04.2018)
Seit 30 Jahren sorgt der Wassermühlenverein für den Erhalt des Schafflunder Wahrzeichens / Mühlenfest im Juni geplant
Es rauscht – seit dreißig Jahren dreht sich das Wasserrad der Schafflunder Mühle wieder und erzeugt sogar umweltfreundlichen Strom. Das Engagement des Wassermühlenvereins hat sich gelohnt. Dicke Ordner mit Fotos und Dokumenten lassen bei Uwe Martensen, Horst Petersen und Harald Hansen Erinnerungen an die bewegte Vereinsgeschichte lebendig werden.

Ein Fest für das neue Wasserrad „Als wir 1986 mit zehn Mitgliedern unseren Verein gründeten, um die alte Wassermühle zu erhalten, entdeckten wir anderthalb Mühlsteine in einer ehemaligen Schuttkuhle unter der Erde – ein wahrer Schatz“, berichtet der damalige Vorsitzende Uwe Martensen. Damals gab es kein Wasserrad mehr, und im Gebäude waren die „Eingeweide“ verschwunden. Der neu gegründete Verein stand vor einem Riesenberg an Arbeit. Doch die Mitglieder waren voller Enthusiasmus dabei und überstanden die folgenden, zum Teil dramatischen Jahre.

Horst Petersen, Vorsitzender von 1995 bis 2014, berichtet von großen Erfolgen: „Das erste Wasserrad bezahlte größtenteils das Landesamt für Denkmalpflege, und der damalige Ministerpräsisdent Uwe Barschel schrieb uns persönlich einen Brief mit der Zusage über weitere 5000 DM.“ So wurde 1988 Einweihung gefeiert. Und ein Jahr später gab es schon wieder ein Fest: In Eigenleistung hatte der Verein die Giebelwand neu verkleidet und eine Überdachung für das Wasserrad bauen lassen.

Doch es gab auch Rückschläge: „Das Rad war als oberschlächtiges Wasserrad konzipiert und eignete sich mit seinen geschlossenen Wassertaschen nicht zur Stromerzeugung.“ Nach zwei Jahren brach auch noch die runde Achse durch. „Es war ein Drama“, erinnert sich Petersen. „Aber dann wurde die Achse von unserem Vereinsmitglied Wolfgang Hubberten neu berechnet – und sie sitzt heute noch.“

Nun sollte die Mühle Strom erzeugen. Für den Generator und weitere Technik lieh sich der Verein 1995 bei seinen Mitgliedern 60 000 DM. Dann ging es daran, Wasser zu stauen, um einen guten Zufluss zur Mühle zu gewährleisten. Und wieder gab es Schwierigkeiten. „Einzelne Landwirte meinten, ihre Wiesen würden zu nass“, berichtet Uwe Martensen. Auch der Wasser- und Bodenverband war nicht einverstanden, denn als 1961 die Mühle stillgelegt wurde, waren die Staurechte abgetreten worden. Die Rettung kam mit Johannes Bobb – der „Seele des Mühlenvereins“.

Grüner Strom für den Eigenbedarf Er baute 1998 das Rad zu einem sogenannten Zuppingerrad um und schaute täglich mehrmals nach, ob alles funktioniert. Für den im Januar verstorbenen „Hannes“ war die Wassermühle sein Lebenswerk. Er war stolz, dass es nun endlich mit der Stromerzeugung klappte – und nach dem Bau einer Sohlengleite sogar ohne Wasser zu stauen. Abnehmer des „grünen Stroms“ sind heute Silke und Jan Jürgensen. Sie hatten schon 1993 damit begonnen, den Wohntrakt ihres über 200 Jahre alten historischen Gebäudes Stück für Stück zu renovieren. Balken wurden freigelegt, Heizung und Fenster erneuert. Jetzt bezahlen sie für den Strom, der im Mühlentrakt ihres Hauses erzeugt wird. „Unseren finanziellen Vorteil stecken wir dann wieder in das Mühlengebäude. Wir sitzen ja in einem Boot“, sagt Uwe Martensen, der den Vorsitz von seinem rührigen Vorgänger Ketel Nissen übernommen hat; inzwischen allerdings unter dem Dach des Bürgervereins. Der Betrieb läuft reibungslos – Grund genug, nun ein Mühlenfest zu planen. Am 10. Juni wollen die Wassermüller kräftig mit „Schafflunder Mühlensekt“ anstoßen.

 

Geschichte eines Schafflunder Wahrzeichens
 

S paziert man über das Kopfsteinpflaster zur Schafflunder Wassermühle, spürt man unter den Füßen Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Hans Petersen aus Kiel hat die „Geschichte der Mühlen zwischen Eider und Königsau“ erforscht und zusammengetragen (erschienen 1988 im Wachholtz Verlag). Er berichtet, die Schafflunder Wassermühle sei 1477 vom Schleswiger Domkapitel mit dem Nordhackstedter Hof erworben worden, dazu eine Reihe verstreuter Besitzungen unter dem Namen „Vogtei Hackstedt“.

In seinen Aufzeichnungen finden sich die Namen sämtlicher Wassermüller – von „Gottborch Moller zu Schafling“, der wohl eher Gottburg Clausen hieß und 1603 starb, bis zu Johannes Mau, der die Wassermühle noch bis 1961 aktiv betrieb. Auch vier Frauen sind darunter, die die Mühle ihres Mannes weiterführten oder sie erbten.

Petersen dokumentiert das Auf und Ab der Mühle: Kriegszeiten, Wiederaufbau, Schicksalsschläge oder Rechtsstreitigkeiten um den Mühlenzwang. Bis 1853 sei strikt festgelegt worden, wer in welcher Mühle mahlen lassen musste – obwohl teilweise weite Distanzen und schlechte Wege zu überwinden waren. Bei Verstößen gegen dieses Gebot seien Geldstrafen fällig gewesen.

Begibt man sich heute auf Spurensuche, entdeckt man in der Nordhackstedter Kirche eine goldene Inschrift an der Kanzel, die besagt, dass „der selige Andreas Kaspersen Kühl“ diese als „kunsterfahrener Möller“ im Jahre 1713 stiftete. Er und seine Nachfahren hatten es also zu Wohlstand gebracht. Eine weitere Spur führt in die „Brautkammer von 1760“, die das Städtische Museum Flensburg beherbergt. Schon im ersten Museumsführer von 1903 ist dort „vom Reichtum und Geschmack der Besitzer“ die Rede.

Während über Jahrhunderte hinweg die Nachfolge der Mühle durch Erbpacht geregelt war, kam es 1935 zum Verkauf. Der gebürtige Nordhackstedter Hermann Carstensen berichtet: „Mein Vater war bei der Auktion dabei. Alle waren da – das gehörte einfach dazu.“ Damals hatte Peter Thaysen die Mühle 35 Jahre lang geführt, aber „sein Sohn fiel im Krieg“. Thaysen verkaufte. Als neuer Besitzer baute Johannes Mau gemeinsam mit seiner Frau Margarete das Wohnhaus um. Tochter Sophie berichtet: „Das Gebäude war ursprünglich in Längsrichtung geteilt. Durch die neue Querteilung wurden die Stuben verändert.“ In dieser Zeit verkleinerte sich auch der ehemals drei Hektar große Mühlenteich. Ältere Schafflunder erinnern sich noch gut, wie sie als Kinder dort badeten und im Winter Schlittschuh liefen.

1999 erwarb die Gemeinde Schafflund die Mühlenscheune, unter anderem für die Sozialstation. Bis heute ragt dort zwischen Mühlenhaus und Mühlenscheune, inmitten des alten Kopfsteinpflasters, eine stattliche Eiche empor – ein geschichtsträchtiges Ensemble mitten in Schafflund.

Text - SHZ Helga Böwadt

Herrenloses Bett im Bahnhofsring

(09.04.2018)

Seid dem Wochenende steht ein herrenloses Bett im Bahnhofsring und wartet darauf das sein Besitzer es wieder abholt. Wir bitten den Besitzer und Bekannte des Besitzer dieses dort wieder abzuholen.

Foto zur Meldung: Herrenloses Bett im Bahnhofsring
Foto: Herrenloses Bett im Bahnhofsring

Einladung zur Einwohnerversammlung mit Dorfentwicklungsplan

(05.04.2018)

Unter dem Motto:
 
„Ortskern Schafflund – verändern, verbessern, aufwerten“
 
möchten wir im Rahmen einer Bürgerwerkstatt Ihre guten Ideen und Anregungen aufnehmen und diskutieren. Die Bürgerwerkstatt findet statt am 19.04.2018 um 19:00 Uhr im Utspann statt.

 

Keine Angst: Vorbereiten müssen Sie sich für die Bürgerwerkstatt nicht. Als interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger bringen Sie alles an Erfahrung und Wissen mit, was wir für eine erfolgreiche Veranstaltung benötigen. 
 
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
 
1. Begrüßung

2. „Wir machen e-mobil“ e.V. Information zum Thema e-carsharing in der Gemeinde Schafflund Gastredner: Stefan Wiese vom GreenTEC Campus Enge-Sande

3. Dorfentwicklungsplan Einführung in das Thema durch Frau Eva Müller-Meernach vom Büro EMM I Kommunen und Projekte mit Workshop

4. Verschiedenes

 

Weiter Informationen entnehmen sie bitte der Einladung im Download...

[Einladung Dorfentwicklungsplan]

Streit um die Spendenpraxis

(03.04.2018)
Hätte Schafflunds Gemeindevertretung und nicht die Bürgermeisterin über eine zweckgebunden Zuwendung entscheiden müssen?
 
Es kommt nicht häufig vor, dass der Tagesordnungspunkt Eingaben und Anfragen einer Sitzung der Gemeindevertretung den größten Zeitaufwand erfordern. Doch so geschah es jetzt in Schafflund als drei Anfragen der SPD-Fraktion die Versammlung ungewöhnlich lange beanspruchten. In der ersten Anfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Wulf Titz ging es um eine zweckgebundene Spende aus Überschüssen der Kleiderstube „Schickeria“ die Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen für neue Schilder am Naturlehrpfad angenommen habe. Nach dem Gemeindeverfassungsrecht könne die Bürgermeisterin Spenden einwerben und entgegen nehmen, aber die Annahme obliege der Gemeindevertretung, argumentierte Titz. Dies diene auch dem Schutz der Bürgermeisterin. Titz teilt mit, dass die Kommunalaufsicht seine Ansicht teile.

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen wunderte sich in ihrer Antwort über den Zeitpunkt der Anfrage so kurz vor den Kommunalwahlen. Schließlich habe sie über lange Zeit Spenden eingeworben und angenommen. Und besagte Spende sei überdies wirklich sinnvoll. Sie hätte von der Kommunalaufsicht die Auskunft erhalten, dass es sich hier rechtlich um eine Grauzone handele. „Meine Kritik: Hier wird das Forum der Öffentlichkeit für einen Schaukampf genutzt“, fügte sie an.

Volkert Petersen (SPD) ist der Auffassung, dass das Einwerben solcher Spenden die Situation verzerre, da es Vereine und Gruppierungen gebe, die für ihre Arbeit ausschließlich auf Spenden angewiesen seien. In der aktuellen finanziellen Situation könne die Gemeinde darauf verzichten. Wulf Titz forderte abschließend: „Ich möchte es abgeklärt wissen, ob die Praxis der Bürgermeisterin gegen die Gemeindeordnung verstößt.“ Der anwesende Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein nahm dies als Auftrag entgegen. Als regelmäßiger Spender einer Windkraftgesellschaft stellte Jan Lorenzen in der Einwohnerfragestunde fest: „Ich möchte nicht spenden, wenn ich nicht vorher weiß, wofür das Geld eingesetzt wird.“

Eine weitere Anfrage galt dem jüngsten Einwohnerbrief von Constanze Best-Jensen. Dort berichtet sie über den zukünftigen Dorfentwicklungsplan. Titz monierte, dies sei für die Öffentlichkeit eine Einengung des Plans, der sich mit dem gesamten Dorf befassen solle. Best-Jensen wies darauf hin, dass sich der Plan nicht ausschließlich, sondern wie formuliert schwerpunktmäßig mit dem Ortskern beschäftigen solle. So stünde es auch in der Ausschreibung.

Zum Dritten wurde Constanze Best-Jensen gefragt, aus welchem Grund sie im Bauausschuss den Antrag der Windkraftgesellschaft „Stoffeng“ auf Erhöhung neuer Anlagen von 150 auf 180 Meter als Dringlichkeitsantrag gestellt habe. Warum sie dies nicht in aller Öffentlichkeit behandele und welche Interessen sie in dieser Sache vertrete?

Die Bürgermeisterin legte Wert auf die Feststellung, dass sie eine der wenigen sei, die in Sachen Windkraft absolut unbefangen sei. Zudem sei die Problematik sehr ausführlich vom Geschäftsführer Jan Lorenzen in einer vergangenen Sitzung vorgetragen worden. Dieser nutzte die Einwohnerfragestunde, um seine Sicht klarzustellen: Wenn die planerischen Hindernisse in Schafflund zu groß würden, „dann möchten wir mit dem Vorhaben die Gemeinde verlassen“.

Die Thematik soll nun in der nächsten Sitzung des Bauausschusses fristgerecht auf die Tagesordnung genommen werden.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Ostergruß von unserer Bürgermeisterin

(31.03.2018)

Im Download befindet sich ein Ostergruß unserer Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen als PDF Datei.

[Download]

Foto zur Meldung: Ostergruß von unserer Bürgermeisterin
Foto: Ostergruß von unserer Bürgermeisterin

Tauziehen um die Tagespflege

(27.03.2018)
Gemeinde Schafflund möchte die medizinische Versorgung für das Amt im Ort bündeln / Nicht alle Gemeinden stehen hinter den Plänen
 
Im September 2016 hat der Amtsausschuss Schafflund in einem Beschluss die Notwendigkeit gesehen, sich um ein „räumliches Zusammenwirken von Sozialstation und Tagespflege“ einzusetzen. Seitdem gab es wenig Bewegung in der Angelegenheit. Seit geraumer Zeit arbeitet nun die Gemeinde Schafflund an einer Lösung, um Sozialstation und Tagespflege an einem Ort zusammenzuführen. Bislang geführte Diskussionen in den Ausschüssen des Amtes blieben jedoch ergebnislos. Um noch einmal alle Beteiligten zu einem Informationsaustausch an einen Tisch zu bringen, hatte jetzt Schafflund eingeladen.

Der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein wies darauf hin, dass alle beteiligten Gemeinden gleichlautende Beschlüsse fassen müssten, wenn sie die Aufgabe Tagespflege auf das Amt übertragen wollen, um sie an die Sozialstation anzudocken.

„Wir kümmern uns sehr um unsere Lütten“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, „und das darf bei den Senioren nicht aufhören. Wir sollten den Schulterschluss machen und sagen, wir machen es gemeinsam!“. Die Gemeinde habe eine größere Fläche im Ortskern erworben. Dort könne eine Sozialstation entstehen, mit ausreichend Raum für die fast 60 Mitarbeiter. In direkter Nachbarschaft soll dann auch eine Tagespflege mit 15 Plätzen eingerichtet werden, die über eine Terrasse mit einer Ruhezone bis zur Au verfügen wird. Auf dem Nachbargrundstück soll ein Gebäude für eine Arztpraxis entstehen, die als Zweigbetrieb ergänzend zur vorhandenen Hausarztpraxis geführt werden kann. Die Gemeinde Schafflund sei bereit, die Räumlichkeiten für die Sozialstation und die Tagespflege für einen Mietzins unter der ortsüblichen Höhe zur Verfügung zu stellen.

Helmut Neizel, Geschäftsführer der Sozialstation, zeigte auf, dass die Tagespflege dazu diene, pflegenden Angehörigen ein paar Stunden Entlastung zu verschaffen. In der Umgebung schießen diese Einrichtungen wie Pilze aus dem Boden, nur im Bereich Schafflund gehe es nicht voran. Für eine Auslastung der Einrichtung sieht er keine Probleme, ein entsprechendes Gutachten ist dem Amtsausschuss bekannt. Er erinnerte daran, dass die Sozialstation inzwischen 50 Mitarbeitern aus dem Amtsbereich einen Arbeitsplatz bietet. Zum Standort in der Ortsmitte merkte er an: „Es ist erwiesen, dass auch die Tagespflege an einem Ort sein sollte, wo viel Leben ist und nicht abseits von jeglichem Geschehen.“

Die beauftragten Anwälte Benjamin Pfannkuch und Christian Wiegert haben das Vorhaben nach allen Aspekten des Sozial-, Kommunal- und Gesellschaftsrechts beleuchtet und sehen keine wesentlichen Hindernisse zur Umsetzung durch die Gemeinden.

Ein Wermutstropfen gab es aber dennoch: Mit 40 Teilnehmern von 130 möglichen war das Interesse aus den Gemeinden an der Veranstaltung relativ gering. Angelika Stengel, Gemeindevertreterin aus Böxlund, brachte es auf den Punkt: „Ich finde es völlig inakzeptabel, und ich weiß nicht, ob ich traurig oder wütend sein soll, dass hier drei Gemeinden überhaupt nicht erscheinen“, sagte sie und deutete auf die leeren Tische für die Vertreter aus Medelby, Weesby und Osterby. Namentlich von Thomas Jessen, Bürgermeister aus Osterby, war in der Vergangenheit die stärkste Kritik an dem Vorhaben geäußert worden. „Offenbar haben schon einige Gemeinden mit den Füßen abgestimmt, indem sie hier nicht antreten“, folgerte Volkert Petersen, stellvertretender Bürgermeister aus Schafflund.

Es ist nun geplant, dass sich die Gemeinden bis zum 18. April äußern mögen, damit man dann entscheiden kann, in welcher Weise das Vorhaben umgesetzt werden kann.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Hoffen auf die Zweigpraxis-Lösung

(24.03.2018)
Ein medizinisches Versorgungszentrum bekommt Schafflund nicht – denkbar sind aber Niederlassungen von Ärzten aus anderen Orten
 

In der Frage der ärztlichen Grundversorgung für Schafflund scheint es vorwärts zu gehen, wenn auch nicht so wie ursprünglich erhofft. Diesen Schluss lässt ein Bericht zu, den die Gemeinde bei der Ärztegenossenschaft Nord in Auftrag gegeben hatte. Danach sei ein medizinisches Versorgungszentrum mit einem Kassensitz in Schafflund nicht denkbar, weil es keine jungen Ärzte anziehe. Zudem müssten mindestens zwei Ärzte zulassungsrechtlich zur Verfügung stehen. Laut Kassenärztlicher Vereinigung (KVSH) ist der Zulassungsbereich Flensburg, zu dem auch Schafflund gehört, mit 113 Prozent gut versorgt. Dies sieht man in Schafflund anders, da der einzige praktizierende Hausarzt vor Ort mehr als ausgelastet sei.

Möglich ist aber, eine Zweigpraxis-Lösung in Schafflund anzusiedeln. Die KVSH unterstütze diese Idee. Zur Umsetzung ist ein Antrag beim Zulassungsausschuss nötig. Ein solcher Antrag kann nur dann positiv beschieden werden, wenn er die Zustimmung der umliegenden Hausärzte findet und von diesen kein Widerspruch eingelegt wird. Diese haben inzwischen bekundet, in einer hausärztlichen Zweigstelle in Schafflund keine Konkurrenz zu sehen. Die Möglichkeit einer Zweigpraxis werde derzeit verhandelt.

Die Grüngutannahmestelle erzeugt jedes Jahr ein Defizit von bis zu 4000 Euro. Trotz dieses Angebots wird Grünschnitt weiterhin illegal in der Natur entsorgt. Zur Verbesserung gab es mehrere Vorschläge. Volkert Petersen plädierte für eine flexiblere Anlieferungszeiten. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen ging noch weiter: „Wir sollten die Grüngutannahmestelle ein Jahr lang konsequent kostenfrei für die Bürger anbieten und dann das Ergebnis auswerten.“ Aber mit acht Ja-Stimmen gegen vier Nein-Stimmen beschloss die Vertretung die Einstellung der Grüngutannahmestelle. Interessenten können nun die Annahmestelle in Handewitt nutzen.

Alle fünf Jahre muss sich die Gemeinde mit dem Lärmaktionsplan beschäftigen. Danach sind mehr als 100 Einwohner der Gemeinde durch den Lärm der B 199 belastet. Da die Gemeinde nicht zuständig sei, forderte Volkert Petersen: „Wir sollten die zuständigen Stellen in ihre Verantwortung nehmen und zu einer Verbesserung der Situation für die Menschen auffordern.“ Dies könne durch eine Geschwindigkeitsreduzierung in der Nacht oder das Aufbringen von Flüsterasphalt bei der nächsten Sanierung geschehen.

Die Parkplatzsituation am Erlenweg, hinter der Amtsverwaltung, wurde noch einmal überplant. Künftig wird dort beidseitig in Längsrichtung geparkt, und die Gehwege bleiben auf beiden Seiten erhalten.

Der Beginn der Bauarbeiten für den Kreisverkehr in der Ortsmitte soll sich nach Möglichkeit nicht weiter verzögern. Die Maßnahme ist ausgeschrieben. Die Bürgermeisterin wurde bevollmächtigt, den Auftrag zu vergeben.

Für die Erweiterung des Baugebietes Dammacker II sind die Angebote für die Erschließungsarbeiten inzwischen bewertet worden. Der Auftrag wurde für 853 026 Euro vergeben. Der Verkauf des Aushubs wird die Summe allerdings noch etwas senken.

Die Erweiterung der Kita „Großer Regenbogen“ ist abgeschlossen und der Betrieb aufgenommen. Nun wurde noch eine Zaunanlage für 24 000 Euro in Auftrag gegeben.

Mit einem kleinen Gag und einem humorvoll gemeinten Blick auf die SPD-Fraktion beendete Bürgermeisterin Best-Jensen ihren Bericht. Sie hat ein „Schafflund“-Ortsschild fertigen lassen, das allen Vereinen und Institutionen zur Verfügung stehen soll, die sich gern mit dem Ortsschild fotografieren lassen wollen. Der Hintergrund: Am Ende einer jeden Wahlperiode schraubt die SPD-Fraktion traditionell ein abseits gelegenes Ortsschild für kurze Zeit ab, um sich damit zu fotografieren.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Nordhackstedt macht mit - Mitfahrerbank & E-Mobilität

(21.03.2018)

Auf dem Kirchparkplatz in Nordhackstedt steht nun ganz frisch eine Mitfahrbank, direkt an der regulären Bushaltestelle. Als Wunschziele stehen auf den Hinweisschildern Schafflund, Hörup, Handewitt und Flensburg. „Damit haben wir eine weitere Aufgabe aus dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz erfüllt“, betont Stoetzel. Die Bemühungen der Gemeinde in diesem Bereich gehen weiter. So beschloss die Vertretung, im Zusammenwirken mit Hörup und Schafflund dem Verein „Wir machen e-mobil“ beizutreten. Es ist geplant, auf dem Parkplatz an der Gastwirtschaft eine Ladesäule für zwei E-Fahrzeuge zu installieren und dort auch einen Standort für ein vereinseigenes Elektro-Auto einzurichten, das von Mitgliedern des Vereins im Car-Sharing genutzt werden kann. Defizite, die sich aus dem Standort Nordhackstedt ergeben, trägt zumindest für das erste Jahr die Gemeinde.

 

Text - SHZ R. Friedrichsen

Foto zur Meldung: Nordhackstedt macht mit - Mitfahrerbank & E-Mobilität
Foto: Nordhackstedt macht mit - Mitfahrerbank & E-Mobilität

Aktion "Sauberes Dorf" wird verschoben

(17.03.2018)

Auf Grund der Wetterlage verschieben wir die Aktion "Sauberes Dorf" auf den 24.03.2018!

Bei dem Schnee und dem eiskalten, starken Wind macht es keinen Sinn und wollen wir auch niemand zu muten zwei Stunden Müll zu sammeln.

Nächste Woche am 24.03. haben wir dann hoffentlich mehr Glück mit dem Wetter.

Wir sehen uns dann um 10Uhr beim Amtsparkplatz!

Neuer Einwohnerbrief

(12.03.2018)

Im Download befindet sich der neue Einwohnerbrief von unserer Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen.

 

Diesen und alle vorherigen Einwohner Briefe finden sie auch unter: Aktuelles/Einwohnerbriefe

[Einwohnerbrief ]

Aktion Sauberes Dorf

(10.03.2018)

Wir weisen nochmal auf die Landesweite Aktion "Sauberes Dorf" hin und laden alle Schafflunder herzlich ein zu helfen unser Dorf vom Müll zu befreien. Wir treffen uns nächsten Samstag um 10 Uhr auf dem Parkplatz beim Amt. Jeder Helfer bekommt Handschuhe und Mülltüte und es wird kurz besprochen wo Müll gesammelt wird. Da auch an Straßen Müll gesammelt werden muss, wäre es gut Warnwesten zu tragen.

Anschließend laden wir alle Helfer in Feuerwehrhaus, dort gibt es etwas zu Essen und Getränke.

Foto zur Meldung: Aktion Sauberes Dorf
Foto: Aktion Sauberes Dorf

Schickeria“ spendet Überschuss

(09.03.2018)
 „Wir sind dankbar für die große Spende“, sagte Oliver Fust (Foto, l.), Vorsitzender des Schafflunder Sportvereins. Insgesamt 1500 Euro wurden von den Ehrenamtlern in der Kleiderstube „Schickeria“ erwirtschaftet – die nun verschenkt wurden. Ein weiteres Drittel erhielt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (2.v.r.) zur Finanzierung der neuen Schilder am Naturlehrpfad. Schulleiter Gerd-Ulrich Marquardt freute sich über eine Finanzspritze für die „Young Voices“. „Wir haben gesehen, dass die Schüler ein schickes neues Outfit gebrauchen können“, meinten Maren Matzen (M.) und Kordula Hansen von der „Schickeria“, die ihre Spenden nach dem Motto verteilen: „Es kommt aus der Gemeinde und soll in der Gemeinde bleiben.“
 
Text - SHZ böw

Foto zur Meldung: Schickeria“ spendet Überschuss
Foto: Schickeria“ spendet Überschuss

Schneechaos zum Frühlingsbeginn

(02.03.2018)

Nach Tage langem Frost kam der Schnee....über Nacht verwandelte sich Schafflund zum WINTERWONDERLAND. Nachdem die DB den Linienverkehr zwischen Flensburg und Niebüll einstellen musste, fielen auch die Schulen im ganzen Kreisgebiet und Flensburg aus...nichts geht mehr. In den Medien wird die Bevölkerung gebeten keine unnötigen Fahrten zu tätigen, da die Straßenverhältnisse durch Schneeverwehungen schlecht sind. Hier in Schafflund messen wir ca. einen halben Meter Schnee. Die Gemeindearbeiter sind im Dauereinsatz, denn es hört nicht auf zu schneien.

Die Kinder haben ihren Spaß, ob auf dem Rodelberg, hintern Auto gespannt oder einfach im tiefen Schnee...auch die Hunde freuen sich über diesen Spaß.

Es wurden schon so manche auf Langlaufski gesehen und sogar ein Hundeschlitten. Eric Schaller schieb das der Schlitten aus Grönland kommt.

 

Die Fotos wurden uns über Facebook übermittelt aus ganz Schafflund...vielen Dank, wir sammeln weiter Impressionen.

 

So wird der Spielplatz aussehen

(26.02.2018)

So wird der neue Spielplatz am Dammacker aussehen. Er wurde von den Eltern mitgestaltet.

Foto zur Meldung: So wird der Spielplatz aussehen
Foto: Spielplatz

Schafflund setzt auf E-Mobilität

(24.02.2018)
Neuer Verein will umweltfreundliches Fahren fördern / Leitfaden aus Klixbüll ist Vorbild
 

Mehr Mobilität für die Bürger und mehr Klimaschutz, verbunden mit der Verwendung von regionalem Ökostrom – diese Zielsetzung vereinte die Teilnehmer an der Gründungsversammlung des Vereins „Wir machen e-mobil!“ im Utspann in Schafflund. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen berichtete den 28 Anwesenden von einer Informationsveranstaltung in Enge-Sande, auf der der Leitfaden „Dörpsmobil SH – Wir bewegen das Dorf“ vom Mitinitiator Werner Schweizer, Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll, vorgestellt wurde. „Wir können von den Erfahrungen anderer profitieren“, sagte sie. In Klixbüll habe man trotz relativ geringer Beiträge sowohl für die Mitgliedschaft als auch für die Nutzung schon nach kurzer Zeit die schwarze Null erreicht. Das wolle man sich auch in Schafflund zum Vorbild nehmen.

Unterstützung habe auch Wilfried Bossen aus Medelby zugesagt. „Wir haben in Hörup das Thema Car-Sharing bereits diskutiert“, begründete Bürgermeisterin Karin Carstensen den Wunsch nach einem weiteren Standort in Hörup. Gleiches gilt für Anja Stoetzel, Bürgermeisterin aus Nordhackstedt. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, war man sich schnell einig, für alle drei Gemeinden ein gemeinsames Buchungsportal im Internet bereitzustellen.

