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Gestaltung der Spielplätze

Schafflund , den 21.10.2019

Anwohner aus Schafflund sollen ihre Ideen in einem Workshop einbringen / Errichtung zweier Boule-Bahnen im Mühlenpark

 
Nachdem der Spielplatz Dammacker in Schafflund eingeweiht wurde, sollen nun auch die übrigen Spielplätze aufgefrischt werden. Wie bei der jüngsten Gemeinderatssitzung erläutert wurde, wird deshalb das Planungsbüro OLAF beauftragt, mit Anwohnern drei Workshops durchzuführen, um bei der weiteren Planung deren Ideen berücksichtigen zu können. Einig waren sich die Gemeindevertreter ebenfalls bezüglich der Errichtung zweier Boule-Bahnen im Mühlenpark, die, so Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, „auch für Wettkämpfe geeignet sind.“ Die Kosten von 5000 Euro trage der Ortskulturring.

Bei einem Ortstermin mit dem Wasserverband erfolgte eine Prüfung zur Gefährdungsabschätzung der Regenrückhaltebecken im Baugebiet Dammacker. Darüber informierte Diplom-Ingenieur Reimer Ivers die Gemeindevertreter. Bis auf eine Stelle, an der die Sohle aufgefüllt werden muss, wird eine Wassertiefe von 40 Zentimetern auf dem ein Meter breiten Randstreifen überall eingehalten, ebenso eine flache Böschungsneigung von weniger als 22 Grad und umlaufender dichter Uferbewuchs. Somit gelten die Rückhaltebecken als verkehrssicher und bedürfen keiner Einfriedung.

Des weiteren erläuterte Ivers Veränderungen für die Anbindung des Baugebietes „Süderdammacker“ an die nördlich gelegenen Baugebiete Am Kastanienweg und Eschenweg – mit Weg und Anpflanzungen. Die Gemeindevertreter beschlossen einstimmig, die private Grünfläche dazwischen als Dauergrünfläche auszuweisen.

Wärmegewinnung mittels Solarthermie Jörn Lorenzen erläuterte die Planungen der Lorenzen Biogas GmbH hinsichtlich einer Wärmegewinnung mittels Solarthermie nach dänischem Vorbild: „Ähnlich wie im Schwimmbad, nur größer und moderner.“ Angesiedelt werden soll sie auf einer etwa vier Hektar großen Fläche südlich des Baugebietes Am Redder und kann später sowohl das neue Baugebiet „Süderdammacker“ als auch Bestandsbaugebiete mit einem noch auszubauenden Wärmenetz versorgen. Es folgte ein einstimmiger Beschluss, diesem Vorhaben zunächst grundsätzlich zuzustimmen, zumal sich die Gemeinde vorgenommen hat, noch mehr für den Klimaschutz zu tun. Diese Zielsetzung wird auch mit einer Verbesserung und Erweiterung der Infrastruktur für E-Ladesäulen verfolgt.

Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen wies in diesem Zusammenhang auf einen Info-Tag des Vereins „Wir machen e-mobil“ am Sonnabend hin und ergänzte: „Unser neues Vereinsmobil wird gut gebucht.“

Standort-Bewerbung für Löschfahrzeug Wegen der Entscheidung über die Bewerbung als Standortgemeinde für einen der sechs Löschfahrzeuge-Katastrophenschutz (LF-KatS) im Kreis, bat Wehrführer Benno Gasa um einen positiven Beschluss der Gemeinde. „Ich brauche im Katastrophenfall 18 Kameraden, die sieben Tage in Folge abkömmlich sind.“ Ob ihm dies gelinge, könne er erst nach der Mitgliederversammlung beantworten. Während das LF-KatS ohne Kosten „auf den Hof gestellt“ werde, sei die Sicherstellung des Personals das Hauptproblem. Gasa: „Es wird nicht einfacher, Ehrenamtler zu finden.“

Lars Enewaldsen berichtete schließlich über die Prüfung der Jahresabschlüsse: Die Jahresüberschüsse 2015 über 469.810 Euro und 2017 über 411.775 Euro wurden der Ergebnisrücklage zugeführt, der Jahresüberschuss 2016 über 2.092.684 Euro der allgemeinen Rücklage.

In der Einwohnerfragestunde erinnerte Ralf Paulsen, Vorsitzender des Seniorenbeirats Schafflund, an die geplante Einstellung eines Behindertenbeauftragten.

 

Text - SHZ Helga Böwadt

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Gestaltung der Spielplätze

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