Beide Bürgermeisterinnen werden als Beisitzerinnen dem Vereinsvorstand angehören. Zur Vorsitzenden wurde Constanze Best-Jensen gewählt, zweiter Vorsitzender wurde Jan Lorenzen. Schriftführerin Martina Marczyschewski, Kassenwart Oliver Faust und Beisitzer Otto Hübner vervollständigen den siebenköpfigen Vorstand, der sich nun mit den Details einer Nutzungsordnung befassen wird.

Doch zuvor gilt es zu entscheiden, ob man mit dem Leasing eines einzigen Elektrofahrzeugs beginnt oder gleich alle drei Standorte bestückt. Außerdem muss bis dahin die Infrastruktur in den Orten erweitert werden, um ausreichend Ladestationen vorzuhalten – eine Voraussetzung, auf die der Verein angewiesen ist. Auf der Einwohnerversammlung am 19. April soll den Bürgern das Gesamtkonzept vorgestellt werden.

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Schafflund setzt auf E-Mobilität
Foto: Anja Stoetzel, Constanze Best-Jensen, Jan Lorenzen, Karin Carstensen, Martina Marczyschewski, Otto Hübner

Parkplatz soll sicherer werden

(21.02.2018)
Zusätzliche Stellplätze, barrierefreier Zugang und entschärfte Zufahrt zur Kita – Gemeinde und Amt Schafflund investieren in Amtshaus-Vorplatz
 

Parkprobleme gibt es auf dem flachen Land eigentlich nicht. Allerdings kann es da auf dem Parkplatz vor der Amtsverwaltung Schafflund schon einmal anders aussehen. Mitarbeiter parken dort, Patienten der angrenzenden Arztpraxis, Besucher der Polizeistation und zu Stoßzeiten dann Eltern, die ihre Kinder zum oder vom Kindergarten befördern. Die Parkbucht mit der Ladesäule für Elektrofahrzeuge ist regelmäßig zugeparkt. Dies soll sich nun ändern.

Der größte Teil des Parkplatzes gehört der Gemeinde Schafflund, daher gab es eine Verbundplanung zwischen ihr und dem Amt Schafflund. Michael Mäurer vom Planungsbüro OLAF erläuterte dem Amtsausschuss die Planentwürfe, die von der Gemeinde Schafflund bereits abgesegnet sind. Ein Grundgedanke dabei ist, den neuralgischen Punkt des Kinderbeförderung zu entzerren: Vom Parkplatz soll ein reiner Fußweg bis zur Kita führen. Auch zum Bürgerhaus und zur Mühlenscheune auf der anderen Seite der Meyner Straße wird es eine fußläufige Verbindung mit einer Querungshilfe geben. Mit 2,70 Meter werden die Parkbuchten breiter sein als es die Norm vorsieht, für größere Fahrzeuge werden auch einige mit drei Metern Breite Verfügung stehen. Auf dem Platz sollen durch Einbeziehung einer Rasenfläche zukünftig 62 Parkplätze ausgewiesen werden statt der bisher 48.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Barrierefreiheit. Die Fahrbahn wird aus Asphalt bestehen, ansonsten wird nach einem Platten-Pflaster-Belag gesucht, der versickerungsfähig ist. „Der vorhandene Parkplatz ist eine Stolpergefahr. Es haben sich hier schon einige auf die Nase gelegt und verletzt“, erläutert Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen und drängt auf zügige Umsetzung der Maßnahme.

Die Infrastruktur für eine gewisse Multifunktionalität des Parkplatzes soll für die Zukunft vorgehalten werden. Ausreichend Leerrohre für die Erweiterung der E-Ladesäule und auch Anschlüsse für Marktstände sind vorgesehen. Raum für den Aufbau einer Bühne ist ebenfalls vorhanden.

Die Wertstoffcontainer werden zukünftig gut von der Straße aus angefahren werden können. Die vorhandenen Bäume sind fast alle beschädigt, da sie zwischen den Parkbuchten gepflanzt wurden. Sie müssen entfernt werden, Neupflanzungen zum Ausgleich werden sinnvoll auf dem Gelände verteilt, damit sie unbeschädigt wachsen können.

Die Gesamtkosten werden auf 476 000 Euro veranschlagt, wobei knapp 150 000 auf das Amt Schafflund entfallen, der Rest wird durch die Gemeinde Schafflund getragen.

Sechs weitere Parkplätze sind von der Gemeinde Schafflund im Tannenweg geplant, elf im Erlenweg, dort vor allem für die Besucher der Arztpraxis. Es ist allerdings der stellvertretende Bürgermeister von Schafflund, Volkert Petersen, der die Planung der eigenen Gemeinde für den Erlenweg nun noch einmal überdacht wissen möchte. Dort möchte die Gemeinde einen Teil der Rasenfläche des Amtes erwerben, um elf Parkbuchten anzulegen. Allerdings müsste dafür der vorhandene Fußweg geopfert werden. „Wir können aus einer unübersichtlichen Situation keine gefährliche machen“, ist Petersen überzeugt. In seinem Beschluss für die Planung des Parkplatzes an der Amtsverwaltung sparte der Ausschuss den Bereich Erlenweg dann ausdrücklich aus.

Die Verstärkung der Personaldecke geht weiter voran. Amtsvorsteherin Gudrun Carstensen konnte vermelden, dass eine weitere Stelle für die „Zentralen Dienste“ nun besetzt werden wird. In einem weiteren Beschluss wurde die sofortige Einstellung eines „Sprach-und Kulturmittlers“ im Bereich Flüchtlingshilfe mit guten arabischen Sprachkenntnissen mit 20 Wochenstunden beschlossen. Weiter teilte der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein mit, dass ab Mai jede öffentliche Einrichtung einen Datenschutzbeauftragten vorhalten müsse. „Wir stricken derzeit an einer Kooperationslösung“, deren Ausgestaltung aber noch offen sei.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Parkplatz soll sicherer werden
Foto: Neuer Parkplatz

Vorstellung des geplanten Spielplatz Dammacker

(20.02.2018)

Am Montag wurde den Familien des Neubaugebiets Dammacker, die sich an der Planung beteiligt haben, der endgültige Plan des neues Spielplatzes präsentiert.

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen und Michael Mäurer und Herr Michael Körkemeyer von der Planungsgruppe OLAF-Bonin Körkemeyer erklärten alle Details und standen Rede & Antwort. Die Kinder und Eltern zeigten sich sichtlich erfreut über das Ergebnis und freuen sich das Ihre Wünsche und Vorschläge berücksichtig wurden.

Am 21.04. wird es eine gemeinsame Aktion geben, bei der die Eltern & Kinder selber mit Schaufeln aktiv an der Entstehung des Spielplatzes dabei sind.

 

Foto zur Meldung: Vorstellung des geplanten Spielplatz Dammacker
Foto: Vorstellung des geplanten Spielplatz Dammacker

Was ist E-Carsharing

(19.02.2018)

Am Mittwoch werden die Weichen gestellt für ein E-Carsharing in Schafflund. Dafür muss im ersten Schritt ein Verein gegründet werden, bei dem auch die Gemeinde Mitglied ist.

Dieser Verein least ein E-Mobil.

Dieses E-Mobil bekommt an einem zentralen Ort in der Gemeinde einen festen Parkplatz wo das Auto abgeholt werden kann und auch wieder abgestellt wird. 

Jedes Mitglied des Verein kann das E-Mobil über ein Buchungsportal buchen. Neben der Mitgliedschaft wird voraussichtlich ein Gebühr pro Stunde anfallen. Weitere Details stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

 

Es ist angedacht das es auch einen ehrenamtlichen Fahrdienst geben wird, der Mitglieder ohne Fahrerlaubnis von A nach B bringt. Das ist gerade für Ältere Menschen sehr wichtig.

 

Die Reichweite eines E-Mobil beträgt 200-350KM.

 

 

Effekt: 

* weniger Schadstoffe

* Verwendung von regionalem Ökostrom

* Verzicht auf Zweitwagen

* aktive Gemeinde für Klimaschutz

* mehr Möglichkeiten für Personen die keine  

  Fahrerlaubnis haben

* Mobilität für Familien die sich kein Zweitwagen leisten 

  können

* Teilen - Haben - Wir Gefühl

* Fahrgemeinschaften

* Parkplätze oft direkt vor der Tür, z.B. Citty Park

 

( Volltanken eines Renault Zoe - 13,50€)

 

Interessierte sind herzlich eingeladen am Mittwoch um 19:30Uhr im Utspann bei der Vereinsgründung dabei zu sein.

 

Kartenvorverkauf gestartet

(15.02.2018)

Seit heute hat der Kartenvorverkauf für den Frühlingsball im Utspann am 24.03.2018 begonnen.

Die Karten gibt es bei Edeka Teske, VR Bank Schafflund und NOSPA-Schafflund.

Foto zur Meldung: Kartenvorverkauf gestartet
Foto: Kartenvorverkauf gestartet

Unterstützer für Naturlehrpfadschilder gesucht

(12.02.2018)

Für ein tolles Projekt sucht die Gemeinde Unterstützer, lesen sie mehr im Download....

[Finazielle Unterstützung für Beschilderung am Mühlenteich]

Foto zur Meldung: Unterstützer für Naturlehrpfadschilder gesucht
Foto: Unterstützer für Naturlehrpfadschilder gesucht

Einladung zu Gründungsversammlung

(12.02.2018)

Schafflund macht Zukunft und geht mit dem Mega-Trend "E-Mobilität teilen".

Um die Weichen zu stellen für ein E-Mobile sharing in Schafflund, lädt die Gemeinde zu einer Gründungsversammlung ein.

 

Alle Details finden Sie im Download!

 

[Einladung zur Vereinsgrüdung]

[Entwurf-Satzung des neuen Vereins]

Einladung Vorstellung des Spielplatzplan Dammacker

(09.02.2018)

Einladung zur Vorstellung des Plans zum Spielplatz Dammacker.

 

Lesen sie mehr im Download!

 

[Einladung Spielplatz Dammacker]

E-Mobilität ist der Mega-Trend

(04.02.2018)

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft! Der Einsatz von Energie aus Sonne, Wind und Biomasse macht Elektromobiltät zu einem klimaschutzrelevanten und nachhaltigen Modell für die mobile Gesellschaft von morgen.“ eEmobile mobil mit 100% erneuerbare Energie.

Bei der ersten E-Carsharing Informationsveranstaltung in Enge-Sande auf dem Green Tech Campus, versammelten sich am 2.02.2018 ca.60 Interessierte. Neben den Bürgermeistern aus mehreren NF Gemeinden, waren Vertreter von Energieversorgern und Autohäusern und ca. 15 Schafflunder anwesend.

Nach einer kurzen Begrüßung von Herrn Wiese, Projektmanager des Green Tech Campus, übernahm Werner Schweizer, Bürgermeister von Klixbüll, das Mirkophon. Er schilderte wie er als Bürgermeister das E-Carsharing in Klixbüll erfolgreich und Maßgebend eingeführt hat. Das DÖRPSMOBIL Klixbüll fährt mit Strom aus Klixbüller Windmühlen. Mittlerweile gibt es über 30 Mitglieder in der Sparte Dörpsmobil Klixbüll, des Vereins Dörpscampus Klixbüll e.V. „Ein E-Mobil ersetzt ca. 4-8 Zweitwagen in der Gemeinde“ berichtet Werner Schweizer. Neben dem Aspekt Umweltschutz, schilderte Schweizer auch den sozialen Aspekt dieses Projekts. Das Teilen und Begegnen, die ehrenamtlichen Fahrten und die Fahrgemeinschaften geben ein WIR Gefühl wieder. Über ein Buchungsportal ist die Vermietung des E-Mobils gesichert. Das System bietet neben der Buchung auch die Übergabe, Nutzung, Rückgabe, Tarif und Abrechnung. Ein E-Mobil hat eine Reichweite von 200-300km, man benötigt im Alltag 20-80km.

Aus dem Leitfaden Dörpsmobil:

Das „Ur“-Dörpsmobil in Klixbüll wird durch einen Verein betrieben, dem auch die Gemeinde angehört. Ein Elektroauto wurde geleast und wird sowohl von der Gemeinde als auch von ihren BürgerInnen gegen Gebühr genutzt. Ein ehrenamtlicher Fahrdienst ermöglicht es Menschen, die nicht selbst Auto fahren können oder wollen von A nach B zu kommen.

Wie das konkret gemacht wird, hängt von den Rahmenbedingungen in der jeweiligen Gemeinde, der Nachfrage, aber auch dem Engagement von BürgerInnen ab.“ 

Ein spannendes Thema zu dem es in nächster Zeit mehr in Schafflund geben wird.

Weiter Informationen finden sie hier:

http://www.ee4mobile.de/

https://www.klixbuell.de/seite/277432/dörpsmobil.html

[Gemeinde Klixbüll]

[eEmobile]

Foto zur Meldung: E-Mobilität ist der Mega-Trend
Foto: E-Mobilität ist der Mega-Trend

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(31.01.2018)

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Liebe Hundebesitzer

(31.01.2018)

Liebe Hundebesitzer,

 

in letzter Zeit wurden wir vermehrt darauf hingewiesen das viele Hundebesitzer den Kot ihrer Vierbeinigen Freunde nicht mit den dafür vorgesehenen Tüten entsorgen, sondern einfach liegen lassen. Dieser ist in dieser Jahreszeit oft schwer erkennbar und wird zur Tretmiene, das möchte niemand.

Bitte nehmen sie Rücksicht und bewaffnen sie sich immer mit den Tüten.

Bitte entsorgen sie die Tüten nicht in der Natur sondern in den dafür vorsehenden Mülleimern.

Dieses gilt auch für die Wege um das Schwimmbadgelände, es ist zwar Waldgebiet, aber gerade hier gehen viele Spazieren.

 

Vielen Dank für ihr Verständnis!

 

 

Foto zur Meldung: Liebe Hundebesitzer
Foto: Liebe Hundebesitzer

Unzulässige Entsorgung im Wald

(30.01.2018)

Ist man auf dem Weg von der Schule in den Wald Richtung Lidl, muss man gutes Schuhwerk tragen. Eine ziemlich große Matschfläche bremst Radfahrer aus und Fußgänger finden einen Weg ganz seitliche am Zaun. 

Auch die Waldgruppe kommt täglich an dieser Stelle vorbei und wunderten sich eines Tages sehr über weiße Körner im Matsch. Schneereste? Bei den Temperaturen wohl kaum....nein es handelt sich hier um Katzenstreu.

Nach einigen Tagen fiel auf das immer wieder frisch Katzenstreu hier entsorgt wird. Aber auch Eierschalen und Teebeutel finden sie im Matsch. Die Waldgruppe malt ein Bild und hängt dieses in einer Folie an einem Baum auf, um darauf hinzuweisen das es verboten ist hier Katzenstreu und Biomüll zu entsorgen....einige Meter weiter befindet sich ein Mülleimer.

Am nächsten Tag liegt das Bild im Matsch mit einem Fußabdruck. 

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es nicht erlaubt ist seinen Biomüll und seinen Katzenstreu im Wald zu entsorgen!

Wer etwas beobachtet hat meldet sich bitte in der Amtsverwaltung, Tel. Nr.: 04639-700

Foto zur Meldung: Unzulässige Entsorgung im Wald
Foto: Katzenstreu im Wald

Der Kümmerer

(23.01.2018)

"Der Kümmerer", wer ist das und was macht Er?

 

Hinter dem Namen "Der Kümmerer " verbirgt sich Claus Matzen aus Schafflund. Claus kümmert sich um alle Angelegenheiten rund um das Bürgerhaus. Anfallende Reparaturen, Gemütlichkeiten und alles was so in und um die Pflege eines Hauses ansteht gehört zu seinem Aufgabengebiet.

Claus kümmert sich auch um die Raumbelegung. Im Bürgerhaus gibt es neben dem Familienzentrum und dem Dorfarchiv auch zwei Räumlichkeiten die von Vereinen und Gruppen genutzt werden können. Zb. gibt es eine Tanzgruppe oder auch eine Fotogruppe die sich hier regelmäßig treffen. Der Ortskulturring veranstaltet hier viele Vorträge und der Bürgerverein trifft sich zu regelmäßigen Sitzungen, um nur ein paar Belegungen zu nennen. 

Es steht auch eine Küche im Bürgerhaus zur Verfügung.

 

Terminvereinbarungen sind mit dem Kümmerer abzustimmen.

Achtung: Es können keine privaten Feiern im Bürgerhaus stattfinden.  

 

Eine weitere Aufgabe des Kümmerers sind die Senioren Einkaufsfahrten. Immer Montags und Donnerstags von 9-11Uhr fährt Claus mit Senioren einkaufen und hilft die Einkäufe zu tragen, bis in die heimische Küche. 

Wer diesen Dienst benötigt, weil das einkaufen alleine zu schwer geworden ist, meldet sich bei Claus unter 7733 oder auf dem Diensthandy: 0152-34759856

 

Auf ein Wort mit der Bürgermeisterin

(22.01.2018)
Zuerst gab es Musik, dann bat Constanze Best-Jensen die Schafflunder beim Neujahrsempfang zum Gespräch
 
 Musik lag in der Luft beim fünften Neujahrsempfang der Gemeinde Schafflund. Nach einem Glas „Schafflunder Mühlensekt“ sorgten gleich zu Beginn die lateinamerikanischen Rhythmen von Pa’s Brass Band für gute Stimmung, und der Feuerwehrchor Sillerup begeisterte wie gewohnt die rund 300 Gäste in der Mehrzweckhalle. Passend zum diesjährigen Motto „Schafflund macht Musik“ boten etliche Schüler der Kreismusikschule, deren Unterrichtsräume in der Schule beheimatet sind, einen Querschnitt ihres Könnens, unter anderem das Querflötenensemble „Querensa“ unter der Leitung von Evelin Lutzke.

Traditionell sei der Neujahrsempfang eine gute Gelegenheit, insbesondere den ehrenamtlich Tätigen in der Gemeinde für ihr Engagement zum Wohle aller zu danken, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Eine besondere Ehrung gelte aber diesmal zwei Pädagogen der Schule für ihre hervorragende Arbeit im Bereich musikalische Erziehung. „Jule Baß und Gernot Voit bereichern mit ihren Chorgruppen Veranstaltungen der Gemeinde – und das in ihrer Freizeit. Mit ihrer guten Arbeit vermitteln sie, dass es nicht altmodisch ist, in einem Chor zu singen“, erläuterte die Bürgermeisterin in ihrer Begründung.

Die Geehrten wurden davon völlig überrascht. „Wir tun doch nur unsere Arbeit“, meinte Gernot Voit. Doch wie der Funke der Begeisterung auf die Schüler überspringt, davon konnten sich die Besucher des Neujahrsempfangs bei den Darbietungen der verschiedenen Young-Voices-Gruppen selbst überzeugen. Bei „Carry on my wayward son“ mit Schülerin Mina als Solosängerin zollten sie den Chören lang anhaltenden Applaus.

In ihrer Neujahrsansprache zog Constanze Best-Jensen eine durchweg positive Bilanz des vergangenen Jahres. „Wir haben es gemeinsam geschafft, Projekte zu realisieren und abzuschließen, um so die Lebensqualität für die Menschen vor Ort zu verbessern“, sagte sie und verwies unter anderem auf die Fertigstellung des Mühlenparks rund um den Mühlenteich. „Einziger Wermutstropfen ist die fehlende Brücke über die Au“, ergänzte sie, aber der Bau werde in diesem Frühjahr begonnen, ebenso der des Kreisverkehrs an der B 199.

Besonders dankte sie allen, die sich für die Typisierungsaktion am vergangenen Sonntag engagiert hätten. Viele seien aus den Nachbargemeinden des Amtes gekommen: „Das zeigt mir, dass wir trotz aller Zerrissenheit und Uneinigkeit im Amtsbereich zusammenstehen und zusammenhalten, wenn es darauf ankommt.“

Ein Thema für die Zukunft sei das Car-Sharing. Ein erstes E-Mobil mit sieben Sitzen, zur Verfügung gestellt vom Solarpark Schafflund, würde ab Frühsommer die Vereinsarbeit und die Arbeit des Kümmerers unterstützen. Zu einer Info-Veranstaltung über E-Mobilität am 2. Februar in Enge-Sande werde ein kostenloser Bustransfer bereitgestellt.

Nach einem Dank an den Festausschuss und die Hausmeister lud die Bürgermeisterin zu Gesprächen an den zahlreich aufgebauten Info-Ständen der Vereine ein.

Text - SHZ Helga Böwadt

Schafflund will einen zweiten Arzt

(19.01.2018)
Gemeinde schafft Voraussetzung für Gesundheitszentrum im Ortskern / Kitakosten belasten den Haushalt
 

Einwohner Ralf Paulsen stellte die Frage, die schon häufig an Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen gerichtet wurde: „Wie sieht es in Zukunft aus mit der medizinischen Versorgung in Schafflund?“ Nach wie vor gibt es für ein größeres Einzugsgebiet nur einen praktischen Arzt im Ort. Best-Jensen konnte zwar keine Erfolgsmeldung für eine weitere Niederlassung geben, aber eine Lösungsmöglichkeit: „Wir arbeiten daran, eine Zweigstelle einer auswärtigen Praxis in Schafflund einrichten zu lassen. Dieser Prozess wird im Moment sehr positiv begleitet, bleibt aber schwierig.“

Passend dazu beschloss die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung, eine Fläche im Ortskern („alter Sparmarkt“) unter der Bezeichnung „Gesundheitsversorgung im Zentrum“ zu überplanen. Hier könnte ein Gebäudekomplex entstehen, der eine Arztpraxis, die Sozialstation und eine Tagespflegeeinrichtung beherbergt. Nun werden erst einmal die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

„Das Insektensterben hat inzwischen dramatische Dimensionen erreicht“, betonte Edmund Link, ehemaliger Kreisnaturschutzbeauftragter, der sich mit einigen Mitstreitern um Projektmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation kümmert. Ziel: Auf einer Fläche von 0,5 Hektar neben den Sportplätzen soll mit geeignetem Saatgut aus der Region wieder eine insektenfreundliche Wiese entstehen. Für das Saatgut und die spezielle Bearbeitung im ersten Jahr ist eine einmalige Investition von 2000 Euro erforderlich. Der Bürgerverein und die Jägerschaft werden das Projekt betreuen. „Wir wollen erst einmal eine Fläche fachlich gut und richtig bearbeiten“, sagte Link. Die Gemeindevertretung stimmte einhellig zu.

Der Haushalt der Gemeinde Schafflund wird für das Jahr einen Fehlbetrag von fast einer halben Million Euro ausweisen. Der Grund liegt vor allem in den erhöhten Kosten um die Kindertagesstätten. „Ich warte auf die Unterstützung des Landes“, sagt der Finanzausschussvorsitzende Christian Sinn dazu. „Sie können die Kommunen mit diesen Kosten nicht alleine lassen.“ Ein mittelfristiger Ausgleich des Haushalts, der bei den Aufwendungen fast 4,9 Millionen Euro vorsieht, „muss über verstärkte Einnahmen erfolgen“, betonte Sinn.

Denn investiert wird in die Gemeinde weiterhin kräftig: 750 000 Euro in die Erweiterung des Neubaugebietes, 470 000 Euro für Landerwerb zur Erweiterung des Gewerbegebiets, für ein medizinisches Versorgungszentrum und ein Baugebiet, 300 000 Euro für den Bau eines Kreisverkehrs, 200 000 Euro für Baumaßnahmen am Kindergarten; insgesamt sind für 15 Maßnahmen 2,7 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen.

Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Einnahmen könnte für die Gemeinde die Beteiligung an einem Windpark sein. Derzeit gibt es einen städtebaulichen Vertrag mit dem „Windpark Stoffeng“, in dem die Höhe der Anlagen auf 150 Meter begrenzt wird. Nun hat die Gesellschaft den Zuschlag erhalten, in einem Windpark „Stoffeng Nord“ als Bürgerenergiegesellschaft 2019 drei Windkraftanlagen mit je 3,6 Megawatt Leistung zu errichten. 200 Schafflunder haben ihr Interesse an einer Beteiligung bekundet. Der Gemeinde wird ein Anteil von zehn Prozent angeboten. Allerdings: Wie Geschäftsführer Jan Lorenzen darstellt, wäre das bei einer Höhenbegrenzung der Anlagen von 150 Meter ein Nullsummenspiel. Eine Erhöhung auf 180 Meter ergebe eine Ertragssteigerung von zehn Prozent oder 70 000 Euro. Die Thematik wird nun in den zuständigen Gremien beraten.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

SPD lädt ein

(19.01.2018)

Politik vor Ort - die SPD wählt ein zu einem Informationsgesprächsabend.

 

Treffpunkt: Dienstag 23. Januar 2018 um 19:30Uhr im Utspann

Foto zur Meldung: SPD lädt ein
Foto: SPD Einladung

Informationsveranstaltung Probefahrens von E-Fahrzeugen

(18.01.2018)

Liebe Schafflunder,

 

die E-Mobilität ist ein wichtiges Thema, dem wir uns stellen wollen. Im Bereich der Gemeinde Schafflund haben wir bereits einige wenige Ladestation. Die Ladeinfrastruktur gilt es auszuweiten. Insoweit habe ich bereits Vorgespräche geführt mit dem Eigentümer im Bereich Einkaufszentrum Edeka/Aldi sowie dem LIDL-Konzern.

Zu einer Ladeinfrastruktur gehören aber auch entsprechende Fahrzeuge. Die Gemeinde Schafflund ist bereits seit einiger Zeit Mitglied der EE4Mobile Genossenschaft, die auch Kommunen im Bereich des Leasings von E-Mobilen unterstützt. Wir sollten uns damit auseinandersetzen, ob wir in den Bereich des Car-Sharings einsteigen und wie dies organisiert werden kann (z.B. über einen Verein).

 

Ich hatte mit Herrn Wiese vom GreenTec Campus eine Informationsveranstaltung dort und der Möglichkeit des Probefahrens von E-Fahrzeugen vereinbart. In der Anlage  das Plakat zu dieser Veranstaltung.

Die Kosten pro Person ermittelt sich über die Anzahl der Teilnehmer, die sich bei einer höheren Teilnehmeranzahl reduzieren. 

 

Über die Firma Stielow-Tours wird für die Teilnehmer aus der Gemeinde Schafflund ein Bus zur Verfügung gestellt, mit dem wir am 02.02.2018 nach Enge-Sande fahren und auch wieder zurückkehren.

Start ist am 02.02.2018 pünktlich um 14:20 Uhr bei der Amtsverwaltung.

 

Anmeldungen bis Mittwoch, 31.01.2018, 15:00 Uhr über die Amtsverwaltung an ( Tel. 700), da die Busplätze begrenzt sind.

 

Freundliche Grüße

 

Constanze Best-Jensen

[E-Mobilität]

Foto zur Meldung: Informationsveranstaltung Probefahrens von E-Fahrzeugen
Foto: Informationsveranstaltung Probefahrens von E-Fahrzeugen

Die Polizei soll in Schafflund bleiben

(18.01.2018)
Amtsausschuss fordert Gewerbeflächen auch abseits der Autobahn
 
 Eine Tagesordnung ohne Beratungen und Beschlüsse, eine solch entspannte Sitzung hat der Amtsausschuss Schafflund lange nicht mehr erlebt. Der Informationsaustausch ohne Zeitdruck zu verschiedenen Themen stand im Vordergrund des Abends.

Dabei konnte der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein von einem Gespräch mit Polizeidirektor Jörn Tietje aus Flensburg berichten. Tietje bekräftigte noch einmal, dass der Polizeistandort Schafflund auf Sicht erhalten bleiben soll. Hintergrund des Gespräches waren die Verlautbarungen aus dem Amt, dass man die Personalstärke in der Verwaltung deutlich erhöhen möchte. Die Polizei ist Mieter im Verwaltungsgebäude und der Mietvertrag läuft zunächst bis 2021. Da eine verstärkte Personaldecke im Amt auch mit mehr Platzbedarf einhergehen könnte, brachte Tietje deutlich zum Ausdruck, dass man über 2021 hinaus im Gebäude bleiben möchte. „Wir müssen erst einmal unser neues Personalkonzept aufstellen“, sagte Hauenstein zur weiteren Entwicklung. Dann könnten viele Optionen diskutiert werden, bis hin zu einem möglichen Anbau.

Zu Gast waren in der Sitzung Burkhard Otzen und Geschäftsführer Michael Otten von der Wireg, um über die Ausrichtung und die aktuelle Arbeit der Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig zu berichten. Direkt berührt wird das Amtsgebiet von den Aktivitäten der Wireg bei der Vermittlung von freien Gewerbeflächen. Diese liegen auf einer Nord-Süd-Achse von Handewitt über Tarp bis Schuby. Mit 23 vermittelten Flächen wurde 2017 ein Höchststand erzielt, nun ginge das Angebot an freien Flächen allerdings zur Neige.

Burkhard Luckow aus Großenwiehe mahnte an, dass die Wireg ihr Augenmerk auch in Ost-West-Richtung legen möge, da „in Großenwiehe und auch Schafflund noch gewerbliche Flächen zur Verfügung“ stünden.

Auch Ralf Loell und Dirk Enseleit von der Schleswig-Holstein Netz AG erhielten die Gelegenheit, ihre aktuelle Netzentwicklungsplanung darzustellen. Interessant war für die Ausschussmitglieder die Information, dass im Amtsgebiet 7,60 Mal so viel Strom durch regenerative Erzeugung eingespeist wird, als hier gleichzeitig verbraucht wird. Bei einer kompletten Einspeisung des Windstroms ohne Notabschaltungen wäre dies sicher doppelt so hoch.

Abschließend wurde der Ausschuss über Projekte für das Versorgungsnetz im Amt Schafflund unterrichtet. Der Hauptanteil der Investitionen von 2,8 Millionen Euro 2018 und 2019 entfallen auf die Verkabelung weiterer 20-kV-Leitungen. Die größte Strecke verläuft von Meyn nach Großenwiehe, aber auch in Wallsbüllfeld und Schafflundfeld sind solche Verbindungen vorgesehen. Die Freileitungen werden entsprechend zurückgebaut.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Eine Homepage für alle

(17.01.2018)
Martina Marczyschewski soll die Online-Angebote in Schafflund zusammenbringen und pflegen
 

Wie kann die Gemeinde Schafflund ihre ehrenamtlich tätigen Vereine und Verbände noch besser unterstützen? Eine Antwort auf diese Frage gab es auf einer Informationsveranstaltung, zu der Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen alle Vorsitzenden eingeladen hatte. Im Vordergrund steht dabei die Homepage der Gemeinde.

„Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, sich mit wenigen Klicks über die Vereinsarbeit und das Veranstaltungsprogramm zu informieren“, sagte Constanze Best-Jensen. Martina Marczyschewski, die bisher bereits den Internetauftritt der Gemeinde auf aktuellem Stand hält, wird als Netzwerkerin künftig Vereinen ohne eigene Homepage zu einer entsprechenden Seite verhelfen.

Einige Vereine hätten einen informativen Internetauftritt mit einem aktuellen Veranstaltungskalender, meint Martina Marczyschewski, aber mitunter sei es für Ehrenamtler zu schwierig, ständig die Homepage zu pflegen, insbesondere bei Wechseln im Vorstand.

Dem stimmte Maren Matzen vom Landfrauenverein zu: „Wir sind mit unserer Seite nicht zufrieden, benötigen gerade einen neuen Provider und sind deshalb sehr interessiert an einer Unterstützung.“

Gleichzeitig sei es Ziel ihrer Arbeit, sagte die neue Netzwerkerin, alle Aktivitäten und Angebote zu sammeln und gegebenenfalls zu koordinieren, um ärgerliche Überschneidungen bei Veranstaltungen zu vermeiden: „Wichtig ist, dass wir zusammenarbeiten und ich eure Informationen bekomme.“ Das gelte nicht nur für die Vereine, sondern auch für die Termine der beiden Schulen, der Kindergärten und der Dänischen Minderheit.

Bürgermeisterin Best-Jensen erhofft sich in einem stetigen Prozess die Entwicklung zu einer noch dynamischeren Gemeinde, in der Synergieeffekte über die Gemeindegrenzen hinaus den Zusammenhalt fördern. Deshalb ziele der Aufgabenbereich der Netzwerkerin auch in Richtung Organisation. Martina Marczyschewski würde ihre Erfahrung mit der Planung größerer Veranstaltungen wie dem Triathlon „Floose-Cup“ oder aktuell der Typisierungsaktion für die kleine Ida mit einbringen. Dritte Säule ihres Tätigkeitsfeldes sei die Unterstützung des Schwimmunterrichts in den Schulen. Martina Marczyschewski freut sich auf ihre neue Tätigkeit. „Wir sind eine tolle Gemeinde, alle halten zusammen“, sagt sie.

Text - SHZ  Helga Böwadt

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Foto: Eine Homepage für alle

Brief der Bürgermeisterin zum Benefiztag

(15.01.2018)

Ein Brief der Bürgermeisterin und Schirmherrin des Benefiztags befindet sich im Download!

[Brief der Bürgermeisterin]

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Foto: Brief der Bürgermeisterin zum Benefiztag

Über 5000 Menschen kamen

(15.01.2018)
Überwältigende Hilfsbereitschaft
Suche nach einem Stammzellspender für leukämiekranke Ida: Über 5000 Menschen kamen
 

Die Organisatoren der Typisierungsaktion für die kleine Ida waren auf einen Besucheransturm vorbereitet, doch das, was sich gestern dann in der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund abspielte, übertraf bei weitem alle Erwartungen. „Wir sind völlig sprachlos und dankbar“, sagte das Vorbereitungsteam um Martina Marczyschewski und Eva Elbert. Tatsächlich ließen sich rund 2500 Personen registrieren, aber die Gesamtbesucherzahl lag sogar bei rund 5000 Personen.

Bereits um 11 Uhr bildete sich eine Schlange vor der Pausenhalle, in der 40 Helfer bereit saßen, um den Wangenabstrich und die Registrierung vorzunehmen. Im Laufe der nächsten Stunden wuchs sie kontinuierlich über den gesamten Schulhof an. Pamela Kölbl von der Deutschen Knochenmarkspender-Datei DKMS freute sich, dass spontan weitere Tische aufgebaut und rund 30 zusätzliche Helfer rekrutiert werden konnten. Und obwohl viele Menschen warten mussten, gab es keinerlei Ungeduld bei den vielen potenziellen Stammzellspendern – unter ihnen auch Elmar Pagel. Er feierte seinen Geburtstag und kombinierte einen Spaziergang mit der Familie bei strahlendem Sonnenschein mit dem Einsatz für den guten Zweck. „Wenn man 38 Jahre gesund durchs Leben gegangen ist, möchte man gern dafür danken und etwas für andere beitragen“, sagte er. Mit seiner Frau Selina Hossain und dem anderthalbjährigen Paul-Henry gehört die Familie zu den Neubürgern Schafflunds.

Überhaupt schien ganz Schafflund sich in der Schule versammelt zu haben. Dennoch blieb die Atmosphäre ruhig und entspannt. Dafür sorgten die Helfer, unter ihnen Julia Stielow und Jutta Humpert, deren Motivation für den fünfstündigen Einsatz nicht zuletzt durch Krankheitsfälle in der eigenen Familie begründet ist: „Wir wollen helfen.“ Diese Hilfsbereitschaft teilte Kristin Jannsen aus Wallsbüll, deren kleiner Sohn Bo geduldig auf ihrem Schoß saß, während sie selbst den Wangenabstrich vornahm: „Dass wir mitmachen, ist für uns selbstverständlich.“

Die Welle der Hilfsbereitschaft hat viele aus Nah und Fern erfasst. Ganze Sportgruppen hatten sich verabredet und waren teilweise mit einem Extra-Shuttle aus Flensburg gekommen. Gerlinde Konzok-Clausen mobilisierte ihre „Nordsee-Biker“ aus Risum-Lindholm, die Rennradsparte des SV Frisia 03: „Wir machen sonntags immer unser Wintertraining auf Mountain-Bikes im Langenberger Forst, aber heute sind wir natürlich zur Charity-Veranstaltung hier.“

Diejenigen, die für die Registrierung zu alt seien, würden eben Kaffee trinken gehen. So sahen es übrigens viele, denn Alt und Jung traf sich zum Klönschnack oder nahm die Angebote des Benefiz-Programms wahr. Rund 400 Sachspenden für die Tombola waren aufgebaut und der Losverkauf florierte. Marcel Humpert informierte Interessierte über seine eigene 2014 erfolgte Stammzellspende und musikalisch unterhielten Kerstin Bogensee und Meike Böhm – während sich die Kinder fantasievoll schminken ließen.

Überall stand das Schicksal der kleinen Ida Louise Kurzbach im Mittelpunkt. Die Spendenbereitschaft sowohl für die DKMS als auch für Idas Familie war bereits im Vorfeld überwältigend, jetzt kam noch einmal eine beachtliche Summe dazu: Ilse Ibald vom Ortskulturring übergab den Erlös des Bücherflohmarkts (300 Euro), die Freiwillige Feuerwehr Kleinwiehe den Inhalt ihres Spar-Helms (250 Euro), die Schafflunder Wählergemeinschaft spendete 250 Euro, Else Marie Rieks-Pedersen für die Gemeinde 200 Euro, die Nospa überbrachte einen n Scheck über 1000 Euro und alle drei Windparks spendeten zusammen 3000 Euro.

Erschöpft und glücklich am Ende eines langen Tages baten Ramona Fabian-Staudt und Yvonne Lorenzen vom Orga-Team: „Bitte schreiben Sie, wie dankbar wir alle sind – vor allem aber die Eltern der kleinen Ida.“ Helga Böwadt

Letzte Vorbereitungen für Typisierungsaktion am Sonntag in Schafflund

(10.01.2018)
Einsatz für Ida
Stammzellspender für krebskrankes Mädchen gesucht 
 
Mit Hochdruck werden in diesen Tagen die letzten Vorbereitungen für die Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am kommenden Sonntag in Schafflund getroffen. Die Eltern der zehnjährigen Ida Louise Kurzbach erhielten vor wenigen Wochen die niederschmetternde Nachricht, dass ihr Kind an akuter myeloischer Leukämie (AML) erkrankt ist, seitdem wird sie in der Kinderonkologie der Uniklinik in Kiel behandelt (wir berichteten).

Sollte die Chemotherapie nicht den gewünschten Erfolg bringen, könnte eine Stammzelltransplantation die lebensrettende Chance für die kleine Ida sein. Ihre drei großen Brüder seien bereits registriert worden, kämen aber leider nicht infrage, berichtet Idas Tante Yvonne Kaul, umso wichtiger sei es, außerhalb der Familie einen passenden Spender zu finden. Zwischen 11 und 16 Uhr warten neben den Mitarbeitern der DKMS 40 Schafflunder Helfer in der Pausenhalle der Grund- und Gemeinschaftsschule auf potenzielle Lebensretter – Menschen zwischen 17 und 55 Jahren ohne chronische Erkrankungen. „Die Wartezeit wird nicht lang sein“, verspricht Pamela Kölbl vom DKMS in Köln und erläutert den Slogan „Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!“.

Nach einer schriftlichen Abfrage zur Gesundheit, wobei eine Erkältung zum Beispiel keine Rolle spielt, nimmt jeder mit einem Wattestäbchen selbst den Wangenabstrich vor, dann geht es zur Endkontrolle, fertig. Die Auswertungsphase dauert dann etwa vier Wochen.

Gleichzeitig findet in der Aula eine Benefizveranstaltung statt, um sowohl die DKMS als auch Idas Familie zu unterstützen. „Die Resonanz auf den Zeitungsartikel ist groß und die Verbreitung über Facebook einfach überwältigend“, sagt Martina Marczyschewski, die gemeinsam mit Eva Elbert, einer Freundin von Idas Mutter, und dem gesamten Organisationsteam auf einen Besucheransturm vorbereitet ist. Alle packen mit an. Die Freiwillige Feuerwehr organisiert das Parken, die DLRG stellt Rettungssanitäter und die Eltern der Dänischen Schule und viele andere backen Kuchen für die Bewirtung. Für die Tombola sind zahlreiche hochwertige Sachspenden eingegangen: Trettrecker, Grill, Kaffeemaschine, Strandkorb, Carrera-Bahn, Gutscheine jeglicher Art und vieles mehr. Der Kinderarzt Maik Tanneberger aus Bredstedt informiert, dazu berichten mehrere Personen, die bereits registriert sind.

Wer sich am Sonntag registrieren lässt, kann an einer Extra-Verlosung von Logenkarten der SG Flensburg-Handewitt teilnehmen. Und auch die Jüngsten engagieren sich: So werden unter anderem Idas Mitschüler aus der Dänischen Schule selbstgemalte Postkarten verkaufen.

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Letzte Vorbereitungen für Typisierungsaktion am Sonntag in Schafflund
Foto: Letzte Vorbereitungen für Typisierungsaktion am Sonntag in Schafflund

Neuer Einwohnerbrief

(06.01.2018)

Im Download befindet sich der neue Einwohnerbrief, den sie jederzeit auch im Archiv wieder finden.

[Einwohnerbrief ]

Tapfere Ida kämpft gegen den Krebs

(03.01.2018)
Diagnose Leukämie traf die Familie im November / Freunde und Verwandte organisieren Typisierungsaktion am 14. Januar
 

Wie jedes Kind hatte sich Ida Louise Kurzbach aus Schafflund auf die Weihnachtszeit gefreut – doch alles kam anders. Weil sie blass und dünn war und über Bauchschmerzen klagte, musste sie ins Krankenhaus. Das Ergebnis des Blutbildes traf die Eltern Sandra und Marcel Kurzbach am 29. November wie ein Schock: Ida war an Leukämie erkrankt und wurde umgehend in die Kinderonkologie am UKSH in Kiel verlegt.

Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Ein stetes Hoffen und Bangen, ob und wie gut die Chemotherapie anschlagen wird, belastet die Eltern, die abwechselnd ununterbrochen an der Seite ihrer kleinen Tochter sind. „Jetzt hat Ida gerade eine Chemo-Pause, damit sie sich vor der nächsten etwas erholt“, berichtet Sandras Schwester Yvonne Kaul. „Sie konnte gar nichts mehr essen, weil ihre Mundschleimhaut von innen so kaputt ist.“ Mit ihren neun Jahren hält Ida die vielen Prozeduren erstaunlich tapfer durch: Bluttransfusionen, Rückenmarkspunktion, Chemotherapie und jetzt den Verlust ihrer schönen langen Haare. Viel zu viel für ein Kind – und doch der einzige Weg zum Sieg über den Krebs.

Herumtollen mit ihrem Hund Lilly, Malen in der Flensburger Malwerkstatt, nicht einmal der tägliche Schulbesuch ist Ida zurzeit möglich. In ihrem Krankenzimmer schaut sie auf eingerahmte Fotos von Mitschülern der Dänischen Schule in Schafflund. Ida ist sehr beliebt und hat viele gute Freunde – in einer Welle des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft haben die Kinder gesammelt, um ihr ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen und sie warten darauf, dass die kleine Patientin wieder nach Hause darf. Noch aber müssen Freunde und Familie keimfreie Schutzkleidung tragen, wenn sie Ida in Kiel besuchen. Und Ida hat eine große Familie. Von drei großen Brüdern wird sie verwöhnt, dazu kommen vier Kinder, die Sandra und Marcel Kurzbach als Pflegekinder betreuen.

Als die Hiobsbotschaft aus Kiel kam, waren es vor allem Freunde der Eltern, die sich sofort der jüngeren Kinder der Familie annahmen. „Zuerst war es ein Schock“, erinnert sich Idas Patentante Yvonne Lorenzen, „dann haben wir uns schnell organisiert, sodass die Pflegekinder über Tag nach der Schule bei Freunden verteilt sind.“ Die psychische Belastung des Elternpaares ist hoch: Einerseits möchten sie sich rund um die Uhr um ihr schwerkrankes Kind kümmern, andererseits zu Hause den Ansprüchen gerecht werden. Da ist es ist gut, dass sie sich auf Familie und Freundeskreis verlassen können, zum Beispiel auf Sandras Bruder Jan Ketelsen, der selbst an Krebs erkrankte, und auf Sandras Freundin Eva Ebelt, die sich an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gewandt hat, um eine Typisierungsaktion für Ida zu organisieren. Das geschah fast zeitgleich mit einer Initiative der Schafflunderin Martina Marczyschewski, sodass beide nun mit einem großen Team ihre Kräfte bündeln.

Ob eine Stammzellentransplantation bei Ida nötig sein wird, ist noch nicht gewiss, aber sollte es dazu kommen, muss alles sehr schnell gehen. Deshalb findet rechtzeitig am 14. Januar von 11 bis 16 Uhr in der Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund eine Benefizveranstaltung statt mit dem Ziel, einen passenden Stammzellenspender für die kleine Ida zu finden. „Die Eltern sind dankbar dafür und sehen nicht nur Ida, sondern auch die anderen Krebspatienten, deren Leben gerettet werden könnte“, meint Sandras Freundin Tanja Gondesen. Fast 40 Helfer benötigt die DKMS für die Registrierung potenzieller Spender – und diese konnten im Nu gefunden werden. „Wir möchten, dass viele Leute kommen und auch ein bisschen bleiben, um sich ein Video mit Ida anzusehen, sich über die Krankheit zu informieren, vielleicht auch auf Kaffee und Kuchen zu bleiben“, sagt Martina Marczyschewski. Die Gemeinde unterstütze die Veranstaltung unter Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Der Erlös aus einer Tombola solle der Familie zugute kommen, damit keine finanzielle Not entsteht. Sängerin Kerstin Bogensee sorgt gemeinsam mit Meike Böhm für den musikalischen Rahmen, Kinder können sich schminken lassen oder am Glücksrad spielen. Obwohl die Registrierung nur im Alter zwischen 17 und 55 Jahren möglich ist, soll das Beiprogramm Jung und Alt ansprechen und ganze Familien motivieren, sich mit geringem Aufwand für die gute Sache einzusetzen.

Ein Wunsch hat sich für Ida übrigens bereits erfüllt: Sie bekam zu Weihnachten einen Playmobil-Hochzeitsladen, der wohl manches Mädchenherz höher schlagen lassen würde. Und in dieser Woche gibt es wieder Geschenke. Ida feiert am 7. Januar im Krankenhaus ihren zehnten Geburtstag – ein guter Anlass für alle, die ihr Schicksal berührt, eine Woche später die DKMS im Kampf gegen den Blutkrebs zu unterstützen.

Text- SHZ Helga Böwadt

 Typisierungsaktion: 14. Januar, 11 bis 16 Uhr in der Schule Schafflund, Meyner Straße 29

Foto zur Meldung: Tapfere Ida kämpft gegen den Krebs
Foto: Tapfere Ida kämpft gegen den Krebs

Investieren – sonst drohen Strafzinsen

(03.01.2018)
Finanzexperte rät dem Amt Schafflund, die Überschüsse auszugeben / Zwei Löschfahrzeuge und Parkplatzsanierung sind größte Posten
 
Das Amt Schafflund ist durchaus flüssig – oder anders ausgedrückt: Es verfügt über ausreichend liquide Mittel. Mit 942 000 Euro werden die Abschreibungen seit 2011 fast komplett abgedeckt, wie es eigentlich auch sein soll. Allerdings entsteht daraus gegenwärtig ein Problem ganz anderer Art. „Ich kann den Gemeinden nur empfehlen, für die Investitionen in 2018 diese liquiden Mittel einzusetzen. Wir müssten sonst bei den Banken Strafzinsen für unsere Einlagen bezahlen“, führte Sönke Renger, Leiter der Finanzabteilung, aus. Dieser Empfehlung folgte dann der Amtsausschuss Schafflund auch.

Die größten Investitionen betreffen die zwei neuen Löschfahrzeuge für die Wehren Medelby-Holt und Sillerup, für die zusammen 350 000 Euro aufzuwenden sind. Für die Sanierung des Parkplatzes an der Amtsverwaltung sind 150 000 Euro eingestellt worden. Hier gibt es noch keine genauen Zahlen.

Die geplanten Einnahmen aus dem Finanzplan werden mit 2,3 Millionen Euro die Verbindlichkeiten von 2,2 Millionen Euro übersteigen und so zu einem leichten Überschuss führen. Die größten Belastungen resultieren aus den Personalkosten mit 1,3 Millionen Euro. Eine Steigerung in diesem Bereich von etwa 100 000 Euro ist vorwiegend auf die Erhöhung der Personalstärke in der Amtsverwaltung um zwei Stellen zurückzuführen. Die Gemeinden werden elf Prozent mehr für die 1,8 Millionen Euro Amtsumlage aufwenden müssen als im Vorjahr.

Eine Personalie wurde auf Antrag von Karin Carstensen, Bürgermeisterin in Hörup, beraten: Die zugewiesenen Flüchtlingsfamilien im Amtsbereich bleiben zunehmend vor Ort und bedürfen der Hilfe bei der Integration. Gerade in plötzlich auftretenden Krisen- und Konfliktfällen zeige es sich, so Carstensen, dass es an Möglichkeiten an Verständigung fehle. Es gebe niemanden mit ausreichenden deutsch-arabischen Sprachkenntnissen. Ein Dolmetscher-Pool stehe zwar in Schleswig zur Verfügung, aber auf diesen könne nicht praxistauglich zurückgegriffen werden. Der Amtsausschuss votierte für die Einstellung einer entsprechenden Person in Teilzeit mit guten arabischen und deutschen Kultur- und Sprachkenntnissen. Die Stelle soll zunächst bis zum 31. Dezember 2019 befristet sein.

Seit etlichen Jahren verfügt das Amt Schafflund über keine gültige Geschäftsordnung mehr. Auf Grundlage der letzten wurde nun eine aktualisierte und den gegenwärtigen Verhältnissen angepasste verabschiedet. Den amtsangehörigen Gemeinden wurde empfohlen, ähnlich zu verfahren.

Formal ist das Amt Schafflund der im Grundbuch eingetragene Besitzer des Schwimmbads „Waldeck“. Dieses wird nun per Überlassungsvertrag an die fünf Gemeinden Schafflund, Nordhackstedt, Hörup, Wallsbüll und Meyn übertragen, die ohnehin die Finanzlast des Betriebes tragen.

Eine Lücke reißt das Ausscheiden des ehrenamtlichen Rentenberaters Michael Klatt, der seit dem Jahre 2000 Beratung in der Amtsverwaltung anbot. Etwa 150 Ratsuchende besuchten jedes Jahr seine Sprechstunde. Ob die Stelle neu besetzt werden kann, muss erst einmal offen bleiben. Nachfragen bei den Rentenversicherungsträgern blieben bislang ohne positives Ergebnis.

Reinhard Friedrichsen

Ida sucht Helden

(30.12.2017)

Ida ist 9 Jahre alt und kämpft um ihr Leben. Anfang Dezember erhielt die Familie die Diagnose Leukämie und seit dem steht alles Kopf.

Die Gemeinde Schafflund veranstaltet zusammen mit der DKMS, der Familie und Freunden einen Typisierung und BenefizTag in der Schafflunder GGSchule am 14.01. von 11-16Uhr.

Es wir eine große Tombola zu Gunster der Familie und der DKMS geben, ebenso wie ein Kuchen Büfett und Kerstin Bogensee wird singen.

Alle können helfen und sind herzlich willkommen sich weitere Infos an dem Tag über diese Krankheit die aus dem Nichts kommt zu informieren.

 

Foto zur Meldung: Ida sucht Helden
Foto: Ida sucht Helden

Geld für den Breitbandausbau

(27.12.2017)
Schafflund erhält Zuwendungsbescheid über knapp vier Millionen Euro vom Bund / Hälfte der Ausbaukosten wird öffentlich gefördert
 

 Lang hat es gedauert, aber nun hält er ihn in den Händen: Volkert Petersen, Stellvertretender Bürgermeister und Vorsteher des Breitbandzweckverbandes im Amt Schafflund, hat den Zuwendungsbescheid über 3,9 Millionen Euro erhalten. Damit wird die Hälfte der veranschlagten Kosten für den Breitbandausbau mit Mitteln des Bundes öffentlich gefördert.

Im Rahmen der Maßnahme sind in den beteiligten Gemeinden Böxlund, Nordhackstedt, Lindewitt, Großenwiehe und Schafflund Tiefbauarbeiten über eine Streckenlänge von 105 Kilometern vorgesehen. Dabei sollen 466 Kilometer Glasfaser und 141 Kilometer Leerrohre neu verlegt werden. Ziel ist es, in den Außenbereichen der Gemeinden 506 Haushalte und zwei Unternehmen mit schnellem Internet bis ins Gebäude zu versorgen. Mindestens 80 Prozent von ihnen sollen dann über eine Internetgeschwindigkeit von 100 Megabit je Sekunde verfügen können, der Rest zumindest zuverlässig über mindestens 50 Mbit/s.

Nach Auskunft von Petersen habe man bereits begonnen, ein Fachbüro für die weitere rechtliche und wirtschaftlich-technische Beratung für die kommenden Ausschreibungsverfahren zu suchen. Die Entscheidung darüber fällt in diesen Tagen. Um mit den Baumaßnahmen beginnen zu können, muss zu möglichst verträglichen Konditionen ein Betreiber für das zukünftige Netz gefunden werden.

Nun wird zunächst ein Zeitplan erstellt werden müssen, der stark abhängig ist vom Tempo der vorgeschriebenen Schritte: Suche eines begleitenden Fachbüros und eines Betreibers, dann das Ausschreibungsverfahren für die eigentlichen Arbeiten. Mit einem Anrollen der Bagger sollte aber zuverlässig in 2018 gerechnet werden können. Der Beginn der Maßnahme wird in Böxlund erfolgen.

„Wir werden die Bürger, die in den Anschlussgebieten wohnen, informieren und beteiligen“, versichert Petersen. Eine der Bedingungen der öffentlichen Förderung sind erschwingliche Anschlusskosten für nachfragende Haushalte. Nun wird man solch hohe Investitionen nicht ausschließlich für wenige Anschlüsse in den Außenbereichen tätigen. Der Zweckverband denkt hier langfristig. „Wir werden die Trassenführung so gestalten, dass ein späterer Ausbau in den Innenbereichen der fünf Gemeinden möglichst problemlos erfolgen kann“, erläutert Petersen. Spätestens mit einem nächsten Förderprogramm des Bundes, mit dem wohl zu rechnen ist, wird der Breitbandzweckverband dort erneut ansetzen.

 

Text: SHZ rfr

Foto zur Meldung: Geld für den Breitbandausbau
Foto: Geld für den Breitbandausbau

Frohe Weihnachten

(24.12.2017)

Wir wünschen Allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten.

Foto zur Meldung: Frohe Weihnachten
Foto: Frohe Weihnachten

Tagesmütter sollen Engpass beheben

(13.12.2017)
Im Amt Schafflund wird im Frühjahr ein Qualifikationskurs angeboten / Unterricht findet an 26 Wochenenden statt
 

Kindertagespflege als Ergänzung zum Angebot der Kindertagesstätten – diese Möglichkeit soll im Amtsbereich Schafflund ausgebaut werden. Bislang stehen zehn Kindertagesstätten zur Verfügung, um die Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Trotz der Erweiterung der Kitas in Lindewitt, Großenwiehe und Schafflund sind die Kapazitäten stets ausgeschöpft, und es fehlt an Plätzen.

Tagesmütter oder Tagesväter können hier eine Lösung sein. Sie betreuen eine kleine Gruppe von Kindern gegen Bezahlung meist im eigenen Haushalt. Durch die kleine Gruppe von maximal fünf gleichzeitig anwesenden Kindern hat die Kindertagespflege einen familienähnlichen Charakter. Zudem können die Betreuungszeiten oftmals deutlich flexibler gestaltet werden als in einer Krippe. Besonders bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr wird die Tagespflege derzeit immer öfter nachgefragt. Daher ist sie nicht nur als Ersatz zum Angebot der Kita zu sehen, sondern als Ergänzung der Möglichkeiten für Eltern und Kinder.

Wesentliche Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Kindertagespflege ist der Besuch eines Grundqualifizierungskurses zur Kindertagespflegeperson. In 160 Theorie- und 40 Praxisstunden wird das rechtliche und pädagogische Rüstzeug vermittelt, um in diesem Bereich aktiv werden zu dürfen.

Diese Kurse finden bisher ausschließlich in der Stadt Schleswig statt. Derzeit planen der Kreis Schleswig-Flensburg, die Evangelische Familienbildungsstätte Schleswig sowie Gemeinden im Amt Schafflund die Durchführung eines eigenständigen Grundqualifizierungskurses im Bereich des Amtes Schafflund. Damit soll interessierten Personen aus dem nördlichen Kreisgebiet die Teilnahme erleichtert werden.

Die Initiative dazu geht von einigen Gemeinden im Amt Schafflund aus. „Diese überlegen derzeit, ob sie diese Form der Kinderbetreuung durch freiwillige Zuschüsse an Eltern und Tagespflegepersonen begleiten“, sagt Ralf Fleddermann, Fachbereichsleiter für Soziales im Amt Schafflund. So könne diese Betreuungsform attraktiver gestaltet werden. „Vertragspartner für die Tagespflegepersonen wäre der Kreis Schleswig-Flensburg“, ergänzt er.

Vorgesehen ist eine einmalige Kursdurchführung ab dem Frühjahr 2018 bis zum Spätsommer 2018. Der Unterricht wird in Schafflund oder umliegenden Gemeinden an zirka 26 Wochenenden stattfinden. Es handelt sich um einen vollwertigen Grundqualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson.  Interessierte können sich bis 20. Januar an Ralf Fleddermann, Amtsverwaltung Schafflund, Telefon 04639- 7013 oder 04639-700 2018 wenden.

 

Text - SHZ rfr

Letzer Einwohnerbrief von 2017

(12.12.2017)

Im Download befindet sich der aktuelle Einwohnerbrief von der Bürgermeisterin.

[Einwohnerbrief Dezember 2017]

Günstiger Wohnraum für Schafflund

(10.12.2017)
Gemeinde will dafür sorgen, dass es im „Baugebiet“ Dammacker für die zahlreichen Bauwilligen bezahlbare Mieten gibt
 

 Verschiedene Planungen sind derzeit ein wesentlicher Bestandteil der kommunalpolitischen Arbeit in Schafflund. Dazu gehört die Erweiterung des Baugebiets Dammacker, für das sich in kürzester Zeit wieder zahlreiche Bauwillige gemeldet haben. Für dieses Vorhaben wird sich die Gemeinde nun der Aufgabe stellen, preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns dieser Aufgabe selbst annehmen, wenn wir keinen privaten Investor finden“, versicherte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Entsprechend fasste die Vertretung den Aufstellungsbeschluss für die Bauabschnitte drei und vier mit einem entsprechenden Vermerk, der sowohl als Signal nach außen, als auch der Selbstverpflichtung dienen soll. Ebenfalls erweitert werden soll das Gewerbegebiet. Vorgesehen sind knapp zwei Hektar in westlicher Richtung mit möglicherweise acht weiteren Gewerbegrundstücken. Aus verschiedenen Sachzwängen muss die Erschließung von der Landesstraße 300 erfolgen, die zwar recht kostenintensiv ist, aber die Möglichkeit offen lässt, dieses Gebiet irgendwann wiederum nach Westen zu erweitern. Zudem bietet es so eine lukrative verkehrstechnische Anbindung, da „eine große Maßgabe für einen Interessenten eine attraktive Logistik sei“, ist Christian Sinn, Vorsitzender des Finanzausschusses, überzeugt.

Die Gemeinde hat die Fläche zwischen Lidl und der Wallsbek erworben und wird es als sogenanntes Mischgebiet überplanen. Wie der Vorsitzende Gerd-Ulrich Marquardt erklärte, seien im Bauausschuss bereits erste Ideen für eine Ausgestaltung diskutiert worden, so möglicherweise der Bau eines neuen Gebäudes für die Feuerwehr. Allerdings sei diese Thematik etwas für die Planung „Ortsentwicklung“. Um diese nun anzuschieben, wurde der Auftrag zur Erarbeitung einer Ortsentwicklungsplanung an ein Fachbüro aus Westensee für 42 126 Euro vergeben. Eine öffentliche Förderung von 75 Prozent reduziert die Kosten für die Gemeinde erheblich.

Erstmals beschloss die Gemeindevertretung den Erlass einer Vorkaufsrechtsatzung für fünf zumeist unbebaute Flächen in der Gemeinde. Der Grund liege darin, dass das allgemeine Vorkaufsrecht nach Auffassung von Best-Jensen in der Praxis reine Makulatur sei. „Dies heißt nicht, dass die Gemeinde das Vorkaufsrecht ausüben will, sondern sie erhält sich hier nur einen Handlungsspielraum. Diese Option soll auch nur für eine geordnete städtebauliche Entwicklung gezogen werden“, sagte sie.

Das Projekt „Schafflunder Herzstück“ ist eigentlich erfolgreich abgeschlossen. Nur eine Brücke über den Meyner Mühlenstrom fehlt noch. Genau diese Maßnahme erweist sich als außerordentlich schwierig. Nachdem die Planungen abgeschlossen werden konnten, erbrachte die Ausschreibung nur zwei Angebote. Das günstigere war mit 107 000 Euro einfach zu teuer und damit unwirtschaftlich. Mit einer veränderten technischen Ausführung wird es möglich sein, die Kosten auf unter 80 000 Euro zu senken.

Weiteres in Kürze:

Für den Bereich des Alten- und Pflegeheims „Haus am Mühlenstrom“ wird der Bebauungsplan so geändert, dass dieses erweitert werden kann. Der Holländerhof plant im Baugebiet Dammacker eine Wohnanlage für 30 Bewohner.

Der Innenausbau für die Erweiterung der Kita „Großer Regenbogen“ wurde für 33 575 Euro vergeben.

 

Text - SHZ rfr

Speisekammer Schafflund und neuer bezahlbarer Wohnraum

(08.12.2017)
 Als ländlicher Zentralort ist Schafflund auch in sozialer Sicht gut aufgestellt: Beispielsweise mit der ‚Schickeria‘, in der bereits seit einigen Jahren gut erhaltene Second Hand-Kleidung aller Art, Spielsachen, Geschirr und vieles mehr für günstiges Geld abgegeben werden. Zielgruppe sind Einwohner, deren Einkünfte aus unterschiedlichen Gründen eher knapp bemessen sind. Das ist grundsätzlich nicht ehrenrührig, und die Inanspruchnahme steht allen Menschen offen, Berührungsängste sind überflüssig.

Dies gilt auch für die jüngste Errungenschaft dieser Art: Seit Sommer gibt es die ‚Speisekammer Schafflund‘ in der ‚Schickeria‘ im früheren Tennisheim an der Festwiese (Meyner Straße). Im Sinne der bundesweit etablierten Tafeln sind dort Lebensmittel aller Art mit teils kurzer Haltbarkeit, aber auch mal Waschmittel und anderes für den täglichen Bedarf für einen kleinen Obolus erhältlich (gegen Vorlage des Renten- oder Leistungsbescheids).

Geöffnet ist die ‚Speisekammer Schafflund’ montags von 10 bis 12, am Mittwoch von 15 bis 18 sowie freitags von 9.30 bis 10.30 Uhr. Die Waren stammen von den örtlichen Händlern Edeka, Aldi und Lidl, die diese Idee sofort unterstützt haben. Für den Transport haben die Gebrüder Maaßen in Jardelund sogar einen Anhänger gestiftet. „Dies ist ein allgemeines Angebot für die Bürger Schafflunds wie der aller Gemeinden des gesamten Amtsbereichs“, betont Constanze Best-Jensen.

Die Bürgermeisterin informiert außerdem über ein weiteres Projekt der Gemeinde Schafflund: Neuer, sozial orientierter Wohnraum im Baugebiet Dammacker III und IV sowie auf der Lidl-Fläche, der zu günstigen Konditionen angeboten werden wird. Kompetente Know-how-Unterstützung haben regionale Wohnungsbau-Genossenschaften zugesichert. Das Gelände wurde bereits erworben.

„Die Gemeindevertretung hat beschlossen, dass wir uns dieser Aufgabe stellen“, erzählt Constanze Best-Jensen. Interessierten Investoren stellt sie gerne alle Details vor – gegebenenfalls baut die Gemeinde diesen bezahlbaren Wohnraum aber zeitnah auch selbst.

 

Text - SHZ rf

Gemeindevertretung tagt

(05.12.2017)
 Die Gemeindevertretung Schafflund tagt morgen ab 19.30 Uhr im Landgasthof „Utspann“, Hauptstraße 47. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Punkte: Gestaltung des Spiel- und Freizeitplatzes Bebauungsplan Nr. 26 Dammacker, zusätzliche Brücke über den Mühlenstrom, Bebauungsplan Nr. 26 „Dammacker“, Bebauungsplan Nr. 13 „Am Bäckerweg“, Erweiterung Kita „Großer Regenbogen“, Änderung des Flächennutzungsplanes und Bebauungsplan Nr. 33 Erweiterung des Baugebietes Dammacker, Bauabschnitte III und IV), 22. Änderung des Flächennutzungsplanes Erweiterung Gewerbegebiet, Bebauungsplan Nr. 32 „Schneewallacker“, Bebauung im Bereich der Hauptstraße zwischen Lidl und dem Mühlendamm, Haushalt 2018.
 
Text - SHZ

Dingstock Nr. 2017

(01.12.2017)

Im Download befindet sich der aktuelle Dingstock mit interessanten Berichten und Terminen der nächsten Monate.

[Dingstock Nr.4 2017]

Frische Impulse für die Region

(13.11.2017)
Reges Interesse am Thema „Sozialplanung“ bei der vierten Regionalkonferenz in Schafflund / „Bürgernetzwerker“ soll Angebote koordinieren
 

 Mit 110 Teilnehmern war die vierte „Regionalkonferenz Sozialplanung“ die mit Abstand am stärksten besuchte dieser Reihe. Sie richtete sich an Interessierte aus den Ämtern Schafflund, Eggebek und Oeversee sowie der Gemeinden Harrislee und Handewitt. Es kamen Vertreter von Vereinen, Verbänden, aus der Kommunalpolitik, betroffenen Berufsgruppen und interessierte Bürger.

Stefanie Hellriegel, Jugendhilfe- und Sozialplanerin des Kreises Schleswig-Flensburg, moderierte die Veranstaltung und hatte klare Vorstellungen. „Ich erwarte Impulse, was an der Basis in der Region wirklich notwendig ist. Was ist obenauf, was soll weiter entwickelt werden?“ Ob sie denn nicht befürchte, dass die Ergebnisse einer solchen Tagung anschließend in den Schubladen verschwinden? „Wir sehen uns auch als Kümmerer, die diese Themen hochhalten“, antwortete sie.

Die methodische Vorgabe für die vier Workshops der Konferenz war eindeutig: zukunftsgerichtet, konkret, verantwortlich und innovativ. So sollten echte und möglichst greifbare Ergebnisse erzielt werden, die kurzfristige Maßnahmen und einen Idealzustand in fünf Jahren beschreiben sollten.

Für den Bereich Bildung und Gesundheit von Kindern ergab sich die deutliche Forderung nach dem Erhalt auch der kleineren Schulstandorte. Für die Verknüpfung von Bildungsangeboten gebe es mit Bildungslandschaften und -häusern schon einige gute Beispiele im Kreisgebiet. Chancen auf Bildung und Gesundheit für alle Kinder könnten mit kurzfristigen Maßnahmen geschaffen werden – etwa mit der Beitragsfreiheit für Kinder in Sportvereinen oder der Vergabe von Stipendien für Offene Ganztagsschulen.

„Die vielfältige Zusammensetzung in diesem Workshop und der Zwang zu konkreten Vorschlägen führte zu einem effektiveren Austausch als unter reinen Berufskollegen“, war die einhellige Meinung von Maren Thomsen und Heike Petersen, Schulleiterinnen aus Kleinjörl und Eggebek.

Das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt ein Dauerthema. Die Beseitigung der Niedriglohnjobs gehört dazu, denn „Wer im Erwerbsleben arm ist, wird es im Alter erst recht sein“, betonte Anika Nissen, Leiterin des Workshops. Neben konkreten Diskussionsergebnissen wurden unmittelbar Handlungsaufgaben an Teilnehmer vergeben. Karin Carstensen, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises, wird sich im „Örtlichen Beirat“ bei regionalen Arbeitgeberverbänden dafür stark machen, mehr Frauen in Teilzeitbeschäftigung und auch -ausbildung zu bringen. Utta Weissing, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Harrislee, wird sich um die Ausrichtung einer Messe zum Thema bemühen. Aber auch um „Leihomas“ und „Leihopas“ solle wieder geworben werden. Ihr Einsatz sei sehr wirkungsvoll.

Beim Thema bessere Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen kamen die Teilnehmer schnell zur Erkenntnis, dass bei vielen Lösungsansätzen das Ehrenamt immer stärker und öfter in die Verantwortung genommen wird. Dies führe zwangsläufig zur Überforderung und Überlastung und so zu nachlassender Bereitschaft. „Wir müssen aus unserer kleinen Welt ausbrechen und uns vernetzen“, bekräftigte Lars Fischer, Leitender Verwaltungsbeamter in Eggebek. Dazu gehe man im Amt Eggebek einen neuen Weg: Ein hauptamtlicher „Bürgernetzwerker“ soll künftig die Vernetzung des Ehrenamtes und vorhandener Angebote vor Ort vorantreiben und koordinieren.

Ähnlich ist die Erkenntnis bei der Beschäftigung mit dem Problemfeld Migration/Flüchtlinge. Das Ehrenamt dürfe nicht weiter überbelastet werden, sondern hauptamtliche Strukturen müssten verstärkt werden. Wirkungsvolle Schritte in die Integration könnten natürlich weiterhin vor Ort gegangen werden. Gesellschaftliche Teilhabe am Vereinsleben im Sportverein oder in der Freiwilligen Feuerwehr blieben ein geeignetes Mittel und ließen sich umgehend umsetzen.

Stefanie Hellriegel sicherte den Teilnehmern am Ende zu: „Wir werden allen Entwicklungen, die sich aus dieser Konferenz ergeben, weiter nachgehen.“

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Klimaschutz: Aktionstag mit vielen Gewinnern

(07.11.2017)
 „Klimaschutz vor Ort“ – mit einem Aktionstag an und in der Schule bot die Gemeinde Schafflund allen interessierten Bürgern einen Einblick in diese Thematik. In einem Malwettbewerb entwarfen Schüler der Gemeinschaftsschule Plakate zum Thema „Klimaschutz“. Maria Wind und Cathleen Meier gewannen und erhielten von der Gemeinde 250 Euro für die Klassenkasse ihrer 9b.

Vier Schüler des 10. Jahrgangs blieben auch am Nachmittag aktiv, referierten als Gruppe zu verschiedenen Heizmöglichkeiten und zeigten deren Vor- und Nachteile auf. Ihre Tipps zur Energieeinsparung im häuslichen Bereich mündeten in der Empfehlung, dass Temperaturen von 16 bis 19 Grad in Schlaf- und Wohnräumen ausreichend sein können. Dies spare nicht nur Energie, sondern reduziere auch merkbar den CO2-Ausstoß. Zusätzlich legten sie einen umfangreichen Katalog mit einfachen Maßnahmen zur Energie-Einsparung an ihrer Schule vor.

In vier kurzen Vortragsveranstaltungen konnten sich die Bürger über die Themen „Das Wärmenetz Schafflund“, „Stromrechnung einfach erklärt“, „Geld verdienen mit Energieeffizienz“ und „Die Mobilität der Zukunft“ informieren.

Beispielhaft tat dies Stephan Wiese von GreenTEC Campus aus Enge-Sande, der sich selbst als „Vollidealist“ in Bezug auf Elektro-Mobilität bezeichnet. „Wir fahren lieber mit Strom vom Deich, als mit Öl vom Scheich“ lautet sein Motto. Schließlich sei das Öl anschließend weg, der Wind aber immer da. Er engagiert sich in „eE4mobile“, einer Energiegenossenschaft zur günstigen Beschaffung von Elektro-Autos. Das E-Mobil sei ab 140 Euro im Monat gut bezahlbar und mit einer Reichweite von 300 Kilometern sehr alltagstauglich. Die vorhandene grüne Energie in Schleswig-Holstein reiche aus, um theoretisch alle 1,5 Millionen kraftstoffbetriebenen Fahrzeuge des Landes an die Steckdose zu bringen. Aber auch der Antrieb mit Wasserstoff werde für ihn immer realistischer. Für die echte Energiewende sei ein solcher Umstieg unverzichtbar.

Begleitet wurde der Aktionstag von einigen Ausstellern rund um das Thema „Erneuerbare Energien und Klimaschutz“. Zudem standen Elektro-Autos zur Verfügung, mit denen jeder Interessierte eine Runde drehen konnte. Dies kann Janina Fleddermann aus Schafflund nun sehr ausgiebig tun: Sie gewann in der Tombola ein ganzes Wochenende mit einem Elektro-Smart.

 

Text - SHZ rfr

Einwohnerbrief

(01.11.2017)

Im Download findet sie den aktuellen Einwohnerbrief unserer Bürgermeisterin mit vielen Terminen für die kommenden Wochen.

[Einwohnerbrief]

Sie planen ihren Spielplatz selbst

(30.10.2017)
Kinder und Eltern aus dem Schafflunder Neubaugebiet „Dammacker“ ließen ihrer Fantasie freien Lauf
 

 In Schafflund sind Kinder und Eltern aufgerufen, ihren Spielplatz selbst zu planen. „Sie sind gefordert, insbesondere Ihre Kleinen, hier etwas zu entwickeln.“ Mit dieser Aufforderung begrüßte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen 15 Eltern aus dem Neubaugebiet „Dammacker“ mit ihren Kindern im Krippen- und Kita-Alter zu einem Workshop zur Spielplatzgestaltung. Diese ließen sich nicht lange bitten und gingen alle außerordentlich kreativ zu Werke.

Unter der Moderation von Elke Heilmann und Michael Mäurer vom Planungsbüro „OLAF“ gab es zwei unterschiedliche Strategien. Auf maßstabsgerechten Unterlagen entwarfen Eltern und Kinder entweder Planzeichnungen, oder sie modellierten sogar einen Spielplatz.

Und die Teilnehmer ließen ihrer Fantasie freien Lauf, es wurden viele Ideen, Wünsche und Anregungen eingebaut. „Als Bauherr kann man bestimmen, wie man sein Haus haben möchte. Bei Spielplätzen wird einem häufig etwas vorgesetzt. Hier können wir uns mit unseren Kindern einbringen, das finde ich super“, urteilte Vater Lars Hansen über diese Veranstaltung. Schon am Abend zuvor hatte es in seiner Familie einen regen Austausch von Eltern und den beiden Töchtern gegeben. „Ich möchte ein Baumhaus“, hatte Emily für sich entschieden.

Die abschließende Präsentation erbrachte dann klare Favoriten, bei denen der bereits vorhandene Rodelhügel eine große Rolle spielte. An verlässliche Schneelagen mochte niemand so recht glauben. „Wir würden den Rodelberg gern das ganze Jahr nutzen“, sagte Christoph Scheel. Daher stellte sich die Installation einer Seilbahn als größter Wunsch aller Beteiligten heraus, gefolgt von einem eingelassenen Trampolin. Selbstverständlich war auch eine Rutsche dabei. Die Ergebnisse werden nun in der Gemeindevertretung vorgestellt werden, um schnellstmöglich Beschlüsse herbeizuführen, damit der Spielplatz im Frühjahr 2018 bestückt werden kann. „Zu den Umsetzungsvorbereitungen sind Sie wieder im Boot“, versprach Best-Jensen den Eltern und Kindern.

 

Text - SHZ rfr

Per Los-Glück zum eigenen Heim

(29.10.2017)
Per Los-Glück zum eigenen Heim
 

Schafflund 67 Interessenten waren erschienen, um bei der Verlosung eines von 25 Wohnbaugrundstücken im jüngsten Baugebiet „Dammacker II“ in Schafflund zu ergattern. Die Lose von eins bis 67 bestimmten die Reihenfolge, in der sich die Glücklichen, zu denen auch Steffi Richter (Foto) und Mathias Krüger zählten, eines der freien Grundstücke zu Preisen von 69,50 bis 89,50 Euro aussuchen konnten. Die meisten Interessenten waren junge Familien aus Schafflund und dem Umkreis. Baubeginn wird im Sommer 2018 sein. Für alle, die nicht zum Zuge kamen, hatte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen einen kleinen Trost parat: „Die Gemeinde hat inzwischen weitere sechs Hektar Land erworben und wird dort die nächsten Baugebiete Dammacker III und IV ausweisen.“

 

Text - SHZ rfr

In „Dammacker II“ wird Energie gespart

(29.10.2017)
Wärmeversorgungsnetz in Schafflunder Neubaugebiet kommt mit niedrigen Temperaturen aus – als erstes dieser Art in Schleswig-Holstein
 

Schafflund Gerade in den Dörfern mit vielen Biogasanlagen ist eine zentrale Nahwärmeversorgung durch Blockheizkraftwerke nicht neu. Kein Heizöl, kein Gas, sondern Anschlusszwang an eine Nahwärmeversorgung heißt es nun auch für das jüngste Baugebiet „Dammacker II“ in Schafflund. Das Besondere daran: Es handelt sich um ein sogenanntes „Low-Ex-Wärmenetz“. Es zeichnet sich durch besonders geringe Vor- und Rücklauftemperaturen auf – und es wird das erste dieser Art in Schleswig-Holstein sein.

Im Normalfall liegt die Vorlauftemperatur eines Biogas-Blockheizkraftwerkes, also das Wasser, das in Richtung des Abnehmers fließt, bei 75 bis 95 Grad Celsius, der Rücklauf bei 45 bis 60 Grad. In Quartieren mit unsanierter Gebäude-Infrastruktur sind diese Temperaturen zur Erfüllung aller Zwecke auch notwendig. In Baugebieten mit hoher Neubauqualität nach der Energie-Einsparverordnung von 2016, kurz EnEV 2016, oder den Richtlinien der KfW-Bank sind Vorlauftemperaturen von 55 bis 65 Grad ausreichend. Mit einer an das Wärmenetz angepassten beziehungsweise geplanten Heizungstechnik sind Rücklauftemperaturen von 30 bis 35 Grad Celsius erreichbar.

Für die Versorgung von „Dammacker II“ wird das vorbeiführende Netz der „Schafflunder Wärme“ (Biogas) genutzt. Über einen Wärmeaustauscher mit Speicher wird das Wasser mit einer Vorlauftemperatur von 55 bis 65 Grad in die Häuser geleitet. Die Wärmeübergabe erfolgt direkt mit Brauchwarmwasser nach dem Durchflussprinzip ohne Speicher, was die Gefahr von Legionellenbefall (Erreger der Legionärskrankheit) minimiert. Mit Anschluss an diese Wärmeversorgung werden alle Anforderungen der EnEV 2016 erfüllt, die eine wesentlich effizientere Heizungs- und Warmwassertechnik verlangt. Zusätzliche Maßnahmen wie Photovoltaik oder Solarthermie werden hier nicht notwendig.

Bislang hält sich das Vorurteil, solche Wärmenetze seien nicht wirtschaftlich zu erstellen und zu betreiben. „Ich möchte gern, dass sich die Dummheit auflöst, Neubaugebiete würden sich nicht für die Erschließung mit Nahwärmeversorgung lohnen“, sagt Wolfgang Baaske vom Ingenieurbüro für Umweltschutz & Technik in Harrislee, der die Planung für das Schafflunder Netz übernommen hat. Tatsächlich werde es nach den Berechnungen Mehrkosten für Planung und Ausführung geben und auch der Arbeitspreis sei geringfügig höher als bei einer herkömmlichen Wärmepumpe. Über die Laufzeit werde es sich aber für den Betreiber ausgleichen, zumal es sich hier um ein überschaubares Projekt handele, so Baaske. Für den Endverbraucher ergeben sich in der Jahresbilanz keine höheren Kosten.

Ein deutlicher Gewinner des neuen Verfahrens sei der Klimaschutz. Gegenüber dem Einsatz von Erd-Wärmepumpen sei die CO2-Bilanz des „Low-Ex-Wärmenetzes“ herausragend. Das Niedertemperaturnetz erspare im direkten Vergleich einen Ausstoß von etwa 92 Prozent an Treibhausgasen. Schafflund habe sich zum Klimaschutzziel gesetzt, bis 2050 nahezu alle Gebäude klimaneutral mit Wärme zu versorgen. „Diese Maßnahme ist ein effizienter Schritt dazu“, so Baaske. Dies belegt auch die Deutsche Umweltstiftung, die eine Förderung in Aussicht gestellt hat. Auch bei den Menschen scheint die Akzeptanz hoch: 82 Bewerber stehen Schlange für 25 Baugrundstücke in „Dammacker II“.

In Deutschland gibt es bislang zwei weitere Modellprojekte für „Low-Ex-Wärmenetze“ in Ballungszentren, die in drei bis vier Jahren erste auswertbare Erkenntnisse bringen sollen. Wolfgang Baaske ist der Überzeugung, bereits nach etwas mehr als einem Jahr solche aus dem Netz in Schafflund ziehen zu können, die sich übertragen lassen. „In Deutschland wird von der Energiewende gesprochen, tatsächlich haben wir nur den Anfang einer Stromwende unter vollkommener Vernachlässigung des Wärmemarktes“, beschreibt er die gegenwärtige Situation.

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Einladung zum Workshop

(21.10.2017)

Gemeinsam mit dem Bauausschussvorsitzenden Gerd-Ulrich Marquardt lade ich Sie

und Ihre Kinder herzlich zu einem Workshop am

Freitag, 27.10.2017 um 14.30 Uhr

in unser Bürgerhaus, Mühlendamm 2, in Schafflund

ein.

 

Weitere Details entnehmen sie bitte  dem Download.

[Download]

Schafflund für Katastrophen gewappnet

(18.10.2017)
Gemeinde schafft Notstromaggregat an, um im Ernstfall Funktionsfähigkeit von Arztpraxis und Einsatzzentrale zu gewährleisten
 

Orkan, Starkregen, Schneechaos – auch in unseren Breiten kann es zu wetterbedingten Katastrophen kommen. Für solche Fälle hat der Kreis Katastrophenschutzpläne aufgestellt. Im Ernstfall bedeutet dies für das Amtsgebiet Schafflund, dass in der Amtsverwaltung eine Einsatzleitstelle eingerichtet wird. Um für solche einen besonderen Notstand gewappnet zu sein, beschloss die Gemeindevertretung nun in ihrer jüngsten Sitzung, ständig eine Notstromversorgung vorzuhalten.

Der Generator ist in der Lage, zumindest die Erstversorgung der Arztpraxis und des Amtsgebäudes vorzunehmen. Zudem wird sichergestellt, dass innerhalb einer Stunde ein stärkeres Gerät für weitere Aufgaben zur Verfügung steht. „In unserer Eigenschaft als zentraler Ort sehen wir dies als Beitrag zur Daseinsvorsorge für die Amtsgemeinden“, betonte Gemeindevertreter Wulf Titz.

Am 2. Januar sollen die Kinder die Erweiterung der Kita „Großer Regenbogen“ in Besitz nehmen. Dazu hat die Gemeinde ein angrenzendes Einfamilienhaus erworben. In diesen Tagen beginnen die Umbauarbeiten, die 129 000 Euro kosten werden. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen hofft, dass der sportliche Zeitplan gehalten werden kann.

Die Hundesteuersatzung der Gemeinde sieht einige Möglichkeiten für eine Steuerbefreiung vor. Nun kommt eine hinzu: Therapiehunde, die zu medizinischen oder pädagogischen Zwecken eingesetzt werden und ihre Eignung auch durch Schulung und entsprechende Zertifizierung nachweisen können. So können Hunde beispielsweise durch Körperkontakt Stress bei Kindern abbauen helfen und einen Psychotherapeuten bei seiner Arbeit unterstützen. In diese Kategorie sollen dann auch sogenannte Warnhunde fallen, die ihren Partner vor einer direkt bevorstehenden Über- oder Unterzuckerung oder auch vor Asthma- oder epileptischen Anfällen warnen können.

Bislang konnte das Schwimmbad Waldeck bei seiner Beheizung aus dem Vollen schöpfen, da die Biogasanlagen und die Blockheizkraftwerke über das ganz Jahr mit der gleichen Grundlast fuhren. So konnte man im Sommer, wenn wenig Wärme gebraucht wurde, das Wasser im Bad recht preiswert mit der erzeugten Restwärme heizen. Dies hat sich nun geändert, da die Anlagen technisch so angepasst sind, dass sie nur für eine entsprechende Nachfrage produzieren. Und die ist im Sommer eben niedriger, die größeren Mengen Restwärme sind nicht mehr vorhanden. „Hier muss nun bei der Beheizung des Schwimmbades zukünftig Energie gespart werden“, sagte Schulverbandsvorsteher Volkert Petersen. „Wir arbeiten an einer Lösung.“

In weiteren Beschlüssen stimmte die Vertretung einmütig für die Anschaffung weiterer Stühle für das Bürgerhaus zum Preis von 5284 Euro, vergab die Fenstersanierung im „Kleinen Regenbogen“ für 14 316 Euro und genehmigte einen Zuschuss zur Kameradschaftskasse der Feuerwehr in Höhe von 1500 Euro, damit dort die Kosten einer Seniorenfahrt und der Traueranzeigen abgefedert werden können. Die Mäharbeiten an den Banketten im Außenbereich wurden für 4188 Euro vergeben. Reinhard Friedrichsen

Verkehrserziehung mit Spiel und Spaß

(25.09.2017)

Erster Blaulichttag an der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund war bei strahlendem Wetter ein voller Erfolg – Letzter Bauabschnitt am Mühlenpark eingeweiht

 

 Keine Chance für Plan B! Einer der seltenen sonnigen Spätsommertage bescherte den Organisatoren des ersten Blaulichttages an der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund unzählige Besucher. Das gesamte Außengelände bot Aktionen rund um die Themen Verkehrssicherheit und Erste Hilfe. „Unser Ziel ist es, die Schüler mit Spiel und Spaß Verkehrserziehung erleben zu lassen, das kommt besonders in den höheren Klassenstufen manchmal zu kurz“, sagte Initiatorin Nicole Holznagel, die als Fachleiterin seit Jahren auch das Frühradfahren in der ersten Klasse fördert. „Viele Schüler kommen mit dem Fahrrad in die Schule, aber wir beobachten immer mehr Unsicherheit in der Motorik“, ergänzte sie und war froh, mit dem Fahrradparcours des ADAC eine attraktive Übungsbahn anbieten zu können. Zusammen mit ihrem Organisationsteam hatte sie außerdem etliche ansässige Vereine mit ins Boot holen können: Die Freiwillige Feuerwehr präsentierte ihre Fahrzeuge, darunter einen Oldtimer, die DLRG wartete mit ihren Rettungsbooten auf und beim DRK erfuhren schon die Kleinsten, wie man Erste Hilfe leisten kann. „Es ist toll, wie jedem einzelnen Kind geduldig alles erklärt wird und sie auch die Fahrzeuge erkunden dürfen“, meinte Brigitte Stelzer aus Kleinwiehe, die ihre sechs Enkelkinder von Station zu Station begleitete. Zwischendurch konnte man sich an den zahlreichen Ständen mit Pizza, Waffeln oder Grillwurst stärken oder bei „Frozen Rolls“ die Neuheit individuell zubereiteten Eises probieren. Der Go-Cart-Parcours der Offenen Ganztagsschule (OGS) stand ebenfalls auf dem Laufzettel der 600 Schüler, damit sie auf dem weitläufigen Gelände nicht die Orientierung verloren. „Wir fühlen uns ein bisschen wie in der Tolk-Schau“, lachten die Betreuerinnen Karen Pott und Sandra Soborka, denn sie hätten ununterbrochen seit Stunden ihre Kurzanweisungen gebetsmühlenartig wiederholen müssen - und dabei festgestellt: „Die Väter haben auch großen Spaß am Fahren.“ Genauso engagiert – und ohne Pause - betreuten die Polizisten Timo Stielow und Maik Nielsen ihre stets von Interessierten umlagerte Station. Groß und Klein probierten mit der „Rauschbrille“ aus, in welcher Verfassung man sich mit etwa 1 Promille Alkohol im Blut befindet. „Viele haben die Erkenntnis gewonnen, welche Auswirkungen Alkohol haben kann“, freute sich Stielow.

Da der letzte Teilabschnitt des Mühlenparks gleichzeitig eingeweiht wurde, durfte jedermann an der neuen Torwand, der Kletterwand oder der Korbballanlage sein Glück versuchen. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen bedankte sich bei allen, die dieses Schafflunder Projekt zum Abschluss führten. „Diese Erholungsoase in der Natur wird dem Ort noch mehr Lebensqualität bringen“, sagte sie, durchschnitt das Band und gab das Gelände mit öffentlichem Grillplatz frei. Landschaftsarchitekt Michael Mäurer, der ihr mit launigen Worten einen Fußball überreichte, freute sich über den erfolgreichen ersten Schuss der Bürgermeisterin auf die Torwand. „Geduld ist nicht unbedingt eine Tugend von mir“, meinte sie im Hinblick auf die immer noch fehlende Brücke über die Au. Aber sie hoffe auf eine kostengünstige Lösung.

 

Fotoauswahl

Kaum jemand gelang es, mit der Rauschbrille sicher durch den Parcours zu gehen.

 

Foto & Text - Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Verkehrserziehung mit Spiel und Spaß
Foto: Verkehrserziehung mit Spiel und Spaß

Erste Mitfahrbank für Schafflund – drei weitere folgen

(25.09.2017)

Sie sitzen auf der ersten Mitfahrbank in Schafflund und erinnern sich an die frühere Tramper-Szene: Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (rechts) und Hannah Köster vom Verein „Boben Op“, der sich ganz dem Klimaschutz verschrieben hat und die Verbreitung dieser umweltfreundlichen und die Mobilität fördernden Bänke sponsert – hier im Ort sind es zwei. „Ich wünsche allen eine kurze Verweildauer, nette Kontakte und allzeit gute Fahrt“, sagte die Bürgermeisterin anlässlich der Einweihung und dankte auch den hiesigen Sponsoren (von links: Harald Hansen/ Bürgerverein, Dr. Jan Lorenzen/Windpark Stoffeng, Maren Matzen/Schickeria und Thomas Spiegel/SWG), mit deren finanzieller Unterstützung noch zwei weitere Bänke aufgestellt werden. Die vier Standorte sind künftig Lidl, Edeka, Apotheke und Amtsverwaltung. „Alle Eigentümer haben sofort mitgemacht“, freut sich Best-Jensen.

 

Foto & Text - Helga Böwadt

Foto zur Meldung: Erste Mitfahrbank für Schafflund – drei weitere folgen
Foto: Erste Mitfahrbank für Schafflund – drei weitere folgen

Gemeinde sucht ....

(19.09.2017)

Die Gemeinde Schafflund stellt die die Pflege der Außenanlagen der Kindergartenstätten zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin/Mitarbeiter auf der Basis eines 450€ Minijob ein.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite www.amt-schafflund.de Amtsverwaltung-Stellenangebote

„Wir stehen zu unserem Wort“

(08.09.2017)

Bürgermeister aus fünf Gemeinden im Amt Schafflund unterschreiben Vertrag zur Gründung eines Breitbandzweckverbandes

Schafflund Gleiches Thema, gleicher Ort – aber diesmal hatten sich nur fünf Gemeindevertretungen des Amtes Schafflund zu einer Sondersitzung im „Utspann“ versammelt, um die Bildung eines Breitbandzweckverbandes zu beschließen. Es sei eine „Koalition der Willigen“, meinte Jörg Hauenstein, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes. Bezüglich der Querelen nach der im Mai mit zehn Gemeinden schon einmal beschlossenen Gründung eines Zweckverbandes und ihres Scheiterns (wir berichteten) richtete Hauenstein den Blick nach vorn: „Wir werden heute keine Rückschau halten. Es ist wie es ist.“

Anhand einer Netzkarte zeigte er auf, wie die verbliebenen Gemeinden Böxlund, Großenwiehe, Lindewitt, Nordhackstedt und Schafflund mit bestehenden und neu zu bauenden Strecken verbunden werden sollen. 509 Haushalte wurden im Bereich der sogenannten „weißen Flächen“ ausgemacht, denn dort werden bisher keine 30 Mbit/s Verbindungsgeschwindigkeit von privaten Anbietern bereitgestellt. Nur in diesen Bereichen kann der Breitbandzweckverband aktiv werden und Fördermittel des Bundes in Anspruch nehmen. „Wir können mit den Fördermitteln rechnen“, sagte Hauenstein. Eine positive Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums habe man bereits erhalten. Die beantragte Bundesförderung beträgt 50 Prozent der veranschlagten Gesamtinvestition von 8,34 Millionen Euro.

Johannes Lüneburg vom Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein erläuterte die Rahmenbedingungen: Vor Baubeginn werde die Zusage der Fördermittel abgewartet, danach eine Finanzierung mit der Bank ausgehandelt und erst dann könnten die vorgeschriebene europaweite Ausschreibung der Betreiber, die durchaus sechs Monate verschlingen kann, und das Auswahlverfahren erfolgen. Daran schließen sich die Auswahl der Planer und Tiefbauer an, so Richard Krause, Leiter des Breitband-Kompetenzzentrums, sodass es voraussichtlich Anfang 2019 losgehen könne. Voraussetzung seien anschlusswillige Haushalte mit einer Quote von 50 Prozent. Damit die erreicht wird, empfahl er den Gemeindevertretern, selbst auf die Bürger zuzugehen: „Der Betreiber schafft es nicht allein.“

Hauenstein stellte die Details des Vertrages vor. Um den Zweckverband arbeitsfähig zu machen, sei ein Stammkapital von 100 000 Euro nötig, das alle fünf Gemeinden anteilig gleichermaßen aufbringen müssten. Der Zweckverband wird ehrenamtlich geleitet, und die Verbandsversammlung besteht aus den Bürgermeistern und jeweils einem Vertreter. Im Vorfeld habe man sich darauf geeinigt, dass alle zehn Mitglieder jeweils über eine gleichberechtigte Stimme verfügen. Die Wahl des Verbandsvorstehers oder der Verbandsvorsteherin wird in der konstituierenden Sitzung am 20. September erfolgen.

Da die ausführliche Darstellung kaum Fragen aufwarf, schafften es die Gemeindevertretungen in nur zehn Minuten, einerseits den Beschluss vom Mai aufzuheben und andererseits in einstimmiger Einmütigkeit dem Abschluss des neuen Vertrages zuzustimmen.

Die kommunale Absprache, mit dem Breitbandausbau ganz im Norden zu beginnen, erfreut die Böxlunder, die als einzige Gemeinde aus dem Kirchspiel Medelby dem Zweckverband beigetreten sind und nun die Ersten beim Start sein werden. „Wir stehen zu unserem Wort“, bekräftigte Bürgermeister Walter Stengel. 

 

Text - SHZ Helga Böwadt

Foto zur Meldung: „Wir stehen zu unserem Wort“
Foto: „Wir stehen zu unserem Wort“

Vor der Schule gilt Tempo 30

(05.09.2017)

Manche Autofahrer nehmen den Fuß nicht vom Gas, obwohl das vor wenigen Tagen aufgestellte große Schild wahrlich nicht zu übersehen ist. Rechtzeitig zum Schulbeginn wurde der Bereich vor Schule und Kindergarten in Schafflund zur Tempo-30-Zone erklärt. Martina Marczyschewski bringt ihre fünfjährige Tochter Juna täglich zum Kindergarten und ist erleichtert: „Die meisten Autos haben am Überweg zwar gehalten, aber es war immer eine Gefahrenzone.“ Andrea Kripke, Mutter von Fynn (9) und Jonas (3), hat ihren Ältesten nur ausnahmsweise mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen: „Es ist schwierig für Kinder, die Gefahr zu erkennen.“ Die Regelung wurde möglich, weil durch das Neubaugebiet Dammacker jetzt eine beidseitige Bebauung gegeben ist und das Ortsschild versetzt werden konnte. 

 

Text - SHZ böw

 

 

Foto zur Meldung: Vor der Schule gilt Tempo 30
Foto: Vor der Schule gilt Tempo 30

Sondersitzung

(01.09.2017)

Zu einer Sondersitzung der Gemeindevertretungen Böxlund, Großenwiehe, Lindewitt, Nordhackstedt und Schafflund wird für Montag, 4. September, ab 19 Uhr in den Landgasthof „Utspann“ in Schafflund, Hauptstraße 47, eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Punkte: Beratung und Beschlussfassung über die Aufhebung des Beschlusses vom 29. Mai des Jahres zum Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Bildung eines Breitband-Zweckverbandes im Amt Schafflund – BBZVIAS – und Beiritt zu diesem Zweckverband, Beratung und Beschlussfassung über den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Bildung eines Breitband-Zweckverbandes im Amt Schafflund „nunmehr 5 Gemeinden“ und Beitritt zu diesem Zweckverband sowie Wahl eines Vertreters / Stellvertreters für die Verbandsversammlung. Vor Eintritt in die Tagesordnung der Sondersitzung findet eine allgemeine Information über den geplanten Breitbandausbau sowie über Aufgabenteilung und Organisation des Zweckverbandes statt. Wer als Einwohner den Sitzungsort nicht eigenständig erreichen kann, wird gebeten, bis morgen die Amtsverwaltung unter Telefon 0 46 39 / 7 00 zwecks Organisation eines Fahrdienstes zu informieren.

Einwohnerbrief Juli 2017

(22.07.2017)

Im Download befindet sich der neue Einwohnerbrief von unserer Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, mit vielen interessanten Neuigkeiten.

[Einwohnerbrief]

Wann kommt das schnelle Internet?

(21.07.2017)
Diskussion um die gescheiterte Breitbandzweckverbands-Gründung im Amt Schafflund geht in die nächste Runde
 

In der Sitzung des Amtsausschusses ging es zur Sache. Den Startschuss zur Auseinandersetzung machte ein aufgebrachter Bürger aus dem Außenbereich von Schafflund. Er sprach mit seinen Fragen das Thema der Breitbandversorgung an. Hintergrund ist eine konstituierende Sitzung mit Beschlussfassung zur Gründung des Breitbandzweckverbandes Ende Mai. Er sieht durch die darauffolgende Unterschriftenverweigerung nach der Abstimmung einiger Bürgermeister nicht nur eine vertane Chance, sondern wirft der Politik vor, somit die zu erwartende Fördersumme von 6,5 Millionen Euro in den Sand zu setzen.

Gudrun Lemke, Bürgermeisterin von Jardelund, verteidigte ihre Haltung und argumentierte sachlich über den entstandenen Vertrauensverlust. Ihr zufolge muss ein Zweckverband als eine ganzheitliche und flächendeckende Aufgabe gesehen werden. Notwendige Diskussionen und Nachjustierungen des öffentlich-rechtlichen Vertrages blieben ihrer Meinung nach aus. „Wir wünschen mehr Diskussion anstatt Diktat“, pflichtet ihr Bürgermeister Günther Petersen aus Medelby bei.

Ganz anders sieht es der Bürgermeister aus Lindewitt, Wilhelm Krumbügel. Zweifel hätten seiner Meinung nach bereits damals vor der Abstimmung formuliert werden können. Er forderte nun auf, eine pragmatische Lösung zu finden. Die unterschiedlichen Rechtsauffassungen und die zu weit auseinander liegenden Ansichten lassen erahnen, dass ein Erfolg der Breitbandversorgung im Amt durch einen gemeinsamen Zweckverband in weite Ferne rückt und somit mögliche Fördergelder neu beantragt werden müssen.

Gudrun Carstensen, Vorsitzende des Amtsausschusses, nutzte die Sitzung, um sich explizit für das Personal der Amtsverwaltung und den Standort Schafflund auszusprechen. Vergangene Äußerungen seitens des Bürgermeisters aus Osterby, Thomas Jessen, dass eine Kooperation in einzelnen Verwaltungsbereichen, wie zum Beispiel dem Bauwesen, mit Handewitt zu überdenken sind, findet sie kontrovers und unbegründet. Werner Asmus, Bürgermeister aus Wallsbüll, hält dagegen. „Gedanken und Möglichkeiten zur Verbesserung müssen diskutiert werden können.“ Die gezeigte Leistung der Angestellten stand nicht zur Debatte. Ein Beschluss des Abends zeigt, dass die Jahresabschlüsse 2015-2017 extern vergeben werden, weil derzeit Altlasten noch immer nicht aus eigener Kraft bearbeitet werden können.

Bei der Wahl eines Schiedsmannes gab es Einigkeit. So kann Momme Petersen aus Großenwiehe bei Problemen, wie zum Beispiel einem Nachbarschaftsstreit, für weitere fünf Jahre zur Schlichtung beitragen.

Des Weiteren verbleibt die zukünftige Finanzierung der Jugendfeuerwehren eine Gemeinde¬ngelegenheit. Die Regelung der Finanzierung durch das Amt Schafflund wurde abgelehnt. Ebenso wurde auch eine Vergabe zur Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplans und des Löschkonzepts abgelehnt. Amtswehrführer Tim Petersen verdeutlichte, dass das bestehende Konzept aktuell ist. Die Kosten einer Aktualisierung könne man sich sparen. Er steht jedoch gerne für Beratungen bereit.

 

Text - SHZ sbg

Streit um die Sozialstation

(12.07.2017)
Gemeinde Schafflund will im Ortskern Neubau errichten / Kritiker fordern Ärztezentrum
 
Wenn der Haupt- und Finanzausschuss des Amtes Schafflund tagt, dann stehen Kaffee und Kuchen bereit. Das war es dann aber auch an Gemütlichkeit. Die unterschiedlichen Auffassungen prallen aufeinander, der Ton wird rauer.

Die Sozialstation in der Mühlenscheune mit nun 53 Mitarbeitern platzt aus allen Nähten. „Wir müssen zügig eine Lösung finden“, wiederholt Geschäftsführer Helmut Neizel seine ältere Forderung. Schon 2016 war man sich im Amtsausschuss einig, dieses Problem im Zusammenhang mit der Einrichtung der Tagespflege, die an die Sozialstation angelehnt werden soll, zu lösen.

Die Gemeinde Schafflund macht dazu den übrigen Gemeinden des Amtes ein Angebot. Sie errichtet als Bauträger auf einem Grundstück in der Ortsmitte direkt am neuen Kreisverkehr zwei Gebäude für die Sozialstation und die Tagespflege. Die zu veranschlagende Mieteinnahme wird nicht kostendeckend sein und eine Einnahmelücke von voraussichtlich 20 000 Euro im Jahr verursachen. Schafflund wäre bereit, dieses Defizit im Rahmen der Daseinsvorsorge mit Zentralortsmitteln auszugleichen.

Massive Kritik kommt von Thomas Jessen, Bürgermeister in Osterby. Er hatte mit einem Gesundheitszentrum an diesem Ort gerechnet, das eben auch die ärztliche Versorgung vorsieht. „Nur für die Sozialstation und die Tagespflege ist dieser Standort nur ein Lückenfüller“, lautet seine Überzeugung. Der jetzige Standort der bestehenden Arztpraxis in der Umgebung der Amtsverwaltung sei sehr viel geeigneter. Und er geht noch weiter. Wenn Handewitt ein neues Rathaus baut, dann könnte man mit einigen Kernbereichen der Verwaltung mit Handewitt fusionieren, so mit der Finanzabteilung und dem Bau- und Ordnungsamt. Seiner Überzeugung nach komme man ohnehin nicht ohne eine Kooperation mit Handewitt aus. Mit dem gewonnenen Platz könne man dann die Sozialstation und die Tagespflege in der Amtsverwaltung unterbringen.

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen aus Schafflund verteidigt die gemeindlichen Vorstellungen, weil dieses Vorhaben der erste Baustein für ein Gesundheitszentrum sein solle. Weitere Verhandlungen für weiteren Grundstückserwerb sollen folgen. Amtsvorsteherin Gudrun Carstensen ist der Überzeugung, dass die Gemeinde Schafflund ein gutes Angebot unterbreitet, Bürgermeisterin Karin Carstensen aus Hörup findet den geplanten Standort durchaus lukrativ und ausbaufähig.

Aber die Fronten bleiben verhärtet. Jessen hält das Schafflunder Konzept für „nicht nachhaltig, reines Stückwerk“, Best-Jensen plädiert für „einen Schritt nach dem nächsten“. Wenig ermutigend ist die Einschätzung von Bürgermeister Wilhelm Krumbügel aus Lindewitt: „Ich habe den Eindruck, dass wir hier in Zukunft nicht mehr zusammenarbeiten, sondern uns nur noch gegenseitig blockieren.“ Best-Jensen glaubt, „dass hier mehr auf Spaltung gesetzt wird.“ Nun sind die einzelnen Gemeinden gefragt. Sie müssen die bei ihnen angesiedelte Aufgabe der Tagespflege auf das Amt übertragen, damit sie an die Sozialstation angelehnt werden kann.

Einen Trost gibt es für die Sozialstation dann doch. In ihren Räumlichkeiten ist das Trauzimmer des Amtes untergebracht. Dieses wird in Kürze verlegt, und zwar in das neue Bürgerhaus in der malerischen Umgebung der Mühlenscheune. Damit können die Mitarbeiterinnen der Sozialstation erst einmal etwas Luft holen.

 

Text -. SHZ

Reinhard Friedrichsen

Gemeinden suchen alternative Lösung für Zweckverband

(27.06.2017)

 

Schafflund/Grossenwiehe Große Empörung rief die neue Sachlage bezüglich des geplanten Breitband-Zweckverbandes in den Gemeindevertretungen Schafflund und Großenwiehe hervor. Ende Mai hatten zehn Gemeindevertretungen einmütig einem gemeinsamen Vertrag zur Gründung eines Breitband-Zweckverbandes zugestimmt. Die Gemeinden Osterby, Medelby, Jardelund, Weesby und Holt hatten die Ausführung ihrer Beschlüsse verweigert und fordern nun Nachjustierungen der Verträge (wir berichteten).

In ihren Redebeiträgen kommentierten die Vertreter von Schafflund und Großenwiehe in ihren jeweiligen Sitzungen dieses Vorgehen mit sehr direkter Deutlichkeit. Nach Auffassung des stellvertretenden Bürgermeisters Burkhard Luckow (Großenwiehe) „geht hier demokratisches Verständnis völlig verloren“. Kurz vor der Sitzung in Großenwiehe war von Thomas Jessen, Bürgermeister aus Osterby, ein neuer Vorschlag in Umlauf gebracht worden. Danach sollen die Gemeinden Großenwiehe, Schafflund und Lindewitt in einer Erklärung ihren Einsatz zum Ausdruck bringen, „dass der Breitbandausbau innerörtlich in unseren Gemeinden mit dem Zweckverband durchgeführt wird. Wir haben keinen Einfluss darauf, ob ein anderer Netzbetreiber das Netz innerörtlich ausbaut, werden diese aber nicht unterstützen und ermuntern, das Netz zu bauen.“ Als dritte Variante für die Stimmengewichtung im Zweckverband wird vorgeschlagen, diese „entsprechend der angeschlossenen Teilnehmer in den einzelnen Gemeinden“ zu regeln.

Nach intensiver Diskussion brachte Peter Petersen, Vorsitzender des Finanzausschusses in Großenwiehe, das Ergebnis auf den Punkt: „Über eine Vertragsänderung können wir gar nicht mehr sprechen, nachdem alle Bestandteile in allen Gremien eingehend besprochen worden sind.“ Entsprechend beschloss die Vertretung, die neuen Vorschläge zur Kenntnis zu nehmen und beim gemeinsam gefassten Beschluss zu bleiben. Bürgermeisterin Gudrun Carstensen und Burkhard Luckow wurden bevollmächtigt, mit den fünf Gemeinden, die den Vertrag zur Gründung eines Zweckverbandes unterschrieben haben, eine alternative Lösung zu finden.

Für die Versorgung des Außenbereichs mit schnellem Internet sollen elf Millionen Euro investiert werden – davon etwa sechs Millionen Euro Fördermittel durch den Bund, die im Juli erwartet werden. Neun der geplanten Zweckverbandsgemeinden hatten diese im Februar beantragt. Empfänger hätte der Zweckverband sein können, den es nun nicht gibt. 

 

Text - SHZ rfr

Einladung zur Abschlussfeier 2017

(21.06.2017)

Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA)

Mittlerer Schulabschluss (MSA)

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste!

 

Es ist wieder so weit! Das Schuljahr geht zu Ende und für unsere

Abschlussschülerinnen und –schüler der 9. und 10. Klassen endet

deren Schulzeit in der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund.

 

Im Rahmen einer Feier

 

am Freitag, dem 07. Juli 2017, um 16.00 Uhr

in der Sporthalle der Grund- und Gemeinschaftsschule

 

möchten wir unsere Schulabgänger verabschieden.

 

Dazu laden wir Euch und Sie herzlich ein!

 

Im Anschluss servieren Eltern der 8. Klassen einen Imbiss.

 

- Schulleiter -

 

 

P.S.: Um 15.45 Uhr versammeln sich alle Schulabgänger zum Abschlussfoto in der Aula.

Um 16.00 Uhr beginnt der Einzug in die Sporthalle zusammen mit den Klassenlehrern.

 

Zehnfaches Ja zum schnellen Internet

(31.05.2017)
Zehnfaches Ja zum schnellen Internet
Gemeinden im Amt Schafflund beschließen Gründung eines Zweckverbandes / 11,6-Millionen-Euro-Investition für Datenautobahn in Randlagen
 

 Zehn Gemeindevertretungen tagen parallel an zehn Tischen in einem Saal. Dieses wohl seltene Ereignis fand jetzt im „Utspann“ in Schafflund statt. Anlass war der Abschluss eines Vertrages zur Gründung eines Breitband-Zweckverbandes im Amt Schafflund.

Nachdem mit Hörup, Meyn und Wallsbüll drei Gemeinden im Amtsgebiet zur Versorgung mit schnellem Internet eigene Wege gegangen sind, suchen Böxlund, Großenwiehe, Holt, Jardelund, Lindewitt, Medelby, Nordhackstedt, Osterby, Schafflund und Weesby gemeinsam nach einem Weg, sich für diese entscheidende Technologie zukunftssicher aufzustellen.

„Der Zweckverband ist ein gängiges Modell, das Kritiker für zu steif und zu unflexibel halten. Aber es gibt gegenwärtig kein besseres“, führte Verwaltungsleiter Jörg Hauenstein in seiner Moderation aus. Eile sei geboten, denn die nächsten Fördermittel des Bundes würden wahrscheinlich schon ab Ende Juni ausgelobt. Insgesamt geht es um ein Investitionsvolumen von 11,6 Millionen Euro, wobei die Gemeinden hoffen, den größten Teil mit einer Fördersumme von 6,3 Millionen abdecken zu können.

Der zu gründende Breitband-Zweckverband Schafflund unterscheidet sich von anderen dadurch, dass er wirtschaftlich tätig sein wird und daher auch entsprechende Früchte tragen soll. Daher wird wahrscheinlich zumindest in der Anfangszeit auch ein Geschäftsführer berufen, da diese Aufgabe ehrenamtlich nur durch einen Verbandsvorsteher nicht zu bewältigen ist.

Und es sind auch Hausaufgaben zu erledigen: 65 Kilometer Fremdleitungen müssen angemietet werden, zudem stellt die Gemeinde Osterby ihr ohne Fördermittel fertig gestelltes Netz für einen Ankauf zur Verfügung. Osterby kann so eine zügige Refinanzierung erreichen, der Zweckverband erhält ein Netz mit den Anschlussnehmern einer ganzen Ortschaft.

Für einige befremdlich mag der Bereich sein, der im Moment durch Bundesmittel gefördert wird. Das Amt Schafflund hat rund 5700 Haushalte. Davon liegen die meisten natürlich innerhalb der Ortschaften und sind in einigen Gemeinden auch mit einer ausreichenden Internetgeschwindigkeit ausgestattet. Bei der nun angedachten Versorgung geht es zunächst um 790 Haushalte im Außenbereich, denn nur deren Versorgung mit schnellem Internet ist derzeit förderfähig. Ziel ist es nun, den Zweckverband schnellstmöglich arbeitsfähig zu machen. „Ich glaube, wenn wir jetzt richtig Gas geben, können wir für unser Amt etwas bewegen“, sagte Osterbys Bürgermeister Thomas Jessen. Der Ausbau der Internetverbindung in den Außenbereichen der Gemeinden wird als Keimzelle für die weitere Entwicklung im Amtsgebiet angesehen. Zehn Gemeindevertretungen berieten und beschlossen schließlich parallel zueinander. Zehn Bürgermeister gaben anschließend bekannt, dass ihre Vertretungen jeweils einstimmig für die Gründung eines Breitband-Zweckverbandes und ihren Beitritt dazu beschlossen haben. Zehn Gemeindevertretungen honorierten dies mit Applaus.

TEXT - SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Zehnfaches Ja zum schnellen Internet
Foto: Zehnfaches Ja zum schnellen Internet

Gemeinde bringt Erweiterungsgebiet auf den Weg

(24.05.2017)
50 Bürger wollen in Schafflund bauen
Gemeinde bringt Erweiterungsgebiet auf den Weg / Kinderbonus für junge Familien wird weiter gezahlt / Auch Mietwohnungen könnten entstehen
 

Im Baugebiet „Dammacker“ sind sämtliche Grundstücke verkauft. Aber die Gemeinde Schafflund brachte die Planung des Erweiterungsgebietes mit voraussichtlich 24 weiteren Grundstücken nun einen Schritt weiter voran: Der Entwurf des Flächennutzungs- und Bebauungsplans wurde beschlossen. Bislang haben sich 50 Bauwillige auf die Liste der Interessenten setzen lassen. Mit Grundstückspreisen zwischen 69,50 und 89,50 Euro je nach Lage lehnt sich die Gemeinde an die bisherige Preisgestaltung an. Der sogenannte Kinderbonus bleibt erhalten: Für jedes Kind erhalten Familien für die Errichtung eines Neubaus 1500 Euro Bonus auf den Grundstückspreis.

Schafflund möchte gern erreichen, dass dort auch sozialer Mietwohnungsbau umgesetzt werden kann. Ein Bebauungsplan kann so etwas zwar nicht verbindlich vorgeben, aber er kann die Voraussetzungen dafür schaffen. So darf auf einigen dafür vorgesehenen Grundstücken ein größerer Teil der Fläche bebaut werden als bei Eigenheimen und auch die Firsthöhe darf 10,50 Meter betragen. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen hat bereits mit einer Wohnungsbaugesellschaft Gespräche geführt, um einen Investor für ein solches Vorhaben zu gewinnen. Weitere Gespräche mit anderen Gesellschaften sollen folgen.

Christian Sinn, Vorsitzender des Finanzausschusses, meinte: „Auch die Gemeinde könnte sich selbst prüfen, ob sie sich im sozialen Wohnungsbau engagiert.“ Dazu sind bereits Informationsgespräche mit der Investitionsbank geführt worden. „Wir könnten auf diese Weise auch etwas von der guten Einnahmelage wieder an unsere Bürger zurückgeben“, ergänzte die Bürgermeisterin.

Über den Kreisverkehr an der B 199 und der angrenzenden neuen Wohnbaufläche in der Dorfmitte musste erneut beraten werden, da beide Planungen aufeinander abgestimmt werden müssen. Dazu muss die Zufahrt zur neuen Wohnbebauung nach Norden in den Bahnhofsring verlegt werden, und die Bushaltestelle an der Bundesstraße wird in eine Haltebucht etwas weiter westlich gelegt. Da bei den Planungen und möglicherweise auch bei der Ausschreibungen mit Verzögerungen gerechnet wird, und um zu verhindern, dass die Arbeiten durch einen frühen Wintereinbruch unterbrochen werden, soll der Baubeginn erst im Frühjahr 2018 erfolgen.

Der Bauausschuss hatte für eine Stellungnahme zu den neuen Regionalplänen „Windenergie“ empfohlen, größere Abstände von Windkraftanlagen zu fordern: 1000 Meter zu Siedlungen und 600 Meter zu Einzelbebauungen. Nico Carstensen und Jan Lorenzen, beide Geschäftsführer von Windparks auf dem Gemeindegebiet, machten darauf aufmerksam, dass in solchen Fällen auch ein Repowering vorhandener Anlagen eventuell nicht möglich sein werde, da sich die jetzigen Eignungsgebiete dann um die Hälfte reduzierten. Dies passe aber nicht zu einer Gemeinde, die sich der Energiewende verschrieben hätte.

Die Gemeindevertretung beschloss, die Angelegenheit unter diesem Gesichtspunkt noch einmal im Umweltausschuss zu beraten. Man habe bei den bisherigen Beratungen das Augenmerk nur auf die Errichtung neuer Anlagen an neuen Standorten gelegt.

Für eine Erweiterung des Kindergartens „Großer Regenbogen“ konnte ein benachbartes Wohnhaus erworben werden. Für den Umbau zur Nutzung als Kindertagesstätte wurde die Planung für 34 443 Euro an einen Architekten vergeben.

Letztlich beschloss die Versammlung, worüber sich alle Fraktionen schon im Vorwege einig waren: Die Gemeinde wird prüfen lassen, unter welchen wirtschaftlichen Voraussetzungen sie als Bauträger eines Gesundheitszentrums in der Dorfmitte auftreten kann. Dort soll dann die Sozialstation im Verbund mit der Tagespflege als Mieter eine neue Heimat finden.

 

Text - SHZ Reinhard Friedrichsen

Erkundungstour im Aktivpark

(11.05.2017)

Wer ihn noch nicht besucht hat, sollte sich bei dem schönen Wetter mal auf den Weg machen und erkunden was alles um den Mühlensee möglich ist und die Ruhe und Natur genießen.

Wir haben alles ausprobiert...geeignet für jung und alt in schöner Umgebung!

Tagespflege in der Warteschleife

(05.05.2017)
Wallsbülls Sonderwünsche verzögern Planung für Einrichtung im Amt Schafflund / In neuem Gebäude soll auch Sozialstation Platz finden
 

Der Amtsausschuss hatte bereits im vergangenen September grünes Licht gegeben, die Sozialstation in Schafflund um eine Tagespflege-Einrichtung zu erweitern. Dazu sollten vertragliche Aspekte und entsprechende Mietoptionen geprüft werden, da die vorhandenen Räumlichkeiten für die Erweiterung nicht ausreichen. Nach nunmehr sechs Monaten gibt es allerdings noch keinen Fortschritt. Der Grund: Die Gemeinde Wallsbüll konnte sich mit dem Beschluss des Amtsausschusses nicht anfreunden.

Wie die übrigen Gemeinden des Amtes hatte auch Wallsbüll die Aufgabe der Gesundheitspflege und medizinischen Versorgung 1995 auf das Amt übertragen, dass damit Mehrheitsgesellschafter der Sozialstation wurde. Wallsbüll holte sich diese Aufgabe unlängst wieder in die Gemeinde zurück und begehrte damit eine eigenständige Gesellschafterfunktion bei der Sozialstation. Dies stieß im Amt jedoch nicht auf Gegenliebe. Eine juristische Prüfung durch einen Fachanwalt und die Stellungnahme der Kommunalaufsicht ergaben, dass ein solcher Anspruch nicht besteht. „Ich finde es sehr bedauerlich, dass eine Einzelmitgliedschaft der Gemeinde Wallsbüll nicht gewünscht ist“, bemerkt Bürgermeister Werner Asmus dazu. Der ganze Vorgang führte zur Verunsicherung aller Beteiligten und zum Zeitverzug. Einem Investor als möglicher Vermieter für Sozialstation und Tagespflege dauerte der Fortgang des Projektes zu lang – er zog sein Angebot zurück.

Thomas Jessen, Bürgermeister von Osterby, ist über den Alleingang Wallsbülls verärgert, da er nach seiner Auffassung von vornherein nicht zielführend war und nur Schaden für das Amt angerichtet habe. Er hofft aber auf eine positive Entwicklung. „Meine Gemeindevertretung und ich würden es sehr begrüßen und unterstützen, wenn die Gemeinde Schafflund die Einrichtung eines Gesundheitszentrums umsetzen könnte. Davon kann die gesamte Bevölkerung im Amt profitieren.“

Der zuständige Schafflunder Fachausschuss beschäftigte jetzt sich mit der weiteren Vorgehensweise. Der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Hauenstein stellte noch einmal heraus, dass für die Einrichtung der Tagespflege der Standort Schafflund an der B 199 und in der geografischen Mitte des Amtes günstig sei. Für die Umsetzung eines solchen Projektes ergebe sich derzeit eine gute Möglichkeit. Im Zuge der Neugestaltung des Ortskerns könne die Gemeinde eine geeignete Freifläche erwerben. Dort könnte sie als Bauträger ein Objekt errichten, das für die Sozialstation und die Tagespflege geeignet ist. Beide Einrichtungen könnten das Gebäude als sogenannte Ankermieter nutzen.

Dieser Ansatz findet in allen Fraktionen einhellige Zustimmung. „Wir wollen diese Aufgabe zu unserer eigenen machen. Das ist das, was man unter zentralörtlicher Aufgabe versteht“, bekräftigte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Mögliche Verluste bei den Mieteinnahmen könne man aus Zentralortsmitteln ausgleichen. Der Ausschuss empfahl nun der Schafflunder Gemeindevertretung, einen solchen Projektansatz zu prüfen. Dazu gehören Verhandlungen zum Erwerb der Fläche, der Entwurf einer baulichen Konzeption und die wirtschaftliche Prüfung der Machbarkeit dieser Maßnahme.

Bis zur möglichen endgültigen Umsetzung wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Es folgen Entscheidungen der Gemeindevertretung Schafflund, im Amtsausschuss und zwölf Gemeinden müssen in ihren Vertretungen die Aufgabe „Tagespflege“ auf das Amt übertragen. Letztlich muss auch die Gesellschafterversammlung der Sozialstation entsprechend beschließen. Erst dann kann mit der konkreten Planung begonnen geplant und erst danach tatsächlich gebaut werden.

 

Text - SHZ rfr

Einwohnerbrief April

(24.04.2017)

Im Download finden Sie den neuen Einwohnerbrief der Bürgermeisterin............................................................

[Einwohnerbrief]

Frühlingsball

(27.03.2017)

Alle Jahre wieder feiert Schafflund den Frühlingsballs. Viele Jahre fand der Ball in der Mehrzweckhalle statt, letzte Jahr entschied man sich das Ganze Fest in den Utspann zu verlegen.

Nach drei Monatiger Umbauarbeiten wurde mit dem Frühlingsball das Utspann eröffnet. Die Karten waren innerhalb 1,5Tage verkauft.

Constanze Best-Jensen begrüßte die Gäste und wünschte den Pächtern Franz-Norbert und Heike Weinreich gutes Gelingen und ein tollen Abend. Sie lobte die gute und schnellen arbeiten der Ortsansässigen Handwerke die in Turbozeit eine neue, helle und moderne Gaststätte geschaffen haben.

DJ Wolle sorgte von Beginn an für eine volle Tanzfläche und gute Stimmung. Die externe Cocktailbar im Gastraum wurde gut besucht ebenso wie die neue Bar. Im ganzen Gasthaus war was los, das Konzept ging auf. Es wurde bis in die Morgenstunden gefeiert.

Foto zur Meldung: Frühlingsball
Foto: Frühlingsball

Aktion Sauberes Dorf

(27.03.2017)

Die Beteiligung an der Aktion „Sauberes Dorf“ war in diesem Jahr sehr schlecht. Nur ca. 30 Freiwillige trafen sich um 10Uhr am Amt, darunter auch Kinder. Durch die geringe Beteiligung konnten einige Bereiche im Dorf nicht gereinigt werden. Von 10-12Uhr waren die Helfer unterwegs. An den Bahnschienen wurde sehr viel Müll angefunden, an der Au, die von Mitgliedern des Angelvereins gereinigt wurde sah es hingegen besser aus.

Um 12Uhr trafen sich die Helfer dann im Feuerwehrhaus um sich mit Erbsensuppe, Würstchen und Getränken wieder zu stärken und zu schnacken.

Eine Aktion die nächstes Jahr hoffentlich wieder besucht wird.

Im Spätsommer kommt der Kreisel

(25.01.2017)

„Deutschland – Dänemark“, zu diesem Motto begrüßte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen mehr als 300 Gäste zum Neujahrsempfang der Gemeinde Schafflund, die 2. Stellvertretende Bürgermeisterin Else Marie Rieks-Pedersen tat dies in dänischer Sprache.

Best-Jensen gab den Schafflundern einen Ausblick auf das Jahr. Für viele Maßnahmen sind bereits die Grundlagen geschaffen geworden, die nun umgesetzt werden sollen. Der Kreisverkehr an der B 199 wird wohl im Spätsommer entstehen, angrenzend erfolgt privatwirtschaftlich eine umfangreiche Wohnbebauung. Den Abriss des alten „Spar-Marktes“ können im Moment alle verfolgen, die Planungen für die zukünftige bauliche Nutzung sind heute allerdings noch nicht offen gelegt. Das Baugebiet Dammacker wie auch das Gewerbegebiet sollen erweitert werden, da beide keine freien Kapazitäten mehr aufweisen. Für den Dauerbrenner hausärztliche Versorgung wird weiterhin nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Da Schafflund im Einzugsbereich Flensburgs liege und es dort ein Überangebot an Hausärzten geben soll, wird es in Schafflund laut Kassenärztlicher Vereinigung keine Zulassung für einen weiteren Hausarzt geben, so Best-Jensen. Sie kündigte für Februar einen weiteren Vorstoß der Gemeinde zur Lösung des Problems an.

Als Gastredner sprach Hinrich Jürgensen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger, der Dachorganisation der deutschen Minderheit in Dänemark. Jürgensen sieht, auch wenn er die derzeitigen Grenzkontrollen eher für Symbolpolitik hält, die Beziehungen beider Länder zueinander in einer ganz kleinen Krise, die das Leben im Grenzland durchaus erschwert. Für die grenznahe Zusammenarbeit wünscht er sich für 2017 einen gemeinsamen Grenzbahnhof genauso wie eine bessere Zusammenarbeit, was Arbeitsmarkt und Gesundheit anbetrifft. 2020 sollte die Grenzregion gemeinsam einen 100. Geburtstag feiern. Viele empfänden die Grenzziehung nach den Volksabstimmungen von 1920 zwar als Niederlage, aber allein die Tatsache, dass auf beiden Seiten die Minderheiten immer noch vital auftreten können, sei eine Feier wert.

Für besonderes ehrenamtliches Engagement zur Thematik „Deutschland – Dänemark“ zeichnete Best-Jensen Rolf Hachmann (Schulleiter der Dänischen Schule in Schafflund und Gemeindevertreter), Else Marie Rieks-Pedersen (Schulleiterin der gleichen Schule und Gemeindevertreterin) sowie Dieter Stielow ( Lehrer der Grund- und Gemeinschaftsschule) aus. Den diesjährigen Fotowettbewerb gewann Andreas Hatnik vor Helga Pitroff und den Eheleuten Maren und Claus Peter Matzen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den „Young Voices Kids“ der Gemeinschaftsschule und Schülern der dänischen Schule.

 

Text - SHZ rfr

Neuer Einwohnerbrief

(09.01.2017)

Im Download befindet sich der neuste Einwohnerbrief neuen Informationen und einer Einladung zum Neujahrsempfang am 22.01.2017 in der Schule. Motto "Deutschland-Dänemark"

[Einwohnerbrief ]

Einladung zum Neujahrsempfang

(08.01.2017)

Die Gemeinde lädt alle Schafflunder und Interessierten herzlich zum diesjähigen Neujahrsempfang ein der in diesem Jahr unter dem Motto "Deutschland-Dänemark" steht.

Am Sonntag 22.01.um 11Uhr gibt es ein buntes Rahmenprogramm, Vereine und Institutionen stellen sich unter anderem vor.

 

Ein Besuch lohnt sich ..... für jung und alt!

Foto zur Meldung: Einladung zum Neujahrsempfang
Foto: Einladung zum Neujahrsempfang

Gemeindevertretung ändert Straßenreinigungssatzung

(20.12.2016)
Gullydeckel-Schleppen war gestern
 
Ist ein „Medizinisches Versorgungszentrum“ realisierbar?
 

„Wir wollen es unseren Bürgern nicht zumuten, dass sie mit schwerem Gerät die Gullydeckel heben müssen.“ Mit dieser Anmerkung beschreibt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen eine erfreuliche Änderung der überarbeiteten Straßenreinigungssatzung Schafflunds. Die Reinigung der Regenwasserstraßeneinläufe wird demnach in der Ortslage komplett von der Gemeinde übernommen. Zudem bleiben die Anlieger an einigen speziell aufgeführten Durchgangsstraßen von der Reinigungspflicht der Rinnsteine befreit, weil dies zu gefährlich wäre. Das wird von der Gemeinde mit einem Besenwagen erledigt.

Leider sind Satzungen meistens in einem Verwaltungsdeutsch abgefasst, das selten zum Lesen, geschweige denn zum Verstehen einlädt. „Wenn wir wollen, dass Satzungen befolgt werden, bedarf es nicht nur der Kontrolle, sondern auch der verständlichen Darstellung“, merkte dazu Gerd-Ulrich Marquardt, Vorsitzender des Bauausschusses, an. Daher wird die Gemeinde zur Straßenreinigungssatzung eine verständliche Bürgerinformation erstellen lassen. In der Gemeinde kommt die Entscheidung schon jetzt gut an. Einwohnerin Martina Tetzlaff sagte spontan: „Ich finde das super!“

Mit der Straßenausbau-Beitragssatzung ist eine weitere Satzung, die wegen ihrer juristischen Tragweite noch viel komplizierter ist, überarbeitet worden. Die auffälligste Änderung liegt in der Ausweitung der Funktionen von Grundstücksflächen im Außenbereich, die zur Beitragspflicht herangezogen werden können. Dies bedeutet in der Praxis, dass beispielsweise die Fläche eines Windparks für die Herstellung oder den Ausbau einer angrenzenden Straße zu einem Ausbaubeitrag herangezogen wird.

Schon mehrfach hat Bürgermeisterin Best-Jensen festgestellt, dass die Frage der ärztlichen Grundversorgung ein Dauerbrenner in der Gemeinde ist. Wenn die Ansiedlung eines Arztes oder einer Ärztin nicht umsetzbar erscheine, sollte die Möglichkeit der Einrichtung eines „Medizinischen Versorgungszentrums“ (MVZ) geprüft werden, so die Bürgermeisterin. Um öffentliche Fördermittel dafür erhalten zu können, sei es von Vorteil, wenn dieses Projekt innerhalb eines Ortsentwicklungsplanes dargestellt werden kann. Dieser Plan kann dann auch andere Möglichkeiten aufzeigen und für entsprechende Alternativen als Rahmen herangezogen werden. Entsprechend wird die Erstellung eines solchen Plans nun ausgeschrieben, ebenfalls die Machbarkeitsstudie für ein MVZ. Sie soll aufzeigen, was die Gemeinde in diesem Bereich realisieren kann.

Auch in Schafflund ist die Gemeindevertretung nach eingehender Diskussion der Auffassung, der Gründung eines Zweckverbandes für den Breitbandausbau mit zwölf Gemeinden im Amt zuzustimmen. Es bleibe die letzte Möglichkeit, Fördermittel für solche Maßnahmen einzuwerben. „Ein sehr schnelles Internet ist unbedingt notwendig, um in vielen Bereichen für die Zukunft richtig aufgestellt zu sein“, warb Volkert Petersen, Vorsitzender des Schulverbandes.

Eine Brandverhütungsschau in den Kitas hatte einige kleinere Maßnahmen zur Folge, die dann doch mehr als 8200 Euro verschlangen: neue Rauchmelder, Anpassung einiger Fenster und Türen sowie eine Pforte im Zaun als weiterer Fluchtweg. Erfreulich ist das erste Ergebnis zur Erforschung der Geruchsprobleme in einem Gruppenraum: Es kann zumindest keine Schadstoffbelastung festgestellt werden.

 

Text - SHZ rfr

Einwohnerbrief

(12.12.2016)

Im Download befindet sich wie gewohnt zum Jahreswechsel ein Einwohnerbrief von unserer Bürgermeisterin mit Danksagungen und interessanten Informationen.

[Einwohnerbrief]

Kostenfreie Homepage-Erstellung für alle Einrichtungen der Gemeinde Schafflund

(25.11.2016)

 

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Schafflund vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Schafflund kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

 

 

 

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

Foto zur Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für alle Einrichtungen der Gemeinde Schafflund
Foto: „Schafflund vernetzt“

Schafflund erwägt Aktienkauf

(21.11.2016)
Gemeinde will die Zinsenentwicklung abwarten und dann über Kauf von Anteilen an der SH-Netz-AG entscheiden / Kita-Erweiterung wird vorbereitet
 

„Wir sollten uns die Chance nicht nehmen lassen, in den nächsten vier Jahren 200 000 Euro Erträge aus dieser Sache in die Gemeinde zu investieren“, stellte Christian Sinn, Vorsitzender des Schafflunder Finanzausschusses, fest. Mit „dieser Sache“ meint er das Angebot der „Schleswig-Holstein Netz AG“ an die Gemeinde, sich mit einem Aktienpaket über zwei Millionen Euro an dem Unternehmen zu beteiligen. Die Gemeindevertretung schloss sich seiner Auffassung an, dass die Finanzierung dieses Aktienpaketes bei einem möglichen Zinssatz von 0,4 Prozent äußerst günstig, die garantierte Rendite mit zirka 50 000 Euro im Jahr vielversprechend und das Geschäft ohne nennenswertes Risiko sei.

Im Februar 2017 will man noch einmal die allgemeine Zinslage beurteilen und beabsichtigt dann, zum 1. April das Aktienpaket zu erwerben. Als Gegenleistung gibt die Gemeinde für die Laufzeit bis 2020 die Hoheit über ihre Leitungsnetze an die „SH-Netz“ ab.

Reicht das vorhandene Raumangebot für die Kindertagesstätten in Schafflund aus? Diese Frage kann im Moment noch nicht schlüssig beantwortet werden. Um für den Fall eines notwendigen Neubaus gerüstet zu sein, sollen bereits jetzt die planerischen Voraussetzungen geschaffen werden, da diese viel Zeit in Anspruch nehmen können. Die Fläche zwischen Festwiese und dem Fußballplatz an der Westseite der Schule soll deshalb schon jetzt im Flächennutzungsplan entsprechend ausgewiesen werden.

Kopfschmerzen bereitet den Gemeindevertretern nach wie vor die Geruchsproblematik in einem Gruppenraum der Kita „Großer Regenbogen“. Die erfolgte Sanierung des Bodens brachte keinen Erfolg. Um auszuschließen, dass die Luft mit Schadstoffen belastet sein könnte, wird diese nun untersucht und nach der Ursache geforscht.

Ebenfalls problematisch ist die Parkplatzsituation vor dem Gebäude. Dazu Wulf Titz für den Bauausschuss: „Zu den Stoßzeiten geht es dort manchmal chaotisch zu.“ Der Parkplatz wird nicht nur von Eltern, sondern auch für die Amtsverwaltung, die Arztpraxis und andere genutzt. Die Situation verschärft sich durch die Inbetriebnahme des Bürgerhauses und die Installation einer E-Ladesäule, die in Kürze zwei Parkplätze in Anspruch nehmen wird. Es könnten an der Kita bei intensiver Nutzung der Fläche weitere 22 Parkplätze geschaffen werden. Dazu werden Planungsangebote eingeholt.

Schafflund hat in der Ortslage viele Bäume, die nun in einem Kataster erfasst worden sind. Sie sind in vielen Jahren unkontrolliert sehr hoch gewachsen. Nun möchte man ihre Pflege und Gesunderhaltung in Angriff nehmen. Dazu werden die Gemeindearbeiter zusätzlich für den Baumschnitt geschult. Sie werden diese Arbeiten für den größten Teil der Bäume ausführen können, etwa ein Drittel muss von einer Fachfirma übernommen werden.

Für die Auswahl von Straßenlaternen im Baugebiet „Dammacker“ werden dort drei verschiedene Modelle zur Probe aufgestellt. Anlieger und die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses können sich ein Urteil bilden. Erst dann fällt die Entscheidung.

Weitere Ergebnisse in Kürze:

Die Flächen der Bushaltestelle vor dem Bäcker an der B 199 werden schraffiert, da sie von Autofahrern vielfach nicht richtig erkannt werden, was häufig zu erheblichen Behinderungen führt.

Die Ausgestaltung des „Mahnmals zum Frieden“ wurde genehmigt. Nachdem im Vorwege skeptische Stimmen zu hören waren, gibt es nun viele positive Rückmeldungen. Der offizielle Name muss noch festgelegt werden.

 

SHZ - rfr

Ortskern kommt voran – aber ein Arzt fehlt

(14.11.2016)
Schafflunds Bürgermeisterin informiert auf Einwohnerversammlung über Kreisverkehr, Baugebiet und Entwicklung einer Brachfläche
 

In Schafflund dreht sich momentan alles um die Ortsmitte, im wahrsten Sinne des Wortes: Kreisverkehr, Wohnbebauung und zukünftige Nutzung einer Brachfläche im Kreuzungsbereich B199/ Nordhackstedter Straße/Bahnhofsring. Ein voller Saal zur Einwohnerversammlung zeugte vom Interesse an diesem Vorhaben, was Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen erfreut zur Kenntnis nahm.

Die Planungen für den Kreisverkehr werden nun konkret. Mit einem Durchmesser von 36 Metern wird er etwas größer ausfallen als bisher angedacht. Die Bedarfsampel zur Querung der Bundesstraße wird abgebaut, da eine Zählung der Fußgänger und Radfahrer ergeben hat, dass am Kreisverkehr Zebrastreifen gerechtfertigt sind. Diese sind bei Kreisverkehren ansonsten nicht üblich. Die Geh- und Radwege werden in ihrer Breite an die gegenwärtigen Bestimmungen angepasst und erhalten einen Sicherheitsstreifen zur Fahrbahn. Nachdem alle formalen Planungen abgeschlossen sind, könnte die Maßnahme nach den Sommerferien 2017 mit einer Bauzeit von zirka acht Wochen umgesetzt werden. Die Gesamtkosten, die von der Gemeinde allein getragen werden müssen, werden bei 330 000 Euro liegen.

Viele Anregungen und auch Bedenken aus der Versammlung heraus zeigten, dass in der Detailplanung noch viele Dinge berücksichtigt werden müssen. „Der Kreisverkehr ist eine Möglichkeit, Entlastung und größtmögliche Sicherheit zu schaffen“, stellte Best-Jensen fest.

Unmittelbar angrenzend an den Kreisverkehr wird im Nordwesten eine Fläche von 3800 Quadratmetern für die Wohnbebauung überplant. Es sollen in zweigeschossiger Bauweise sieben Reihenhäuser und ungefähr zehn barrierefreie Wohnungen entstehen. Dort folgt man einer Forderung der Landesplanung, die von den Gemeinden eine Verdichtung der Bebauung in den Ortskernen erwartet, bevor sie sich mit weiteren Baugebieten ausdehnen.

Die endgültige Planung kann wohl erst im Frühjahr 2017 erfolgen, da zunächst ein Lärmgutachten abgewartet werden muss, ob eine Wohnbebauung an der Bundesstraße zulässig ist. Da der Kreisverkehr etwas größer ausfallen soll als zunächst angenommen, muss die Zufahrt zu dem Gelände ebenfalls neu geplant werden.

Was bisher beim Sanierungsmanagement theoretisch dargestellt wurde, soll nun praxistauglich umgesetzt werden. Hausbesitzer in Schafflund können sich für eine kostenfreie Energieberatung vor Ort bewerben und sich gegebenenfalls bei einer energetischen Sanierung ihrer Immobilie fachlich begleiten lassen. Ansprechpartner ist der Sanierungsmanager Hagen Billerbeck (Telefon 0431 / 593 63 67); Anträge können auch von der Internetseite www.mitmachwärme.de heruntergeladen werden.

Als Dauerbrenner erwies sich die Frage nach einer Lösung der unzureichenden ärztlichen Grundversorgung in Schafflund. „Der liebe Gott hat uns Nüsse gegeben, damit wir sie knacken. Dies hier ist aber eine Kokosnuss“, antwortete Bürgermeisterin Best-Jensen. Es gebe viele Überlegungen, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Lösung, da die Kassenärztliche Vereinigung keine weiteren Zulassung gewähre.

Eine weitere Frage betraf die Fläche, die nach Süden an den Kreisverkehr anschließt. „Diese Fläche ist im Moment keine Augenweide“, stellte Best-Jensen fest. Der ehemalige Edeka-Markt und die Fläche dahinter sollen in privater Initiative neu bebaut werden. Nach den Vorstellungen der Bürgermeisterin könnte man dort etwas in Richtung Gesundheitspflege schaffen, wie etwa die Einrichtung einer Tagespflege. Doch dies seien derzeit derzeit Gedankenspiele.

 

Text SHZ Reinhard Friedrichsen

Foto zur Meldung: Ortskern kommt voran – aber ein Arzt fehlt
Foto: Ortskern kommt voran – aber ein Arzt fehlt

Kalender zeigt Schafflunds schönste Seiten

(29.10.2016)
 Den Fotokalender Schafflund 2017 hat Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (Foto) vorgestellt. Er enthält zwölf Fotos aus der Natur in und um Schafflund, die in einem Wettbewerb von einer Jury ausgesucht, prämiert und nun veröffentlicht wurden. Erhältlich ist der Kalender bei der Schafflunder Nospa, der VR-Bank und dem Edeka-Markt zum Selbstkostenpreis für 10 Euro. Derzeit läuft noch der Wettbewerb für den Kalender 2018. Die Fotos sollten zum Thema „Deutschland – Dänemark“ passen und einen Bezug zu Schafflund haben. Der Einsendeschluss ist Anfang Januar (Fotos per E-Mail an fotowettbewerb-schafflund@online.de senden). Die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung erfolgen beim Neujahrsempfang der Gemeinde.
 
Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Kalender zeigt Schafflunds schönste Seiten
Foto: Kalender zeigt Schafflunds schönste Seiten

Neuer Einwohnerbrief

(27.10.2016)

Im Download finden sie den neuen Einwohnerbrief mit vielen Informationen von der Bürgermeisterin.

[Einwohnerbrief Oktober 2016]

Aus Ehrenmal wird Friedensmal

(26.10.2016)
Gedenkstätte im Schafflunder Ortskern soll künftig an die Opfer aller Kriege erinnern / Kranzniederlegung am Volkstrauertag
 

Das Schafflunder Ehrenmal ist umgezogen. Sein Standort befindet sich jetzt im neu angelegten Mühlenpark. Die alte Umgebung an der lebhaften Bundesstraße 199 war den Verantwortlichen als nicht angemessen erschienen. Der neue Standort liegt in einem naturbelassenen Umfeld im Zentrum des Dorfes und ist fußläufig gut zu erreichen. Die kleine Waldlichtung wirkt einladend, um einen Augenblick zu verweilen.

Nach Beratungen in einem Workshop und im federführenden Umweltausschuss wurde die Gestaltung der Gedenkstätte verändert. War sie bisher auf das Gedenken der Toten der beiden Weltkriege ausgerichtet, verfolgt die Gemeinde mit der Neugestaltung die Absicht, es künftig den Opfern aller kriegerischen Auseinandersetzungen und Vertreibungen zu widmen. Es hat deshalb auch den Namen „Friedensmal“ erhalten.

„Diese neue Anlage ist wesentlich würdiger und angemessener als der alte Standort“, meint Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Zudem könne es an dem neuen Standort der Bevölkerung wesentlich näher gebracht werden. Der große Gedenkstein wurde von seinem hohen Sockel gehoben und neben die kleineren, mit Namen versehenen Gedenksteine eingebettet. Die Reihenfolge der Anordnung wurde beibehalten.

„Bislang waren die Steine richtig verloren voneinander aufgestellt. So bekommen sie viel mehr Gesicht“, meint Daniel Tams vom verantwortlichen Planungsbüro. Nachdem auch Ruhebänke aufgestellt wurden, werden nun noch einige Anpflanzungen vorgenommen. Im Eingangsbereich fehlen noch Stelen aus Stahl, in die Worte der Mahnung zum Frieden eingearbeitet werden, die dem Besucher beim Betreten und Verlassen ins Auge fallen sollen. Auf diese Weise sollen in der neuen Anlage Tradition und Moderne miteinander verbunden werden. Zur Kranzniederlegung am Volkstrauertag, 13. November, wird sie erstmals für einen offiziellen Anlass genutzt werden.

Das Gelände des ehemaligen Ehrenmals an der Bundesstraße soll nun anderweitig genutzt werden. Ein Gedanke ist ein kleiner Rastplatz für Autofahrer.

 

Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Aus Ehrenmal wird Friedensmal
Foto: Aus Ehrenmal wird Friedensmal

Informationsabend - Solarpark Schafflund

(20.10.2016)

Am 2.11. um 19Uhr lädt die Gemeinde alle Bürger in Utspann ein zu einem Informationsabend Solarpark.

Es geht um die Beteiligungsmöglichkeit und Wirtschaftlichkeit dieses Parks.

 

Nähere Infos entnehmen sie dem Download.

[Infoabend Solarpark]

Einladung zur Einwohnerversammlung

(20.10.2016)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Ich lade Sie herzlich zur Einwohnerversammlung der Gemeinde am

Donnerstag, 10.11.2016 um 19:30 Uhr

in den Landgasthof Utspann, Hauptstraße 47, 24980 Schafflund

mit folgender Tagesordnung ein:

1. Begrüßung durch die Bürgermeisterin

2. Vorstellung des Sanierungsmanagements als Fortsetzung des Quartierkonzeptes in

unserer Gemeinde

3. Vorstellung der Planungen zum Kreisverkehr im Bereich Nordhackstedter Straße/

Bahnhofsring/ B 199

4. Vorstellung der Planungen zur beabsichtigten Bebauung im Bereich „Dorfmitte“

5. Verschiedenes

Ich freue mich, wenn ich Ihr Interesse an unserer Dorfentwicklung geweckt habe und Sie die

Gelegenheit nutzen, sich bei unserer Einwohnerversammlung in unserem Landgasthof Utspann informieren.

 

Es grüßt Sie herzlichst

Ihre

Constanze Best-Jensen

Bürgermeisterin

[Einladung]

Schafflund sucht neuen Standort für sein Ehrenmal

(04.10.2016)
Schafflund sucht neuen Standort für sein Ehrenmal
 

Die Gemeinde Schafflund möchte ihr Ehrenmal, das sich gegenwärtig noch an der B 199 befindet, stärker in das Dorfleben und in den neuen Mühlenpark einbinden und sucht deshalb einen würdigen Standort. Gemeinsam mit den Bürgern soll die Gestaltung des Ehrenmals an einem neuen Standort geplant werden. Das Ehrenmal soll an die Kriege erinnern, zugleich aber auch ein Mahnmal für den Frieden sein. Zu einer Ideenwerkstatt lädt Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen morgen um 15.30 Uhr in den Multiraum der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund ein. In altersgemischten Kleingruppen sollen Ideen entwickelt werden. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Planungsbüro Bonin-Körkemeyer aus Leck, das mit der Gestaltung des Außengeländes rund um Bürgerhaus und Mühlenteich beauftragt ist. Es werden Getränke, Gebäck und gegen Abend ein Imbiss gereicht. Um die Planung zu erleichtern, wirdnoch heute um verbindliche Anmeldung bei der Amtsverwaltung unter Telefon 0 46 39 / 700 gebeten.

 

Text -  SHZ ft

Einladung zur Ideewerkstatt Ehrenmal

(22.09.2016)

Im Download befindet sich eine Einladung der Gemeinde Schafflund zu einer Ideenwerkstatt für das Projekt "Ehrenmal im Mühlenpark".

[Ideenwerkstatt Ehrenmal]

Herzstück“ wird später fertig

(16.09.2016)

Frist wegen Auflagen des Naturschutzes auf den 31. März 2017 verlängert / Keine freien Bauflächen mehr in Schafflund

 

„Wir werden wohl in Kiel noch einmal Überzeugungsarbeit leisten müssen“, sagte Gerd-Ulrich Marquardt, Vorsitzender des Bauausschusses, angesichts des Ausbleibens einer Rückmeldung der Landesplanung zur Erweiterung des Baugebietes Dammacker. Dort hat man wohl erst in einigen Jahren damit gerechnet, dass dies notwendig wird. Tatsache ist allerdings, dass in Schafflund keine freien Bauflächen mehr zur Verfügung stehen und viele Bauwillige und die Gemeinde händeringend auf diese Erweiterung warten.

In einer informellen Stellungnahme zur geplanten Teilneuaufstellung der Regionalpläne zum Sachthema Windenergie geht die Gemeinde auf die Gefahr der Umzingelungs- oder Riegelbildung des Dorfes durch Windeignungsgebiete ein. So kann man die Ausweisung von Eignungsflächen im Nordwesten und Südosten akzeptieren, zumal es dort bereits Eignungsflächen und Windparks gibt. Frei gehalten werden sollte eine Sichtachse von Nordosten nach Südwesten. „Der Südwesten ist die einzige Möglichkeit der Gemeinde zur weiteren baulichen Entwicklung“, sagte Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Es wäre ihrer Meinung nach fatal, wenn eine Wohnungsbauentwicklung an den Abständen zu Windenergieanlagen scheitert. Zudem wäre hier dann eine Umzingelung des Dorfes mit Windkraftanlagen gegeben.

Die Satzung für den Bebauungsplan „Ortsmitte“ für mehrere Wohneinheiten und Reihenhäuser musste aufgeschoben werden, da einige erfolgte Stellungnahmen nicht ausreichend bearbeitet werden konnten. Für die verkehrliche Erschließung ist es unbedingt notwendig, diese mit der Planung für den angrenzenden zukünftigen Kreisverkehr abzustimmen, damit beide Planungen nicht kollidieren.

Durch einige Auflagen des Naturschutzes sind die Arbeiten an den Außenanlagen des „Schafflunder Herzstücks“ etwas in Verzug geraten. Die Fertigstellungsfrist, die für die Zahlung der umfangreichen Fördermittel bindend ist, wurde auf den 31. März 2017 verlängert. Der bereits im Vorwege erteilte Eilauftrag für diese Maßnahme in Höhe von 309 000 Euro wurde nun von der Gemeindevertretung gebilligt. Die weiteren Arbeiten werden nun zügig umgesetzt.

Weitere Beschlüsse der jüngsten Gemeindevertretersitzung:

> Für die Reinigung von Bürgersteigen und Parkplätzen wird ein Kehrgerät für 3274 Euro angeschafft.

> Ein Beamer für das Bürgerhaus wird für 1300 Euro beschafft.

> Da am Amtsparkplatz gerade Tiefbauarbeiten stattfinden, wird die Gelegenheit genutzt, kostengünstig für 1605 Euro ein Leerrohr für die spätere Ausstattung mit einer Starkstromversorgung für die Installation einer Ladestation für Elektrofahrzeuge zu verlegen.

In ihrem Bericht wies Best-Jensen darauf hin, dass das Ehrenmal bis zum Volkstrauertag 2017 in den Mühlenpark umgesetzt sein soll. An der weiteren Ausgestaltung sollen sowohl Senioren als auch Konfirmanden beteiligt werden.

 

Text - SHZ rfr

Buntes Bürgerfest

(14.09.2016)

Anläßlich der Einweihnung des neues Bürgerhauses fand am Samstag ein buntes Programm in Schafflund auf den Plan.

Um 11Uhr startet das Human-Table-Soccer Tunier mit 10 Mannschaftern. Hier waren zB. die freiwillige Feuerwehr, die Erzieherin des Regenbogen, die Schickeria, die Lehrer der GGS, die DLRG und und private Gruppen am Start. Auch die Bürgermeisterin hatte ein Bürgerteam direkt vor Ort aktivieren können.

Das Tunier lief bis 15Uhr, nebenbei konnten die Bürger an einer Fußgängerrallye teilnehmer mit unterschiedlichen Stationen bis hin zum Bürgerhaus wo es Kaffe und Kuchen gab.

Die dänischer Schule verkaufte Hot Dogs, ein Hüpfburppark und die Vorführungen der Polizei, Feuerwehr und DLRG rundeten den bunter Tag ab.

Abends wurde dann ein Oktoberfest im Festzelt bis tief in die Nacht gefeiert.

Am Sonntag morgen fand ein deutsch-dänischer Gottesdienst beim Frühshoppen statt, der Chor und die PassBrass Band sorgten für musikalische Einlagen.

Foto zur Meldung: Buntes Bürgerfest
Foto: Human-Table-Soccer Tunier

Neues Bürgerhaus ist in Schafflund gefragt

(14.09.2016)
 „Das Bürgerhaus verspricht ein voller Erfolg zu werden, der die hohe Investition rechtfertigen wird.“ Diesen Ausblick gab Bürgermeisterin Best-Jensen anlässlich der offiziellen Einweihung des Bürger- und Bildungshauses am Mühlendamm in Schafflund, das für 279 000 Euro fertiggestellt wurde. Die offizielle Feierstunde, in der ebenfalls der neu gestaltete Mühlenpark eingeweiht wurde. Für den musikalischen Rahmen sorgten die „Young Voices“ der Gemeinschaftsschule Schafflund.

Amtsvorsteherin Gudrun Carstensen wünschte dem Schafflunder Herzstück, dass es immer gesund im Takt schlagen möge und lobte, dass Schafflund weiterhin auf Jugend- und Familienfreundlichkeit setze. Für die Aktiv-Region „Mitte des Nordens“ stellte der Vorsitzende Burkhard Gerling fest: „Das Projekt war überzeugend in sich selbst und somit einfach zur Förderung zu empfehlen, eigentlich ein Selbstgänger.“

Das Bürgerfest auf der Festwiese rundete die Einweihung von Bürgerhaus und Mühlenpark ab. Zahlreiche Teams starteten zum „human table soccer“. Am Ende siegte die Mannschaft „Team Schickeria/Asylis“ (Schafflunder Asylbewerber). Auch der Blaulichttag von Feuerwehr, Polizei, DLRG und Hundestaffel wurde von vielen Zuschauern verfolgt.

 

Text - SHZ rfr

Bürgerfest

(10.09.2016)

Das Schafflunder „Herzstück“ wird dieses Wochenende mit einem Bürgerfest der Gemeinde eingeweiht. Der Sonnabend beginnt mit einer Fußgängerrallye. Ein buntes Rahmenprogramm wird ab 19.30 Uhr im Festzelt mit einem vorgezogenen Oktoberfest mit Büfett geboten. Karten hierfür gibt es für 25 Euro (ohne Büfett 15 Euro, Einlass dann ab 21.30 Uhr) nur im Vorverkauf bei der VR-Bank, der Nospa und bei Edeka in Schafflund. Die Veranstaltung klingt aus am Sonntag ab 10 Uhr mit einem deutsch-dänischen Gottesdienst im Festzelt, anschließend Frühschoppen mit der Pa’s Brass Band und die Möglichkeit zum Abbaden im Schwimmbad Waldeck.

Achtung - Strassensperrung !!!!

(02.09.2016)

Die Firma

"Ingenieurbüro für Umweltschutz & Technik" informiert:

 

 Kieferneck 1-22 und Lindenweg 9+11

ab Montag den 05.09.2016 ab 7:00 Uhr

werden wir den Kieferneck Aufgrund von Tiefbauarbeiten für eine Fernwärmeleitung von dem Lindenweg bis zum Tannenweg voll sperren. Dauer ca 3 Wochen

Daher möchten wir Sie bitten ihre Fahrzeuge außerhalb

der Baustelle zu parken Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Lindenweg und Kieferneck

ab Dienstag den 16.08.2016 um 7:00Uhr

bis voraussichtlich 09.09.2016

werden wir die Straßenzüge Kieferneck von Haus Nr. 6- 22 und Lindenweg (Haus Nr. 8 - Kreuzung Kieferneck) aufgrund von Tiefbauarbeiten für eine Fernwärmeleitung sperren. Die Sperrung wird für den jeweiligen Baustellenbereich vorgenommen, nicht bebaute Bereiche geben wir kurzfristig wieder frei. Daher bitten wir alle ihre Fahrzeuge außerhalb

der Baustelle zu parken. Wir bitten um Ihr Verständnis.

[Kieferneck+Lindenweg]

[Lindenweg+Kieferneck]

Testphase des Bürgerbus beginnt

(28.08.2016)

Die Testphase des Schafflunder Bürgerbus beginnt am

Montag, 05.09.2016,

zunächst jeweils Montags und Donnerstags.

 

Der Busverkehr findet innerhalb der Gemeinde statt. Angefahren werden (zunächst) die Einkaufsmärkte.

Für die Testphase von zunächst 6 Wochen steht uns der Bus des Jugendclubs zur Verfügung.

Fahrtkosten während der Testphase betragen 2,00  €. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 0152-34759856

Stellanausschreibung für eine Kümmererperson des Gemeindehauses

(28.08.2016)

Die Gemeinde Schafflund stellt für das neue Bürgerhaus der Gemeinde zum nächst möglichen Termin eine sogenannte

 

Kümmererperson

für die Bereiche Koordination, Hausmeisteraufgaben und Reinigung

 

in Teilzeit ein.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite des Amtes Schafflund www.amt-schafflund.de/Amtsverwaltung-Stellenangebote und dem Download Dokument hier !

[Stellenausschreibung]

Neuer Einwohnerbrief online

(26.08.2016)

Im Download befindet sich der Einwohnerbrief vom August 2016!

 

Im Archiv werden alle hinterlegt!

[Einwohnerbrief August 2016]

Großes Bürgerfest in Schafflund am 10. & 11.09.

(26.08.2016)

Am Wochenende 10. + 11.September ist Schafflund auf den Beinen. Das neue Bürgerhaus wird eingeweiht und das ist Grund genug für Schafflund ein großes Fest zu feiern. Es wird viele Aktionen am Samstag geben und Abends ein tolles Oktoberfest im Festzelt.

Am Sonntag ist ein Open Air Gottesdienst geplant mit Live Musik und vielem mehr.

 

Alle Informationen finden Sie im Download.

Foto zur Meldung: Großes Bürgerfest in Schafflund am 10. & 11.09.
Foto: Bürgerfest

Wärmevertrag ist unterzeichnet

(26.08.2016)
In Schafflund unterzeichneten Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen und Jörn Lorenzen von der Schafflunder Wärme GmbH Co. KG einen Wärmeliefervertrag für die gemeindlichen Liegenschaften Kita „Kleiner Regenbogen“, Mühlenscheune und Bürgerhaus. Im südöstlichen Teil der Gemeinde werden derzeit 23 Anlieger angeschlossen, wahrscheinlich kommen noch elf Wohneinheiten hinzu. Die Gemeinde verfolgt damit weiterhin ihr Ziel, nicht nur möglichst preisstabile Energie zu beziehen, sondern auch ihren Beitrag zu einer CO2-neutralen Gemeinde zu leisten. Im Frühjahr 2017 wird die Maßnahme nördlich der B 199 fortgeführt und dann auch die gemeindliche Wohnanlage „Kastanienweg“ angeschlossen.
 
Text - SHZ rfr

Bauverlauf Fernwärme

(04.08.2016)

Die Firma Ingenieurbüro für Umweltschutz & Technik aus Harrislee begleiten die Baumaßnahme zur Wärmeversorgung in Schafflund.

Da großes Interesse am Bauverlauf der Fernwärme in der Gemeinde herrscht, werden wir hier regelmäßig über die Abläufe informieren und die Handouts der Anlieger veröffentlichen, so das alle Schafflunder informiert sind.

 

Anliegend die ersten Informationen im Download!

 

[Lindenweg1-8]

[Westerheide]

[Nordhackstedter Str]

Foto zur Meldung: Bauverlauf Fernwärme
Foto: Bauverlauf Fernwärme

„Kartoffeltrolle“ für das Stiftungsland

(03.08.2016)
Naturschützer setzen Knoblauchkröten-Nachwuchs in Schafflund aus / Stark bedrohte Art soll auf extensiv genutzten Sandböden neue Heimat finden
 

Rund 1100 kleine Knoblauchkröten sind seit Neuestem im Stiftungsland Schafflunder Mühlenstrom heimisch. Die etwa drei bis vier Zentimeter großen Jungtiere sollen dort in einem neu geschaffenen Lebensraum eine neue Population der europaweit streng geschützten Art gründen.

Die Kröteneltern leben im Jardelunder Moor. Das liegt zwar ganz in der Nähe, für Kröten ist die Strecke allerdings ohne Transporthilfe kaum zu bewältigen. Auf ein Einwandern der Kröten in den neu geschaffenen Lebensraum in Schafflund konnt man also nicht hoffen. Die Froschexperten der dänischen Firma Amphi Consult haben deshalb im Frühjahr einen Teil des Laichs der Kröten in Jardelund gesammelt und in zwei Aufzuchtstationen in Kiel und Æro aufgezogen. Nun, umgetopft in feuchte Blumenerde, wurden sie von Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, dem Kreisnaturschutzbeauftragten und Gebietsbetreuer Edmund Link und dem Vorsteher der Jagdgenossenschaft Hans-Wilhelm Hansen als Neubürger begrüßt.

Überbracht wurde der anspruchsvolle Amphibiennachwuchs aus Dänemark, von Wolfgang Lenschow von Amphi Consult und aus Kiel Hauke Drews vom Projekt „FroschFreunde – Amphibienhilfe der Stiftung Naturschutz“. Da die Froschlurche nachtaktiv sind und sich tagsüber im Sand eingraben, kamen sie gut geschützt in einem Reisesubstrat aus Blumenerde. Weil man sie zufällig bei der Gartenarbeit im Boden finden kann, werden sie in Dänemark auch „Kartoffeltroll“ genannt. Der deutsche Name Knoblauchkröte kommt vom leichten Knoblauchgeruch, den das Sekret verströmt, das die Tiere bei Gefahr absondern.

Damit die kleinen Kröten in Schafflund erfolgreich heranwachsen können, hat die Stiftung Naturschutz schon vor zwei Jahren mit Ausgleichsmitteln des Kreises auf ihren Flächen Teiche und Lebensräume für Amphibien hergerichtet. Auf den extensiv genutzten Sandböden der „Wilden Weiden“ der Stiftung Naturschutz wie in Jardelund konnten sich wieder stabile Populationen entwickeln. In vier Jahren sollen auch die kleinen Kröten aus Schafflund die ersten Eier ablegen und für Nachwuchs sorgen. Froschkonzerte, wie zur Paarungszeit üblich, wird es dort allerdings nicht geben, denn die Knoblauchkröten-Männchen gehen bei der Balz auf Tauchstation und sind dann nur mit einem Unterwassermikrofon zu hören.

In Schleswig-Holstein gibt es 15 Amphibienarten, fast alle stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten, weil sie in der intensiv genutzt Landschaft kaum noch Lebensräume finden, Dünger und Gülle ihre empfindliche Haut verätzen oder sie unter die Räder kommen. Das Projekt „FroschFreunde“ wird gefördert von der EU-Kommission aus Mittel des Programms „LIFE+ Nature and Biodiversity“. In acht Natura 2000 Gebieten in Schleswig-Holstein sollen bis 2020 gefährdete Amphibien- und Wasserinsektenarten sowie die Zauneidechse unterstützt oder wiederangesiedelt werden. Die Kosten für die Amphibienaufzucht belaufen sich auf 10 000 Euro, die Lebensraumoptimierung auf rund 32 000 Euro, 60 Prozent trägt die EU.

 

Text- SHZ - ft

Jetzt anmelden zum Human Soccer Tunier

(29.07.2016)

Beim Bürgerfest am 10.09. wird ein Human Soccer Tunier stattfinden....dafür kann man sich jetzt schon anmelden ...alle Information sehen sie auf dem Plakat!

Foto zur Meldung: Jetzt anmelden zum Human Soccer Tunier
Foto: Jetzt anmelden zum Human Soccer Tunier

Startschuss für Bau der Schafflunder Wärmeversorgung

(29.07.2016)
Den Beginn der Erschließungsarbeiten für die Nahwärmeversorgung läuteten Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen und Jörn Lorenzen, Geschäftsführer Schafflunder Wärme GmbhCo.KG, ein.

Ausgehend von der Westerheide über die Nordhackstedter Straße, Lindenweg, Kieferneck, Tannenweg in die Meyner Straße werden zunächst 23 Anlieger an das Nahwärmenetz angeschlossen. Für Anlieger, die sich nun noch kurzfristig für einen Anschluss an das Wärmenetz entscheiden wollen, steht der Sanierungsmanager Hagen Billerbek unter Telefon 0431 / 593 63 67 mit Rat und Tat zur Verfügung wie auch Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen und Jörn Lorenzen. Großes Plus der gemeinschaftlichen Versorgung seien Preisstabilität und Nachhaltigkeit, bekräftigen die Initiatoren.

 

Text - SHZ rfr

Schafflund testet Bürgerbus

(25.07.2016)
Zweimal wöchentlich innerörtliche Fahrten / Gemeinde hofft auf rasche Genehmigung für Erweiterung des Baugebiets „Dammacker“
 

Schafflund Schafflund hofft auf ein möglichst zügiges Genehmigungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt des Baugebietes „Dammacker“. Im ersten Bauabschnitt und auch innerorts stehen keine Baugrundstücke mehr zur Verfügung, und leer stehende Wohnungen gibt es ebenfalls nicht. Auch das Angebot an freien Gewerbeflächen ist erschöpft. Für zwei Flächen, die für die Gemeinde geeignet wären, wurden Vorkaufsrechtsatzungen beschlossen.

Die Überlegungen der Gemeindevertretung zur Einrichtung eines Bürgerbusses kommentierte Christian Sinn, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, mit den Worten: „Wir haben erst einmal die rosarote Brille aufgesetzt“. Man möchte gern vor allem ältere Mitbürger dabei unterstützen, Einkaufsmärkte, die Verwaltung oder den Arzt zu erreichen. Um erste Erfahrungen zu sammeln und den Bedarf zu ermitteln, wird man nach den Sommerferien einen Test starten: Mit dem Bus des Jugendclubs sollen solche Fahrten ausschließlich innerhalb des Dorfes an zwei Tagen in der Woche angeboten werden. Danach wird man die gesammelten Erfahrungen auswerten. Es wurde auch der Wunsch auf eine Ausdehnung auf die Nachbardörfer laut, wie etwa die Fahrt zum Friedhof Nordhackstedt. Dem öffentlichen Nahverkehr soll allerdings keine Konkurrenz gemacht werden.

„Kümmerer“ ist in mancher Gemeinde bereits ein feststehender Begriff. In Schafflund soll für den Betrieb des Bürgerhauses ebenfalls eine solche Stelle geschaffen werden. Die Aufgaben sollen in der Koordination der Nutzung und der Reinigung des Hauses liegen. Um zu ermitteln, wie arbeitsintensiv die Aufgaben sind, wird zunächst auf Stundenbasis getestet.

Die Straße Hohen-Moor-Ring müsste dringen einen neuen Unterbau erhalten. Für das Repowering von Windkraftanlagen sollte parallel dazu eine Baustraße errichtet werden, die nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückgebaut werden sollte. Nun werden beide Vorhaben vereinigt: Die Windparkbetreiber nutzen den Hohen-Moor-Ring für ihre Baumaßnahmen und beteiligen sich anschließend mit 50 Prozent an den Kosten einer Grundsanierung, die für die 1,1 Kilometer lange Strecke auf 130 000 Euro geschätzt werden.

Die Gemeindevertretung beschloss die Erweiterung des Krippenbereichs der dänischen Kindertagesstätte mit 25000 Euro zu bezuschussen. Die Arbeiten für den Ausbau des Nahwärmenetzes im südlichen Teil Schafflunds beginnen. Die Gemeindevertretung beschloss, ihre Liegenschaften Amtsverwaltung, Bürgerhaus und Mühlenscheune ebenfalls anzuschließen.

 

Text - SHZ rfr

Vollsperrung der Westerheide

(18.07.2016)

Aufgrund von Tiefbauarbeiten für die Fernwärmeleitung wird die Westerheide vom 19.07. bis vorraussichtlich 29.07. von der Nordhackstedter Strasse bis zum Heizwerk vollgesperrt.

Es tut uns leid, dass sich Unannehmlichkeiten nicht vermeiden lassen.

Für die Dauer der Sperrung ist es für die betroffenen Anwohner möglich auf der Grünfläche hinter dem Regenrückhalteteich zu parken. Die Zufahrt vom Hasselbeker Weg ist möglich, da wir den Stein beiseite räumen und die Fläche extra noch einmal mähen.

 

Alle weiteren Infos siehe die Download Datei unten.

[Rundschreiben Tiefbaufirma]

Kindergarten-Waldgruppe startet im August

(16.07.2016)

Vor ca. einem Jahr bildete sich eine Waldplanungsgruppe aus den Evangelischen Kindertagesstätten in Schafflund und dem Evangelischen Kindertagesstättenwerk, um die bestehenden Kita-Konzepte zu bereichern und den Eltern und den Kindern ein erweitertes pädagogisches Betreuungsangebot zu bieten. Die Waldgruppe in Schafflund startet im August mit 10 Kindern (max. 15 Kinder) von 3-6Jahren.. Die Waldgruppe gehört zur „Kleinen Arche“ (Kleiner Regenbogen) in Schafflund.

Die Kernzeit ist von 8-12Uhr. Die Früh (7-8Uhr) - und Spätbetreuung (12-14Uhr) findet in der "Kleinen Arche" statt.

Bei extremen Wetterbedingungen, wie beispielsweise Gewitter, Sturm, starkem Schneefall oder wenn eine große Belastung z. B. nach vielen Dauerregentagen, stehen der Waldgruppe die Räumlichkeiten des Schwimmbades zur Verfügung.

Desweiteren steht der Gruppe ein extra angeschaffter Bauwagen zur Verfügung.

 

Das Projekt Waldgruppe ist eine Bereicherung für die Kinder und Schafflund. Vielen Dank an Alle die das möglich gemacht haben.

 

Der Wald bietet den Kindern die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben, und fördert ihre individuelle Bewegungsentwicklung. Sie krabbeln, kriechen, laufen und gehen auf unebenem Boden, lernen die unterschiedlichen Bodenbeläge kennen, schulen ihr Gleichgewicht durch Rennen, Balancieren und Klettern, erproben ihre Körperkräfte durch das Tragen, Schieben oder Ziehen von Baumstämmen.

Durch das tägliche Ausleben ihrer motorischen Bedürfnisse gelangen sie zu einer inneren Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Sie werden zum Experimentieren angeregt und fühlen sich als Teil der Natur. Durch diese vielfältigen Erfahrungen lernt das Kind seine Grenzen kennen und stellt fest, dass es mit der Zeit geschickter, sicherer und selbstbewusster wird.

Diese innere Sicherheit braucht es, um sich geistig, seelisch und körperlich entwickeln zu können. Die Bewegung ermöglicht den Kindern, sich mit sich selbst, mit anderen Kindern, unterschiedlichen Materialien und seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Bewegung fördert die Motorik, die Selbständigkeit, Sicherheit und das Selbstvertrauen. Das Immunsystem wird gestärkt und Allergien werden vorgebeugt. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Durch den großen Lebensraum ist eine eventuelle Ansteckungsgefahr unter den Kindern geringer. Zudem werden Haltungsschäden und Übergewicht durch vielfältige Anforderungen an den Körper im Bewegungsraum Wald vorgebeugt.

Foto zur Meldung: Kindergarten-Waldgruppe startet im August
Foto: Kindergarten-Waldgruppe startet im August

Sanierung des Regenwasserkanals

(15.07.2016)

Hiermit infomiert die Gemeinde Schafflund über die Sanierung des Regenwasserkanals!

 

Planungsdaten des Wasserverbandes zu den Sanierungsabschnitten:

 

•        Bauausführende Firma: Fa. Feddersen, Leck

 

•        Baubeginn:

         Donnerstag den 14. Juli im Lindenweg mit Kolonne1

         Montag den 18. Juli im Tannenweg mit Kolonne 2

 

Bauende:  Ende September

Betriebsurlaub: Fa. Feddersen vom 8. bis zum 19. August

Wöchentlicher Baustellentermin: jeweils Mittwochs um 14 Uhr

Zuwegung: Zu Feierabend soll jedes Grundstück wieder anfahrbar sein

 

Straßenbezogene Informationen:

 

Lindenweg

Bauzeit: ca. 8 Arbeitstage vom 14. Juli bis 25. Juli

 

Ulmenweg

Bauzeit: ca. 9 Arbeitstage vom 26. Juli bis 05. August

 

Tannenweg

Bauzeit: ca. 15 Arbeitstage vom 18. Juli bis 05. August

 

Erlenweg

Bauzeit: ca. 28 Arbeitstage vom 22. August bis 28. September

 

Birkenweg

Bauzeit: ca. 28 Arbeitstage vom 22. August bis 28. September

[Berechnung Birkenweg]

[Berechnung Ulmenweg]

[Berechnung Tannenweg]

[Download]

[Berechnung Lindenweg]

Foto zur Meldung: Sanierung des Regenwasserkanals
Foto: Sanierung des Regenwasserkanals

An der B 199 soll ein Kreisel entstehen

(03.07.2016)

Nach intensiven Vorüberlegungen entschied die Gemeindevertretung nun auf ihrer jüngsten Sitzung, einen Kreisverkehr im Kreuzungsbereich B199/Nordhackstedter Straße/Berliner Ring zu bauen und die entsprechenden Planungsleistungen auszuschreiben. Die Notwendigkeit ist inzwischen unumstritten. Die Zustimmung der Verkehrsbehörde, dass die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer mit Zebrastreifen gewährleistet werden könne, verwarf letzte Zweifel, zumal andere Lösungen wie Linksabbiegerspuren mit Ampel noch teurer gewesen wären. Der Kreisverkehr soll einen Radius von 32 Metern erhalten und wird für übergroße Fahrzeuge auf der B199 überfahrbar gehalten sein.

Das Projekt „Schafflunder Herzstück“ kommt weiter planmäßig voran. So wurden die Ausschreibungen zur Herstellung oder Ausgestaltung der verschiedenen Wege in und zum Gelände beschlossen. Offen bleibt zunächst, ob alle Fußwege zum Bürgerhaus komplett barrierefrei umgestaltet werden können. Hier sind noch Fragen des Denkmalschutzes (historisches Pflaster) und der Nutzung von Privatgrund zu klären. Allerdings lässt sich das Bürgerhaus von den Parkplätzen an der Mühlenscheune problemlos mit Rollstuhl oder Rollator erreichen.

Die Aktiv-Punkte auf dem Gelände der ehemaligen Tennisplätze wurden ebenfalls ausgeschrieben: Heißer Draht, Bein-Beweger und Oberkörper-Ergometer wenden sich eher an die ältere Generation, während für die Jüngeren die Ballschlagwand zur Kletterwand umgebaut wird, eine Krafttrainingsstation, ein Schlauchband zum Balancieren und ein Stelzenparcours vorgesehen sind. Der Multifunktionsplatz erhält eine Torwand und ein Gerät zum Zielwerfen, der Sportkäfig einen Platz mit Banden und Toren. Ein gemauerter Grill mit Bänken und Tischen, zwölf Ruhebänke über das Gelände verteilt sowie eine besondere Gestaltung der vier Eingangsbereiche zum Herzstück runden die Ausgestaltung ab. Da eine Brücke über die Au benötigt wird, hat sich die Gemeindevertretung für ein Fertigelement aus lackiertem Aluminium mit Holzbeplankung entschieden. Diese hat den Vorteil, dass Typenprüfung und Statik gleich mitgeliefert werden und das geringe Gewicht von 1,5 Tonnen die Aufstellung erleichtert.

Am Ehrenmal, das an der B199 liegt, müssten eigentlich Sturmschäden saniert werden. So entstand die Idee, es in den Mühlenpark zu versetzen. Otto Hübner, Vorsitzender des Umweltausschusses, sieht die Möglichkeit, die Gedenkstätte auch inhaltlich neu auszurichten. So könnten hier auch Vertriebene einen Ort der Besinnung finden. Entsprechend regte Gerd-Ulrich Marquardt an, zukünftig die Bezeichnung „Mahnmal“ zu nutzen. Die Vertretung beschloss die Umsetzung der Maßnahme ohne Gegenstimme.

In den Sommerferien wird in einem Raum der Kita „Großer Regenbogen“ mit einer Sanierungsmaßnahme getestet, ob die zeitweise auftretende Geruchsbelästigung beseitigt werden kann. Die Zaunanlage an der Kita wird für 17 000 Euro erneuert. Für die Möblierung des Bürgerhauses werden bis zu 30 000 Euro veranschlagt. Die Erstellung einer Dorfchronik wird ins Auge gefasst. Dazu werden interessierte Bürger zur Mitarbeit gesucht.

 

Text- SHZ rfr

 
 

Anmeldung zum Human-Table-Soccer

(29.06.2016)

Unter dieser E-Mail Adresse

 

hts-schafflund2016@t-online.de

 

ist es ab sofort möglich sich für das Human-Table-Soccer Tunier am 10.09.2016 anlässlich des Bürgerfestes in Schafflund anzumelden.

 

Weitere Infos und Spielregeln entnehmen Sie bitte dem Anhang unten!

 

Wir freuen uns auf viele Anmelundungen und ein schönes Bürgerfest!

[Download]

Neues aus dem Baugebiet Dammacker

(23.06.2016)

Seid zwei Wochen ist das Baugebiet Dammacker, gegenüber der Schule, freigegeben. Die ersten Bauherren rückten sofort mit Baggern an und fleißige Arbeiter sorgen für Leben im Gebiet. Ein Rundgang lohnt sich schon jetzt!

Foto zur Meldung: Neues aus dem Baugebiet Dammacker
Foto: Neues aus dem Baugebiet Dammacker

7.Platz für die Grundschüler auf Helgoland

(06.06.2016)

Am Wochenende fand auf Helgoland der 15. Helgoländer Staffelmarathon der Schulen Schleswig-Holsteins statt. Um hier teilzunehmen müssen sich die 3 schnellsten Mädchen, die 3 schnellsten Jungen und zwei Erwachsene (Eltern+Lehrer) zunächst in ihrem Kreis qulifizieren.

Nur die ersten beiden schnellsten Schulen, erhalten das Prevelieg auf Helgoland zu starten.

Insgesamt 50 Schulen nehmen an dem Staffellauf teil. Dieses Jahren waren es 24 Grundschulen und 26 weiterführende Schulen aus ganz Schleswig-Holstein.

Schafflund konnte sich mit beiden Gruppen im Mai in Flensburg durchsetzten und waren im Kreis SL-FL die schnellsten

Am Fr. 3.Juni ging dann die Reise von Büsum mit dem Schiff los. Dort angekommen wurden die Schüler in der Schule auf Helgoland untergebracht...ein buntes Rahmenprogramm und ein besuch im dortigen Schwimmbad sorgten neben dem tollen Wetter für einen erlebnisreichen Tag. 

Am Samstag 4.Juni um 9:30Uhr fiel dann bei strahlend blauen Himmel der Startschuss für die ersten Läufer der Staffeln. Jedes Kind und jeder Erwachsener mussten einmal um die Insel laufen, ca 5,2 Km.

Die Schafflunder Grundschule konnte sich das erstmal in den Top 10 wieder finden und liefen zusammen auf einen tollen 7. Platz!

Die Großen hatten eine tolle Zeit, aber das Feld war sehr stark, das das kein Plaz in den Top 10 möglich war.

Ein toller Erfolg für die Schafflunder Schüler und ein tolles Erlebnis!

Foto zur Meldung: 7.Platz für die Grundschüler auf Helgoland
Foto: 7.Platz für die Grundschüler auf Helgoland

Fast alle Bauplätze sind schon vergeben

(27.05.2016)
Große Nachfrage: Schafflunder Gemeindevertretung bringt zweiten Bauabschnitt vom „Dammacker“ auf den Weg
 

Schafflund „Wir haben hier ein wahnsinniges Erfolgsmodell vorliegen.“ So bezeichnet der Vorsitzende des Bauausschusses, Gerd-Ulrich Marquardt, den rasanten Verkauf der Grundstücke im Baugebiet „Dammacker“. Inzwischen ist die verkehrliche Erschließung erfolgt, und die 51 verkauften Grundstücke können ab 10. Juni bebaut werden. Da nur noch drei freie Grundstücke zur Verfügung stehen, beginnt die Gemeinde Schafflund nun mit der Planung des zweiten Bauabschnitts, der dann noch einmal 24 Grundstücke umfassen soll. Der Bebauungsplan soll dann auch die Möglichkeit vorsehen, Häusergruppen und Mehrfamilienhäuser in zweigeschossiger Bauweise zu errichten.

Auch im Ortskern im Bereich der Hauptstraße 40-42 ist eine Verdichtung der Wohnbebauung angedacht. Die Gemeindevertretung schob in ihrer jüngsten Sitzung die Überplanung dieses Bereiches an. Eine Investorengruppe plant dort in einem Komplex die Errichtung von zirka zehn Wohneinheiten sowie in einem zweiten einige Reihenhäuser.

Die Ausgestaltung ist noch offen, zumal der angedachte Kreisverkehr in diesem Bereich noch leichten Einfluss auf die Planung haben könnte. Immerhin, zum Kreisverkehr gibt es eine erste realistische Kostenschätzung: Er kann bis zu 350 000 Euro verschlingen. Die Gemeinde will die Umsetzung in einer der nächsten Sitzungen beraten.

Wenn die Arbeiten für die Nahwärmetrasse vorgenommen werden, ist es nach Auffassung der Gemeindevertretung sinnvoll, in den entsprechenden Straßenzügen zugleich andere Bauvorhaben zu erledigen, um so gewisse Kosten nur einmal tragen zu müssen. Daher werden in den entsprechenden Straßenzügen zugleich die Regenwasserkanalisation überprüft und gegebenenfalls auch saniert. Dies ist in einigen Bereichen zwingend notwendig, teilweise wird die Instandsetzung vorgezogen. Es wird erwartet, dass die Kosten bei 130 000 Euro liegen. Zudem ist beabsichtigt, vorsorglich Leerrohre für eine eventuelle spätere Glasfaserversorgung zu legen.

Bei einem der jüngsten Stürme ist ein Baum an einem Spielplatz umgestürzt und hat ein Auto beschädigt. Nicht nur dieser Vorfall, sondern auch diverse Nachfragen aus der Bevölkerung zum Gesundheitszustand des Baumbestandes veranlassen die Gemeinde, nun die Kartierung des gemeindeeigenen Baumbestandes vorzunehmen. Dieser soll dann von einem Fachmann begutachtet werden, um dann im Herbst geeignete Maßnahmen vornehmen zu können.

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen konnte in ihrem Bericht vermelden, dass die erste Gruppe für den gerade beschlossenen Waldkindergarten mit 15 Kindern bereits belegt ist und im Sommer an den Start gehen kann. Sie wird ihren Aktionsraum im reizvollen Gelände hinter dem Schwimmbad haben. Um die ärztliche Versorgung in der Gemeinde auch für die Zukunft zu sichern, werde man weiterhin sehr starkes politisches Engagement an den Tag legen müssen. Dazu werde es wahrscheinlich notwendig sein, Anreize zu schaffen und andere Modelle als die ländliche Einzelpraxis in die Überlegungen einzubeziehen.

In weiteren Beschlüssen stimmte die Gemeindevertretung für die Installation eines Decken-Beamers im neuen Bürgerhaus und die Anschaffung einer neuen Küche für die Kindertagesstätte „Großer Regenbogen“ für 10 500 Euro. Weiterhin werden durch den Umweltausschuss 500 Euro für die Anlage von Wildblumenbeeten zur Verfügung gestellt.

 

Text - SHZ rfr

Foto zur Meldung: Fast alle Bauplätze sind schon vergeben
Foto: Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen mit Bauausschusses, Gerd-Ulrich Marquardt

Einwohnerbrief Mai 2016

(22.05.2016)

Hier können Sie den aktuellen Einwohnerbrief (Mai2016) von der Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen lesen.

[Einwohnerbrief Mai 2016]

Gemeindevertretung

(22.05.2016)

Die Gemeindevertretung Schafflund tagt am Dienstag ab 19.30 Uhr im Landgasthof „Utspann“, Hauptstraße 47. Auf der Tagesordnung: Änderung des Flächennutzungsplans Erweiterung Dammacker sowie Änderungen der Bebauungspläne Nr. 26 Dammacker und Bebauungsplan Nr. 30 „Hauptstraße 40-42“ und Begutachtung des Baumbestands der Gemeinde.

Schafflunds „Herzstück“ nimmt Form an

(18.04.2016)
Schafflunds „Herzstück“ nimmt Form an
Arbeiten am Bürgerhaus verlaufen planmäßig / Gemeinde verzichtet auf Steuererhöhungen / Anschluss an die Nahwärmeversorgung
 

Die Aufwendungen für das Haushaltsjahr 2016 werden in Schafflund mit 3,75 Millionen Euro festgesetzt. Zwar muss mit 19 700 Euro ein Fehlbetrag festgestellt werden, aber „dieser fällt so gering aus, weil wir als kleine Gemeinde gut aufgestellt sind“, so der Vorsitzende des Finanzausschusses Christian Sinn.

Die Unterschussabdeckung für die Kindergärten nimmt mit 450 000 Euro breiten Raum ein. Die seit dem vergangenen Jahr getätigten Investitionen in das Baugebiet „Dammacker“ von 3,14 Millionen Euro werden in diesem Jahr durch Verkaufserlöse von 2,2 Millionen Euro gemildert. Es stehen noch zehn freie Grundstücke zum Verkauf bereit. Einnahmeverluste durch geringere Schlüsselzuweisungen können durch erhöhte Gewerbesteuereinnahmen ausgeglichen werden. So kann die Gemeinde auf die Erhöhung der Realsteuern verzichten.

Das Projekt „Schafflunder Herzstück“ schreitet voran. Architekt Andrée Hansen unterrichtete die Vertretung über den Stand des Umbaus des ehemaligen Knechtehauses am Mühlendamm zum Bürgerhaus. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen konnten bislang ohne größere Abweichungen umgesetzt werden. Nur ein Treppenlift kann nicht eingebaut werden, da die Treppe im öffentlichen Gebäude als Fluchtweg gilt und dann zu schmal wäre. Die Gesamtkosten werden mit 279 000 Euro nur geringfügig über der veranschlagten Summe liegen.

Als sehr arbeitsintensiv erweisen sich zwei andere Bereiche der Maßnahme. Um das neue Bürgerhaus fußläufig barrierefrei erreichbar zu machen, muss in das historische Pflaster des Mühlen-Ensembles eingegriffen werden. Nach Verhandlungen mit dem Denkmalschutz ist dies nur mit einem eingefügten Gehweg aus Granitplatten möglich. Problematisch ist zudem die Herstellung eines wassergebundenen Weges durch den Naturerlebnisbereich, um diesen auch erfahrbar zu machen. Dazu müssen Amphibien für ein Jahr mit einem Zaun daran gehindert werden, nach der Wanderung zum Gewässer wieder in diesen Bereich zurückzukehren. Zusammen mit einem erforderlichen Artenschutzbericht und der ökologischen Baubegleitung kann dieses bis zu 33 000 Euro verschlingen, für die zum Unmut der Gemeindevertreter wohl keine Fördergelder mehr eingeworben werden können. „Wir müssen mit der Faust in der Tasche wohl diese Kröte schlucken“, so der Bauausschussvorsitzende Gerd-Ulrich Marquardt. So stimmte die Vertretung zu.

In einer Eilentscheidung beschloss die Vertretung, sich mit ihren Liegenschaften Bürgerhaus, Gesundheitszentrum und dem Kindergarten „Kleiner Regenbogen“ an die Nahwärmeversorgung der Wärmegenossenschaft anzuschließen.

 

Text - SHZ rfr

Neuer Einwohnerbrief

(13.04.2016)

Alle neuen und wichtigen Informationen von der Bürgermeisterin lesen sie im neuen Einwohnerbrief.

[Download]

Schafflund auf dem Weg zum Bioenergie-Dorf

(11.04.2016)
Schafflund auf dem Weg zum Bioenergie-Dorf
25 Hauseigentümer entscheiden sich nach einer Informationsveranstaltung für das gemeinsame Wärmenetz
 

Schafflund Auf dem Weg zum Bioenergie-Dorf wird die Gemeinde Schafflund für die nächsten drei Jahre durch ein Sanierungsmanagement begleitet. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen konnte auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung Gerrit Müller-Rüster vom Büro „Treurat und Partner“ die erfreuliche Mitteilung machen, dass seine Vorstellung des entsprechenden Konzeptes bei allen Gemeindevertretern Anklang gefunden hatte. Das Büro hat bereits das „Quartierskonzept“ entwickelt und jüngst auch erfolgreich auf der „New Energy“ in Husum präsentiert.

Die Kosten für dieses Management werden sich voraussichtlich auf etwa 146 000 Euro belaufen, wobei 125 000 Euro an Bundes- und Landesfördermitteln erwartet werden können. Der Gemeinde bleibt für die nächsten drei Jahre eine Belastung von rund 7000 Euro jährlich.

Die Umsetzung des Quartierskonzepts Schafflund hat begonnen: Eine Nahwärmetrasse wurde festgelegt, die „Nahwärmeversorgung Schafflund iG.“ gegründet, interessierte Hauseigentümer sind über die Kosten einer energetischen Sanierung informiert. Die Aufgabe des Managements liegt nun darin, diesen Prozess weiter fachlich zu begleiten. Dazu gehört vor allem, Gebäudeeigentümer bei der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zu unterstützen und Einkaufsgemeinschaften zu organisieren, um günstigere Preise zu erzielen. Sehr wichtig war den Gemeindevertretern, dass dieses Sanierungsmanagement allen Bürgern zur Verfügung steht, auch denen, die nicht an der geplanten Nahwärmetrasse liegen oder innerhalb der Quartiere Schafflund-Nord oder Schafflund-Südost leben. Die Nahwärmetrasse kann bei stärker werdendem Interesse in anderen Straßenzügen jederzeit erweitert werden.

Das neue Sanierungsmanagement – Hagen Billerbeck vom Büro „Treurat und Partner“ wird für die Schafflunder erster Ansprechpartner sein – erhielt auf einer Informationsveranstaltung umgehend die Gelegenheit, tätig zu werden. Marcus Hartmund vom Vorstand der „Nahwärmeversorgung Schafflund“, die sich als Genossenschaft gegründet hat, informierte 40 Bürgerinnen und Bürger über die weitere Vorgehensweise auf dem Weg zu einem gemeinsamen Wärmenetz. Um keine Fördergelder zu gefährden, muss nun zügig konkret geplant werden. Dazu ist es notwendig, die Anzahl der Anschlussnehmer an der geplanten Trasse zu benennen. Unmittelbar nach der Veranstaltung erklärten mehr als 25 Anlieger rechtsverbindlich, ihr Haus an das gemeinsame Wärmenetz anzuschließen. Damit kann die Umsetzung der Planung dann auch als gesichert angesehen werden.

Für Gründungsmitglieder, die bis zum 13. April ihren Beitritt zur Genossenschaft schriftlich erklären, wird ein kostenloser Hausanschluss bereitgehalten. Der Arbeitspreis für die zukünftige Wärmeversorgung wird bei maximal 7,49 Cent pro Kilowattstunde und einem jährlichen Grundpreis von 36,15 Euro liegen. Weiterhin haben Genossenschaftsmitglieder die Möglichkeit, Eigenkapital zu einer lukrativen Verzinsung zur Verfügung zu stellen.

 

Text  und Foto  - SHZ rfr

 

Foto zur Meldung: Schafflund auf dem Weg zum Bioenergie-Dorf
Foto: Hagen Billerbek als Ansprechpartner für das Sanierungsmanagement und zusammen mit Gerrit Müller-Rüster (Krawatte, gleiche Fa.) und dem Vorstand der Nahwärmeversorgung Schafflund

Neue „ Straßenmalerei „

(05.04.2016)

Neue Straßenmalerei

zieren die

 Wohngebietseingänge

 

Seit vergangenen Freitag ist der Beginn

der Wohngebietsstraßen, 30er Zonenen, mit großen Fahrbahnmarkierungen versehen.

Foto zur Meldung: Neue „ Straßenmalerei „
Foto: Neue „ Straßenmalerei „

Ausverkaufter Frühlingsball

(04.04.2016)

Der diesejährige Frühlingsball fand zum ersten Mal im Utspann statt. Schnell waren die Karten ausverkauft und der Abend im Utspann war ein voller Erfolg. Es herrschte gute Stimmung im vollen Saal. Das Publikum war sehr gemischt und der Auftritt von Gloria heizte nochmal richtig ein.

Dorfreinigung

(20.03.2016)

Zur Dorfreinigung am 19.03.2016 kamen

um 10.00 Uhr ca 30 Einwohner Schafflunds.

Es beteiligte sich auch der Angelverein an dieser Aktion, die Petrijünger waren ausschließlich am Mühlenstrom tätig.

Die 30 freiwilligen Schafflunder wurden von Otto Hübner aufgeteilt an die öffentlichen Straßen und

Wege.

Die DLRG Waldeck hatte schon den Bereich um das Schwimmbad gereinigt, die Schüler der dänischen Schule hatten sich um ihre Gebäude und den Bäckerweg gekümmert und die GGS Schafflund hatte schon ihren Bereich gereinigt.

Was am Samstag hervorgeholt wurde , war

wie jedes Jahr abenteuerlich; so war an der

B 199 eine nicht verschlossene Wanne mit Altöl ,

und dem passenden alten Ölfilter. An anderer Stelle kam eine Plastik Badewanne , Plastikhocker und Haushaltsgegenstände zu Tage. Erschreckend auch wie viele volle Hundemülltüten eingesammelt werden mussten in unmittelbarer Nähe der dafür vorgesehenen Müllbehälter.

Es kamen 25 Kubikmeter Abfall zusammen.

 

Um 12.00 Uhr wartete dann im Feuerwehrgerätehaus

für alle Helfer ein deftige Erbsensuppe mit Wurst .

 

Text - Dieter Schilling

Foto zur Meldung: Dorfreinigung
Foto: Dorfreinigung

Dorfreinigung

(16.03.2016)

Die Gemeinde lädt alle Schafflunder zur Dorfreinigung ein.

Treffen ist um 10Uhr beim Amt. Bitte Witterungsbedingtekleidung wählen und Handschuhe mit bringen, den Rest stellt die Gemeinde.

Um 12Uhr gibt es dann Mittagessen im Feuerwehrhaus.

Dornröschenschlaf endet im Herbst

(16.03.2016)

Landauf, landab leuchtet es Nachts rot von den unzähligen Windkraftanlagen im Kreis. Dieses „Blitzlichtgewitter“ war Thema bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter in Schafflund. In drei städtebaulichen Verträgen für die Errichtung von Windparks ist neben den üblichen Inhalten wie einer Höhenbegrenzung auf 150 Meter – sofern technisch und rechtlich möglich – auch die Installation eines Passiv-Radar-Systems vorgesehen. Aufgrund der hohen Kosten sollen dabei auch benachbarte Windparks berücksichtigt werden. Vorerst bleibt es vertraglich bei einer Absichtserklärung, aber laut Jan Christian Lorenzen, Geschäftsführer eines der Windparks, ist man sich der Verantwortung bewusst: „Wir brauchen die Akzeptanz durch die Bürger.“

Vor diesem Hintergrund beschlossen die Gemeindevertreter, Bürgern eine finanzielle Beteiligung ebenso zu ermöglichen wie der Gemeinde. Dies wiederum diene auch den Einwohnern Schafflunds, die sich „aus finanziellen Gründen nicht beteiligen können“, sagte Wulf Titz, Vorsitzender des Finanzausschusses. Zu gegebener Zeit müsse nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung die geeignete Höhe festgelegt werden.

Der nächste Punkt war eigentlich der erfreulichste auf der Tagesordnung: das für Anfang September geplante Bürgerfest zur Einweihung des „Schafflunder Herzstücks“, das neue Bürgerhaus mit „Freiraumgestaltung Mühlenpark“. Die Beratung war allerdings kontrovers – und nahm viel Zeit in Anspruch. Auslöser war die Tatsache, dass die Fußwege nicht termingerecht fertig werden, da Baumfällarbeiten derzeit ruhen müssen. Grund ist der Artenschutz, da Kröten, Unken und Molche nun Gelegenheit erhalten müssen, ihr Winterquartier zu verlassen und ans Gewässer umzusiedeln. Da im Anschluss die Vögel zu nisten beginnen, können die Wegearbeiten erst im Herbst fortgesetzt werden.

Aus der SPD-Fraktion kam vom Vorsitzenden Wulf Titz daher der Vorschlag, Einweihung und Bürgerfest auf das Frühjahr 2017 zu verschieben. Er bemängelte zudem, dass bislang kein Kostenrahmen für die Veranstaltung verabredet wurde. Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (SWG) hielt entgegen, dass die Maßnahme im Herbst zu 90 Prozent abgeschlossen sein wird, das Bürgerhaus sei bereits ab Sommer nutzbar. „Es ist ein gutes Signal an die Bürger, sie im Rahmen eines Festes mitzunehmen und eine solche Maßnahme angemessen zu begehen.“

Mehrheitlich beschloss die Gemeindevertretung daher, das Bürgerfest wie geplant vom 9. bis 11. September zu feiern. Da die Zeit drängt, beschloss die Vertretung zudem, Festzelt, Toiletten und ein Bullriding verbindlich zu ordern.

Bezüglich der Belegung der Kindertagesstätten ist die Gemeinde gut aufgestellt. Es gibt keine Wartelisten, aber auch wenig freie Kapazitäten. Der Entschluss, den Spielplatz am Kieferneck als Bauland auszuweisen, wird nach Einwänden durch Anlieger noch einmal überdacht.

Auch die Gemeinde Schafflund spricht sich für einen gemeinsamen Antrag aller amtsangehörigen Gemeinden für die Bezuschussung von Beratungsleistungen zum Breitbandausbau aus, um als Amt Schafflund gegenüber dem Fördergeber Bund aufzutreten.

Abschließend wurde Volker Carstens zum neuen Vorsitzenden des Fest- und Kulturausschusses gewählt.

 

Text - SHZ rfr

Neujahrsempfang 2016

(24.01.2016)

Die Gemeindevertretung von Schafflund hatte für den 24.Januar 2016 zum Neujahrsempfang
in die Aula der Gemeinschaftsschulle eingeladen.

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen und die frisch berufene zweite stellv. Bürgermeisterin Else-Marie Pedersen empfingen die ca . 200 Schafflunder mit Handschlag und einem Getränk unterstütz von den Landfrauen.

 Die Jagdhornbläser des Hegeringes eröffneten das Programm. Der Schulleiter und Gemeindevertreter  Gerd-Ulrich Marquardt begrüßte und führte durch das Programm. Nach einer musikalischen Einlage durch die schuleigene Gesangsgruppe " Lollippop Singers " folgte die Ansprache durch Constance Best-Jensen, die auf die erbrachten Leistungen und Vorhaben im abgelaufenen Kalenderjahr hinwies und nahm Bezug auf die anstehenden Projekte für dieses Jahr . Sie dankte allen Offiziellen und den vielen Ehrenamtlern ; hier besonders in der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik. Besonders geehrt wurden Norbert Plagemann, Edmund Link und Hartwig Lund für ihre Arbeit mit und um den Naturschutz.

Die 12 Gewinner des Fotowettbewerbes wurden verlesen und geehrt. Alle erhielten von Heiner Seemann einen Gutschein für einen Foto-Work-Shop im Grauton Studio, Platz 1-3 erhielten zusätzlich einen Einkaufsgutschein bei Teske -EDEKA.
Oliver Faust / HGV Schafflund und Benno Gasa / Feuerwehr dankten Constanze
Best-Jensen und der Gemeindvertretung für die gute Zusammenarbeit.

Nach einer abschließenden musikalischen und tänzerischen Darbietung durch die Lollipop Singers und der Schultanzgruppe wurden das angebotene Essen, Getränke und Gespräche genossen.
Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung aller Beteiligten.

Dieter Schilling

Foto zur Meldung: Neujahrsempfang 2016
Foto: Bürgermeisterin Best-Jensen und stellv. Pedersen


Veranstaltungen

17.12.​2018
19:00 Uhr
 
18.12.​2018
19:30 Uhr
Fest- u. Kulturausschusssitzung
Tagesordnung: 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Beratung und ... [mehr]
 
21.12.​2018
18:00 Uhr
Lebendiger Adventskalender - Bürgerverein
Heute lädt der Bürgerverein zu einem gemütlichen Lebendigen Adventskalender ein. [mehr]
 
05.01.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
08.01.​2019
19:30 Uhr
 
02.02.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
12.02.​2019
19:30 Uhr
 
02.03.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
12.03.​2019
19:30 Uhr
 
06.04.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
09.04.​2019
19:30 Uhr
 
04.05.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
14.05.​2019
19:30 Uhr
 
01.06.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
11.06.​2019
19:30 Uhr
 
06.07.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
09.07.​2019
19:30 Uhr
 
03.08.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
13.08.​2019
19:30 Uhr
 
07.09.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
10.09.​2019
19:30 Uhr
 
05.10.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
08.10.​2019
19:30 Uhr
 
02.11.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
12.11.​2019
19:30 Uhr
 
07.12.​2019
10:00 Uhr
Erlebnistag für die Kleinsten
Hof Hasselbek öffnet seine Türen für die Kleinsten ( 1 – 3 Jahre). Natur erleben - Hoftiere ... [mehr]
 
10.12.​2019
19:30 Uhr
 
 

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